Was tun mit inneren Widerständen?
Oftmals sind es nicht die Umstände oder gar andere Menschen, die zwischen uns und unseren Zielen stehen, sondern wir selbst. Das nennt man dann “innere Widerstände”.
In Ihnen gibt es verschiedene Stimmen
Die Persönlichkeit eines Menschen hat viele Facetten, die in unterschiedlichen Situationen zum Vorschein kommen. Während ein Teil von uns den großen Erfolg will, sehnt sich ein anderer Teil in uns vielleicht nach Stille und Ruhe – und zwar gleichzeitig! Vielleicht kennen Sie es ja, dass Sie in sich selbst so etwas wie verschiedene Stimmen vernehmen. Eine Stimme feuert Sie an, Ihr Ziel zu erreichen, die andere mäkelt nur herum und wieder eine andere Stimme lacht Sie aus.
Innere Dialoge erkennen
Siehe auch
Es ist hilfreich, sich solche inneren Dialoge einmal bewusst zu machen. Die Botschaften, die wir uns auf diesem Weg selbst geben, beeinflussen unser Denken und Tun. Und wenn zu viele Stimmen in uns gegen das Ziel arbeiten, kann es sehr schwer werden, es überhaupt zu erreichen.
Der innere Schweinehund…
Sicher kennen Sie ihn auch: den inneren Schweinehund. Es gibt nur wenige Menschen, die diesen Persönlichkeitsanteil nicht haben.
Typisch für den inneren Schweinehund ist:
- Er will keine Veränderung.
- Er will es bequem haben.
- Er will, dass alles beim Alten bleibt.
…macht uns das Erreichen von Zielen manchmal schwer
Eines kann uns immer dann passieren, wenn wir an unseren Zielen arbeiten wollen: Unser innerer Schweinehund wird aktiv und macht es uns schwer unsere Ziele zu erreichen,
- indem er uns wichtige Dinge für unsere Ziele vergessen lässt,
- indem er uns glauben macht, wir müssten dringend den Müll runterbringen oder die ganze Wohnung putzen, wenn wir eigentlich etwas für unsere Ziele tun wollten,
- indem er uns ablenkt, müde oder verwirrt macht,
- indem er uns frustriert und uns an allem zweifeln lässt und
- indem er verhindert, dass wir uns überhaupt aufraffen können, auch nur den kleinsten Schritt in Richtung unserer Ziele zu machen.
Akzeptieren Sie Ihre Bequemlichkeit
Das wichtigste vorab: Im Grunde will Ihr innerer Schweinehund nur Ihr Bestes. Ärgern Sie sich nicht über ihn. Sie könnten statt dessen einmal versuchen, Ihre Bequemlichkeit zu akzeptieren, wertzuschätzen und anzunehmen. Damit nehmen Sie Ihrem inneren Schweinehund die Energie. Er ist gewohnt, gegen Sie zu kämpfen – wenn Sie ihn liebevoll annehmen, verliert er in der Regel die Zähne.
Sorgen Sie vor
Einer der besten Tricks Ihrer Bequemlichkeit ist es, Sie einfach Dinge vergessen zu lassen. Erinnern Sie sich also selbst mit Post-It-Notes, einem Wecker, einem Terminkalender, Ihrem Anrufbeantworter. Erinnern Sie sich so, dass Sie sich selbst nicht austricksen können.
Manchmal möchte man alles hinschmeißen
Es gibt Situationen, da möchte jeder einmal alles hinschmeißen. Sie zweifeln dann vielleicht massiv an Ihrem Ziel und stellen in Frage, ob es überhaupt das Richtige für Sie ist.
An dieser Stelle gibt es eine gute Lösung für Sie:
Dann schmeißen Sie es hin…
Schmeißen Sie alles hin! Schreiben Sie auf, warum dieses Ziel keine gute Idee ist. Heulen Sie sich mal richtig bei einem Freund oder bei einer Freundin aus. Aber lassen Sie sich nicht trösten oder aufmuntern. Lassen Sie Ihrer Negativität ungehindert freien Lauf.
… und am nächsten Tag machen Sie weiter
Am nächsten Tag, machen Sie einfach weiter, ohne noch ein Wort darüber zu verlieren. Auch Zweifel und Negativität müssen Ihren Raum haben. Leben Sie solche Gefühle aus und gehen Sie dann zur Tagesordnung über.





Ich denke, wichtig ist seine Ziele schriftlich festzuhalten.
Und das sehr konkret. Und dann die Ziele verfolgen damit es keine Luftblasen bleiben.