5 Tipps für ein richtig erholsames Wochenende - Teil 1
Von Tania Konnerth
Endlich Freitagnachmittag! Jetzt nach Hause gehen und sich einfach nur wohlfühlen… Wenn das doch nur so einfach wäre! Die meisten von uns freuen sich zwar oft schon die ganze Woche über auf das Wochenende, aber trotzdem ist das mit der Erholung und dem Wohlfühlen am Wochenende gar nicht so einfach. Wir haben zwar große Erwartungen an unser Wochenende, aber gehen sehr selten bewusst und konsequent daran, gut für sich zu sorgen, um neue Kräfte zu sammeln. Manch einer ist nach dem Wochenende womöglich sogar noch geschaffter als vorher und denkt: “Das mit dem Wellness funktioniert alles nicht.”
Wie erholsam ist eigentlich Ihr Wochenende?
Als wie erholsam empfinden Sie normalerweise Ihr Wochenende? Fühlen Sie sich am Montagmorgen frisch erholt und gut gelaunt? Haben Sie neue Kraft und Energie für die kommende Woche und sehnen Sie sich im Grunde schon wieder nach dem nächsten Wochenende? Falls Sie mit dem Erholungswert Ihrer Wochenenden nicht zufrieden sind, finden Sie hier 5 gute Tipps, mit denen Sie das ändern können.
Tipp 1: Nehmen Sie sich nicht zu viel vor
Oft wird eines übersehen: Ein Wochenende ist kein dreiwöchiger Urlaub und deshalb ist die Zeit dementsprechend begrenzt. Zu hohe Erwartungen erzeugen einen entsprechend großen Druck.
Überprüfen Sie hier einmal selbst, was Sie alles am Wochenende erledigen wollen:
- Einkäufe?
- Aufräumaktionen und Großputz?
- Ausflug mit den Kindern?
- Fitnessstudio?
- Friseurtermin?
- Die Eltern besuchen?
- Kinobesuch?
- Auto waschen?
- Freunde treffen?
- Ausstellung?
- Konzert?
- Mal wieder malen?
- Ein gutes Buch lesen?
- …? (Ergänzen Sie bitte, was Ihnen einfällt)
Wenn wir uns einmal klar machen, was wir alles am liebsten an einem einzigen Wochenende tun würden, ist es eigentlich kein Wunder, dass für viele da das Wochenende eher Stress als Erholung ist, oder?
Hier hilft nur eines: Reduzieren Sie Ihre Vorhaben auf einige wenige, auf die Sie wirklich Lust haben und die Ihnen richtig gut tun. Verplanen Sie nicht jede Minute Ihres Wochenendes, sondern lassen Sie sich viel Zeit zum Nichtstun.
Und noch etwas: keine Angst vor Langeweile! Die ist erlaubt. Leerlauf ist gut, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.
Tipp 2: Eliminieren Sie Wohlfühlkiller
Es gibt eine ganze Reihe von “Wohlfühlkillern”, die es uns schwer machen, uns am Wochenende richtig zu erholen. Hier finden Sie eine Auswahl und Hinweise darauf, wie Sie solche Wohlfühlkiller reduzieren können:
Einkäufe und andere Hausarbeiten erledigen - Über die Woche bleibt vieles liegen und die Vorräte haben sich vielleicht auch aufgebraucht. Deshalb steht der Samstag bei vielen zunächst unter dem Motto “Einkaufen, aufräumen, saubermachen”. Wenn aber das Wochenende schon mit Stress dieser Art beginnt, steht das Wohlfühlprogramm unter einem schlechten Stern. Nicht nur für Ihr Wohlfühlwochenende ist es eine Überlegung wert, die Haushaltsarbeiten umzuorganisieren:
- Nutzen Sie zum Einkaufen z.B. den verkaufsoffenen Donnerstag – Sie kommen dann auch mit den Lebensmitteln gut übers Wochenende.
- Was das Aufräumen und Saubermachen angeht, lohnt es sich durchzurechnen, ob Ihr Budget nicht eine Haushaltshilfe ermöglicht – schon für einen Tag in der Woche ist das eine enorme Erleichterung.
- Ansonsten gilt: lieber über die Woche verteilt kleinere Aufräumarbeiten erledigen, als sich alles für das Wochenende aufheben.
Versuchen, die sportlichen Defizite auszugleichen - Wer über die Woche viel zu tun hat, nimmt sich selten die Zeit dafür, zum Sport zu gehen. Also wollen viele von uns das dann am Wochenende nachholen – und wenn schon dann richtig. Es ist allerdings so, dass einmal in der Woche Sport so gut wie nichts bringt – außer wahrscheinlich einen kräftigen Muskelkater.
Setzen Sie sich also nicht unter den Leistungsstress, am Wochenende Ihr gesamtes Bewegungsdefizit aufarbeiten zu wollen. Verteilen Sie Ihre sportlichen Aktivitäten lieber auf die Woche. Wenn Sie z.B. nur 20 Minuten früher aufstehen, können Sie noch bequem joggen gehen oder etwas Gymnastik auf einer Matte im Wohnzimmer machen. Mit der richtigen Musik kommen Sie so am Morgen auch gleich in Schwung und starten besser in den Tag. Gönnen Sie sich am Wochenende den Luxus, ganz nach Lust und Laune zu entscheiden: Wenn Ihnen nach Bewegung zumute ist – dann tun Sie es! Aber nur keinen Zwang und nicht übertreiben.
Lange aufbleiben und lange ausschlafen – Die meisten Menschen ändern am Wochenende abrupt ihre Schlafgewohnheiten. Das rächt sich für die meisten. Wir fühlen uns dann morgens wie gerädert, sind abends viel zu früh müde oder können gar nicht richtig einschlafen. Und am Montag fällt uns dann das frühe Aufstehen noch schwerer als sonst.
Es ist immer ratsam, den gewohnten Schlafrhythmus aufrechtzuerhalten, denn Ihr Körper kann nicht nachvollziehen, warum er am Samstag nun plötzlich drei, vier Stunden später ins Bett gehen soll als sonst. Problematisch ist dabei mehr das lange Aufbleiben und weniger das Ausschlafen. Überlegen Sie auf jeden Fall, ob sich das “bis in die Puppen wach bleiben” wirklich lohnt, wenn Sie sich dadurch eher schlechter als besser fühlen.





