Problemlösung kontrollieren
Der letzte Schritt des Problemlösungsprozesses ist die Kontrolle. Hier geht es darum, sich zu fragen, ob Sie mit den Maßnahmen, die Sie eingeleitet haben, tatsächlich Ihr Problem lösen und Ihr Ziel erreichen.
Kontrolle ist ein dauerhafter Prozess
Auch wenn die Erfolgskontrolle hier als letzter Schritt des Prozesses erläutert wird, so handelt es sich aber eigentlich um eine prozessbegleitende Maßnahme. Das bedeutet, dass Sie über die gesamte Dauer der Problemlösung hinweg, immer wieder überprüfen sollten, ob Sie sich wirklich in die richtige Richtung bewegen. Eine kontinuierliche Kontrolle hilft Ihnen dabei, Fehler schneller zu erkennen und Korrekturen rechtzeitig vornehmen zu können.
Kontrolle heißt nach vorn schauen
Kontrolle in diesem Zusammenhang bedeutet nicht, dass Sie nur zurückschauen und herausfinden, was Sie getan haben. Kontrolle heißt vor allem immer wieder mit dem Blick auf Ihr eigentliches Ziel zu überprüfen, ob Sie sich noch in diese Richtung bewegen. Durch eine solche vorwärtsgerichtete Kontrolle können Sie Ihre Maßnahmen immer wieder flexibel auf die eigentliche Problemlösung ausrichten und werden so Ihr Ziel sicherer erreichen.
Check-Termine für die Kontrolle festlegen
Machen Sie Ihre Erfolgskontrolle zu einem Teil Ihrer Planung und tragen Sie von vornherein Check-Termine in Ihren Terminplaner ein. So stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Kontrolle nicht einfach vergessen. Nutzen Sie diese Termine konsequent dafür zu überprüfen, wie weit Sie noch von Ihrem Ziel entfernt sind und ob Sie sich überhaupt noch auf Ihr Ziel zu und nicht davon weg bewegen.
Checkliste für die Kontrolle
Sie können auch die folgende Checkliste für Ihre Kontroll-Termine nutzen:
- Welche Schritte habe ich bis heute erledigt und zu ca. wieviel % ist mein Ziel bereits erreicht?
- Was muss ich aktuell tun, um mein Ziel zu erreichen?
- Was macht die Umsetzung der Problemlösung schwierig?
- Welche Gegenkräfte treten auf?
- Wenn Sie den Erfolg Ihres Plans bezweifeln: Was muss ich vielleicht an meinem Plan ändern, um doch noch zum Erfolg zu kommen?
- Gibt es neue Erkenntnisse über das Problem und sollte ich vielleicht einen anderen Lösungsansatz wählen?
- Zeichnet sich möglicherweise ab, dass ich mein Ziel umformulieren sollte, weil mir ein anderes Ziel noch größereVorteile bringt oder es leichter zu erreichen ist?





"Folge Deinem Traum"
Lösung ist in erster Linie das Sich-loslösen von den Anhaftungen an eine bestimmte Situation. Sodaß nicht mehr die Situation die Macht über mich hat, sondern ich selbst sie "besitze" (als von mir selbst erzeugt).
Das heißt, daß ich mit dem SEIN kann, was derzeit ist. Dabei geht es nicht so sehr um die reale Situation, sondern vielmehr um mein persönliches Erleben, das durch die Situation ausgelöst wird.
In der Regel erinnern uns Probleme an ungelöste Dinge aus unserer Vergangenheit. Dabei vermischen wir das damalige Erleben mit der jetzigen Situation. Von daher gilt es vor allem, mit dem SEIN zu können, woran uns die derzeitige Situation erinnert, also die Anhaftungen an unsere unerlöste Vergangenheit aufzulösen.
Daß sich daraus oft ein anderes Tun ergibt, ist eine Folge der Los-Lösung.
Lösung ist immer ein Sprung in's kalte Wasser. Der erst dadurch erleichtet wird, wenn ich im Laufe der Zeit erlebe, daß ich tatsächlich Stück für Stück mehr Freiheit erreiche, wenn ich mit etwas bislang Ungeliebtem SEIN kann.
Das ist jedes mal wie ein Nach-Hause-Kommen. Dies ist das "Geschenk", das in jedem Problem und seiner Lösung liegt. Geschenke, von denen ich zunehmend mehr will. Lösungs Freudigkeit.
Danke für's Thema, gesegnete Ostern *INGO* :-)
Oder Einstellung Nr. 4: Ein Problem. Verdammt, nicht schon wieder! Naja, es hilft nichts - wie ist die Lösung?
;-)
Meine Erfahrung mit Problemen ist die, das viele "krampfhaft" nach Lösungen suchen, sprich, sich nicht genug Zeit nehmen, das Problem zu er"gründen", so wie es ausführlich beschrieben ist. Das hängt oft mit den unangenehmen Begleiterscheinungen zusammen, die man schnell "wegmachen" möchte. Wichtig und richtig finde ich, das Problem zu erkennen und zu benennen. Denn nur wenn ich es erkannt und benannt habe, kann ich damit arbeiten. Bei der "Problemlösungsmethode" Zukunftswerkstatt, mit der ich arbeite, wird zwischen Problem und Lösung (bzw. dem 1. Schritt zur Lösung) als Zwischenschritt eine "Phantasiephase" eingebaucht, in der ich mich vom Problem löse (es geht nicht verloren, da es schriftlich fixiert ist) und völlig frei phantasiere, "rumspinne" - alles ist möglich, ich habe alles Geld und alle Zeit der Welt. Vor dem Zwischenschritt ist es hilfreich, das, was ich als "Problem" identifiziert habe, positiv wende (Kopfstandtechnik). Nach der Phantasiephase kommt die Umsetzungs-/Realisierungsphase. Hier geht es darum, zu schauen, was ich aus der Phantasie in die Realität mitnehmen kann, auf die Realität runterbrechen kann. Und daraus ergibt sich der 1., der nächste Schritt. Der Vorteil bei Zukunftswerkstätten ist die gemeinsame Arbeit in Gruppen. Ich kann mir Unterstützung holen, ich bin mit "meinem Problem" nicht allein und andere haben vielleicht einen anderen Blick, der mich weiterbringt.