Essen, was Ihnen guttut

souldfood

Jeder Mensch möchte gesund sein und sich wohl fühlen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist es, sich möglichst gesund zu ernähren. Jeder von uns kennt den Unterschied zwischen einer Mahlzeit, die uns schwer im Magen liegt, und einer Mahlzeit, die uns angenehm satt macht und uns Energie spendet. Zu essen ist dabei weit mehr als reine körperliche Notwendigkeit. Das richtige Essen zur richtigen Zeit kann uns sehr glücklich machen, wie das Stück Schokolade nach einem stressigen Tag immer wieder beweist ;-)

Ein gesundes Essverhalten kann unser Wohlbefinden dauerhaft merklich steigern. Wenn wir uns gesund ernähren, fühlen wir uns ausgeglichen, vital und verbessern unsere Konzentrationsfähigkeit. Einseitige Ernährung und bestimmte Mangelerscheinungen tragen hingegen dazu bei, dass wir uns körperlich unwohl fühlen, schneller die Konzentration verlieren oder leichter krank werden. Und das schlägt dann natürlich auch auf die Stimmung.

So viele Meinungen wie Experten

Doch wie man’s macht, macht  man’s falsch … Dieses Gefühl beschleicht mich zumindest, wenn ich mich mit dem Thema gesunde Ernährung beschäftige. Jahrzehntelang wurde uns beispielsweise von Experten gesagt, dass wir möglichst fettarm essen sollten, damit wir gesund und schlank bleiben. Seit einiger Zeit heißt es nun, Fette sind gar nicht böse, sondern nur eine bestimmte Art von Fett, nämlich die gehärteten Fette, welche sich z. B. in Kartoffelchips befinden. Und nicht nur das, Fette sind sogar sehr wichtig für unsere Gesundheit. Omega 3 beispielsweise, das in großer Menge im Fisch vorhanden ist, schützt Herz und Gefäße vor Verkalkung und beugt so einem großen Teil von Herz-Kreislauf-Problemen vor. Ebenso schützt es unser Gehirn vor Krankheiten wie Alzheimer und Demenz.

Das Hin und Her um das Thema Fett ist aber nur ein Beispiel für die große Verwirrung, die Ernährungsexperten in den letzten Jahren gestiftet haben. Immer wieder gibt es Fälle, wo es plötzlich heißt: Nahrungsmittel XYZ ist besonders gesund oder wahlweise total ungesund. Und einige Zeit später belegen neuere Studien doch wieder mehr oder weniger das Gegenteil. Weitere Beispiele für solch einen Wirrwarr sind Eier, Milch und Margarine. Wissen Sie, ob diese nun gesund oder ungesund für Sie sind? Hier mal ein kleiner Auszug der Meinungen dazu:

  • Eier erhöhen den Cholesterinspiegel und das belastet Herz und Gefäße. Man sollte maximal 2 Eier pro Woche essen.
  • Eier haben von allen Lebensmitteln die beste Nährstoffzusammenstellung, sind reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien.
  • Milch hält unsere Knochen gesund und liefert uns wichtiges Kalzium.
  • Milch ist ein Allergieauslöser. Die Phosphate in der Milch wirken sauer auf den Körper und verursachen Osteoporose.
  • Margarine enthält im Gegensatz zu Butter weniger ungesunde Fettsäuren und ist deshalb gesünder für unser Herz-Kreislauf-System.
  • Margarine enthält im Gegensatz zu Butter ungesunde gehärtete Fette und könnte krebserregend sein.

Ebenso vielfältig sind die Empfehlungen, was unsere Ernährungsweise angeht. Die einen empfehlen fettarme Ernährung, andere Trennkost und wiederum andere schwören auf Steinzeiternährung.

Wem soll man da noch glauben?

Finden Sie es selbst raus

Das grundsätzliche Problem hinter dieser Verunsicherung liegt zum einen in den gegensätzlichen Interessen der Lebensmittelhersteller, wo natürlich jeder sein Produkt gut verkaufen möchte. Und wir als Konsumenten lassen uns natürlich auch sehr von der Werbung beeinflussen.

Zum anderen hat die Forschung in diesem Bereich eine sehr wichtige Erkenntnis erlangt, was auch der Grund für die vielen Meinungen sein dürfte: Es gibt offenbar keine Ernährungsform, die für jeden Menschen optimal ist. Was dem einen guttut, kann für den anderen wieder schlecht sein. Die Menschen unterscheiden sich in dieser Hinsicht mehr als gedacht. Die „eine Wahrheit“, was gesunde Ernährung ist, existiert offensichtlich nicht.

Wie finde ich heraus, was mir guttut?

Sie müssen also selbst herausfinden, welche Nahrungsmittel Ihnen persönlich guttun und welche nicht. Indem Sie achtsam sind und auf Ihren Körper hören. Nur indem Sie bewusst darauf achten, was Sie essen, wann Sie es essen und wie es auf Sie wirkt, können Sie mehr über sich und Ihren Körper herausfinden. Am besten geht das mit einem Ernährungstagebuch, worin Sie notieren, was Sie zu sich nehmen und wie Sie sich dabei und danach fühlen.

Sie denken jetzt womöglich: „Hmmm, also solchen Aufwand ist es mir dann doch nicht wert …“ Aber ich kann Sie beruhigen: Sich eine kleine Notiz zu machen, was Sie gerade gegessen haben, dafür brauchen Sie in der Regel nicht länger als eine Minute. Das eigentliche Problem liegt eher darin, auch immer daran zu denken und sein Ernährungstagebuch immer dabeizuhaben. Das ist der mühselige Teil daran. Doch die Erkenntnisse, die Sie aus einem Ernährungstagebuch gewinnen, können Ihnen dabei helfen, mehr über Ihren Körper zu erfahren und so Ihr Wohlbefinden langfristig zu verbessern. Und um sich zu erinnern, können Sie das Ernährungstagebuch auf Ihrem Küchentisch platzieren oder sich einen Zettel an den Kühlschrank hängen.

Den meisten Menschen ist es beispielsweise bewusst, dass es besser ist, nicht mehr spätabends zu essen. Aber hält dieses diffuse Wissen uns davon ab? Viele von uns vermutlich eher nicht … Wenn Sie aber durch das Führen eines Ernährungstagebuchs herausfinden würden, dass Ihre Schlafqualität dadurch deutlich gesteigert wird und Sie beispielsweise auch kein Sodbrennen mehr haben, dann liegt die Sache womöglich schon ganz anders. Dann haben Sie eine konkrete Information gewonnen, welche Auswirkung das auf Sie persönlich hat. Damit steigern Sie Ihre Motivation, Ihre Ernährung wirklich zu verändern. Und solche Erkenntnisse gewinnen Sie eben nur, wenn Sie wissenschaftlich vorgehen und Ihr Essen sowie dessen Auswirkungen regelmäßig notieren.

Wenn Sie Ihre Ernährung gerne ändern möchten, ist ein solches Ernährungstagebuch besonders hilfreich. Alleine das bewusste Aufschreiben bringt meistens schon eine Veränderung, weil Ihnen dadurch klar wird, was Sie den ganzen Tag über so essen. Wenn es Ihnen gelingt, die Notizen sogar noch vor dem eigentlichen Essen zu machen, dann verringern Sie damit übrigens auch die Wahrscheinlichkeit von Frustessen bzw. emotionalem Essen. Das emotionale Essen erfolgt nicht aus Hunger, sondern um sich selbst zu trösten, zu entspannen oder zu belohnen. Dass wir dabei auf Dauer zunehmen ist logisch.

Fangen Sie an zu experimentieren

Da wir uns also auf die allgemeinen Expertenempfehlungen nicht verlassen können, müssen wir unsere eigenen Ernährungs- und Gesundheitsexperten werden. Ein Ernährungstagebuch bringt Ihnen dieses Expertenwissen über sich selbst. Probieren Sie Essen aus und notieren Sie sich die Wirkung.

Wenn Sie gezielt herausfinden wollen, welches Essen Ihnen guttut, sollten Sie Experimente durchführen. Wenn Sie nicht wissen, womit Sie anfangen sollen: Es gibt einige Richtlinien, die zumindest laut aktuellem Stand der Forschung als gesichert gelten und mit denen wir selbst auch gute Erfahrungen gemacht haben. Aber glauben Sie es nicht, finden Sie es lieber selbst heraus!

( Kurz nachgefragt: Steht bei Ihnen eine Entscheidung an? Dann werfen Sie doch mal einen Blick auf unsere Entscheidungs-Werkstatt
  • Bestimmte Nahrungsmittel bringen uns in einen Teufelskreis, der uns immer mehr essen lässt: das sogenannte Junkfood. „Junkfood“ deshalb, weil uns dieses Essen keine wichtigen Nährstoffe zuführt, uns dabei aber förmlich abhängig macht. Dies liegt an der speziellen Kombination aus Fetten und Zucker, die wahre Glücksgefühle in uns hervorruft. Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass beim Verzehr solcher Nahrungsmittel die gleichen Hirnareale reagieren wie beim Konsum von Kokain. Dies betrifft hauptsächlich Nahrungsmittel aus Zucker bzw. Stärke, Fett und Weißmehl. Beispiele hierfür: Kuchen, Süßigkeiten, Kartoffelchips, Pommes frites etc.
  • Softdrinks und zuckerhaltige Getränke wie Säfte aus Konzentrat sind nicht gut für uns, weil sie unseren Insulinspiegel in die Höhe treiben und dadurch müde und hungrig machen. Außerdem trinkt man von „flüssigen“ Kalorien schnell mal zu viel.
  • Den Blutzucker stabil zu halten macht gute Stimmung. Dafür sollte man tagsüber alle 3–4 Stunden etwas essen.
  • Obst und Gemüse sind gesund, weil sie einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt haben sowie sekundäre Pflanzenschutzstoffe, womit ebenfalls viele positive Wirkungen verbunden werden. Außerdem sättigen sie gut, sodass man auch weniger Hunger auf Nahrungsmittel hat, die einem nicht so guttun.
  • Ihre Lebensmittel sollten so naturbelassen und so frisch wie möglich sein. Das ist deshalb gesünder, weil naturbelassene Nahrungsmittel viele Stoffe enthalten, die uns guttun. Darin sind sich viele Wissenschaftler einig. Die genaue Wirkungsweise ist allerdings noch nicht sehr gut erforscht.
  • Sie sollten mindestens 1,5 Liter am Tag Wasser, Mineralwasser oder ungesüßte Tees trinken.

So bauen Sie ein Experiment auf

Wenn Sie Lust aufs Experimentieren bekommen haben, dann starten Sie doch gleich morgen mit einem Experiment beim Frühstück.

  • Schreiben Sie sich auf, was Sie frühstücken.
  • Dann fragen Sie sich in der Zeit nach dem Frühstück (bis zu 4 Stunden): Tut mir dieses Frühstück gut oder eher nicht? Woran merke ich das?

Machen Sie in den folgenden Tagen mit dem gleichen Frühstück weiter und schauen Sie, ob sich Ihr Eindruck bestätigt oder nicht. Machen Sie dann die Probe und essen Sie morgens mal etwas ganz anderes, um einen Vergleich herstellen zu können. Und notieren Sie sich, wie Sie sich danach wieder gefühlt haben.

Diese Experimente können Sie dann nach einiger Zeit natürlich auch auf andere Mahlzeiten ausweiten. So können Sie Schritt für Schritt immer mehr darüber erfahren, was Ihnen guttut und was nicht. Sie können sich dann leichter so ernähren, wie es Ihnen ganz persönlich guttut. Wenn Sie nämlich deutlich wahrnehmen, welche Nahrungsmittel Ihnen nicht guttun, haben Sie gleich eine stärkere Motivation, diese Sachen weniger zu essen.

Auf diese Weise bringen Sie mehr von dem in Ihr Leben, was Ihnen guttut.

Viel Spaß beim Experimentieren!

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Kommentare

Nate Dalliard schreibt am 30. Oktober 2012

Hi Mathias,

sehr witzig. Der Artikel passt perfekt. Ich starte nämlich am 8. November (meinem 22. Geburtstag) mein Rohkost Experiment.

Bin sehr gespannt was dabei herauskommt und dokumentiere natürlich alles in dem ich alles was ich esse und trinke aufschreibe und ich mache zusätzlich noch ein paar Videos, damit auch andere was davon haben. :-)

Peace,
Nate

Mathias Rudolph
Mathias schreibt am 30. Oktober 2012

Hallo Nate,

wow, Rohkost ist eine Herausforderung. Da wünsche ich dir viel Spaß, wird bestimmt ein spannendes Experiment!

Herzliche Grüße

Mathias

    Nate Dalliard schreibt am 31. Oktober 2012

    Hi Mathias,

    davon bin ich überzeugt. Bin sehr gespannt wie es herauskommt. Denke gerade die Tatsache, dass ich das Experiment mit der Öffentlichkeit teile mir hilft es auch wirklich durchzuziehen. :-)

    Peace,
    Nate

monika schreibt am 3. November 2012

ich war jahrzehntelang davon überzeugt, mich gesund zu ernähren, hatte aber viel migräne. mein HA forderte mich dazu auf, ein ernhährungstagebuch zu führen und der verdacht legte sich auf milchunveträglichkeit, die auch bestätigt wurde.

ich machte eine darmsanierung, erhielt eine ernährungsliste und erkannte, dass vieles, von dem ich dachte, dass es ja sooo gesund sei, für mich tabu ist.

so lernte ich umzudenken, und es geht mir seitdem viel besser.

das wünsche ich ebenso allen, die neue versuche starten.

Brigitte Seifert schreibt am 3. November 2012

Eine der wichtigsten Regeln: esse nichts, was du nicht aussprechen kannst.

Je mehr E-Nummern oder chemische Verbindungen auf der Verpackung stehen, desto mehr Verarbeitungsschritte oder chemisch aufbereitete Stoffe sind enthalten und desto mehr Energie, Vitamine, Enzyme und Vitalstoffe braucht unser Körper, um das evtl. Verwertbare herauszufiltern.

Ein frisches “Lebens”mittel braucht keine Stabilisatoren, Geschmacksverstärker oder ähnliches, um uns Nahrung zu sein.

Heide Decurtins schreibt am 3. November 2012

Ich habe mir angewöhnt das zu essen, worauf ich Lust habe. Frisches Gemüse, Obst, viel Tee, manchmal einen Fisch und wenn mich die Lust überkommt – ein gutes Stück Fleisch. Muss nicht viel sein, doch einfach gut. Was ist heute wirklich BIO, für mich eine Augenwischerei. Unsere Böden können gar nicht BIO sein – also: segne ich jedesmal mein Essen – danke dafür, dass es für mich da ist, mir schmeckt, meinem Körper und meiner Seele gut tut. Was kann ich mehr ? Soll ich mich mit Bar-Codes auseinandersetzen, die ich nicht ändern kann ? Irgendwann habe ich mich mal gefragt, wo ist eigentlich der geswunde Menschenverstand geblieben ? Einer pickt Körnli, der andere nur Salat – und schaut Euch doch mal in den Restaurants um, sehr Ihr glückliche Gesicher beim Essen, die bewusst das Essen geniessen ? Nein – es wird geplappert, telefoniert – anstatt sich lustvoll aufs Essen einzulassen.
Wie lange schreibt “man” auf, was gut oder schlecht ist ? Nicht sehr lange. Geniesst lustvoll das Essen und vermiest es Euch nicht mit denken, denken und nochmals denken.
Einen guten Appetit !

    Mona schreibt am 3. November 2012

    Liebe Heide,
    das mit den “Gesichtern” im Restaurant hängt auch damit zusammen, daß es kaum mehr Restaurants gibt, die noch frische, unbehandelte und saisonale Gerichte anbieten, mittlerweile werden fast nur noch Convience-Produkte angeboten.Das macht mein Gesicht sicherlich nicht glücklicher.
    Liebe Grüße aus Plön
    Mona

Konrad schreibt am 3. November 2012

Hallo zusammen,

in dem Buch “Ein Einklang sein” von Wayne Dyer beginnt das Kapitel 5 mit dem Spruch “Sie sind nicht, was Sie essen, sondern welche Überzeugungen haben, von dem was sie essen.”.

In Zeiten von “Glaube schafft Tatsachen”, “Quantentheorie” darf man sich schon mal überlegen, ob es nicht das eingeredete “schlechte Gewissen” ist, was uns tatsächlich schlecht fühlen lässt und den größten Schaden anrichtet.

Es gibt doch die Ausnahmen, wo Menschen “Essen was sie wollen” und dabei schlank bleiben, Raucher wo steinalt werden. Vielleicht kann der Glaube: “Mein Körper verwandelt jegliche Nahrung in gesunde, glückliche Körperzellen” gesünder sein, als ein Stapel Ernährungsratgeber?

Uli schreibt am 3. November 2012

Es sind schon viele gute Dinge ‘angesprochen’ worden in den Kommentaren :-)

Aufschreiben*, sich wirklich bewußt machen, was so alles unter der Nase reinwandert, ist eine sehr gute Idee. *Ja, die Zeit dafür…. mit Zeit sparen gewinnt man aber keine Zeit.

Und dann Schrittweise ändern. Es mag zwar schnell auffallen, was Jahre und Jahrzehnte weniger gut war, das alles auf einmal ändern, überfordert erfahrungsgemäß oft. Und gut zu sich sein. Wenn dann doch wieder das Fastfood gesiegt hat, ja dazu sagen und sich selbst vergeben. Statt 5 x im Monat nur 4 x ist realistisch. Selten gelingt es, 5 x auf 0 x zu setzen. Obwohl auch das möglich ist. Dafür braucht es dann eine ganz tief gehende Erkenntnis.

‘Kaufe und esse nur das, was auch deine Oma gekauft und gegessen hätte.’

Dieser Satz bestätigt sich immer mehr. Ich habe aktuell einen Artikel über Mehl gelesen. Wer meint, dass da nur gemahlene Körner drin sind…. dann wirklich selber mahlen. Sehr viel Brot ect. brauchen wir allerdings nicht. Ein leckerer Kuchen ist völlig in Ordnung :-)

Mit frischen Zutaten kochen. Dabei Rohkost und frische Gemüsesäfte. Einen Fasttag pro Woche. Die am wenigsten essen, leben am längsten.

Schmauen.

Gutes Wasser.

Mikrowelle verschrotten.

Tiefenatmung. Neben verbesserter Sauerstoffaufnahme massiert diese Atmung die inneren Organe.

Ausreichend Schlaf. Am besten Naturschlaf.

Jeden Tag 1/2 Stunde spazieren gehen. Das ist wenig und doch viel, es umzusetzen, wenn es ‘noch’ keine Gewohnheit ist.
Zum Fitnessgedanken: Menschen im Kloster leben am längsten.
Und auch da sollte jeder schauen, was ihm gut tut. Ein Bewegungsnaturell braucht natürlich mehr Aktivität als wie ein Empfindungsnaturell.

Hier sind schon ganz viele Dinge bei, für die kein Geld in die Hand genommen werden muß, atmen tun wir z. B. sowieso, und dies mit mehr Bewußtsein füllen, tut gut. Desto besser läuft unser Stoffwechsel und desto besser können die guten Sachen, die wir zu uns genommen haben, verstoffwechselt werden.

Schwiegermutter rausschmeißen ;-) …. seine Gedanken zu sortieren, wirkt auch schon mal Wunder.

    Mona schreibt am 3. November 2012

    Lieber Uli,
    wenn schon Mehl selber mahlen, dann aber bitte unbehandeltes und ungespritztes Mehl kaufen, sprich BIO-Mehl. Alle anderen Mehle sind voll gespritzt mit Pestiziden, dann nützt einem auch das sebst gemahlene Mehl nichts mehr.
    Gruß
    Mona

    Uli schreibt am 3. November 2012

    Liebe Mona,

    klar, so nah an der Natur wie möglich. Natürlich auch das Korn!

    LG :-)
    Uli

Anita schreibt am 3. November 2012

Ich gebe nichts darauf, was andere über “gesunde Ernährung” sagen und schaue auch nicht sonderlich darauf, ob ich mich gesund ernähre. Ich höre auf meinen Körper, was mir gut tut und was nicht und was er jetzt gerade braucht oder halt auch nicht. Ich esse auch mal “ungesunde” Dinge, aber mit vollem Bewusstsein, ohne schlechtes Gewissen, weil ich Lust darauf und daran habe. Essen ist doch auch Seelenfutter :-)

Ich lebe seit 15 Jahren vegan, aus ethischen Gründen, nicht aus gesundheitlichen. Ich bin sehr glücklich damit, sehe viel jünger aus, bin fit, mir mangelt es an nichts, weder körperlich noch seelisch. Ich weiss, dass für mich kein anderes Lebewesen sein Leben geben oder leiden muss.
Ernährung gibt mir meine Lebenskraft und deshalb ist sie für mich ein wichtiger Teil meiner Lebensphilosophie. Dazu gehört für mich, was ich esse, wo ich kaufe, wie/wo es hergestellt wurde und wie ich Essen zubereite und zu mir nehme. Das alles wirkt sich auf mein Wohlbefinden aus, auf jeder Ebene. Ich merke z.B. ziemlich schnell, wenn Essen lieblos gekocht wurde, egal ob von mir oder von jemand anderem. Mein Körper ist der beste Anzeiger dafür, ob etwas für mich gut oder gesund ist oder halt nicht. Ich muss nur hinhören :-)

Mona schreibt am 3. November 2012

Ich ernähre mich lieber von Bio-Nahrungsmitteln, da sie mir besser schmecken und weniger oder keine Pestizide bzw. Geschmacksverstärker enthalten. Ich tue dadurch nicht nur mir selbst etwas Gutes, sondern ich betreibe dadurch aktiven Umwelt- und Klimaschutz.
Das beste Essen ist für mich auch das schonendste für die Natur- wie gut sich das trifft!

Mona

Sabrina schreibt am 4. November 2012

Hallo alle und vor allem Ralf, die Milchunvertaeglichkeit bei Migraeine kann ich nur bestaetigen (Ziegenmilch hat meinen Sohn von seinen Kopfschmerzen befreit!) . Weiss jemand was man essen sollte wenn ,die Leber ein bischen faul ist ,wenn man ein zu guter ‘Futterverwerter ist ? Danke ,ich schreib ein wenig eigenartig,da ich mit einem Laptop aus Frankreich schreib Gruesse Sabrina

    monika schreibt am 4. November 2012

    hallo sabrina,
    in kürze dir ein paar tipps zu geben, ist schwierig.
    die leber muss oft unterstützt werden, zB mit homöopathie oder pflanzl. mitteln, manchmal helfen auch gewürze, es wird viel geschrieben über “dickmacher” in der ernährung, es kann aber auch eine schilddrüsenunterfunktion sein. versuche einen naturarzt zu finden, http://www.zaen.de hat auch sicher docs in frankreich. ansonsten geh mal auf http://www.ganzimmun.de, da kannst du auch docs konsultieren.

    dir alles liebe und gute
    monika

Martina Junghans schreibt am 4. November 2012

Hab vor einem Jahr meine komplette Ernährung umgestellt.Esse vor allen Dingen viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte. Und siehe da….. 17 kg abgenommen ohne zu hungern. Kann ich nur weiterempfehlen!

Martina

payoli schreibt am 4. November 2012

Bitte, bitte, bleibt bei ‘Euren’ Themen!
Soviel – entschuldige – Unsinn wie in diesem Ernährungs- Text hab ich nie zuvor bei Euch gelesen.
Wenn’s so einfach wär’, hätten wir sicherlich nicht unsere vielen Zivilisationserkrankungen. Osteoporose z.B. ist eine ‘Milchsünde’ die erst nach Jahrzehnten auftaucht, Diabetes eine ‘Zucker- Sünde’ die sich oft erst nach Generationen zeigt …
Noch gar nicht angesprochen die vielen Entgiftungsreaktionen des Körpers die häufig als ‘Unverträglichkeiten’ (fehl)interpretiert werden …
Nate kann ich nur gratulieren zu seinem Vorhaben

    Susie schreibt am 5. November 2012

    Da kann ich nur beipflichten!

    Marina schreibt am 12. November 2012

    Hallo zusammen,
    habe diesen Text erst jetzt gelesen und kann payoli nur beipflichten. Seine Aussagen hat mir kürzlich eine lange praktizierende Heilpraktikerin bestätigt.
    Ich selbst hatte vor 2Jahren eine Ernährungsberatung nach der trad.chinesischen Medizin. ihre Ratschläge schienen mir absurd aufgrund meiner Gewohnheiten,..habe jeden Tag Milch getrunken und gesundes Brot gegessen,..das sollte ich weg lassen, statt dessen viel Suppe essen. ich fühlte mich besser und hatte in 8Wochen 8kg abgenommen, ohne dass es anstrengend war. nur überkam mich in den Folgemonaten wieder die alte Gewohnheit und ich nahm wieder zu.
    Die indische Elementelehre macht auch Sinn, weil sie individuell ist.
    Aber wen interessiert das schon ausser uns hier oder Menschen, die sehr krank geworden sind.
    Die Gewohnheit des Menschen ist eine starke Kraft, die Gewohnheit zu verändern braucht es schon Willenskraft und Ausdauer, die muss man erst mal haben.
    Viel Erfolg bei allem was Ihr vorhabt!!!
    Marina

Dagmar schreibt am 4. November 2012

Sehr interessant finde ich, dass viele intelligente Menschen, die ich kenne viel Müll essen. Müll sind für mich stark verarbeitet Lebensmittel, Milch, Fleisch und Fleischprodukte.
Lebe seit Juli vegan und muss sagen, dass es mir prima bekommte. Ob ich was vermisse? Nö, nix.
Dafür schmerzen meine Gelenke nicht mehr, bin bisschen dünner geworden und schlafe viel besser.

Ingrid Menacho schreibt am 5. November 2012

Dieser Artikel trifft den Nagel auf den Kopf, vielen Dank dafür. Ich fand und finde es verwirrend, wie sich die Meinungen der Ernährungsexperten immer wieder ändern, heute dies, morgen das und übermorgen wird wieder etwas anderes empfohlen. Man schaue sich einfach auch mal die unterschiedlichen Diäten an, es gibt sie ja wie Sand am Meer ….. Ich folge inzwischen instinktiv der Empfehlung: ausprobieren, was mir gut tut UND schmeckt! Als “Neurentnerin” habe ich Gott sei Dank jetzt auch die Zeit dafür. Höchste Zeit übrigens!

Doris schreibt am 5. November 2012

Hallo allseits,

eine gute Regel ist auch: Esse nichts, wofür Werbung gemacht wird!

Wir haben vor ca. 1 1/2 Jahren unsere Ernährung Zug um Zug umgestellt und sind den Empfehlungen des Gesundheitsarztes Dr. Bruker gefolgt, d. h. Fabrikzucker weglassen, Vollkornprodukte nehmen (keine Auszugsmehle); ich backe das Brot weitestgehend selbst und mahle das Getreide auch selbst (geht viel schneller als man denkt); wir versuchen tiereiweißarm zu leben, essen täglich vor der gekochten Mahlzeit Rohkost – möglichst in Bio-Qualität, 1 x am Tag ein Frischkorngericht mit saisonalem Obst und bevorzugen gute kaltgepresste Öle – und Butter! Ich habe automatisch im Laufe dieses Jahres 7 kg abgenommen und mein Asthma hat sich nachweislich stark verbessert. Dieses Ernährungsverhalten hat sich auf unsere Umgebung positiv ausgewirkt und zieht langsam Kreise. Wir sind sehr glücklich darüber!

emma schreibt am 5. November 2012

Hallo,
mir kam zur Lösung des ” schwierigsten” Teils, nämlich das Tagebuch immer mitzuhaben sofort die Idee: was spricht dagegen da Telefon (o I-Phone) für diesen Zweck zu nutzen? Das hab ich sowieso immer dabei.

Klaus schreibt am 5. November 2012

Hallo alle zusammen,

ich möchte voran stellen,dass ich niemanden missionieren möchte…
Ich ernähre mich seit 16 Jahren mit Rohkost,naturbelassen
in Form von Gemüse,Obst ,Nüssen und Wildkräutern aus.
In dieser Zeit habe ich für mich festgestellt,dass mir diese Ernährungsform sehr gut tut.Die Entscheidung, für meine eigene Gesundheit Verantwortung zu übernehmen, habe
nie bereut.Ich nutze viele Gelegenheiten im täglichen Leben mich ausreichend zu bewegen,nutze den frühen Morgen für tägliche Yoga-Übungen und beginne den Tag mit einem Obstfrühstück…
Sicher muss jeder für sich selbst herausfinden,welche
Ernährungsweise für ihn die günstigste ist.Man muss
diese Veränderung aber auch ehrlich wollen. Halbherzigkeit führt hier schnell zu Frust und Enttäuschungen.
Seinen eigenen Körper als Freund zu behandeln und nicht mehr als Abfalleimer zu benutzen, ist eine lohnende Entscheidung.

Lilly M. schreibt am 8. November 2012

Hallo an alle, das ist wirklich ein guter Newsletter, den ich mit Freude gelesen hab. Ich persönlich denke, dass eine gute Ernährung sehr wichtig ist. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies nicht der alleinige Faktor ist, wenn man erkrankt. Z. B. mit 58 Jahren an Brustkrebs zu erkranken, obwohl man 20 Jahre vegetarisch lebt, ist schon der Hammer.
Genau diese “Fett”-Geschichte ist es, dass ich die Omega 3 Fettsäuren ganz außer acht gelassen hab.

Aber nachdem alles irgendwo einen Sinn macht, denke ich, spielen auch familiäre Probleme, Umweltverschmutzung (KKW ist Luftlinie 20 km weg) eine große Rolle.

Vor allen Dingen gilt: Eine positive Lebenseinstellung und jeden Tag neu im guten beginnen, zufrieden sein etc. ist das A und O, dass man gesund bleibt und wird.
Euch allen alles Liebe und Gute und vielen Dank für die guten Beiträge

    payoli schreibt am 11. November 2012

    Liebe Lilly,
    Du hast vollkommen Recht und dennoch sind Deine Beispiele für Gesundheitsfaktoren nur ein winziger Ausschnitt aus den tatsächlichen Glücks- und Gesundheits- ‘Machern’.
    Wir haben es in dieser vermeintlich fortschrittlichen (ja fort- schreiten von der Lebensqualität vielleicht!) Gesellschaft geschafft, so ziemlich alles zu unserem Nachteil zu verändern, uns von einer ‘artgerechten’ Lebensweise grundlegend wegzuentwickeln.
    In meiner Arbeit als Gesundheitstrainer und auf meinem blog versuche ich, zumindest in den 4 essentiell lebenswichtigen Bereichen Ernährung, Bewegung, Mentales und Soziales ‘zum Ursprung’ zurückzurudern …

    Marina schreibt am 12. November 2012

    Hallo, liebe Lilli,
    Sicher hast Du schon sehr viel unternommen und ausprobiert.
    mir fiel spontan ein, dass Brustkebs auch eine innerseelische Komponente hat, die man sehr gut kinesiologisch, astrologisch oder übers Familienstellen herausfinden kann,…je nachdem was Einem liegt.
    Liebe Grüsse
    Marina

Uli schreibt am 3. November 2012

Hallo Ingo,

Pulver vom eigenen Baum?

VG
Uli