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So bekommen Sie Ihre „Aufschieberitis” in den Griff

Von Ralf Senftleben3 Kommentare

schweinehund

Viele von uns leiden sehr darunter, dass wir bestimmte Verpflichtungen tage-, wochen- oder sogar monatelang vor uns herschieben. Wir wissen ganz genau, dass wir eigentlich dies oder jenes erledigen sollten. Aber es gibt dann immer wieder gute Gründe, es einfach doch nicht zu tun.

Denn plötzlich ist alles andere wichtiger…

Unabhängig davon, was Sie sich im Einzelnen vorgenommen haben – ob nun die Steuererklärung, Ihre Zielplanung oder eine körperliche Betätigung – es erscheint plötzlich viel wichtiger, den Müll runterzubringen oder das Geschirr zu spülen. Dann kommt ja noch dieser tolle Film im Fernsehen und mit Oma habe ich auch schon lange nicht mehr telefoniert… Und so finden sich immer wieder neue Sachen, die man tun kann, nur um nicht mit dem eigentlichen Projekt zu beginnen.

Was tun?

Aufschieberitis ist nicht nur ärgerlich, sondern auf Dauer auch frustrierend. Man schafft nicht das, was man sich vornimmt und zweifelt bald an der eigenen Leistungsfähigkeit.Es gibt aber einige Dinge, der Aufschieberitis Herr zu werden und die Dinge zu erledigen, die erledigt werden müssen. Mit diesem Artikel können Sie mehr über Ihre Aufschieberitis und über sich erfahren und Sie finden praktische Tipps, mit denen es Ihnen in Zukunft leichter fällt, die Dinge anzugehen – mit Literaturhinweisen am Ende des Artikels.

 

  1. Nathanael Dalliard schreibt am 10. Mai 2012 um 06:30

    Super Artikel wie gewohnt. Bedeutet "Neu hervorgeholt", dass der Artikel schonmal veröffentlicht wurde und nun erneut veröffentlicht wurde?

    Eine Idee von mir wie ihr alte Artikel hervorholen könnt ohne diese neu zu publizieren wäre im Text darauf zu verlinken. Soweit ich mich erinnere verlinkt ihr im Text nicht ein einziges Mal auf einen älteren Artikel. Aus welchem Grund?

  2. Michael schreibt am 13. Mai 2012 um 12:27

    Ich kann auch das Buch von Neil Fiore empfehlen:

    Warum nicht gleich?!: Sofort Hilfe bei "Aufschieberitis"

    Ich finde seinen Ansatz der kleinen Schritte sehr hilfreich. Man soll zu Anfang mit einer halben Stunde jeden Tag beginnen. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, wenn man klein anfängt. In der Vergangenheit habe ich mich einer unangenehmen Aufgabe mehrere Stunden gewidmet, nur um später total ausgelaugt zu sein und habe dann erstmal nicht weitergemacht.
    Neulich hatte ich einen Riesenstapel mit Briefen, Kochrezepten, Kontoauszügen, Steuererklärung etc. abzuarbeiten. Ich bin ewig lange drum herum geschlichen, bis ich mir gesagt habe: OK, jeden Tag 15 Minuten die Sachen sichten, zuordnen und abheften (bzw. wegschmeißen).
    Ich habe mir dann immer einen kleinen Stapel von dem großen Stapel genommen und versucht diese Unterlagen in der Zeit zu bearbeiten (ich habe mir einen Wecker gestellt). Was ich dann nicht geschafft habe in der Zeit wurde wieder zurückgelegt.
    Manchmal habe ich ein paar Minuten überzogen, aber das war OK. Der Stein wurde ja ins Rollen gebracht und es war in Ordnung. Nach einer Weile war ich so motiviert, dass ich mich sogar ein bißchen darauf gefreut habe, wieder ein wenig von dem Stapel abzuarbeiten und zu sehen, wie er schwindet.

    Mir ist es immer sehr wichtig von der Ganz-oder-Gar-Nicht-Mentalität wegzukommen. Kleine Schritte bringen einen schliesslich auch ans Ziel. Und sogar schneller als wenn man immer nur darüber nachdenkt wie weit der Weg doch ist.

  3. Denny schreibt am 14. Mai 2012 um 01:19

    Das Aufschieben ist wirklich ein großes Problem
    Ich habe zB meins noch nicht ganz in den Griff bekommen
    ABER: ich mach nun so, dass ich mir monatlich eine neue gute Gewohnheit "aneigne" - meine letzte war "etwas anschauen, erst wenn alles Geplante erledigt"

    Ich tu immer wieder mal auf meinem Weg "ausrutschen", doch ist immer noch viel besser so - rate ich jedem, sich etwas vornehmen und durchhalten - das bildet Charakter :)

    DANKE Ralf