8 Tipps für Ihren finanziellen Erfolg - Teil 2
Hier kommen die Tipps 4 und 5 für Ihren finanziellen Erfolg.
Tipp 4: Übernehmen Sie Verantwortung für den eigenen, finanziellen Erfolg
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Reich sein wollen viele Menschen, aber viele wollen keine Verantwortung dafür übernehmen, dass dieser Wunsch wirklich in Erfüllung geht. Wer erfolgreich sein will, der muss aber Verantwortung für sich selbst, seine Wünsche und Ziele übernehmen. Wer erfolgreich sein will, der muss damit aufhören die Schuld und Gründe für Misserfolg oder Versagen bei anderen Menschen, der augenblicklichen Situation oder der Gesellschaft zu suchen. Nur wenn wir immer bei uns selbst anfangen, können wir unser Leben steuern und zwar in die Richtung, in die wir es gerne haben wollen.
Wenn Sie finanziell erfolgreicher werden wollen, gibt es drei zentrale Fragen, die Sie sich immer wieder stellen können:
- Was kann ich jetzt tun, um finanziell erfolgreich zu sein?
- Was kann ich morgen tun, um finanziell erfolgreich zu sein?
- Welche Handlungen, Denkweisen und Einstellungen müsste ich mir angewöhnen, um langfristig finanziell erfolgreich zu sein?
Setzen Sie sich ruhig immer wieder mit diesen wichtigen Fragen auseinander und sammeln Sie mögliche Antworten schriftlich. Die Betonung liegt in jeder dieser Fragen immer auf dem Wort ich. Also: Was können Sie tun?
Eine Anmerkung noch dazu: Bei sich selbst anzufangen, heißt nicht, dass Sie sich nicht helfen lassen dürfen. Die Unterstützung durch andere Menschen ist sehr wichtig, wenn wir erfolgreich sein wollen. Aber im Sinne eines eigenverantwortlichen Lebens müssen Sie sich auch um die Hilfe anderer Menschen aktiv kümmern.
Tipp 5: Setzen Sie sich finanzielle Ziele
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Wenn wir uns keine Ziele setzen, überlassen wir unseren Erfolg dem Zufall. Durch Ziele bündeln wir unsere Aufmerksamkeit auf das, was wir wollen und erhöhen so die Wahrscheinlichkeit, dass sich unser Leben in die Richtung entwickeln wird, in die wir uns das wünschen. Das gilt auch für den finanziellen Bereich.
Tipp
Machen Sie doch auch einmal einen Finanzplan, in dem Sie Ihre wirklichen Ausgaben aufschreiben. Überlegen Sie dann, worauf Sie verzichten könnten, um dieses Geld dann zu sparen.
Bevor wir uns ein finanzielles Ziel setzen, sollten Sie sich aber vielleicht einmal fragen:
Wie viel Geld brauche ich eigentlich?
Hierzu eine kleine Übung:
Übung: Geldbedarf für verschiedene Lebensstile ermitteln
Für sehr viele Menschen ist es ein echter Traum, einmal von den Zinsen des eigenen Guthabens leben zu können, um nicht mehr arbeiten zu müssen. Damit Sie sich das zu Ihrem Ziel machen können, müssen Sie zunächst herausfinden, wieviel Geld Sie für die Erhaltung des von Ihnen gewünschten Lebensstils benötigen. Hier sind natürlich sehr unterschiedliche Lebensstile denkbar.
Als erstes brauchen Sie einen Überblick darüber, was Sie Ihr jeweiliger Lebensstil monatlich kostet. Stellen Sie alle Ihre monatlichen Ausgaben zusammen, aber auch Geld für Urlaub, größere Anschaffungen u.ä. Rechnen Sie das alles auf monatliche Beträge um. Für einen gehobenen Lebensstil könnte das so aussehen:
| Ausgabe pro Monat | Betrag |
| Hypotheken-Darlehen: | 1900 EUR |
| Auto: | 600 EUR |
| Versicherungen: | 150 EUR |
| Lebensmittel: | 500 EUR |
| Anschaffungen: | 500 EUR |
| Hobbies: | 500 EUR |
| Bücher: | 250 EUR |
| Haushaltshilfe: | 1000 EUR |
| Summe pro Monat | 5.400 EUR |
Am Ende erhalten Sie die Summe, die Sie pro Monat brauchen, um im Beispielfall ein “gehobenes Leben” zu führen. Wenn Sie diese Summe mal 150 nehmen, haben Sie ungefähr den Betrag, den Sie benötigen, um von den Zinsen zu leben. Bei 5.400 EUR pro Monat wären das also 810.000 EUR. Diese Summe müssten Sie also ansparen, um mit diesem “gehobenen Lebensstil” von den Zinsen leben zu können.
Bitte beachten: Die Beispielrechnung soll nicht suggerieren, dass die Tipps in diesem Artikel nur für Bessererdienende gelten. Die Rechnung kann mit jeder Monatssumme durchgeführt werden. Dieses Beispiel soll Ihnen vielmehr Mut machen, denn wenn Sie sehen, dass Sie weniger Geld monatlich brauchen, wird ja auch die Gesamtsumme, die Sie bräuchten geringer und damit erreichbarer.
Grundsätzlich kommt es sehr darauf an, welchen Lebensstil Sie anstreben. Je mehr Sie auf materieller Ebene erwarten, desto höher wird die Summe, die Sie brauchen, um von den Zinsen leben zu können und entsprechend benötigen Sie eine geringere Summe, wenn Sie nicht so viele Dinge brauchen. Hier haben Sie viele Möglichkeiten, diese Summe zu reduzieren. Sie können diese Rechnung mit jedem beliebigen monatlichen Geldbetrag errechnen und so verschiedene Szenarien für Lebensstile durchspielen.
Aber haben Sie ruhig den Mut, sich gedanklich ruhig auch mal Summen vorzustellen, die im Moment vielleicht noch nicht ganz realistisch für Sie sind.
Mit dieser Übung können Sie also herausfinden, wieviel Geld Sie benötigen, wenn Sie von den Zinsen leben wollen. Eine solche Summe könnte dann Ihr finanzielles Ziel werden.
Setzen Sie sich ein finanzielles Ziel. Schreiben Sie jetzt gleich auf:
Am ………. besitze ich …………. EUR.





Danke für dir tolle Liste. ich habe noch zwei ergänzende Tipps.
Bei einer Gehaltserhöhung max. die Hälfte schon jetzt für einen höheren Lebensstandard ausgeben. Die andere Hälfte in den Vermögensaufbau anlegen. Das gilt auch für den Schuldenabbau. Nicht alles was am Monatsende übrig bleibt in die Schuldenrückzahlung stecken (außer die Darlehenszinsen sind sehr hoch) sondern auch hier 30-50% investieren. Egal ob Aktien, die eigene Firma oder in sich selbst.
Am besten nicht sparen (da die Zinsen meist niedriger sind als die Inflation wieder wegnimmt) sondern investieren. Nach Möglichkeit in mehrere verschiedene Bereiche, die sich nicht gegenseitig beeinflussen.
Auch das beschäftigen mit Geld kann viel Spaß machen.
Ich möchte zum Geld noch etwas sagen: ich denke diese Tipps sind durchaus brauchbar für die Personengruppe die über ein mittleres Einkommen verfügen. Mittleres Einkommen definiere ich so: Geld zur Verfügung zu haben um seine "Grundbedürfnisse gehobenerer Art" (Essen, Kleidung, Heizung, Mietkosten, Versichungsbeiträge, Altersvorsoge, mal ein Urlaub, Bildung, seine Rechnungen bezahlen zu können ohne Angst davor zu haben in den Briefkasten zu schauen) erfüllen zu können. Das sollte in einem Land , wie unserem doch möglich sein, wenn man einer Arbeti nachgeht. Diese Personengruppe kann sich dann auch mal mit dem Gedanken beschäftigten "ist Mehr wirklich Mehr. Weil wir müllen uns doch ganz gern zu mit Konsumartikel , wo wir glauben dass wir sie haben MÜSSEN. Da sind solche Denkansätze durch sinnvoll
Die Wahrheit ist aber auch und dieser Teil verschwindet ganz: die Personengruppe (Alleinerziehende, Rentner unverschuldet in Not geratenen Menschen, Obdachlose z.B) die nicht mal mehr ihre Rechnungen bezahlen können, ständig von Tag zu Tag schauen müssen ob das Geld bis zum Monatsende reicht. Da stellen sich ganz andere Fragen. Und zum Thema "Obdachlose" auch diese Menschen haben ein Anrecht auf menschwürdiges Dasein (Essen, Dach über den Kopf, medizinische Versorgung, Kleidung = Mindestgrundbedürnisse).
Welche Tipps gibt es für diese Menschen?
Hallo Frau Bichler, darauf haben wir leider auch keine wirklich gute Antwort. Wir richten uns hier allerdings ja auch an Menschen, die sich selbst helfen können.
Ein sachdienlicher Hinweis: Es gibt seit vielen Jahren schon ein sehr gutes und unterdessen aktualisiertes Buch zum Thema: Geld ist schön. Von Hans-Peter Zimmermann. Das Buch geht auf das Verhältnis zum Geld ein und wie man solches in sein Leben ziehen kann.