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Umgang mit verbalen Angriffen bzw. mit "schwierigen" Leuten

Von Tania Konnerth4 Kommentare

Ausgrenzung

Sicher kennen Sie das auch – da gibt es Personen, mit denen ist das Auskommen ganz schön schwer. Sie attackieren uns verbal aus den unterschiedlichsten Gründen und schnell sind wir mitten im Konflikt.

Wann fühlen Sie sich angegriffen?

Nicht immer liegt dabei aber die Ursache wirklich nur beim anderen. Häufig liegt es auch an einer übersensiblen Reaktion von unserer Seite, die es uns so schwer macht, mit jemanden auszukommen.

Es gibt unzählige Gründe, sich angegriffen zu fühlen:

Nutzen Sie einen Konflikt dazu, etwas über sich selbst zu erfahren

Da das, was wir an anderen Menschen wahrnehmen, sehr viel mit uns selbst zu tun haben kann, können Sie im Grunde jeden Konflikt mit anderen Personen dazu nutzen, etwas über sich selbst herauszufinden. Die Person springt eventuell bei Ihnen auf bestimmte unbearbeitete Themen in sich an – aber wenn Sie das trifft, liegt da eben auch ein Thema in Ihnen. Nutzen Sie einfach die folgenden Fragen dazu, um dem vielleicht auf die Spur zu kommen:

Eines ist klar: Manche Menschen sind einfach “schwierig”

Sie brauchen aber auch nicht bei jedem Angriff und Konflikt tief in sich zu gehen, denn eines steht fest: Schwierige Zeitgenossen gibt es überall. Schwierige Menschen, sind Personen, denen man nichts Recht machen kann, die ungerecht und aggressiv auf einen losgehen (mit oder ohne Grund), die ungnädig, schlecht gelaunt und ausgesprochen gemein sein können. Sicher kennen Sie auch solche Personen. Und dies sind oft genau die Menschen, die uns angreifen.

Wer ist nicht schwierig?

Genauso ist aber auch etwas anderes klar: Wir selbst sind auch manchmal schwierig. Auch wir sind an manchen Tagen schlecht gelaunt und greifen andere ungerechtfertigterweise an. In einem gewissen Grad ist das einfach menschlich. Denken Sie daran vielleicht das nächste Mal, wenn Ihnen jemand “dumm kommt”.

  1. Flokati schreibt am 17. April 2011 um 09:38

    Was mir hier fehlt ist Machtverhältnisse und auch Kultur oder Klichees. Jetzt mal ganz abgesehen von dem was ich in mir habe oder mein Gegenüber. Es ist eben immer noch nicht so ganz akzeptiert wenn ich als Frau Respekt verlange oder mir sogar Respekt verschaffe. Genauso soll ich als "Krankenschwester" immer lieb sein und um die Mediziner (letzte Elite die wir noch stürzen müssen;-)) rumschleichen... so ein nettes von Hochachtung getränktes "Ja Herr Doktor" wird doch noch sehr erwartet. Ich muss mir manchmal Sachen gefallen lassen die wirklich nur mit dem zutun haben und weit entfernt sind von dem was hier im Artickel steht. Unser Chefarzt der ist so eitel den darf ich nicht mal ansprechen, unser Oberarzt ist nicht viel besser. Der redet nur mit meinem Vorgesetzten, desen Stellvertretung ich bin. Da gibt es noch richtige Feudalherrschaft...
    Ja aber gut. Grundsätzlich gefällt mir der Artickel. Verbale Angriffe können etwas über mich aussagen und mir damit helfen mit Angriffen, Verletzung fertig zu werden.
    Ich habe da zwei Anteile in mir: Der eine ist ein sehr empfindsamer, ängstlicher Teil der auch schnell mal was persönlich nimmt und der andere ist ein Revoluzer der sich nicht alles gefallen lässt.
    Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt!
    Sonnige Grüsse aus der Schweiz

    • Lutz Müller schreibt am 17. April 2011 um 13:45

      Hallo Flokati,

      interessiert habe ich Deinen Kommentar gelesen und mir dabei gedacht, aha -> Deutschland, (immer noch) typisch!
      Dann las ich Deinen Gruss aus der Schweiz und war erstaunt! Ich arbeite seit 1985 in der Schweiz, bin gelernter dipl. Pflegefachmann (aus DE) und habe bis 2007 immer sehr gut mit jedweder Art von "Studierten" umgehen können gegenseitige Akzeptanz!!
      Schwierige Menschen gibt es, man nennt dies heute neudeutsch "herausfordernde Situationen"! Warum?
      Wie schon oben beschrieben, gibt es oftmals Gründe für "schwieriges" Verhalten und auch wir sind nicht gefeit davon, uns "schwierig", bei Frauen oft als "zickig" tituliert, zu verhalten. Jeder, der in so einer Situation ist, hat für sich einen Grund dafür!

      In meinem mittlerweile >50jährigem Leben habe ich nur sehr wenige Menschen kennengelernt, die aus reiner Bosheit böse und gemein waren. In der Auseinandersetzung mit ihnen und auch meinem eigenen Verhalten, finde ich immer wieder Gründe von verletztem Stolz, mangelndes Selbstbewusstsein, Rechthaberei, besseres Wissen und andere Wertvorstellungen, die zu solchen Verhaltensweisen führen.

      Ich versuche es vermehrt mit Toleranz, dadurch werde ich allerdings für einige aalglatt und habe keine eigene Meinung, aus meiner Sicht ein Trugschluss.

      Güsse aus dem Dreiländereck DE - CH - F

  2. Monika Racheter schreibt am 17. April 2011 um 21:14

    So wie ich das sehe, gibt es 2 Sorten von schwierigen Menschen, die eine im privaten Bereich, welchen ich grosszügig und weiträumig aus dem Weg gehen kann, das ist einfach, ich möchte nicht mit Menschen zusammen sein, welche mir nicht gut tun! Die andere Sorte sind die Machtmenschen, ob in Beruf oder Behörden, wie soll ich solchen Menschen begegnen die fähig sind alleine auf Grund Ihrer Stellung mich und andere zu zerstören!Die Worte einer Sozialarbeiterin: Wenn ich nicht kooperiere sehe sie sich wenig geneigt sich für mich ein zusetzten!!!Sich dem Machthunger und Geltigkeits Bedürftniss solcher Menschen aussetzten und sagen, ach Gotterchen die arme Frau hat wohl auch viel zu ertragen in Ihrem Leben, das sie es nötig hat so mit mir um zu gehen!!!
    Vergesst es meine Lieben, denen MUSS man kontra geben!!!
    Je mehr man sich gefallen lässt, desto mehr nimmt man uns die Eigenverantwortung ab!!!Genau das ist es was von oben gewollt ist, eine Herde Schafe, welche klaglos Rasen mähen, Wolle geben und am Schluss wird man gekillt, des profites wegen!!!Nun was ich noch nicht aus probiert habe ob es angenehmer ist, sich die Haut vom lebendigen Leib ziehen zu lassen mit einer Positiven Lebenseinstellung!!!Die Schafe werden immer undankbarer:))))

    • Marie schreibt am 18. April 2011 um 09:01

      Hallo Monika,

      Du schreibst "Die Worte einer Sozialarbeiterin: Wenn ich nicht kooperiere sehe sie sich wenig geneigt sich für mich ein zusetzten!!!"

      Meine Gedanken über die Sozialarbeiterin:
      Ich muss die Maßnahmen gegenüber meinen Vorgesetzten (und mir) vertreten können. Wenn Sie (Monika) auch von Ihrer Seite "mitarbeiten", kann ich bestimmte Dinge in Bewegung bringen. Ich muss auch an die Gemeinschaft denken und kann nicht einen einzelnen bevorzugen. Es ist ein Geben und Nehmen.

      Meine Gedanken über Dich:
      Ich will mir nicht vorschreiben lassen, was ich zu tun habe. Die Sozialarbeiterin soll mich mögen und eine Ausnahme machen.

      Vielleicht etwas als Gedankenanstoß.

      Viele Grüße.