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Finden Sie heraus, ob auch Sie betroffen sind (Seite 2 von 3)

Der erste Schritt ist – wie so oft – Einsicht. Sich selbst einzugestehen, dass man zu viel arbeitet, ist für Betroffene unendlich schwer. Genau das macht nun einmal das Wesen eines suchtähnlichen Phänomens aus.

So viel arbeite ich doch gar nicht…

Das alles sind Sätze, die vor allem Angehörige hören, wenn sie den Betroffenen auf sein Arbeitspensum ansprechen. Auch vor sich selbst wird derjenige unzählige Entschuldigungen, Beschwichtigungen und Ausreden finden.

Je nach Leidensdruck und Persönlichkeit wird der eine früher, der andere später erkennen, dass er betroffen ist. Ohne sich selbst ehrlich einzugestehen, dass die man zum Workaholic geworden ist, wird man kaum etwas verändern.

Dieser erste, und dabei vielleicht schwierigste Schritt, eröffnet aber erst den Weg zu Veränderungen.

Der Blick in den Spiegel

Gehören Sie auch zu den Leuten, die deutlich mehr als 40 Stunden in der Woche arbeiten und fragen sich nun, ob Sie vielleicht ebenfalls eine Tendenz zur Arbeitssucht haben?

Dann gehen Sie einmal die folgenden Fragen durch und zählen Sie für sich zusammen, wie viele der Aussagen auf Sie zutreffen.

Selbsttest: Bin ich gefährdet?

Je mehr zutreffende Aussagen Sie hier ankreuzen konnten, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Arbeit in Ihrem Leben einen etwas zu hohen Stellenwert bekommen hat. Schon ab mehr als 5 Zustimmungen kann sich eine ernstzunehmende Tendenz zur Arbeitssucht abzeichnen.

Falls Sie bei vielen Aussagen halb zustimmen können, dann ist auch das ein Zeichen dafür, dass Sie vielleicht schon etwas zu viel arbeiten.


Nicht gleich abwehren, sondern einfach mal nachdenken

Wenn Sie bei dieser Liste nun einer Reihe von Aussagen zustimmen konnten, wird Sie die Auswertung vielleicht wütend machen. "Was sagt das schon aus?" fragen Sie sich vielleicht. "Mir geht es doch prima!"

Wenn Sie schon bis hier hin gelesen haben, scheint Sie das Thema aber offenbar doch weitaus mehr mit Ihnen zu tun zu haben, als Sie sich vielleicht eingestehen möchten. Nutzen Sie das doch einmal als Chance, einen Moment lang in sich zu gehen.

Mit solchen und ähnlichen Fragen können Sie sich aktiv mit dem Thema beschäftigen und für sich herausfinden, ob die Tatsache, dass Sie viel arbeiten bedenklich ist oder eher nicht.

Im Folgenden finden Sie einige Tipps für den Fall, dass Sie sich betroffen fühlen und in Zukunft weniger arbeiten wollen, aber nicht sicher sind, wie Sie das anstellen sollen.