Kontakt
Facebook
Twitter
RSS
Gästebuch
Wöchentlicher Newsletter

Suggestionsformeln entwickeln - Teil 2 (Seite 4 von 7)

Wenn Sie Ihre Basisaffirmation formuliert haben, geht es nun darum, diesen Satz zu variieren und zu erweitern.

Variieren Sie ihre Suggestionsformel

Für die Autosuggestion brauchen Sie nicht nur eine Affirmation zu einem Ziel, sondern mehrere – am besten so viele wie möglich! Variieren Sie deshalb Ihre Suggestionsformel und fügen Sie diese Variationen zu Ihrer Grundformel hinzu. Wie schon gesagt, Sie können nicht zu viele Affirmationen haben – je vielfältiger Sie Ihre Zielbotschaft an Ihr Unterbewusstsein senden, desto stärker wird es aktiviert. Aber Sie sollten auf jeden Fall darauf achten, dass die Botschaft tatsächlich immer dieselbe Aussage enthält.

Wie Sie Ihre Affirmationen variieren können

Verändern Sie einzelne Satzteile – Aus Ihrer Ursprungsformel können Sie weitere Affirmationen entwickeln, bei denen Sie jeweils das persönliche Fürwort, die Ansprache oder die Adjektive verändern, z.B.:

Verwenden Sie verschiedene Hilfsverben – Sie können auch Wörter wie “darf”, “muss” oder “kann” einfügen:

Beschreiben Sie Ihre Suggestionsformel als einen Prozess – Formulieren Sie Ihre Suggestionsformeln als einen Vorgang, der immer weiter fortschreitet. So machen Sie Ihrem Unterbewusstsein klar, dass es Zeit hat, immer besser und besser zu werden. Schreiben Sie z.B.: “Ich trete meinem Chef gegenüber immer selbstsicherer auf, jeden Tag mehr und mehr.”

Finden Sie andere unterstützende Affirmationen

Ihre Ziele stehen nicht im luftleeren Raum. Oft hindern uns Einstellungen oder Glaubenssätze daran, unsere Ziele zu erreichen. Deshalb können wir unsere Ziele durch zusätzliche Suggestionsformeln unterstützen. Um solche weiteren Affirmationen zu finden, können Sie fragen:

Aus den Antworten auf diese Fragen, leiten Sie weitere Suggestionsformeln ab.

Beispiele

Auf die Frage hin, was ein Mensch glauben oder tun muss , der seinem Chef gegenüber selbstsicher und selbstbewusst auftreten kann, lassen sich z.B. folgende Affirmationen entwickeln:

Und als Antworten auf die Frage danach, was mich daran hindern könnte, meinem Chef selbstbewusst gegenüber aufzutreten und welche Formeln mir dann helfen könnten, lassen sich z.B. folgende Affirmationen entwickeln:

Auf die Frage hin, welche Einstellungen Sie sich für sich selbst wünschen, könnten Sie z.B. folgende Affirmationen entwickeln:

Nutzen Sie auch andere Quellen

Es gibt zahlreiche Bücher, die Affirmationen anbieten. Suchen Sie sich die Suggestionsformeln heraus, die Ihnen gefallen. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, sich alle motivierenden Sätze aufzuschreiben, die Sie irgendwo finden. Über die Zeit wächst so Ihr Vorrat an Botschaften, die Sie sich selbst geben können. Ihre Formeln müssen nicht alle ausdrücklich einem Ihrer Ziele dienen. Folgen Sie hier Ihrem Bauchgefühl und Ihrer Intuition und wählen Sie alle Sätze, die Ihnen gut tun. Es gibt kein richtig oder falsch, solange die Sätze für Ihr Unterbewusstsein verständlich sind.

Lassen Sie sich Zeit, um Ihre Suggestionsformeln zu entwickeln – anfangen können Sie auch schon so!

Versuchen Sie nicht, gleich zu Beginn die perfekten Affirmationen entwickeln zu wollen. Suchen Sie sich zunächst Sätze, die bei Ihnen etwas anklingen lassen und die Ihnen intuitiv richtig erscheinen. Beginnen Sie einfach, mit diesen Formeln zu arbeiten. Sie brauchen eine gewisse Zeit, um herauszufinden, welche Suggestionsformeln für Sie wirksam sind. Auch wenn Sie schon mit Ihren Suggestionsformeln arbeiten, können Sie sie immer weiter überarbeiten und verfeinern. Sie können jederzeit Teile herausnehmen und neue hinzufügen, bis Sie die für Sie optimale Sätze gefunden haben, die Ihre jeweilige Absicht wirkungsvoll zu Ihrem Unterbewusstsein trägt.