Mind Maps erstellen - Schritt 2 (Seite 3 von 5)

Kommen wir nun zu Schritt 2.

Finden Sie Schlüsselwörter und schreiben Sie sie auf

Auf die Linien malen Sie nun alle Schlüsselwörter, die Ihnen zum Thema “Notizen” einfallen. Wenn Sie keinen Ast mehr übrig haben, dann zeichnen Sie einfach einen neuen Ast an die Mitte. Sie können auch einen neuen Ast an einen anderen Ast malen, wenn Ihnen zu einem Hauptastbegriff weitere Begriffe einfallen.

Nur Schlüsselwörter und keine ganzen Sätze

Sie sammeln beim Mind Mapping nur Schlüsselwörter und schreiben keine ganzen Sätze oder Satzfragmente auf. Schlüsselwörter sind Substantive, Adjektive und Verben. Dieses Vorgehen spart Zeit und fokussiert Ihre Gedanken auf das Wesentliche. Sie brauchen dabei nicht zu befürchten, dass das Verständnis verlorengeht. Sie werden im nachhinein mit Ihren Schlüsselwörtern genau wieder das assoziieren, was Sie beim Schreiben im Kopf hatten.

Machen Sie dazu einmal einen Versuch:

Suchen Sie sich aus einem Fremdwörterlexikon ein Ihnen unbekanntes Wort heraus und schreiben Sie es in die Mitte eines leeren Blatt Papiers. Nun zeichnen Sie einige Hauptäste ein und notieren auf diesen Hauptästen einzelne Schlüsselwörter, die Sie aus der Bedeutung, die Sie im Fremdwörterlexikon gefunden haben, ableiten. Legen Sie dann das kleine Mind Map für ein paar Tage fort. Wenn Sie nach einer Woche (oder auch später) wieder darauf schauen, werden Sie sich ganz bestimmt an die Bedeutung des Fremdwortes durch Ihre Aufzeichnungen erinnern.

Wichtig: möglichst viele Wörter aufschreiben

In der Anfangsphase geht es vor allem darum, so viele Begriffe wie möglich auf die Äste Ihres Mind Maps zu schreiben. Alles, was Sie an diesem Zeitpunkt aufschreiben ist richtig und wichtig. Lassen Sie ihre Gedanken wandern. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen einfällt, jedes Wort kann Ihnen zu neuen Assoziationen verhelfen.  Zensieren Sie nicht – Wörter wegstreichen können Sie später immer noch.

Zeichnen Sie Bildchen und Symbole an die Äste

Sie können Ihr Mind Map auch durch kleine Zeichnungen ergänzen. Das ist besonders gut, wenn Ihnen nichts mehr einfällt – dann kritzeln Sie einfach ein bisschen auf dem Papier oder malen ein kleines Bild zu einem der Schlüsselwörter. Es kommt hier nicht auf die Qualität der Bildchen an. Wenn Sie Strichmännchen, Pfeile oder andere kleine Symbole in Ihr Mind Map einzeichnen, beziehen die rechte Gehirnhälfte stärker mit ein und entspannen sich gleichzeitig. Dadurch kommen Sie zu kreativeren Gedankengängen.

Regeln beim Mind Mapping

Beim Mind Mapping ist fast alles erlaubt. Es gibt nur einige wenige Regeln:

  • Auf einen Ast schreiben Sie bitte nur jeweils ein einziges Schlüsselwort, nicht zwei oder mehr.
  • Schreiben Sie in großen Druckbuchstaben.
  • Die Äste müssen miteinander verbunden sein. Jeder Begriff soll an irgendeinem anderen angehängt werden.
  • Falls Sie tatsächlich einmal unverbindbare Begriffe finden, sollten Sie ein zweites Mind Map eröffnen, denn dann kann es sich um ein neues Thema handeln.
  • Verwenden Sie ausschließlich Hauptwörter, Eigenschaftswörter und Tätigkeitswörter. Alle anderen Wörter sind in einem Mind Map überflüssig.

Eigenes Mind Map zur Übung erstellen

Machen Sie nun einmal ein eigenes Mind Map zum Thema NOTIZEN und vergleichen es dann mit diesem hier.

Erstes MindMap zum Thema Notizen

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