Mind Maps erstellen  - Schritt 4 (Seite 5 von 5)

Mind Maps lassen sich noch verbessern, indem wir unsere Schlüsselwörter gut auswählen und  indem wir unsere Mind Maps erweitern.

Ein Wort zu den Schlüsselwörtern

Jeder Schlüsselbegriff hat für Sie persönlich eine ganz eigene Bedeutung. Sie verbinden mit jedem Begriff ganz bestimmte Dinge, während dasselbe Wort für andere Menschen eine ganz andere persönliche Bedeutung haben mag. Genau aus diesem Grund können wir mit den Mind Maps anderer Leute nicht viel anfangen. Im 4. Schritt geht es vor allem darum, dass aber auf jeden Fall Sie selbst auch später noch etwas mit Ihrem Mind Map anfangen können.

Überprüfen Sie die Schlüsselbegriffe

Wenn Sie Ihr Mind Map auch später noch verstehen wollen, sollten Sie Schlüsselwörter, die Sie in Ihrem Mind Map verwenden, ein bisschen sorgsamer auswählen. Sie sollten unbedingt Schlüsselwörter verwenden, die auch in der Zukunft für Sie noch die gleiche Bedeutung haben wie heute. Überprüfen Sie also immer, ob es vielleicht einen Begriff gibt, der für einen Ast noch besser passen würde, so dass Sie die Bedeutung hinter dem Schlüsselwort auch in drei Wochen, drei Monaten und drei Jahren noch verstehen.  Fragen Sie sich z.B.: “Wird mir dieses Schlüsselwort auch in drei Monaten noch die Geschichte erzählen, die ich heute damit verbinde?”

Machen Sie sich aber auch nicht verrückt

Tipp

Schauen Sie sich Ihre Mind Maps nach ein paar Tagen, Wochen und Monaten immer mal wieder an und schreiben Sie notfalls einfach ein paar neue Äste hinzu, mit denen Sie die einzelnen Begriffe verständlicher machen.

Eines aber ist wichtig: Sie sollten sich nun nicht verrückt machen aus der Angst heraus, nicht die “richtigen” Schlüsselwörter zu finden. Im Normalfall ändert sich unser Sprachgebrauch über die Zeit nicht so gravierend, dass Sie irgendwann mit Ihren Mind Maps vielleicht gar nichts mehr anfangen können. Die Schlüsselwörter sorgsam auszuwählen gilt z.B. vor allem bei Mind Maps, in denen Sie ein spezielles Wissen verarbeiten, das Sie möglicherweise später nicht mehr so genau beherrschen oder für Begriffe, die sehr kurzlebig sind. Denken Sie auch daran, dass Sie nicht alle Mind Maps auch später noch bis ins letzte Detail verstehen können müssen, weil es vielleicht momentane Aufzeichnungen sind oder es sich nur eine Ideenskizze handelt. Überlegen Sie sich deshalb beim Erstellen, was Sie eigentlich mit Ihrem Mind Map vorhaben.

Mind Maps erweitern

Wenn Sie es nicht bereits während der Erstellung Ihres Mind Maps getan haben, können Sie im nachhinein noch Bildchen und Skizzen in Ihr Mind Map einfügen. So wird Ihr Mind Map noch eindeutiger und sieht am Ende vielleicht wie ein kleines Kunstwerk aus. Genießen Sie das Erstellen von Mind Maps – Sie können hier wieder mit der Freude eines Kindes mit Farben und Bildchen spielen und sich an dem Ergebnis erfreuen.

Nutzen Sie Pfeile und andere Symbole

Sie können im nachhinein auch Verbindungspfeile zwischen einzelnen Ästen ziehen, um bestehende Zusammenhänge noch klarer zu machen. An sehr wichtige Schlüsselwörter können Sie  z.B. ein Ausrufezeichen machen, an offene Punkte ein Fragezeichen usw.

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