Kontakt
Facebook
Twitter
RSS
Gästebuch
Wöchentlicher Newsletter

Die sprachliche Formulierung von Zielen 1 (Seite 4 von 7)

Dadurch dass Sie Ihre Ziele aufschreiben, programmieren Sie sich selbst und vor allem Ihr Unterbewusstsein darauf, auf das jeweilige Ziel hinzuarbeiten. Damit Ihr Unterbewusstsein die Botschaften auch verstehen kann, gilt es einige Regeln bei der Formulierung Ihrer Ziele zu beachten.

Regel Nr. 1: Formulieren Sie Ihr Ziel positiv

Siehe auch

Unterbewusstsein

Die erste Regel für das Formulieren von Zielen ist, dass ein Ziel immer positiv formuliert sein sollte. Vermeiden Sie Verneinungen.

Das Unterbewusstsein versteht keine Verneinungen

Viele Experten sagen, dass das Unterbewusstsein keine Verneinung versteht. Ein Versuch: Denken Sie jetzt nicht an einen Elefanten – wahrscheinlich mussten Sie nun erst recht an einen Elefanten denken, oder? Auf Ihre Ziele bezogen bedeutet das folgendes: Sie haben das Ziel, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie formulieren: “Ich will nicht mehr rauchen.” Wenn Ihr Unterbewusstsein nun Verneinungen nicht verstehen kann, bleibt als Botschaft: “Ich will rauchen.” Und das ist ja genau das, was Sie nicht wollen. Es ist nicht eindeutig geklärt, ob dieser Mechanismus tatsächlich so funktioniert – manche Menschen kommen auch gut mit Verneinungen in Ihren Zielen klar. Aber vielleicht gehen Sie besser kein Risiko ein. Und es ist auch nicht sehr schwer, diese Regel zu beachten.

Sagen Sie einfach was Sie wollen und nicht, was Sie nicht wollen

Wenn Sie in ein Restaurant gehen, sagen Sie dem Ober auch nicht, was Sie alles nicht wollen, sondern Sie sagen ihm sehr genau, was er Ihnen bringen soll. Mit Zielen ist es genauso. Schreiben Sie also als Ziel immer das auf, was Sie haben wollen (z.B. selbstbewusst sein, 5.000 EUR besitzen usw.) und nicht, was Sie nicht mehr wollen (z.B. keinen Ärger mehr mit dem Chef, nicht mehr arbeitslos sein usw.).

Beispiele dafür, wie Sie aus negativen Formulierungen positive machen können

Sie können aus einem Ziel mit einer negativen Formulierung schnell ein positives Ziel machen: Schreiben Sie einfach auf, was Sie anstelle dessen haben wollen.

Negative Formulierung Positive Formulierung
Ich will nicht mehr arbeitslos sein. Ich habe einen gut bezahlten und sicheren Arbeitsplatz.
Ich will nicht mehr arm sein. Ich habe 25.000 EUR auf meinem Konto.
Ich will nicht mehr dick sein. Ich wiege 67 Kilogramm

Regel Nr. 2: Formulieren Sie Ihre Ziele, als hätten Sie sie schon erreicht

Formulieren Sie ein Ziel immer so, als hätten Sie es bereits erreicht. Dadurch programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein sehr effektiv darauf, dieses Ziel tatsächlich Realität werden zu lassen.

Das Unterbewusstsein nimmt alles sehr wörtlich

Viele von uns formulieren: “Ich werde einen Job finden.” Diese Formulierung ist vage und soll irgendwann stattfinden. Daraus ergibt sich für Ihr Unterbewusstsein keine Dringlichkeit. Andere schreiben: “Ich versuche abzunehmen.” Dann werden Sie es immer nur versuchen, aber nicht auch erreichen, weil Ihr Unterbewusstsein das Wort “versuchen” wörtlich nimmt. Damit Sie es immer wieder versuchen können, könnte Ihr Unterbewusstsein möglicherweise sogar dafür sorgen, dass Sie immer wieder zunehmen. Deshalb formulieren Sie also immer genau das, was Sie wollen – nämlich Ihr Ziel erreichen. Und das soll am besten schon jetzt der Fall sein.

Wie Sie in der Gegenwart formulieren

Schreiben Sie z.B.:

Ziele so zu formulieren, als wären Sie tatsächlich schon erreicht, ist vielleicht ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Wenn Sie aber zu Beginn konsequent darauf achten, geht es Ihnen schnell in Fleisch und Blut über.