Liebe ist ein Verb

lieben-ist-ein-Verb

Was ist Liebe? Die meisten würden wahrscheinlich sagen: Liebe ist ein Gefühl.

Wenn ich jemanden liebe, dann empfinde ich ein Gefühl der Nähe, Zuneigung und Zugehörigkeit.  Ich fühle mich hingezogen zum Anderen. Ich spüre Sehnsucht, wenn er oder sie nicht da ist. Ich empfinde vielleicht das Bedürfnis, den anderen zu beschützen. Manchmal empfinde ich auch Verlustangst oder ich bin eifersüchtig als Zeichen, dass der andere mir etwas bedeutet.

Liebe ist also ein Gefühl, ein Zustand im Kopf, im Bauch und im Herzen.

Für jeden fühlt sich die Liebe anders an. Ich glaube, Männer lieben anders als Frauen, und Kinder haben noch einmal ihre ganz eigene Form der Liebe. Ich kann meine Geschwister lieben. Oder meine Freunde. Die hohe Kunst soll es ja sein, auch seine Feinde lieben zu können. Und wir wollen auch nicht die Selbstliebe vergessen.

Wie fühlen sich diese ganzen Formen der Liebe an? Wir werden es wohl nie richtig erfahren. Denn weil wir unsere Gefühle nicht exakt beschreiben, messen und wiegen können, wissen wir auch nicht, ob meine Liebe sich genauso anfühlt wie deine Liebe.

Stephen Covey – der Autor eines meiner Lieblingsbücher, „7 Wege zur Effektivität“ –, sieht das mit der Liebe übrigens anders.

Er schreibt: Liebe ist ein Verb.

Und was er damit sagen will, ist, dass Liebe dadurch entsteht und sichtbar wird, dass ich Liebe lebe.

Liebe entsteht da, wo ohne Zwang, Hintergedanken und Schuldgefühl liebevoll gehandelt wird.

Liebe wird größer dadurch, dass ich aus freiem Willen für jemanden sorge und ihn oder sie beschütze.

Liebe entsteht durch Großzügigkeit, Güte und Langmut.

Liebe wächst dort, wo ich anderen Menschen (ohne Hintergedanken) helfe.

Liebe entsteht, indem ich jemandem meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenke.

Liebe wird sichtbar, wo ich mit anderen teile.

Liebe entsteht, wenn ich andere Menschen an mich heranlasse und mich ihnen zuneige.

(Tipp:  Wie Tagebuch-Schreiben Ihnen hilft, Klarheit zu finden, Entscheidungen zu treffen oder sich selbst besser anzunehmen: Projekt: Tagebuch)

Liebe gedeiht, wenn mir das Wohl anderer Menschen am Herzen liegt (ohne mich selbst aufzugeben).

Manchmal kann man Liebe sogar in klaren, konsequenten und kurzfristig schmerzhaften Entscheidungen entdecken, wenn nur dadurch ein höheres Ziel erreicht werden kann.

Ist Liebe nun ein Gefühl oder ein Verb? Für mich ist es beides: ein Gefühl und eine Tätigkeit.

Das Gefühl der Liebe kann man nur genießen. Liebe als Gefühl zu betrachten ist also eher passiv.

Aber indem ich Liebe auch als eine Tätigkeit betrachte, kann ich aktiv werden und mehr Liebe in die Welt bringen.

Einfach, indem ich entsprechend handle. Vielleicht nicht jeden Tag. Aber vielleicht immer öfter.

Wann, wie und wodurch könnten Sie ein klein wenig mehr Liebe in die Welt bringen?

Wie finden Sie den Beitrag?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (16)
Loading...Loading...

Kommentare

thomas hinz schreibt am 15. August 2012

Gertrude Stein schrieb einmal
“Rose is a rose is a rose is a rose”
man könnte auch sagen
“Liebe ist liebe ist liebe”
Oder?

Bernd schreibt am 15. August 2012

Für mich ist Liebe das Gefühl, das Verb

und ein Prinzip,

dass uns durch das “im Herzen ANNEHMEN” -> Ganzer so wie er ist<- sein lassen kann (und nich ändern will) ;-)

Bernd schreibt am 15. August 2012

PS:
Schade, dass der Kommentar zerstückelt wurde…
…weiß lieder nicht genau welche Zeichenfolge dazu führte, aber ich nehme mal an:” <-"

Vlt was für den Programmierer?

Andrea schreibt am 16. August 2012

Wenn mans genau nimmt ist “Liebe” ein Substantiv und “lieben” ist ein Verb :-D.
Trotzdem schöner Artikel!

Doreen schreibt am 19. August 2012

Liebe ist nicht greifbar,
Liebe ist unsicher,
Liebe täuscht manchmal,
zu lieben ist mutig und
jede Liebe ist einzigartig.

Über Liebe kann man eigentlich nicht nachdenken… Was bedeutet es, wenn man darüber nachdenkt ob man seinen Partner wirklich “richtig” liebt und ob man seine weitere Zukunft mit ihm planen will???

Ist es nicht so: Liebe fragt nicht – Liebe ist!?

Susanne schreibt am 19. August 2012

Es gibt Menschen, die behaupten von sich, “nicht lieben zu können”. Kann man (Mann und Frau) das lernen?

Wie sehen andere das?

    Norbert schreibt am 20. August 2012

    Lernen kann man Liebe nicht, aber sich wieder daran erinnern, das geht gut.

Britta Schmuck schreibt am 19. August 2012

wie passend,
ich bin gerade in einer schwierigen Phase und bei meinem geistigen Sortieren wie ich mir helfen kann… bin ich zu dem Punkt gekommen dass ich mich dem Kern der Dinge – die Liebe- widmen möchte.

Ich halte mich für einen liebevollen Menschen, aber kann ich lieben? Ich weiss es nicht.
Kann ich es lernen? Ich glaube ja : weil ich es möchte und einfach beginne.

so lese ich morgens und abends folgendes Gebet…vielleicht gefällt es euch auch:

Liebe, segne meine Hände,
dass sie behutsam seien,
dass sie halten können,
ohne zur Fessel zu werden,
dass sie geben können
ohne Berechnung,
dass ihnen innewohne die Kraft,
zu trösten und zu segnen. 

Liebe, segne meine Augen,
dass sie Bedürftigkeit wahrnehmen,
dass sie das Unscheinbare nicht übersehen,
dass sie hindurchschauen durch das Vordergründige,
dass andere sich wohl fühlen können unter meinem Blick. 

Liebe, segne meine Ohren,
dass sie deine Stimme zu erhorchen vermögen,
dass sie hellhörig seien für die Stimme der Not,
dass sie verschlossen seien für den Lärm und das Geschwätz,
dass sie das Unbequeme nicht überhören. 

Liebe, segne meinen Mund,
dass er dich bezeuge,
dass nichts von ihm ausgehe, was verletzt und zerstört,
dass er heilende Worte spreche,
dass er Anvertrautes bewahre. 

Liebe, segne mein Herz,
dass es Wohnstatt sei deinem Geist,
dass es Wärme schenken und bergen kann,
dass es reich sei an Verzeihung,
dass es Leid und Freude teilen kann.
Lass mich dir verfügbar sein,
mein Liebe,
mit allem,
was ich habe und bin.

    MaraLisa schreibt am 19. August 2012

    Liebe Britte,

    ein wunderschönes Gebet und eine echte Bereicherung für mich – vielen herzlichen Dank dafür!

    Cornelia Hahn schreibt am 19. August 2012

    Liebe Leserin,

    bereits in der Bibel, im “Hohenlied der Liebe”
    ist das “Verb” genau deffiniert.

    Liebe ist der Ursprung und die Grundlage unserer Existenz.

    Cornelia Hahn

    Tu's doch! schreibt am 20. August 2012

    Sorry, zu lang…..
    Ich würde eher bei meiner Nachbarin klingeln, fragen, ob ich ihr was ausm Aldi mitbringen kann…. sorry…

Doris schreibt am 19. August 2012

Liebe ist eine Tätigkeit, Liebe erkennt man im Handeln. Liebe IST.

Doris schreibt am 19. August 2012

Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst – so steht es geschrieben und wird immer wieder gesagt und die meisten haben gelernt, den Nächsten zu lieben.
Liebe heißt für mich, mich oder den anderen zu lieben, wie er/sie ist.
Aber… wenn ich mich nicht selbst lieben kann, wie kann ich dann andere lieben?
Und klar @ Susanne, das kann ich lernen, indem ich erst Mal anfange, mich selbst zu lieben und eben liebevoll mit mir umgehe.

    Helene schreibt am 19. August 2012

    Hallo Doris, ich hatte den von Dir zitierten Satz in meiner Vergangenheit gelebt, ohne Ahnung davon, wie wichtig es ist, mich selbst zu lieben. Für mein Umfeld ist es teilweise unverständlich, dass ich jetzt Selbstliebe lerne und praktiziere.
    Für mich persönlich habe ich den Satz umformuliert: Liebe Dich selbst, wie Deinen Nächsten.

Susann Al-Rifai schreibt am 19. August 2012

Liebe hat für mich unterschiedliche Formen. Grundätzlich ist es ein Gefühl, das man auf verschiedene Weisen beschreiben kann. Es gab einmal eine Serie in Zeitungen: Liebe ist…..
Wem es gelingt, sein Leben in Liebe zu Leben, der ist ein glücklicher Mensch. Liebe beginnt schon am Morgen, wenn ich erwache, ich liebe den frischen Morgenduft, die Sonnenstrahlen, die meine Haut wärmen, Kaffeduft. Liebe ist in allem, was wir erleben, die schönen Seiten zu entdecken, sie gibt uns Kraft und Zuversicht.

Liebe hat auch verschiedene Stadien, wenn man einen Menschen oder etwas loslassen kann, nur weil man möchte, dass er/sie glücklich ist.

Aber immer beginnt die Liebe bei einem selbst. Wer sich selbst nicht lieben kann, wird auch andere nicht lieben können, nicht wirklich und tief.Sie setzt Ehrlichkeit und Vertrauen voraus. Und er läßt nicht zu, von anderen geliebt zu werden. Denn Liebe ist die größte Verbindung zwischen uns Menschen. (Nicht zu verwechseln mit Lust)

Deshalb sind meine liebsten Wünschen für alle

Liebe, Harmonie und Gesundheit.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag. Wo immer ihr seid.

Susanna

    Michael Wagner schreibt am 19. August 2012

    Vielen lieben Dank dafür, Susanna
    …und – schwupps – hat uns die Liebe verbunden…durch einen Kommentar in “Zeit zu leben” denn in Wahrheit verbindet die Liebe – immer auf verschiedenen Ebenen – um unser geistiges Wachstum zu ermöglichen… Ohne Liebe (und die Bitte darum) läuft deshalb auch nicht so viel.
    Ich habe heute nur die Liebe
    Ich nehm sie mit
    danke
    Michael

Peter schreibt am 19. August 2012

Hallo LIEBE Leser,
ich bin etwas verwirrt. Liebe war niemals ein Gefühl. Gefühle kommen und gehen. Für meine Gefühle bin ich nicht mal verantwortlich. Dagegen LIEBE ist eine freiwillige Entscheidung. Ich entscheide mich mich selber, meine Mitmenschen (inkl. Feinde) zu lieben, unabhängig davon ob es im Bauch gerade kitzelt oder nicht. Handlungen die aus der Liebe resultieren, das ist was anderes.
Ich möchte und kann auch nicht besseres dazu schreiben als Apostel Paulus im Korintherbrief 13.
Ich habe vor paar Jahren angefangen jeden Tag zu lesen, nach einem halben Jahr konnte ich etwas davon auch begreifen.
Liebe Grüsse: Peter

    Eva schreibt am 21. August 2012

    Wie sagte mal jemand?

    Love is NOT a feeling, love is a decision!

    Liebe ist kein Gefühl (obwohl es sicher auch damit zu tun hat)- Liebe ist eine Entscheidung!

    Ich habe mich für meinen Ehepartner ENTSCHIEDEN.
    …bis dass der Tod uns scheide…
    Liebe schaut nicht danach, was mir selber nützt.
    Liebe ist uneigenützig. Liebe trachtet nicht nach dem eigenen Vorteil.
    Liebe opfert sich für den anderen auf. Liebe lebt für den anderen. Liebe trägt nicht nach.
    Liebe hilft dem anderen, selbst wenn man ungerecht behandelt wird.

    Egoismus ist EIGENliebe….

    Wahre Liebe ist, wenn man sich für andere aufopfert, sich selbst gibt (nicht im Sinn von sich ausnutzen lassen) und die Fehler und Macken des anderen (seien sie noch so groß) mit Liebe zudeckt… weil man sich seiner eigenen Unzulänglichkeiten bewußt ist.

    Liebe schaut weg von sich- hin zu dem anderen.

Claudia schreibt am 19. August 2012

So ein schöner Kommentar, und das am Sonntagmorgen an dem die Empfänglichkeit noch so groß ist.
Vielen Dank an Ralf, dem es immer wieder gelingt, in ruhiger Stunde zum Nachdenken zu animieren.
Claudia

Walburga Kliem schreibt am 19. August 2012

“Die Liebe ist das Wohlgefallen am Guten;
das Gute ist der einzige Grund der Liebe.
Lieben heißt jemandem Gutes tun wollen.”

(Thomas von Aquin)

Damit ist Liebe für mich eine Lebenseinstellung … ein Gefühl, das vor allem im Herzen wächst.

Herzliche Grüße

Walburga

Petra schreibt am 19. August 2012

Nichts ist ohne die Liebe. Liebe ist Hingabe an etwas außerhalb von uns. Das ist natürlich nur möglich, wenn man bei sich selbst angekommen ist.

In der Jugend ist man soooooo sicher, dass man liebt :-), doch es sind eher die Hormone der Arterhaltung. Ist ja auch nicht schlecht ;-)
Wenn man älter wird liebt man und ist sich plötzlich nicht sicher, ob man es wirklich tut. Man fragt sich etwas verunsichert – “Ist das nun Liebe oder nicht?”

Na, ich vermute, man kommt der Liebe immer ein Stückchen näher im Laufe des Lebens.

Aber jede Antwort ist und bleibt sehr subjektiv. Vor allem weiß ich, dass ich nichts weiß (Sokrates). Aber wenn ich weiß, dass ich nichts weiß, weiß ich es vielleicht doch???
Euch allen einen wunderbaren Tag, trotz der 40 Grad, die uns erwarten.

Und – herzlichen Dank für den tollen Newsletter!

Susanne Körner schreibt am 19. August 2012

Hallo und einen schönen Sonntag,

da ich als “Botschafterin” der Selbstliebe unterwegs bin, möchte ich sagen, dass Liebe zunächst bei mir selbst beginnt. So, wie ich mich selbst liebe und in welcher Intensität – kann ich mich zu 100% annehmen, wie ich bin? – so wird sie zu mir zurückkommen. Also, auch eine Projektion, d. h. dass meine Liebe und so, wie ich liebe, von meinem Umfeld gespiegelt wird.

Für mich ist Liebe ein Empfinden, eine Offenheit und ein mit allen Sinnen zu spürendes, tiefes Gefühl. Liebe stellt keine Bedingungen und Erwartungen. Liebe IST.

Ein schönes Thema . . . :-))

Barbara Lutz-Sikora schreibt am 19. August 2012

Auch wenn diesen Text wahrscheinlich alle kennen, erinnere ich an dieses gedankliche und sprachliche Meisterwerk von Erich Fried:

Was es ist
Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Quelle: Erich Fried “Es ist was es ist. Liebesgedichte, Angstgedichte, Zorngedichte”, Berlin 1996.

    Sol Rodrigo schreibt am 19. August 2012

    vielen dank, absolut wahr!!!

Matthias schreibt am 19. August 2012

“Liebe” oder “lieben” – zwei wunderschöne Worte die aber leider (besonders in Wohlstandsgesellschaften) durch Mißbrauch immer “wertloser” inflationär geworden sind,
wenn ich hier daran denke, daß z.B. besonders auch bei
uns das AUTO “geliebt” wird –

“Liebe” und “lieben” ist – für mich – zuallererst
– mehr SEIN als HABEN
– und es ist ein KIND DER FREIHHEIT!!!

und dann konkreter:
– weniger Umweltverschmutzung (“Liebe” zur Natur!)
– weniger Krieg – am besten KEIN Krieg mehr
“Liebet eure Feinde”
– mehr soziale Ausgeglichenheit
(praktischer Ausgleich zwischen “arm” und “reich”)
– mehr INNERER und weniger ÄUSSERER Reichtum

etc .etc. etc. die vollständige Liste wäre sehr lang …

Nils schreibt am 19. August 2012

Man weiß ja, was Herr Covey meint, aber ich halte nichts davon sprachlichen Unsinn zu verbreiten, um Aufmerksamkeit zu erheischen.

Liebe ist weder ein Verb noch ein Gefühl, sondern ein Abstraktum, also ein Substantiv, welches mit einer Palette von Gefühlen assoziiert wird.

Zum Inhalt: Liebe ist ein Mysterium. Man kann Liebe weder lernen noch begründen. Sie ist entweder da oder nicht.

    Barbara Angelika schreibt am 19. August 2012

    Ich denke, Du hast recht, Liebe ist da, oder eben nicht. Irgendwie macht mich das traurig, denn ich wünschte mir, ich könnte mich mit allen Lebewesen in Liebe verbinden…Aber ich schaffe das nicht…wie schade…ich stoße immer wieder an meine allzu menschlichen Grenzen!

    Barbara

Sol Rodrigo schreibt am 19. August 2012

Ist schon komisch, wie waise das Universum ist… Ich bin genau mit dem Tema Liebe und die vielen Fragen, die mich in Moment entsprechend befallen, aufgewacht… und sehe die Newsletter über… die Liebe! Die Liebe ist ein Gefühl, denn man aktiv weiterspürt… wenn man sich nicht dagegen wehrt. Ich muss sagen, die Liebe soll einem glücklich machen… nur mit indem man grosszügig dieses Gefühl in einem Selbst leben lassen lässt. Manchmal scheint es, dass die Liebe auch schmerzlich sein kann (so ist mir desöfteren passiert)… nun, habe ich die Erkenntnis, dass es nicht so ist.. Die Liebe ist die Luft, die unsere Seele zum atmen braucht, damit sie weiter existieren kann! Ich liebe zu Lieben und bin dankbar dafür, sehr dankbar… Ich rede von einer universelle, uneingeschränke Liebe, egal wie man diese bezeichnet (ob romantisch, familiär, freundschaftlich, Natur, etc..)! Vielen herzlichen Dank, für Deinen Beitrag, Ralf! Schönen Sonntag an Alle!

Irma schreibt am 19. August 2012

Es ist ehe ein Zufall heute so einleuchtende Ideen über die Liebe zu lesen. Es schaerft die Brille und das in aller Ruhe am Sonntagmorgen. Für mich ist die Liebe ein Zuand wo offene und wohl aktive Großzügikeit erlebt und als Geschenk empfunden wird. Ich denke an Mutter und Kind Liebe, an Gesc chwisterliebe, an die Freundschaften und last but not least an die Mann Frau Liebe wo sie auch in der Sexualität mündet. Es bedarf alles an Haltungen die keine Passivität dulden. Heute sehe ich ein, dass Liebe wohl auch ein wichtiger Verb ist! Somit ist das Phänomen Liebe besser zu verstehen und vielleicht öffnen sich da neue Wege ……

Angelika schreibt am 19. August 2012

Kann man Liebe wirklich beschreiben? Ist Liebe nicht unser wahrer Seinszustand, unser innerster Kern?

Liebe ist einfach, will sich ausdrücken in so vielen Formen und Varianten und damit erfährt man sich selber immer wieder neu. Wahre Liebe in ihrer Bedingungslosigkeit und tiefen Weisheit ist der heilende Balsam dieser Erde. Das wahre Leben, der Atem der Schöpfung, der kreative Geist, lebendiges Sein und stärkste Kraft, tiefster Frieden und Einheit mit allem was ist.
Sie zu beschreiben ist ein Versuch, an dem der Verstand seine Grenzen erkennt …. :)

Rainer schreibt am 19. August 2012

Liebe ist die Fähigkeit, Ähnliches an Unähnlichem wahrzunehmen.
Theodor W. Adorno (1903–1969)

Liebe ist ganz aus Freiheit gemacht, kein Muss richtet da etwas aus.
Hans Kasper

If you love something, set it free. If it comes back to you, it’s yours. If it doesn’t, it never was.
Alison Willcocks

Lieben bedeutet niemals um Verzeihung bitten zu müssen.
Judy Maxwell in What’s up, doc?

Das einzig wirklich wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.
Albert Schweitzer

Heike Gersthagen schreibt am 19. August 2012

Ich persönlich glaube, das man Liebe (wie jedes andere Gefühl) nicht erlernen sondern nur zulassen kann.

Petra schreibt am 19. August 2012

Vielen Dank! Immer wieder eine Bereicherung der Newsletter und eure Kommentare.

m.moehl schreibt am 19. August 2012

Hier die ganz grosse Ausnahme, ein Kommentar von mir.

Ein US-Amerikaner, ein ehemaliger Besatzer, klaerte mich frueh auf was Liebe ist. Ich war gerade mal 14. Er sagte: “Love is a little funny feeling that you feel when you feel like you have a feeling that you never felt before”. Lustig, und zwar bis heute. Aber hier ist eine uralte Erklaerung aus der Bibel, sie setzt wohl den Standard.

1Co 13:1 Wenn ich die Sprachen von Menschen und Engeln sprechen könnte, aber die Liebe nicht hätte, wäre ich ein tönendes Blech, eine lärmende Klingel.
1Co 13:2 Und wenn ich weissagen könnte und alle Geheimnisse wüsste, jede Erkenntnis besäße; und wenn ich alle Glaubenskraft hätte, und Berge versetzte, aber die Liebe nicht hätte, wäre ich nichts.
1Co 13:3 Und wenn ich allen Besitz den Armen verschenkte und wenn ich mich selbst aufopferte, um Ruhm zu gewinnen, aber die Liebe nicht hätte, nützte es mir nichts.
1Co 13:4 Liebe hat Geduld. Die Liebe ist gütig und nicht mit Neid erfüllt. Liebe macht sich nicht wichtig, sie bläht sich nicht auf;
1Co 13:5 sie ist nicht taktlos und sucht nicht sich selbst; sie lässt sich nicht reizen, und trägt Böses nicht nach;
1Co 13:6 sie freut sich nicht über Unrecht sondern freut sich mit an der Wahrheit.
1Co 13:7 Sie bedeckt alles mit Schweigen, sie glaubt und hofft alles, trägt alles mit großer Geduld.
1Co 13:8 Die Liebe wird niemals aufhören. Prophetisches Reden wird abgeschafft werden, Sprachenrede hört auf, Erkenntnis wird beseitigt.
1Co 13:9 Denn wir erkennen und weissagen nur unvollständig.
1Co 13:10-12 (kannst Du dann mal selbst nachlesen).
1Co 13:13 Glaube, Hoffnung und Liebe: diese drei werden bestehen bleiben. Aber die größte unter ihnen ist die Liebe.

Da hat der Mensch etwas zum Meditieren.
Hab(t) Euch lieb,
Max

    Eva schreibt am 21. August 2012

    Was ist Liebe?
    Wer ist Liebe?

    Liebe hat in Jesus Christus Gestalt angenommen.
    Er kam aus vollkommener Liebe zu uns Menschen auf diese Erde, um schuldbeladene Menschen vor dem ewigen Tod zu bewahren.
    Er nahm die Schuld der Welt auf sich, damit wir Leben haben können… ewiges Leben, über den Tod hinaus!

    Jesus (von allen verachtet) hat eine Liebe gezeigt, die bis in den Kreuzestod ging.

    “ES GIBT KEINE GRÖßERE LIEBE, ALS DASS EIN MENSCH SEIN LEBEN GIBT FÜR SEINE FREUNDE.”

    Lieben Gruß :o)

    Ronald Hörstmann schreibt am 22. August 2012

    MAX; ICH WOLLTE GERADE GENAU AUF DEN 1. Korintherbrief, 13 usw. HINWEISEN, DA LESE ICH DEINEN KOMMENTAR. Genaugenommen ist nämlich dem “Hohelied der Liebe” nichts hinzuzufügen, außer eben noch die Bergpredigt. Als mein mittlerer Sohn mich beauftragte (fragte) dieses in der Lesung vorzutragen, gab es erst einmal Diskussionen. Denn ich war nicht bereit auch nur einen Satz, bzw. einen Gedanken auszulassen und habe es komplett dann auch vorgelesen. Denn – so ist es oft – jeder schneidert sich seinen eigenen Glauben zurecht, so wie es am bequemsten ist. Das nenne ich “braves Christsein” sich selbst gegenüber. Nein, Liebe erfordert jede Konsequenz, auch wenn sie unbequem ist. Deshalb mache ich auch nicht die Einschränkung “Die hohe Kunst soll es ja sein, auch seine Feinde lieben zu können”. Da stelle ich die Frage: “Wer ist Dein Nächster?”. Im zweiten Weltkrieg sind die Briten hingegangen und haben in der von beiden Seiten verordneten Kampfpause auf Montecassino den Deutschen Ihre Tragen geliehen, damit die Toten und Verletzten aus der “Kampfzone” herausgenommen werden konnten. Ob widersinnig oder nicht, das nenne ich Feindesliebe. In diesem Sinne habe ich hier nicht zu diskutieren, wer ist schuld am Krieg und wer nicht. Liebe stellt keine Fragen, sondern verlangt handeln!!!

    Insofern steht der ausgesprochene Auftrag aus dem AT wie eben von Jesus im NT an allererster Stelle: “Du sollst Deinen Nächsten lieben”.

Kirsten schreibt am 19. August 2012

Liebe….ist das, was uns miteinander verbindet in verschiedenen Abstufungen…heute hat Liebe für mich ganz viel mit Respekt zu tuen…Hier meine Definition in der Phase meiner allerstärksten Liebe geschrieben…die Liebe meines Lebens…Sie war einfach da, ohne Vorankündigung… sofort und komplett… ohne Worte…sie ist einzigartig…man liebt jeden anders..aber die große Liebe erkennt man nur …wenn sie einen erwischt hat und man weiß, mehr geht nicht, man ist sich dessen ganz sicher, man spürt so ein unsichtbares Band…………………………………………………… Liebe ist…Endlosigkeit..in extremer Zärtlichkeit…im Geben..im Denken..im Dasein…im Produktivsein…ist ein Gefühl der Lebendigkeit und des Geborgenseins…tiefe Freundschaft und Begehren…bedingungslos
Endlosikeit …Momente zeitloser Sinnigkeit
Wer das Gefühl kennt …Stunden können sich wie Minuten anfühlen, weiß wovon ich spreche….
Ich glaube es fühlt sich nur dann vollkommen an, wenn beide gleichstark lieben

Eva-Maria schreibt am 19. August 2012

Hallo Ihr Lieben!

Liebe ist für mich kein Gefühl, denn Gefühle kommen und gehen. Liebe ist immer da.
Liebe ist ein Seinszustand, der sich in vielen Formen ausdrücken kann (siehe newsletter, sehr schön,
vielen Dank!)
Hierzu noch ein Zitat von RUMI:
“Deine Aufgabe ist es nicht nach Liebe zu suchen,
sondern alle Hindernisse aufzuspüren,
die du der Liebe in den Weg gestellt hast.”

Alles Liebe, Eva-Maria

Ronald Hörstmann schreibt am 19. August 2012

Stephen Covey hat das exakt beschrieben. Dazu gibt es kein wenn und aber. Sicher, viele fühlen sich berufen, die “LIEBE” zu beschreiben. Gestern – im Lindauer Bahnhof – während meiner ehrenamtlichen Tätigkeit dort, hat mir ein Arbeitsloser folgenden Gedankensplitter gesagt: “Freundlichkeit ist, wenn ein Blinder sie sehen und ein Tauber sie hören kann”. “Liebe Deinen Nächsten” und nicht den Fernsten (das ist einfacher!) ist uns aus der Bibel bekannt und seit uralter Zeit heute immer noch gültig.

Hubert schreibt am 19. August 2012

Ein freundliches Lächeln bringt mehr Liebe in die/meine Welt.

Danke für die großartigen Anmerkungen!

Hubert

Lydia schreibt am 19. August 2012

Liebe ist für mich in erster Linie eine Fähigkeit und sie zeigt sich dem anderen im Handeln.

Elke schreibt am 19. August 2012

Ist doch Wurscht, ob Gefühl oder Tätigkeit. Wenn’s drauf ankommt wird man’s doch nicht analysieren.
Hauptsache ist doch, dass wir die Liebe praktizieren. Besonders da, wo das Elend wohnt. Ich meine nicht in der großen weiten Welt, sondern in der Nachbarwohnung vielleicht oder gleich um die Ecke.

ELA schreibt am 19. August 2012

Die beste Beschreibung über die Liebe habe ich bei Jiddu Krishnamurti gelesen. Sehr oft ist die Liebe nämlich nichts anderes als Egoismus und Abhängigkeit (in vielfältigen Formen). Erst wenn ich lieben kann, ohne daß der andere mir etwas zurückgibt: mich wiederliebt, mich für meine liebevolle Tat “bewundert”, mir dankbar ist, zu mir aufsehen
“muß”, erst da fange ich an zu lieben.

Das Gefühl ‘Liebe’ ist keine Liebe, sondern Sentimentalität oder VERliebtheit oder ein Sichwohlfühlen beim anderen, oder Hormone….., und auch das hat seinen Platz im Leben. Liebe ist ein TUN, Liebe ‘kostet’ Arbeit und tägliche Achtsamkeit und Anstrengung.

Unsere Sprache hat so viele Worte, sie ist so reich an Begriffen und viele verwenden sie leider nicht. Daher ist das ‘Viele’ bei vielen einfach nur ‘Liebe’.

    mudita schreibt am 20. August 2012

    Hallo ELA,

    genauso denke ich auch über Liebe

Kiki schreibt am 19. August 2012

Wunderbar, all die Kommentare ueber die LIEBE zu lesen!!! Es gibt mir ein Gefuehl der LIEBE, zu wissen, dass wir sie ja alle ent-decken wollen, die LIEBE!!! Wer kennt das Bild des Bettlers, der auf einer Schatzkiste sitzt, die mit einer schmuddeligen Decke bedeckt ist? Wir muessen diese Decke nur wegziehen, damit unsere Schatzkiste, die LIEBE, zum Vorschein kommt!

Roswitha schreibt am 19. August 2012

es ist wahr, Liebe kann man nicht in einen Bereich auf eine Person reduzieren, sie ist überall allgegenwärtig (sollte so sein!) Unsere Gedanken sind mit Liebe durchflutet, dadruch enstehen Kontakte, Beziehungen und Ergebnisse unserer mit Liebe geplanten Ziele.

Da ich eine leidenschaftliche Sammlerin von Zitaten bin, habe ich einige zur LIEBE ausgesucht.

„Wenn du die Menschen verurteilst, hast du keine Zeit, sie zu lieben.“
(Mutter Teresa – katholische Nonne, 1910-1997)

Wenn Treue Spaß macht, dann ist es Liebe!

„Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.“
(Blaise Pascal – französischer Mathematiker, Physiker, Literat und Philosoph, 1623-1662)

Nicht die Schönheit entscheidet, wen wir lieben,
die Liebe entscheidet, wen wir schön finden.
Sophia Loren – italienische Filmschauspielerin, *1934

„Liebe ist eine tolle Krankheit – da müssen immer gleich zwei ins Bett.“
(Robert Lembke – deutscher Journalist, 1913-1989)

„Vergangene Liebe ist bloß Erinnerung. Zukünftige Liebe ist ein Traum und ein Wunsch. Nur im hier und heute können wir wirklich lieben.“
(Mahatma Gandhi – Pazifist und Menschenrechtler, 1869-1948)

Liebe ist ein Akt endlosen Verzeihens, ein zährtlicher Blick der zur Gewohnheit wird. (Ustinov)

„Liebe ist der Entschluss das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.“
(Otto Flake – deutscher Schriftsteller, 1880-1963)„Einen

Menschen zu lieben bedeutet, ihn so zu sehen, wie Gott ihn gemeint hat.“
(Fjodor Michailowitsch Dostojewski – russischer Schriftsteller, 1821-1881)

herzliche Grüße
Roswitha

    Rainer schreibt am 20. August 2012

    > „Wenn du die Menschen verurteilst, hast du keine Zeit, sie zu lieben.“
    > (Mutter Teresa – katholische Nonne, 1910-1997)

    Warum “keine Zeit”???

Christine schreibt am 19. August 2012

Zwei wunderbar zum Thema passende Beiträge sind “Wie geht Liebe?” von Thomas Artmann (www.autorenwerkstatt.org) und unbedingt “Die Kunst des Liebens” von Erich Fromm.Im Artikel von Thomas Artmann erhält der Leser Denkanstöße zu den Missverständnissen und der Gleichsetzung von Liebe und Partnerschaft, Erich Fromm untersucht die verschiedenen Arten der Liebe (u. a. Mutterliebe, erotisch Liebe) und arbeitet gut verständlich heraus, was das Gefühl der Liebe von wirklicher Liebe unterscheidet.

Birgit Treupel schreibt am 19. August 2012

Danke für diesen Sommertag-
Hatte heute früh einen wunder, wunderschönen Liebestraum mit Dialogen und Handlungen, mein erster an den ich mich erinnern kann- immerhin bin ich gerade 60 geworden-ich war den ganzen Tag beflügelt und wünsche mir noch viele solcher Träume.

Liebe kann auch ein Trauma sein das man aufarbeiten darf-also bitte seit Achtsam.
Ich fand das Zitat von Rumi einfach treffend.Lieben Dank Eva-Maria.

Eine traumverliebte Birgit

Frank Weber schreibt am 20. August 2012

Ja, wo bist du Liebe nur?

Wo verbirgst du dich?

Bist in aller Munde, bist in jedem Geist…ständig Wunsch und Bitte.

Wir erwarten dich, wo bleibst du nur?

“Lebe mich und ich liebe dich!” flüsterst du nur flüchtig und bist dahin…

Ach, bleib doch noch…rufe ich noch…und setze mich wieder hin und warte und warte… auf dich.

Auf die Liebe.

Ja, wo bist du Liebe nur?

    ramos schreibt am 21. August 2012

    Liebe ist in Dir – und um Dich herum
    Du findest den Kontakt am leichtesten in Deinem Herzen
    dort kannst Du sie spüren: ganz leicht. licht, warm.

    Dein Herz transformiert Liebe in unsere Welt…
    die universelle Liebe.
    Läßt Du sie fließen entsteht ion Dir Glückseligkeit…
    ganz automatisch und ganz einfach: ohne tun.

    Ramos
    Autor von “Mit Liebe heilen” , ein Sachbuch über Liebe

Heidrun Irene Kirchner schreibt am 20. August 2012

Einen wunderschönen guten Morgen, …

… und vielen herzlichen Dank für all’ die guten Anregungen! Es ist so WUNDER-voll wahrzunehmen, mit wievielen Menschen ich auf dem Weg bin, LIEBE(N) für mich selbst erfahrbar werden zu lassen. Das macht mich glücklich und dankbar, denn ich darf sehen: ICH BIN NICHT ALLEINE! :-)

Ich durfte für mich erkennen, dass der Urgrund alles Sein die Liebe und das Lieben ist – beides. Und ich halte es für relevant, bei mir selbst anzufangen. Gleich, ob es sich um Wesenszüge, Talente, Träume, Emotionen, Situationen, Erfahrungen (aus diesem und anderen Leben), Menschen, Glaubenssätze, etc. handelt.

Alles ist Liebe … in jedem Moment, den ich habe, kann ich für mich selbst erfahren, ob ich wirklich in der Lage bin zu lieben. JA sagen zu dem, was ist … das ist Liebe. Es bedeutet aber nicht, dass ich scheinbar Negatives verdränge. Es heißt einfach, das auch zu sehen, und dazu ebenfalls JA zu sagen. Denn ein NEIN hierzu meint auch ein NEIN zum Leben. Doch das macht keinen Sinn, es ist in meinen Augen eine Trotzhaltung, denn ich negiere etwas, das doch schon da ist.

Mir hat auf meinem Weg zur Liebe – und vor allem zur Selbstliebe – stets ein großartiger Satz geholfen, den mir meine Cousine Birgit vor langer Zeit einmal an die Hand gab:

“Was ist, darf sein. Und was sein darf, das verändert sich.”

Das ist der Schlüssel der Transformation … und der Weg zum Lieben. Nichts weiter … das ist alles.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein TOTUS FLOREO – ich bin aufgeblüht, oder: Ich erblühe ganz und gar! (SORRY an alle Lateiner, wenn ich hier etwas falsch wiedergebe – denn ich bin Franzose! *grins*)

NAMASTE – Heidrun

Siegfried Fischer schreibt am 20. August 2012

Liebe, das ist seit vielen Jahren ein Thema für mich, dass ich auch im Alltag zu leben versuche. Deshalb hier mal ein paar Sätze, die mich begleitet und geprägt haben:

Liebe ist das einzige Kapital, das sich vermehrt, wenn man es austeilt. Es erschöpft sich nur, wenn man es für sich vereinnahmt.

Liebe ist kein Produkt des Gefühls, sondern ein aktiver Willensakt.

Lieben: Das höchste Wohlsein des anderen aktiv zu wollen und alles dafür einzusetzen, damit dieses Ziel unverrückbar erreicht wird.

Das Prinzip der Liebe ist, dass man mindestens einen Schritt weiter geht, als man ihn nach Pflicht und Schuldigkeit tun müsste.

Wer Liebe richtig begreifen will, muss das Wesen Gottes kennen lernen.

Liebe ist auf jeden Fall immer noch viel, viel mehr …

Ralf von Einem schreibt am 20. August 2012

Die Liebe ist stets nur ein Gast in unserem Leben;
meist kommt sie als Fremde,
machmal geht sie als Freund!

Sandra schreibt am 20. August 2012

Natürlich kann sich Liebe durch Gefühle äußern. Doch sind Gefühle Reaktionen unserer Körpers auf Gedanken unseres Geistes – bewusst oder unbewusst.

Wahre Liebe ist ein innerer Zustand! Sie fragt nichts, sie erwartet nichts, sie ist!

Luis schreibt am 20. August 2012

Wie einfach ist es zu sagen “ich liebe dich”. Aber verwechselt man dieses wunderbares Wort nicht mit vielleicht eine Momentums-Emotion?
Den meisten mag das egal sein. Nicht selten hört man: “I love you, thats why I hit you”. Denen ist es egal was Liebe ist.

Aber falls jemand sich fragt was die wirkliche Liebe bedeutet, hier ein paar Gedankenstosse zum Nachdenken:

Jemals an den Unterschied zwischen Emotion und Gefühl nachgedacht?
Emotionen = momentane Empfindungen, eingesetz durch chemische körperliche Reaktionen. Sex und Begehren sind eine Reihe von reinen Emotionen. Im Gegensatz zu Gefühle, die auf Glaube (nicht religiös) und mentale Arbeit (u.a. Logik) in/von einem selbst erschaffen werden, die im nachhinein positive Emotionen hervorrufen können.
Liebe, Frieden und Hass sind die einzige Gefühle in Menschen.
Liebe ist u.a. auch eine Verantwortung, sie ist Arbeit, u.a. bedeutet auch Gemeinschafkeit, Respekt, Toleranz und vor allem: Aufopferung, Vertrauen und GLAUBE an der geliebten Person.

Wolfgang Schömbs schreibt am 20. August 2012

Danke Ralf, mich diesem Augenblick ganz hingeben, ist Liebe. Jedem Augenblick:

Ganz dabei

Mitten im Tag
ganz drinnen
mit allen Sinnen.

Ob du schreibst.
Schwieriges durchdenkst.
Ob Tee du trinkst
oder herrlichen Wein.
Ob Musik du hörst.
Eine Blume siehst.
Deinen Jungen umarmst.
Die Hand des anderen spürst.
Ob du sie liebst,
ihre Haut berührst.
Mit ihr redest
oder kämpfst.
Ob die Stimmen der Vögel du hörst
oder im Wasser dich bewegst.

Immer und überall ganz dabei.
Wo das gelingt,
ist es wunderbar.

Augenblicke gibt es jeden Tag,
wo du genießen,
ganz dabei sein kannst.
Ganz bei dir.
Wo Einheit du bist.

Es springt hinüber.
Breitet sich aus.
Wenn du arbeitest,
spürst du,
ich bin dabei.
Denkst weniger an alles,
was noch zu tun.
Sorgst weniger dich
für den anderen Tag.
Denn jeder Tag
hat seine Plage.

Erledigst
weniger in Hetze.
Schaffst mehr,
besser, gelassener.
Wo andere mit dir reden,
lässt du dich ein.
Mit allen Sinnen.
Bist dabei.
Und sagst,
wenn du’s nicht mehr kannst.

Wenn Angst kommt oder Wut,
nimmst du sie an.
Sie bricht nicht verletzend
aus dir heraus.

Wenn Schmerzen du hast,
nimmst du sie an.
Verdrängte Schmerzen
werden Leid.

Wenn Gedanken du hast,
gehst du ihnen nach.
Wenn leer du bist,
bist du leer.

Ob im Wagen du fährst,
im Walde gehst.
Das Grün der Wiesen du siehst,
das zarte Sprießen des Baumes.
Ob Tennis du spielst
oder dahin spazierst.
Bist ganz dabei.

Spürst Boden
unter den Füßen.
Wasser
über den Händen.

Isst wenn du isst.
Und genießt.
Spürst dein Bett
und deinen Schlaf.

Tue was du tust.
Spüre, höre,
rieche, schmecke.
Sieh, was du siehst.
Das wünsch ich dir.

Eva schreibt am 21. August 2012

Hallo ihr Lieben!

Ich bin davon überzeugt, dass die vollkommene, reine, wahre Liebe nur bei GOTT zu finden ist.
Er ist der Schöpfer der Liebe. Darf ich Euch zeigen, wie er Liebe definiert?

Es steht im 1.Korinther 13 in der Bibel:

“Die Liebe ist langmütig,die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht,sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig,sucht nicht ihren Vorteil,lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht,sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles,hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.”

Stellt Euch vor, jeder würde dies so in seinem Leben umsetzen (können), dass wäre das Paradies, oder? ;o)

Ich persönlich glaube, dass es einen Weg gibt, diese Liebe zu leben.

Martin Hofmann schreibt am 4. September 2012

Hier ein Link zum Lied Liebe ist Alles
http://www.youtube.com/watch?v=q8tWU3akXso

Liebe ist Alles – Elisabeth Musical

Wenn es still ist, kann man Herzen sprechen hören
Wenn keine großen Worte diese Ruhe stören
Und es braucht Zeit, bis irgendwann
Ein verstummtes Herz
Sein langes Schweigen brechen kann

Doch dann erzählt es wie ein kleines Kind
Den Teil einer Geschichte, die wir alle sind
Und man hört zu und lässt sich ein
Bis man plötzlich spürt
Ein Teil des anderen zu sein

Ein stiller Augenblick, ein schweigender Moment
Wir begegnen uns im andern und erkennen wer wir sind
Wir alle suchen nach der Heimat, die nur das Herz erkennt
Es ist die Heimat, die man Liebe nennt.

Die Liebe treibt uns an, das Leben zu durchqueren
Denn durch sie kann ein Herz nach Hause kehren
Und nur die Liebe hat die Kraft
Sie gibt uns das Vertrauen,
Das einen tiefen Frieden schafft

Und es ist dieses Vertrauen, das uns am Leben hält
Ein rückhaltloses Fallen
In die Arme dieser Welt
Und wir können uns begegnen
Wir halten aneinander fest
Weil alles was uns ausmacht Liebe ist

Liebe ist der Fluss, der uns durchs Leben trägt
Ein warmer Mantel, der sich um die Seele legt
Liebe atmet Dankbarkeit, Milde und Geduld!
Liebe duldet alles, deshalb kennt sie
Keine Schuld! Keine Schuld!

Liebe ist alles
Liebe umhüllt die ganze Welt
Liebe gibt alles
Sie ist die Hoffnung, die uns trägt und die uns hält
Liebe sagt alles
Weil sie auch das unsagbare sagt
Liebe ist alles
Wonach das Leben fragt

Alles Liebe – Martin

Frank Vejvoda schreibt am 19. September 2012

Hallo,

ich finde, das ist ein Interessanter Artikel mit sehr vielen guten Kommentaren.

Für mich ist das Gefühl des Einssein mit allem was ist – Liebe,
da dieses Gefühl in mir Dankbarkeit erzeugt, die wiederum ihren Audruck in der Liebe findet.

Liebe Grüße Frank