Eine entspannte Woche

wirklichkeit-annehmen

Hier bei Zeit zu leben denken wir im Augenblick viel über Gelassenheit nach. Das liegt daran, weil wir an einem neuen Kursprojekt arbeiten. Und dabei geht es darum, gelassener und entspannter mit den Widrigkeiten des Lebens umzugehen. Und zwar indem man eine sehr wirkungsvolle Methode anwendet. Diese Methode heißt The Work und ist von der Amerikanerin Byron Katie entwickelt worden. Vielleicht haben Sie an anderer Stelle auf unserer Seite schon einmal darüber gelesen, wir haben nämlich schon einige Beiträge dazu geschrieben. Mit dieser Methode lernt man, mit seinen Gedanken in allen möglichen belastenden Situationen so umzugehen, dass sie einen weniger herunterziehen oder aufregen.

Seitdem wir mit dieser Methode arbeiten, hat sich unser Leben zum Teil sehr verändert. Ich z. B. gehe viel gelassener und ruhiger mit Erlebnissen um, die mich früher maßlos aufgeregt haben. Und wenn ich mich auch heute noch aufrege, so kann ich mich doch meist sehr viel schneller selbst wieder beruhigen. Das ist toll, weil mein Leben so in vielen Bereichen leichter und schöner geworden ist.

Wenn Sie einen kleinen Eindruck bekommen möchten, wie so ein stressfreies Leben mit weniger Ärger und Aufregung aussehen kann, hören Sie sich doch hier unser Audiobeispiel für eine ganz normale Woche mit weniger Ärger und Stress an.

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Übrigens: Unser Projekt startet in ca. zwei Wochen und vorab verschicken wir noch einige Vorbereitungs-E-Mails, die einen gut auf das neue Projekt einstimmen..

Wenn Sie Lust haben, melden Sie sich doch einfach für den Vorbereitungs-Verteiler an (ist kostenlos).

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Kommentare

Jutta schreibt am 9. September 2012

Einen wunderschönen guten Morgen!
Liebe Leute – wenn ich mich NUR darüber aufregen würde/müsste, daß ich verschlafen (!) habe, oder daß mein Sohn/meine Tochter gerade meine Aufmerksamkeit einfordern…

Wer sonst keine Sorgen hat, macht sich welche.

Sorry, ich faß’ es grad nicht! Ich meine, wer wirkliche Sorgen hat, und sich dann sowas anhört, auch noch am relativ frühen Morgen ;-))), der schmeißt sich echt weg.

Das mußte ich grad einfach mal loswerden. Nix für ungut, lese eure Seiten sonst sehr gerne.

    Lemm schreibt am 9. September 2012

    Guten Morgen,

    eine solche wunderbare “normale” Woche würde ich gerne einmal erleben.

    Liebe Grüße

    S.L.

    Sylvia schreibt am 10. September 2012

    Nur Übung führt zum Erfolg! Das geht am besten mit einfachen Beispielen. Ich hab´s wohl schon kapiert?

    The work wäre kaum ein Thema für mich, wenn es nicht die fantastischen Begriffe wie “Seifenblase” und die “Gelassenheit” gäbe. Es hat mich bereits begeistert. Insofern danke ich für diese Initiative.

    Andererseits erkenne ich, dass es ein brisantes Thema ist, das wahrscheinlich a l l e betrifft. Die Frage ist nur, wie man dieses heiße Eisen wirklich in den Griff bekommt. Gute Ratschläge in die Tat umzusetzen ist ja nicht immer so einfach. Ähnlich ist es immer mit den guten Vorsätzen zum Jahreswechsel. Da können wir unendlich planen – aber es hilft meistens nicht einmal für einen Monat, dann sind sie bereits wieder v e r g e s s e n.

    Um Gelassenheit zu erreichen, wird man meditieren und trotzdem kann es passieren, dass mal der Geduldsfaden reißt, z. B. wenn einem der Partner immer mit dem gleichen “Verhaltens-Muster” nervt. Man kommt nicht raus aus dieser Falle, – auch nicht mit den besten Coaching-Hilfen. Einen Erwachsenen zu ändern ist vergebene Liebesmühe, aber die METHODE zu ändern wäre der r i c h t i g e A n s a t z, – ABER NUR: sobald man ihn j e d e r z e i t beherrscht.

    Seit ich mich mit dem neuen Programm befasse, verfolge ich das Prinzip, das dahinter steckt.
    Es handelt sich um “ZEIT GEWINNEN” “ABSTAND NEHMEN” “AUF DISTANZ ZU GEHEN” sowie “RUHE” und “TIEF DURCHATMEN” “NACHDENKEN BEVOR MAN ANTWORTET” usw.

    Um unangenehmen Reaktionen auszuweichen und überlegte Antworten geben zu können, “stelle ich mir mein Spiegelbild vor”. Ich versuche mir auszumalen, wie ich gerade auf meinen Gesprächspartner wirke. Bei Fremden habe ich es schon ganz gut im Griff. Der Lohn dafür ist, dass ich meistens auch erreiche, was ich erreichen will. Aber bei nahestehenden Personen passiert es doch immer wieder, dass ich ungeduldig antworte und dadurch – so wie ich in den Wald hinein rufe – eine unerwünschte Resonanz erhalte. Aber dann ist die Stimmung schon dahin. Was dann? Dann ist es nämlich zu spät. Dann ist der Schaden schon passiert.
    dann hilft nur noch “Entschuldigung”. Aber irgendwann wirkt dies nicht mehr. Also lassen wir es nicht so weit kommen, sondern beugen wir doch einfach vor. Das stärkt auch das Selbstvertrauen, wer eine Situation im Griff hat, weil er die Regeln beherrscht, kann nur gewinnen.

    Insofern habe ich aus dem Gespräch von Nicole doch erkannt, wie es möglich ist, in den einfachsten Situationen b e r e i t s z u ü b e n, – wie schön sich so eine harmonische Szene “anfühlt”.
    Wie beispielhaft gut ist es für das Kind, ernst genommen zu werden und ein korrektes Vorbild macht die Erziehung ebenfalls einfacher und wirkungsvoller. Denn Kinder sind sehr sensibel. Sie hören das Gras wachsen. Sie haben einen Sensor für Stimmungen. Da können sich die Eltern noch so verstellen. Kinder leiden unter schlechter Stimmung – auch sogar Hunde!

    Habe ich am Telefon meine Stimme erhoben, hat sich meine Hündin sofort unter dem Schreibtisch verkrochen, als hätte ich sie gemeint. Dabei habe ich mit meinen Hunden nie geschimpft. Da genügte ein Wort, ja sogar eine Geste, ein Blick.
    Also fangen wir im Kleinen an!

    Dessen muss man sich auch bewusst sein, im Umgang mit anderen Menschen. Es kann auch mal etwas nur falsch gedeutet werden. Das passiert oft im Affekt.
    Übrigens die Kommentare sind sehr l e h r r e i c h ! Vielen Dank an alle Teilnehmer. Gruß Sylvia

Susanne schreibt am 9. September 2012

Liebe Leute,
da muss ich Jutta Recht geben.Ganz sicher gute Absicht, denn man ändert ja nie den anderen, mit Glück sich selbst.Aus meiner Sicht ist der Hörbeitrag ein bisschen kurz gedacht, aber viellicht ist die gesamte Methode auch für die weniger dramatischen Ärgernisse konzipiert.
Viele Menschen sind heute, da schließe ich mich mit ein, in strukturelle Arbeits- und Lebenbedingungen eingebunden, die man auch mit bestem Willen, nicht einfach “wegdenken” kann. Wer sich kritisch mit diesem Dingen auseinandersetzt, hat andere Fragen und braucht andere Strategien.
Wer so funktioniert, wie im Beitrag empfohlen, beugt sich gesellschaftlichen Bedingungen, die verändert werden müssen, damit wir als Menschen auch menschenwürdige Lebensumstände vorfinden.
Die “ärgerlichen” Spritpreise können dem gut verdienenden Mittelstandsbürger nicht wirklich etwas anhaben. Wer schon am Limit leben muss und trotzdem auf ein Fahrzeug angewiesen ist, den kann das schon zur berechtigten Verzweiflung bringen. Jedes der anderen wohlgemeinten Beispiele, wäre ähnlich zu kommentieren.Ich möchte Ihre Seite gerne weiter nutzen, weil ich durchaus auch hilfreiche Aspekte gefunden habe, aber dieser Beitrag hat mich enttäuscht.

    Claudia Nickel schreibt am 9. September 2012

    Natürlich habe wir es mit strukturellen Arbeits- und Lebensbedingungen zu tun, die verändert werden müssten. Aber das ist doch der Knackpunkt: Wenn ich mich bloß ständig drüber ärgere, raubt das lediglich mir die Energie. Wenn ich es aber schaffe, den Ärger zu überwinden, kann ich diese Energie für andere Dinge einsetzen – z.B. versuchen, etwas gegen diese Bedingungen unternehmen.
    Der Hörbeitrag ist etwas zu banal, das stimmt, aber grundsätzlich finde ich, dass an dieser Methode sehr viel sinnvolles dran ist.

    Sylvia schreibt am 10. September 2012

    Bisher habe ich aus den Kommentaren nur Unverständnis entnommen. Aber die folgenden scheinen das Prinzip umsetzen zu können. Darin liegt die Chance für die gewünschte Gelassenheit. Es geht leider nur in kleinen Schritten. Ehrlich gesagt in meinen ersten Kommentaren habe ich auch sehr ungeduldig reagiert. Ich wollte gleich den Erfolg sehen. Der kommt aber nur mit der GEDULD !

    Wünsche Euch allen viel Erfolg – freue mich über die Kommentare, die sehr aufschlussreich sind. Danke

Tine schreibt am 9. September 2012

Guten Morgen,
Sorgen sind Sorgen, ob sie groß oder klein sind.
Ich finde es ziemlich oberflächlich darüber zu urteilen, welche Qualität und Dimension die Sorgen von anderen haben.
Es geht hier meines Erachtens um die Darstellung eines Prinzips, einer Methode, die von Nicole im Beitrag ausgeführt wurde.
Und mit etwas Abstraktionsvermögen kann man die Methode auf seine eigenen “viel größeren und wichtigeren” Probleme übertragen!
Also ich kann die Kommentare der anderen Leser nicht nachvollziehen. Ewig wird jeder und alles kritisiert, weil man es “besser” weiß?!?!
Allen einen schönen Sonntag
Tine

Marion schreibt am 9. September 2012

Guten Morgen,

ich finde es gut, dass der Beitrag zum Hören war!
Das hat mir sehr gut gefallen.
Dass die Themen, für mich auch, ein wenig lapidar waren, lag wahrscheinlich daran, dass niemand hier seine wirklich “richtigen” Probleme öffentlich darlegen möchte. Und das verstehe ich mehr als gut.

Ansonsten bin ich sehr gespannt, was noch so alles in dieser Richtung kommt, denn das Thema Gelassenheit ist ein richtig großes Thema für mich und lässt sich momentan für mich überhaupt nicht umsetzen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen, gelassenen Sonntag!

Marion

    Petra Peuckert schreibt am 13. September 2012

    Lapidare Probleme sind doch für manche sooooooooooooo groß!
    Sie regen sich auf über Kleinigkeiten.
    Ich habe verstanden:
    Man muss die Dinge so lassen, die man nicht ändern kann und soll sich nicht darüber ärgern!

    Viele Grüße
    Petra

monika schreibt am 9. September 2012

der ansatz dieser heutigen gedanken und der erzählung “greift” auch für mich zu kurz.

es kommt doch vor allem darauf an, WIE ich mienen tag beginne. fängt er schon mit hektik an, weil ich viel zu kurzfristig aufstehe, kaum zeit fürs frühstück habe, keine zeit für meditaion und innehalten, vlt. sogar vor dem aufstehen, dann muss ich ja aggressiv werden, unduldsam, was sich noch verstärkt, wenn ich evtl. sogar rockmusik im autoradio höre. (ist bewiesen )

wenn jetzt jemand meint, ich spreche aus der theorie heraus, möchte ich ein beispiel nennen.

ich erlebte es selbst, hatte viel weniger geduld bei meinen schülern, wenn mein tag mit hektik begann. als mir das bewusst wurde, “zwang” ich mich regelrecht dazu, mir zeit für meine meditaion zu nehmen, sobald ich allein im haus war und spürte diese kraftquelle für meinen tagesablauf, vor allem im umgang mit familie und schülern.

ich wünsche jeder/m diese positive erfahrung.

    Sylvia schreibt am 10. September 2012

    Die Motivation, die von den letzten Beiträgen ausgeht, wünsche ich all jenen, die die Brisanz des Themas noch nicht durchschaut haben. Unsere Gesellschaft leidet wohl an dieser Krankheit UNGEDULD! Wie gesagt STRESS macht man sich nicht nur selbst, STRESS macht aggressiv und schließlich auch KRANK. Ich meine psychisch krank. Keiner will es wahrhaben – meistens merkt man es ja erst, wenn es zu spät ist. Auch Mobbing hätte keine Chance, wenn man sich mit dem Thema The work – und dieser Initiative widmet. Alles Liebe für die besser wissenden und jene, die es noch werden wollen.

Andrea-HH schreibt am 9. September 2012

Tolles Thema, aber ich hatte mir von dem Audio mehr versprochen. Knackigere Beispiele zu Reizthemen, bei denen vielen wirklich die Wut überfällt und nicht so banale ‘Hausfrauenthemen’ wie den Sohn der einen anspricht, er hat ja noch nicht mal genörgelt – solche Probleme hätte ich gerne ;) Und eine lebendigere Präsentation – das soll entspannt klingen, wirkt aber wie abgelesen, ist es vielleicht auch.

Jonas Weiß schreibt am 10. September 2012

Was ist das für eine langweilige Welt, wenn sich keiner mehr ärgert? Und wo kommen wir hin, wenn die Realität einfach hingenommen werden soll? Nein, das ist für mich kein gutes Konzept! Es sähe schlimm aus, wenn in der Vergangenheit Menschen den Kampf gegen die Realität nicht aufgenommen und sie so verändert hätten.
Da halte ich es doch lieber mit B.Brecht: “Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.”
Und Ärger kann auch eine große Motivationskraft für einen Kampf sein.

Karin Lohner schreibt am 10. September 2012

Ja, irgendwie haben wieder mal alle recht. Und alles ist wie immer eine Frage der Sichtweise. Relativ schön ist es schon, wenn man Probleme von der Qualität des Hörbeitrags zu bewältigen hat – aus meiner Sicht. Probleme unterliegen unserer mentalen Produktion. Tatsachen an sich sind ja noch keine Probleme, sondern werden erst welche, wenn unser Gefühl dazu auftaucht (und das tun es immer, denn kein Gefühl geht nicht). Wenn wir Einsichten und Erkenntnisse haben (wie bei den Silvester-Schwüren) finden die erst einmal im Gedankenkino statt. Die Umsetzung ist nun ein Thema das in der Realität und im Handeln stattfindet. Und nun plärrt der innere Schweinehund von seinem Komfortzonen-Sofa und seine Kollegen in unserer Umgebung unterstützen ihn fleissig. Das nennen wir dann, damit es eleganter klingt “vergessen”. Nein, wir haben ganz einfach in der Regel zu wenig Leidensdruck, den Motor der nachhaltige Veränderung selbst und verständlich macht. Wir nehmen unser inneres Trüffelschwein viel zu wenig ernst. Auch das ist in uns allen. Wir dürfen nicht glauben, dass es ohne ärgern und aufregen geht. Das ist eine Illusion, denn wir Menschen sind so nicht eingerichtet. Aber Dauer, Quantität und Qualität dieser Emotionen können wir selbst bestimmen. So wie wir unseren Körper pflegen (komischerweise vergisst kaum jemand – über 12 – zu duschen oder sich die Zähne zu putzen) sollten wir auch ein mentales BAD nehmen, mehrmals täglich.

B edauern
A bhaken
D urchstarten

heisst die Devise. Und zwar im Verhältnis 10-10-80. Die meisten machen das auch schon unbewusst aber in der umgekehrten Reihenfolge. Das ist das einzige wirkliche Problem.

Viel Spass beim Dialog mit Eurem inneren Trüffelschwein – it works!

Gabriele schreibt am 11. September 2012

Sehr schön umgesetzt, dieser Beitrag! Tolle Sprecherin, ganz großes Kompliment!!! Ich habe den Beitrag sehr gerne angehört und denke auch, dass der Ansatz von The Work im Alltag sehr hilfreich sein kann. Noch etwas: Liebe Mit-Kommentatoren: Selbstverständlich werden hier Beispiele verwendet, die offensichtlich einfach nur der Veranschaulichung dienen sollen. Wer es nicht schafft, das Prinzip anhand der Beispiele auf seine eigenen (möglicherweise subjektiv bewertet viel schrecklicheren und existenzbedrohenderen) Ärgernis-Alltagssituationen und Sorgen zu übertragen, der möge bitte einmal darüber nachdenken, woran das liegen könnte, anstatt hier erstmal lauthals loszukommentieren…