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Sonderfall: Virtuelle Erfolgsteams (Seite 4 von 4)

Ursprünglich ist das Erfolgsteam als ein “reales” Team konzipiert, das sich regelmäßig trifft. Allerdings kam uns schnell die Idee für ein “virtuelles” Erfolgsteam. Wir selbst haben mit einem solchen Erfolgsteam bereits Erfahrungen gemacht und halten die Idee für vielversprechend.

Die Idee des virtuellen Erfolgsteams

Für viele Menschen ist es schwierig, Zeit für regelmäßige Teamtreffen zu finden, da möglicherweise einiges an Anreise nötig ist. Dann scheuen sie vielleicht schon im Vorfeld den Aufwand. Und so viele Vorteile persönliche Treffen auch haben, so gestaltet sich manchmal die enge persönliche Zusammenarbeit unter Umständen auch sehr schwierig. Angesichts dieser Erkenntnisse und mit dem Wissen über vielen Möglichkeiten der neuen Medien haben wir die Idee des “virtuellen Erfolgsteams” entwickelt. Hier sind keine realen Treffen vorgesehen, sondern die Kommunikation, Hilfestellungen, Tipps und der Austausch erfolgen per eMail und auf einem geschlossenen Diskussionsforum im Internet.

Kommunikation per Email - Das Schreiben von Emails ist vor allem für die alltägliche Kommunikation gedacht – für schnelle Anfragen zwischendurch, für Hilferufe, Ratschläge, Tipps oder kürzere Mitteilungen über Erfolge oder Schwierigkeiten. Alle im Team sollten alle paar Tage in ihre Mailbox schauen und die Emails aus dem Erfolgsteam lesen und ggf. beantworten. Damit die Emails immer an alle verschickt werden, sollten die Teammitglieder beim Email-Verschicken entweder einen Verteiler einrichten, so dass die Emails, die man schreibt automatisch an alle gehen oder alle Mitglieder als Kopie-Empfänger (Cc) eintragen, was den gleichen Effekt hat. Es ist natürlich auch möglich, eine Mailingliste im Internet für das Erfolgsteam einzurichten.

Kommunikation auf dem Team-Nachrichtenbrett - Eine zusätzliche Möglichkeit ist die Kommunikation über ein web-gestütztes Diskussionsforum. Hierbei muss man wegen der Wahrung der Privatsphäre der Mitglieder ein Diskussionsforum verwenden, dass durch ein Passwort geschützt ist und auf das nur die autorisierten Teammitgliedern Zugriff haben. Dieses Nachrichtenbrett soll die regelmäßigen Treffen ersetzen. Hier berichtet jeder im Team alle ein oder zwei Wochen über die Erfolge, Fortschritte und Schwierigkeiten. So erhält das Team eine Art Dokumentation der Entwicklung. Hier kann auch jede/r jederzeit nachlesen, was die Ziele der anderen waren und welche Schritte der eine oder andere schon mit welchen Resultaten ausprobiert hat.

Weitere Medien - Natürlich können auch die anderen Medien, wie Telefon oder Fax genutzt werden oder es treffen sich auch mal Teammitglieder persönlich. In diesem Fall sollte davon die Zusammenfassung / Quintessenz für alle veröffentlicht werden, damit alle mitreden können und nicht den Anschluss verlieren.

Vor- und Nachteile eines virtuellen Erfolgsteams

In einem virtuellen Team wird die gewisse Anonymität mit der die Teammitglieder zusammenkommen in mancher Hinsicht die Sache leichter machen und in mancherlei vielleicht auch schwerer.

Die Vorteile des virtuellen Erfolgsteams sind:

Nachteile, oder besser gesagt Herausforderungen, sind:

Eine Liste solcher Emoticons sollte zu Beginn allen Teammitgliedern zur Verfügung gestellt werden.

Eines steht fest: auch ein virtuelles Erfolgsteam macht Arbeit!

In einer Sache unterscheidet sich ein virtuelles Erfolgsteam in nichts von einem realen Team: Auch für ein virtuelles Erfolgsteam ist eine Menge Einsatzbereitschaft und Zeit notwendig. In der Anfangszeit sollte eine Person die Koordination übernehmen, so dass die ersten Hemmnisse und die ungewohnte Art der Kommunikation überwunden werden können. Sinnvoll sind hier Impulsfragen, klare Anleitungen und Vorgaben. Nach einiger Zeit sollten sich aber alle verantwortlich für das Fortbestehen und für die effektive Arbeit im Team fühlen. Dazu gehört z.B. konstruktive Vorschläge zu machen, wenn etwas nicht gut läuft, nachzufragen, wenn zu einem Thema die Kommunikation plötzlich abbricht und aktiv daran zu arbeiten, dass alle im Team etwas von der gemeinsamen Arbeit haben.

Literatur zum Thema: