Was der Seele gut tut
Von Tania Konnerth • Ein Kommentar
"Hausapotheke für die Seele" von Andreas Wacker und Sabine Wacker. – München: Gräfe & Unzer, 2007. – ISBN-10: 3-8338-0215-4 . – ca. 17,- EUR (mehrfarbig)
Eine Hausapotheke hat fast jeder – aber eine für die Seele? Das hört sich verdächtig danach an, dass hier seelische Verstimmungen mit schnellen Lösungen wieder auf Vordermann gebracht werden sollen. Erfreulicherweise ist dem aber nicht so.
Zuerst befasst sich das Autorenteam ausführlich mit dem Phänomen "Seele". Hier folgen u.a. Anregungen dafür, einmal zu überlegen,
- was eigentlich die Seele ist,
- was die Seele braucht
- und welche Sprache die Seele nutzt, wenn sie sich mitteilen will.
Allein diese liebevollen und verständigen Ausführungen sind sehr wertvoll.
Dann folgt die eigentliche "Hausapotheke", in der Sie konkrete Tipps bekommen, was Sie für Ihre Seele alles tun können: Yoga, Heilpflanzen, Aromatherapie, Homöopathie, Schüßler-Salze und Bachblüten sollen dabei helfen, zwischen Körper und Seele zu vermitteln, um auf diese Weise gestörte Balancen wieder herzustellen. Ein "Quickfinder" ermöglicht es, passende Heilmittel zu den jeweiligen Beschwerden zu finden und ein umfangreiches Sachregister hilft dabei, einzelne Infos wieder zu finden.
Der Ratgeber ist als typischer GU-Titel wieder sehr ansprechend gestaltet und mit schönen Fotos illustriert.
Fazit: Ein hilfreicher Ratgeber für alle, die ihrer Seele etwas Gutes tun möchten und dabei offen für alternative Weg sind. Eher für Einsteiger/innen in das Thema.
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Ein gutes Buch, um nach dem Motto "wehret den Anfängen!" zu handeln. Es zeigt tatsächlich viele verschiedene Wege auf, um "seelische Durchhänger" zu kurieren. (Wenn man aber schon zu lange gezögert hat, hilft auch dieses Buch nicht mehr weiter... Also lieber schon "in weiser Voraussicht" anschaffen ;-) denn wer braucht nicht ab und zu mal so ein Hausmittel für die Seele?)