Aktionspläne - Teil 2
In der Regel bereitet das Erstellen von Aktionsplänen keine großen Probleme, wenn Sie vorgehen, wie Sie es im ersten Teil lesen konnten. Hier finden Sie noch einige hilfreiche Tipps und Ergänzungen dazu, wie Sie mit Ihren Aktionsplänen effektiv arbeiten können.
Wenn Sie in Ihrem Aktionsplan für ein Problem keine Lösung finden
Es wird immer Fälle geben, in denen Sie für eine Problemstellung keine Lösung haben oder in denen Sie noch nicht einmal wissen, wo Sie anfangen sollen zu suchen. In diesem Fall haben Sie verschiedene Möglichkeiten, die es ebenfalls zu planen gilt:
Bitten Sie andere um Hilfe
Siehe auch
Sie können einfach andere Menschen um Hilfe bitten. Laden Sie Ihre Freunde und Bekannten ein und veranstalten Sie gemeinsam ein Brainstorming. Sie werden vielleicht staunen, was Ihre Freunde alles wissen und wieviele Lösungen Sie auf einmal für Ihr Problem angeboten bekommen.
Seien Sie selbst erfinderisch
Sie können auch in eine Bibliothek gehen oder im Internet nach Informationen zu Ihrem Problem suchen. Auch in den Gelben Seiten finden Sie Experten für fast jedes Gebiet. Suchen Sie andere Menschen, die ein ähnliches Ziel wie Sie verfolgen und helfen Sie sich gegenseitig. Suchen Sie überall nach möglichen Lösungen für Ihr jeweiliges Problem.
Falls Sie nicht wissen, welche Lösung Sie für ein Problem wählen sollen
Siehe auch
Vielleicht haben Sie auch zu viele Lösungsansätze für ein Problem und wissen nicht, welchen Lösungsansatz Sie wählen sollen. Auch in diesem Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- Wählen Sie die Lösungsmöglichkeit, bei der Sie das beste Bauchgefühl haben.
- Sie können auch eine systematische Entscheidungsmethode anwenden, um sich für eine Möglichkeit zu entscheiden.
Es gibt oft mehrere Antworten für eine Problemstellung
Um Ihren Aktionsplan zu erstellen, fragen Sie sich – wie dargestellt – immer wieder, was Sie daran hindert, Ihr Ziel morgen zu erreichen. Wenn Sie eine Antwort gefunden haben, ist das nicht notwendigerweise auch die einzige Antwort. Vielleicht gibt es noch ganz andere Möglichkeiten, Ihrem Ziel näherzukommen.
Dazu ein Beispiel: Sie sagen, Sie können nicht morgen in die Karibik fahren, weil Sie nicht genug Geld haben, um sich ein Boot zu chartern. Wer sagt aber, dass Sie sich unbedingt selbst ein Boot chartern müssen? Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, in der Karibik auf einem Boot mitzufahren, bei der Sie keines oder weniger Geld bräuchten: Was wäre z.B., wenn Sie sich die Fahrt durch Arbeit verdienen, z.B. als Schiffskoch oder als “Mädchen für alles”? Die Möglichkeiten für Lösungen sind fast unbegrenzt. Sie müssen nur ein bisschen offen und findig sein.
Fragen Sie andere Menschen und finden Sie neue und einfachere Lösungen
Vielleicht gehen Sie Ihren gesamten Plan auch einmal gezielt mit anderen Menschen durch. Andere Menschen haben andere Sichtweisen, Ideen und am allerwichtigsten: Sie wissen oft Dinge, die Sie nicht wissen. Fragen Sie deshalb andere Leute nach alternativen Lösungswegen und fragen Sie danach, ob sich in deren Augen bestimmte Teilschritte auf dem Weg zu Ihrem Ziel auch einfacher erreichen lassen.
Das allerwichtigste: Fangen Sie einfach an
Mit der Planung ist das manchmal so eine Sache. Es kann uns passieren, dass wir vor lauter Planen das Anfangen vergessen. Wir schreiben die ausgefeiltesten Pläne, aber es kommt nicht zur Umsetzung. Deshalb sollten Sie vor allem erst einmal beginnen. Auch wenn Ihr Aktionsplan noch nicht perfekt ist, nehmen Sie Ihren ersten Schritt aus Ihrem Aktionsplan und tun Sie es einfach.
Beginnen Sie, indem Sie sich ein Teilziel vornehmen und sich dafür eine Belohnung versprechen
Die Aussicht, das angestrebte Ziel irgendwann erreicht zu haben, reicht für viele Menschen nicht aus, um sich dauerhaft damit zu motivieren – die große Belohnung scheint noch so weit weg. Wenn Sie sich kleine Belohnungen für jeden einzelnen Teilschritt in Aussicht stellen, werden Sie auch unangenehme Aufgaben mit mehr Freude und Leichtigkeit erledigen. Schreiben Sie also hinter jedem Ihrer Teilschritte auf, womit Sie sich dafür belohnen wollen. Belohnungen sind ein nützliches Mittel, um sich selbst zu motivieren, etwas zu tun, das einem vielleicht schwerfällt.
Passen Sie Ihre Pläne an die Realität an
Eines ist sehr wichtig: Scheuen Sie sich nicht davor, Ihren Plan – wenn nötig – abzuändern oder sogar komplett über den Haufen zu werfen. Planung ist im Grunde nur ein Versuch, die Wirklichkeit vorwegzunehmen, die eigenen Handlungen zu strukturieren und große Vorhaben überschaubar und bewältigbar zu machen. Unsere heutige Planung basiert aber nur auf den Fakten, die wir heute kennen. Wenn Sie neue Informationen erhalten oder wenn sich Ihre Prioritäten ändern, dann müssen Sie auch Ihren Plan ändern. Immer daran denken: Ein Plan ist nur ein Mittel zum Zweck. Halten Sie nie an einem Plan um seiner selbst willen fest.





Ich denke, wichtig ist seine Ziele schriftlich festzuhalten.
Und das sehr konkret. Und dann die Ziele verfolgen damit es keine Luftblasen bleiben.