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Tipp 2: Entwickeln Sie gemeinsame Visionen und Ziele (Seite 3 von 5)

motivieren

Ziele und Visionen sind für die meisten Menschen große Motivatoren. Wer sich ernsthaft ein konkretes Ziel setzt, tut sehr viel dafür, es auch zu erreichen. Das gilt auch für Teams oder Gruppen von Menschen allgemein.

Entscheidend ist das Wort “gemeinsam”

Inzwischen werden in vielen Unternehmen oder Teams Visionen und Ziele erarbeitet. Meist geschieht das in einer kleinen Gruppe ausgewählter Führungskräfte. Irgendwann werden dann der Mitarbeiterschaft oder dem Team die Vision und die Ziele präsentiert. Der Ansatz ist gut, nur die Ausführung ist kontraproduktiv. Visionen und Ziele dürfen nicht einfach vorgegeben werden. Wenn Sie wollen, dass Ihre Leute oder Mitarbeiter Visionen mit Leben füllen und Ziele mit aller Energie verfolgen, müssen Sie sie an der Entstehung der Visionen und Ziele beteiligen.

Menschen wollen mitentscheiden

Lassen Sie Ihre Mitarbeiter mitreden und bei der Ausformulierung mitarbeiten. Fragen Sie nach Ideen und Vorschlägen und bauen sie diese wenn möglich mit ein. Hören Sie sich Ängste und Bedenken an. Sorgen Sie dafür, dass alle Beteiligten bereits bei der Entwicklung der Vision und bei der Festlegung von Zielen das Gefühl haben, beteiligt zu sein. Visionen und Ziele können nur dann eine magnetische Kraft entwickeln, wenn sich alle in ihnen wiederfinden und sie teilen. Sonst kann es passieren, dass es nur bei den schönen Worten bleibt.

Greifen Sie nach den Sternen und entwickeln Sie eine wundervolle Vision

Wenn Sie eine Vision für Ihr Team, Unternehmen oder Projekt entwickeln wollen, dann sorgen Sie dafür, dass es wirklich eine Vision wird und nicht nur ein “Visiönchen”. Wer nicht wirklich willens ist, bei der Entwicklung einer Vision tatsächlich auch Visionär zu sein, der sollte sich lieber auf die Formulierung von Zielen konzentrieren. Ziele können ebenso gut motivieren wie eine Vision. Aber wenn Sie schon das Wort Vision benutzen, sollten Sie wirklich etwas entwickeln, das Sehnsucht bei den Beteiligten weckt. Sie sollten gemeinsam ein wunderschönes und ganz und gar erstrebenswertes Bild vor Augen haben. Natürlich sollten Sie nicht vollkommen Unmögliches wollen, dann handelt es sich nämlich um eine Utopie. Aber eine Vision ist schon etwas sehr Großes, das zu Beginn ruhig unerreichbar scheinen darf. Eine Vision löst idealerweise ein innerliches Sehnen nach diesem Zustand aus – und das bei allen Beteiligten.

Formulieren Sie klare und konkrete Ziele

Klare Ziele, auf die sich alle verständigt haben, sind für eine motivierte Arbeitsatmosphäre unerlässlich. Nur wer weiß, worauf er hinarbeitet, kann dies auch effektiv tun. Und nur konkret formulierte Ziele ermöglichen eine Überprüfung der Arbeit. Dabei ist es sowohl wichtig, die operativen Kurzzeitziele zu formulieren, als auch die mittel- und langfristigen Ziele anzugehen. Jedem sollte immer auch der größere Zusammenhang der einzelnen Arbeitsschritte klar sein. Ein größeres Ziel zieht wie ein Magnet, auch wenn einmal die vielen nötigen Alltagsarbeitsschritte nerven.

Richten Sie regelmäßige Treffen ein

Alle Beteiligten sollten regelmäßig zusammenkommen und über die Ziele und ggf. die Vision sprechen. Solche Treffen haben den Sinn, dass alle Fragen, Bedenken und Zweifel auf den Tisch kommen. Dabei sollten auch neue Erkenntnisse und Erfahrungen ausgetauscht und neue Möglichkeiten und Ideen diskutiert werden. Am Ende eines solchen Treffens müssen die Ziele möglicherweise umformuliert oder ergänzt werden. Bei einer Vision wird das in der Regel nicht der Fall sein, weil sie so übergeordnet ist, dass sie durch kleinere Änderungen nicht beeinflusst wird. Wenn aber bei einigen wirkliche Bedenken oder Ängste in Bezug auf die Vision aufgetaucht sind, sollte unbedingt auch das zum Thema gemacht werden.