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Erfolgreiche Selbst-PR - Teil 1

Von Gastautor

Von  Stéphane Etrillard

Das Wort "PR" gehört zu jenen Begriffen, die wir täglich hören, lesen und selbst gebrauchen, von denen wir jedoch nur eine vage Vorstellung haben. Im verschärften Wettbewerb kann heute kein Unternehmen auf konsequente PR-Maßnahmen verzichten – vor allem dann nicht, wenn es dauerhafte Erfolge verbuchen will. Letztendlich geht es darum, Erfolge systematisch zu planen und die Nachhaltigkeit der Erfolge zu gewährleisten. Das Management der vielfältigen Beziehungen im komplexen Wettbewerbsgeflecht ist zu einer der wichtigsten Aufgaben der Unternehmensführung geworden. Niemand wird mehr ernsthaft widersprechen, dass die Vernachlässigung einer geschlossenen Selbstdarstellung und Kontaktpflege unweigerlich zu Misserfolgen führt.

Selbst-PR = Marketing in eigener Sache

Selbst-PR ist nun – ganz einfach gesprochen – Marketing in eigener Sache. Das Primärziel besteht darin, eigenverantwortlich und in Eigeninitiative erfolgreich auf sich selbst und die eigenen Leistungen aufmerksam zu machen.

Wie beim Unternehmens- und Produktmarketing geht es auch hier

Im Fokus der strategischen Überlegungen liegen dabei nicht in erster Linie der Produktabsatz und der Gewinn, sondern die Interessen und Bedürfnisse des Kunden, die angesprochen werden sollen. Denn Ziel von Selbstmarketingmaßnahmen ist zuallererst die Zufriedenstellung des Kunden und daraus resultierend der Aufbau und die Erhaltung von langfristigen Kundenbeziehungen. Das ist für beide Seiten von Vorteil und stellt schließlich eine Win-win-Situation her, die dann auch zu Erfolgen führt.


Wie Sie von anderen wahrgenommen werden, liegt allein in Ihrer Hand!

Das ist die richtungsweisende Möglichkeit, die die Selbst-PR Ihnen eröffnet: Sie selbst entscheiden und gestalten aktiv,

Und wenn Sie in der Lage sind, Ihr Leben und Ihre Arbeit tatsächlich selbst in die Hand zu nehmen, dann können Sie all das erreichen, was ein erfolgreiches und erfülltes Arbeitsleben ausmacht: Sie können Ihre Talente nutzen und Ihre hervorragenden Fähigkeiten unter Beweis stellen, eigene Ideen verwirklichen und wichtige Entscheidungen eigenverantwortlich treffen.

Hinsichtlich der veränderten Anforderungen des Marktes liegt die konkrete Zielsetzung für jeden, der das Instrument der Selbst-PR anwendet, nun darin,

Das ist leichter gesagt als getan. Bis es soweit ist, müssen Sie viel über sich lernen, hart an sich arbeiten, vielfältige innere und äußere Widerstände überwinden und vor allen Dingen: für Ihr Leben und Ihre Arbeit selbst Verantwortung übernehmen und entsprechend handeln!

Elemente der PR

Dieser Prozess umfasst mehrere Elemente:

Die eigene Persönlichkeit

Die Grundlage aller Arbeit und aller Veränderungen an sich selbst ist die Selbsterkenntnis, die Entwicklung eines Bewusstseins über die eigene Persönlichkeit, d.h. über die Gesamtheit der individuellen Eigenschaften. Sie müssen sich u. a. Klarheit verschaffen über Ihre:

Selbst-PR setzt voraus, dass Sie möglichst genau wissen, wer Sie selbst sind und was Sie mit Ihrem spezifischen Persönlichkeitsprofil erreichen können und wollen. Dieser Prozess der Selbsterkenntnis ist keine leichte Sache. Vielen Menschen fällt es schwer, sich selbst klar zu sehen – egal, ob die Selbsteinschätzung und -bewertung eher positiv oder negativ ausfallen würde. Es erfordert eine intensive Beschäftigung mit sich selbst und ein gezieltes Hinterfragen der bisherigen Einsichten über die eigene Person, um zu einem schlüssigen und "richtigen" Selbstbild zu gelangen.

Wirkung auf andere

Ausgehend von der Selbsterkenntnis stellt sich dann die Frage nach der Wirkung auf andere. Für deren Beantwortung ist es notwendig, das eigene Agieren zunächst aufmerksam zu beobachten und wahrzunehmen und dann zu überprüfen, wie das eigene Auftreten auf das soziale Umfeld wirkt und wie man von anderen wahrgenommen wird. Es leuchtet ein, dass es also erforderlich ist, auch die anderen genau zu beobachten und deren Reaktionen sehen und einschätzen zu können.

Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen werden, sind u. a.:

Bekanntermaßen ist es unmöglich, nicht zu wirken. Darüber sollten Sie sich im Klaren sein. Alles, was Sie tun oder nicht tun, sagen oder nicht sagen, hat eine bestimmte Wirkung auf Ihr Gegenüber. Und oft sind es gerade die Dinge, die Sie nicht sagen oder tun, die von großer Bedeutung sind. Auch kann Ihre Körpersprache u. U. Ihre verbalen Aussagen komplett unterlaufen. Wenn Sie zum Beispiel Ihrem Kunden aus Höflichkeit sagen, Sie nähmen sich jetzt gern die Zeit für sein Anliegen, dabei aber unruhig mit dem Schlüsselbund in der Jackettjacke klingeln und ständig an ihm vorbei zur Tür schauen, weil Ihnen in Wirklichkeit der nächste Termin bereits im Nacken sitzt, wird ihm nicht entgehen, dass Sie eigentlich keine Zeit für ihn haben.

Es ist also unentbehrlich, dass Ihnen die vielfältigen Facetten Ihrer Ausstrahlung in höchstem Maße bewusst sind, damit Sie sie in Ihrem Sinne beeinflussen und benutzen können. Das gilt genauso für Ihr äußeres Erscheinungsbild, das in diesem Zusammenhang nicht vernachlässigt werden darf. Die Gesamtheit Ihres Auftritts entscheidet über Ihre Wirkung.

Hier erfahren Sie mehr über die Gestaltung Ihrer Wirkung und darüber, wie Sie sich selbstbewusst präsentieren können.

 

© bei Management Institute S E C S
Stéphane Etrillard Communication & Sales
www.etrillard.com