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Traumdeutung - wie kann ich meine Träume deuten? (Seite 3 von 4)

Wer sich an seine Träume – ob positive oder negative – erinnern kann, möchte oft wissen, was sie bedeuten könnten. Bei manchen Träumen fällt uns eine Deutung leicht, denn sie sind die Folge konkreter Erlebnisse und wir können sie eindeutig bestimmten Geschehnissen in unserem Leben zuordnen. Bei anderen Träumen ist es schwieriger, denn sie sind in Symbolen und Metaphern verschlüsselt und machen auf den ersten Blick wenig Sinn.

Traumdeutung – Ursprung und Entwicklung

Früher wurden Träume meist zur Zukunftsdeutung genutzt. Erst Sigmund Freud sah in den Symbolen und Bildern der Träume die Möglichkeit, diese psychologisch auszuwerten und damit die Person besser zu verstehen. Für Sigmund Freud stammten die Bilder in den Träumen aus dem Unterbewusstsein und stellten Elemente oder Gedanken dar, die der Mensch zuvor verdrängt hatte. Er unterschied aber zwischen den ursprünglichen verdrängten Elementen und den Traumbildern insofern, als dass das Ich (der bewusste Teil) die unbewussten Elemente in Traumbildern chiffriert. Nur so kann der Mensch trotz der Konfrontation mit den unbewussten Elementen ruhig weiterschlafen. In der Psychoanalyse nach Sigmund Freud werden Träume interpretiert und es wird versucht, die eigentlich unbewussten Elemente zu finden. Sigmund Freud und später auch C.G. Jung nahmen an, dass Träume zusätzlich ererbte archaische Elemente enthalten, die sich aus den Erfahrungen der Vorfahren der Person bilden. Demnach wurden einige Symbole als sogenannte Archetypen bezeichnet und entsprechend gedeutet.

Erste Voraussetzung: sich an die Träume erinnern

Um sich mit den eigenen Träumen befassen zu können, muss man sich zunächst überhaupt an sie erinnern können. Traumbilder verflüchtigen sich oft so schnell, dass wir nur noch vage Erinnerungsfetzen im Kopf haben und sie schnell komplett vergessen. Sie können es aber trainieren, sich an Ihre Träume zu erinnern. Dazu können Sie z.B. Folgendes tun: