Und noch ein paar Tipps
Hier haben wir nun noch einige Tipps für Sie, mit denen Sie Gesprächssituationen ganz allgemein besser meistern können.
Werden Sie ein guter Zuhörer
Ob Sie es glauben oder nicht: tatsächlich ist es in vielen Fällen viel wichtiger, zuhören zu können, als selbst zu reden. Die meisten Menschen reden sehr gerne selbst und genießen es, wenn sie jemanden finden, der in der Lage ist, aufmerksam und interessiert zuzuhören. Also – auch wenn Sie vielleicht kein begnadeter Smalltalker sind, können Sie viele Pluspunkte sammeln, wenn Sie folgende Regel beachten: Achten Sie darauf, mehr zuzuhören, als selbst zu sagen.
Stellen Sie offene Fragen
Fragen zu stellen, ist eine sehr gute Möglichkeit, ein unverfängliches Gespräch zu führen. Sie müssen so nicht allzuviel von sich selbst preisgeben, zeigen Interesse und können das Gespräch sogar auch noch richtungsweisend einwirken. Achten Sie aber darauf, offene Fragen zu stellen – also Fragen, auf die Ihr Gesprächspartner nicht nur mit "Ja" oder "Nein" antworten kann. Solche Fragen nennt man geschlossene Fragen und die können jedes Gespräch abrupt beenden. Offene Fragen hingegen ermöglichen den Austausch von Gedanken.
Beispiele für offene Fragen:
- Was denken Sie über…
- Wie sehen Sie das?
- Was würden Sie in diesem Fall tun?
- Welche Erfahrungen haben Sie mit … gemacht?
- u.ä.
Die Sache mit den Witzen
Viele Menschen möchten durch einen Witz die Stimmung auflockern und so gut ankommen. Das mit dem Witzigsein ist allerdings eine recht schwierige Sache. Schlecht erzählte Witze können sehr peinlich sein. Und den richtigen Humor des Gesprächspartners zu treffen ist auch nicht so einfach. Hier ist weniger oft mehr. Versuchen Sie lieber nicht witzig zu sein, wenn Ihnen das nicht liegt. Das heißt ja nicht, dass Sie todernst sein müssen. Seien Sie einfach natürlich und versuchen Sie nicht zum Entertainer zu werden, wenn das gar nicht Ihrer Persönlichkeit entspricht. Überlassen Sie das Possenreißen lieber den echten Komikern.
Distanz wahren
Smalltalk findet ja meist zwischen Menschen statt, die sich nicht besonders gut oder überhaupt nicht kennen. Die meisten Menschen mögen es gar nicht, wenn Personen, die sie nicht gut kennen, ihnen "auf die Pelle" rücken. Wir alle brauchen einen gewissen Abstand zu Gesprächspartnern, um uns wohlzufühlen. Achten Sie deshalb ganz bewusst darauf, dem anderen nicht zu nahe zu treten. Als Maßstab für den körperlichen Abstand, der den meisten Menschen angenehm ist, können Sie eine Armlänge nehmen.
Literatur zum Thema:





