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8 Tipps für Ihren finanziellen Erfolg - Teil 1

Von Ralf Senftleben4 Kommentare

Geld

Viele Menschen träumen davon reich und damit unabhängig zu sein. Finanzieller Wohlstand ist nach wie vor eines der wichtigsten Ziele vieler Menschen. Obwohl Geld allein nicht glücklich und zufrieden macht und andere Dinge mindestens genauso wichtig sind, macht Geld vieles einfacher. Es ist gut, ausreichend Geld zu besitzen, denn Geldsorgen wiegen schwer. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel acht Tipps vor, mit denen Sie finanziell erfolgreicher werden können.

Siehe auch

Einige dieser Tipps stammen aus dem Buch  Der Weg zur finanziellen Freiheit von Bodo Schäfer.

Tipp 1: Achten Sie rechtzeitig auf Ihre Finanzen

Viele Menschen sagen, Geld hätte für sie keine besondere Bedeutung. Bemerkenswerterweise sind das oft diejenigen, die genug davon haben. Dagegen wird Geld für viele Menschen, die zu wenig davon haben, zum zentralen Lebens- und Leidensthema. Vielen Menschen wird erst dann schmerzhaft bewusst, wie wichtig Geld in unserer Gesellschaft ist und was es bedeutet, nicht genug davon zu haben, wenn das Konto überzogen und der nächste Kredit nicht mehr bewilligt wird.

Dass Geld zum Problem wird, lässt sich glücklicherweise für die meisten von uns dadurch verhindern, dass wir uns rechtzeitig um unsere finanzielle Situation kümmern. Mit einem gesunden Bewusstsein darüber, wie wichtig Ihre Finanzen sind, mit einigen systematischen Überlegungen und etwas Disziplin können Sie verhindern, dass das Thema Geld Ihr Leben bestimmt.

Tipp 2: Erwarten Sie nicht zu viel vom Reichtum

Eines soll hier ganz deutlich gesagt werden: Geld ist kein Garant für Glück und Zufriedenheit. Der Volksmund sagt: “Geld allein macht nicht glücklich” und obwohl das viele wissen, denken sie tief in sich vielleicht doch, dass alle ihre Probleme gelöst wären, wenn sie nur genug Geld hätten. Viele Reiche aber unglückliche und unzufriedene Menschen zeigen das deutlich. Geld allein macht wirklich nicht glücklich, aber es befreit uns von vielen Sorgen, so dass wir den Weg frei bekommen, um uns um unser Glück zu kümmern. Geld kann Ihnen den Rücken frei halten und viele Möglichkeiten eröffnen. Geld ist ein nützliches Werkzeug, aber verwechseln Sie Geld nie mit Glück, Zufriedenheit und innerem Frieden.

Tipp 3: Finden Sie heraus, was Sie über Geld und reiche Menschen glauben

Wer, glauben Sie, hat bessere Chancen zu Reichtum und finanzieller Unabhängigkeit zu kommen: Derjenige, der denkt, dass reiche Menschen arrogant, geizig und kalt sind oder derjenige, der davon überzeugt ist, dass Reichtum und Wohlstand uns großzügig, mildtätig und gutherzig macht?

Vielleicht klingt es seltsam, aber dennoch trifft es zu: Was wir selbst über Geld, Reichtum und Wohlstand denken, beeinflusst jede unserer Handlungen unbewusst und damit auch unsere reale finanzielle Situation. Wenn Sie also bisher noch nicht auf einen grünen Zweig gekommen sind, dann lohnt es sich vielleicht zu überprüfen, welche Grundeinstellung Sie eigentlich zu Geld und Reichtum haben.

Tipp

Wenn Sie vielleicht glauben, dass Geld korrupt und fies macht, dann lesen Sie doch einmal die Biographien von reichen Menschen, die viel für ihre Mitmenschen getan haben.

Ein Beispiel: Für eine ganze Reihe von Menschen ist Geld und Wohlstand regelrecht etwas Verwerfliches. Geld steht für das “Establishment” und weil man nicht zum Establishment dazugehören möchte, bleibt man lieber ohne Geld. Bedenken Sie aber bitte eines: Was heute noch einen gewissen revolutionären Charme haben mag, ist im Alter vielleicht nicht mehr so romantisch.

Übung: Hinterfragen Sie Ihre Einstellung zu Geld und Reichtum

Vervollständigen Sie einmal in aller Ruhe die folgenden Sätze:

  • Geld bedeutet für mich…
  • Wenn ich viel Geld habe, dann…
  • Reich zu sein, bedeutet…
  • Leute mit viel Geld sind…
  • Geld ist…
  • Geld schafft…

Würden Sie sagen, dass Sie eher eine positive oder negative Einstellung zu Geld haben? Oder ist Ihre Einstellung vielleicht zwiegespalten?

Wenn Sie durch diese Fragen herausgefunden haben, dass Sie doch eine eher negative Einstellung zu Geld haben, ist es hilfreich, Ihre Einstellung zu Geld verändern und sie durch positive Überzeugungen in Bezug auf Geld zu ersetzen. Überlegen Sie sich dazu allein und vielleicht auch im Gespräch mit anderen Menschen, welche Möglichkeiten Ihnen durch ausreichend Geld offen stehen würden. Überlegen Sie, was Sie alles Gutes tun und wie Sie anderen helfen könnten, wenn Sie viel Geld hätten. Dieser Ansatz kann viel positive Energie in uns mobilisieren und die Einstellung zu Geld verändern.

  1. Oliver Rumpf schreibt am 19. Mai 2011 um 08:08

    Danke für dir tolle Liste. ich habe noch zwei ergänzende Tipps.

    Bei einer Gehaltserhöhung max. die Hälfte schon jetzt für einen höheren Lebensstandard ausgeben. Die andere Hälfte in den Vermögensaufbau anlegen. Das gilt auch für den Schuldenabbau. Nicht alles was am Monatsende übrig bleibt in die Schuldenrückzahlung stecken (außer die Darlehenszinsen sind sehr hoch) sondern auch hier 30-50% investieren. Egal ob Aktien, die eigene Firma oder in sich selbst.

    Am besten nicht sparen (da die Zinsen meist niedriger sind als die Inflation wieder wegnimmt) sondern investieren. Nach Möglichkeit in mehrere verschiedene Bereiche, die sich nicht gegenseitig beeinflussen.

    Auch das beschäftigen mit Geld kann viel Spaß machen.

  2. Beate Bichler schreibt am 24. Mai 2011 um 08:17

    Ich möchte zum Geld noch etwas sagen: ich denke diese Tipps sind durchaus brauchbar für die Personengruppe die über ein mittleres Einkommen verfügen. Mittleres Einkommen definiere ich so: Geld zur Verfügung zu haben um seine "Grundbedürfnisse gehobenerer Art" (Essen, Kleidung, Heizung, Mietkosten, Versichungsbeiträge, Altersvorsoge, mal ein Urlaub, Bildung, seine Rechnungen bezahlen zu können ohne Angst davor zu haben in den Briefkasten zu schauen) erfüllen zu können. Das sollte in einem Land , wie unserem doch möglich sein, wenn man einer Arbeti nachgeht. Diese Personengruppe kann sich dann auch mal mit dem Gedanken beschäftigten "ist Mehr wirklich Mehr. Weil wir müllen uns doch ganz gern zu mit Konsumartikel , wo wir glauben dass wir sie haben MÜSSEN. Da sind solche Denkansätze durch sinnvoll

    Die Wahrheit ist aber auch und dieser Teil verschwindet ganz: die Personengruppe (Alleinerziehende, Rentner unverschuldet in Not geratenen Menschen, Obdachlose z.B) die nicht mal mehr ihre Rechnungen bezahlen können, ständig von Tag zu Tag schauen müssen ob das Geld bis zum Monatsende reicht. Da stellen sich ganz andere Fragen. Und zum Thema "Obdachlose" auch diese Menschen haben ein Anrecht auf menschwürdiges Dasein (Essen, Dach über den Kopf, medizinische Versorgung, Kleidung = Mindestgrundbedürnisse).

    Welche Tipps gibt es für diese Menschen?

    • Ralf Senftleben schreibt am 24. Mai 2011 um 09:05

      Hallo Frau Bichler, darauf haben wir leider auch keine wirklich gute Antwort. Wir richten uns hier allerdings ja auch an Menschen, die sich selbst helfen können.

  3. Marco P schreibt am 29. Mai 2011 um 16:25

    Ein sachdienlicher Hinweis: Es gibt seit vielen Jahren schon ein sehr gutes und unterdessen aktualisiertes Buch zum Thema: Geld ist schön. Von Hans-Peter Zimmermann. Das Buch geht auf das Verhältnis zum Geld ein und wie man solches in sein Leben ziehen kann.