Kontakt
Facebook
Twitter
RSS
Gästebuch
Wöchentlicher Newsletter

Die drei Prinzipien für mehr Ordnung - Teil 1 (Seite 2 von 3)

Chaos

Nach der Theorie nun die Praxis: Wie können Sie für mehr Ordnung sorgen? Wenden Sie einfach die folgenden drei Prinzipien an und Sie sollten mit dem Ordnunghalten deutlich weniger Probleme haben!

Prinzip 1: Reduzieren Sie, wo es nur geht!

Der erste Schritt zu mehr Ordnung in Ihrem Leben ist das Ausmüllen.

Chaos und Unordnung entstehen in den meisten Fällen durch zu viel Krempel. Eine Wohnung, die überall mit Krimskrams vollgestopft ist, sieht schon ihrer Natur nach eher unordentlich aus. Zudem kommt, dass neue Sachen keinen Platz mehr finden und erst einmal “irgendwo hingestellt” werden müssen, was zu Chaos und noch mehr Unordnung führt.

Das Wegwerfen oder Weggeben fällt vielen Menschen sehr schwer. Wenn Sie aber lernen, sich konsequent von dem zu trennen, was Sie nicht mehr brauchen, werden Sie sicher Folgendes erkennen: Es tut richtig gut, den Krempel und all die Dinge, die wir eigentlich gar nicht mehr brauchen, zu entsorgen, denn so befreien wir uns regelrecht vom Ballast.

Was wir besitzen, bindet unsere Aufmerksamkeit

Experten für Anti-Messie-Strategien sind der Ansicht, dass jedes Teil in unsere Wohnung unsere Aufmerksamkeit fordert und Energien bindet. Wenn Sie z.B. Ihren alten Squash-Schläger auf dem Schrank liegen haben, dann “will” dieser Schläger benutzt werden. Er fordert Sie auf, ihn zu benutzen und damit zieht er einen Teil Ihrer Aufmerksamkeit zu sich. Wenn Ihnen das vielleicht als Blödsinn erscheint, dann denken Sie einmal daran, welche Schuldgefühle Sie z.B. haben, wenn Ihnen die nur 1x benutzen Rollerblades in die Hände fallen. Genau diese Art von “Energie” ist auch gemeint. In dem Fall ist es besser, Sie verschenken die Rollerblades. Es muss Ihnen nicht alles Spaß machen!

So werden Sie Krempel los: verkaufen, verschenken, wegwerfen

Der erste Schritt zum Ordnunghalten ist also, sich von dem zu trennen, was Sie nicht (mehr) brauchen und nicht (mehr) mögen. Jeder von uns kauft sich hin und wieder Sachen, die im Moment ihren Sinn erfüllten oder von denen wir glaubten, dass wir sie gebrauchen könnten, die aber schnell in der Ecke landen. Hinzu kommen zahlreiche Geschenke von lieben Leute, die unseren Geschmack entweder weniger oder gar nicht treffen oder schlicht etwas schenken, mit dem wir nichts anfangen können. Zu den Stapeln an ungelesenen Zeitschriften, kaum getragene Klamotten, nie benutzen Sportgeräten kommen meist noch sich ständig vermehrende Nippesfiguren usw. usw. Wer hier nicht im Chaos versinken will, muss konsequent aussortieren.

Um sich von dem, was Sie nicht mehr brauchen, zu trennen, können Sie es:

Bitte keine Skrupel!

Bitte haben Sie keine Skrupel, sich von Dingen zu trennen, die Sie nicht mögen oder nicht gebrauchen können. Auch ein noch so lieb gemeintes Geschenk müssen Sie dann nicht behalten, wenn Sie nichts damit anfangen können. Hier zählt die Geste, über die Sie sich freuen können. Ein Geschenk sollte Sie aber nicht Zeit Ihres Lebens dazu verpflichten, es aufzubewahren, wenn Sie es vielleicht gar nicht mögen. Und auch Fehlkäufe können Sie sich ruhig eingestehen. Erstens bringt es das Geld auch nicht mehr zurück, wenn Sie den Gegenstand aufheben, obwohl Sie ihn nicht benutzen und zum anderen ist die Erkenntnis, zu schnell gekauft zu haben, ein erster Schritt dazu, es sich das nächste Mal etwas besser zu überlegen.

Wo beginnen?

Wo Sie anfangen sollten? Na, starten Sie doch z.B. schon einmal mit den folgenden drei Bereichen – für den Anfang finden Sie hier sicher genug!

Und so geht’s:

Tipp 1: Verschenken oder Verkaufen – Es ist viel einfacher, sich von Dingen zu trennen, wenn man weiß, dass jemand anders daran noch Freude hat. Auf einem Flohmarkt zu verkaufen, kann viel Spaß machen, Dinge an soziale Einrichtungen zu verschenken, auch. Vielleicht haben Sie auch im Freundes- oder Bekanntenkreis Personen, die sich über einzelne Dinge richtig freuen würden?

Aber Vorsicht: die Sachen in den Keller zu stellen, um sie dann “irgendwann” zu verkaufen oder zu spenden, birgt die Gefahr in sich, dass die Sachen dort einfach bleiben. Damit haben Sie aber nichts gewonnen. Deshalb: gleich den Flohmarkttermin heraussuchen und sich anmelden oder denjenigen, den Sie beschenken wollen, anrufen, dass er sich die Sachen abholen kann.

Tipp 2: Wegwerfen für alle, die sich schwer damit tun - Es gibt ein gutes System, mit dem Sie sich leichter von Dingen trennen können: Packen Sie regelmäßig alles, was Sie eigentlich nicht mehr brauchen und alles, was Ihnen nicht mehr gefällt in Umzugskartons. Schreiben Sie dann das Datum von genau einem Jahr von heute auf den Karton und bringen Sie ihn in den Keller. Gehen Sie dann immer mal wieder Ihre Kartons durch und alle, die Sie innerhalb der Jahresfrist nicht wieder geöffnet haben, geben oder werfen Sie ungeöffnet fort. Sie haben offenbar nichts daraus vermisst und deshalb kann der Karton weg.