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5 Tipps für ein richtig erholsames Wochenende - Teil 2 (Seite 2 von 2)

Hier finden Sie weitere Tipps, die Ihnen dabei helfen, sich an Ihren Wochenenden wirklich zu erholen.

Tipp 3: Bereiten Sie alles gut vor

Damit Ihnen auch wirklich nichts dazwischen kommt, wenn Sie ganz bewusst gut für sich sorgen und sich selbst verwöhnen möchten, sollten Sie bereits im Vorfeld einige Vorkehrungen treffen:

Ihre Lieben – Wenn Sie nicht gerade allein leben, dann ist das Wochenende oft auch die Zeit, in der Ihr Partner oder Ihre Partnerin und die Kinder mit Ihnen zusammen sein möchten. Wenn Sie aber nun Zeit für sich haben möchten, um für sich zu sorgen, könnte es schnell zu Störungen oder Interessenkonflikten kommen. Sie können nun entweder dafür sorgen, dass Sie ungestörte Zeit für sich haben oder auch einfach das Wellness-Wochenende gemeinsam planen und umsetzen.

Wenn Sie sich entschieden haben, dass Sie gerne Zeit für sich selbst haben möchten, dann erklären Sie genau das Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin. Bitten Sie um etwas Ruhe und Rücksicht. Das können Sie auch Ihren Kindern auf diese Weise erklären, zumindest wenn diese schon etwas größer sind. Sie können sich in einen Raum zurückziehen und ein freundliches Hinweisschild an Ihrer Tür anbringen, wenn Sie allein sein möchten. Denken Sie auch an die Möglichkeiten, dass Ihre Kinder für ein Wochenende bei ihren Großeltern oder Freunden übernachten könnten. Fangen Sie aber mit diesen Überlegungen nicht erst am Freitagnachmittag an, denn das bringt nur Stress. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, mal ein richtiges Wellness-Wochenende nicht zu Hause, sondern z.B. in ein Wellness-Hotel zu verbringen, um dort dann ungestört Zeit für sich selbst zu haben.

Ihre Lebenspartnerin bzw. Ihr -partner und/oder Ihre Kinder können auch an Ihrem Wellness-Wochenende teilnehmen. Planen Sie dann doch einfach alle gemeinsam ein richtiges Wohlfühlprogramm. Auch Kindern kann es sehr gut tun, Anspannungen zu lösen, Ruhe zu finden und sich einmal richtig zu verwöhnen – und sie lernen so auch schon für später, gut für sich zu sorgen. Entscheidend ist hier nur, dass Sie dabei selbst nicht zu kurz kommen.

Wochenendverpflichtungen – Viele haben ganz bestimmte Wochenendverpflichtungen – sei es der Besuch bei den Eltern, das Vereinstreffen oder auch nur der Spaziergang mit dem Hund. Es sehr empfehlenswert, sich über solche Verpflichtungen im Rahmen Ihrer Vorbereitung Gedanken machen, damit Sie sich nachher nicht selbst vom Wohlfühlen abhalten:

Ihre Umgebung – Ein weiterer Aspekt ist die Umgebung, in der Sie sich erholen wollen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie wohl Sie sich eigentlich in Ihren vier Wänden fühlen? Falls Sie jetzt feststellen, dass Ihre Wohnung vielleicht viel zu vollgestopft ist oder zu eng, zu laut oder zu unaufgeräumt, dann könnte es zunächst einmal nötig sein, ein “Wohlfühl-Nestbau-Wochenende” einzulegen.

Ihre Erwartungen und Ansprüche – Bevor Sie in Ihr Wochenende starten, sollten Sie sich ein wenig Zeit dafür nehmen, Ihre Erwartungen und Ansprüche zu überprüfen. Oft machen wir es uns damit nämlich selbst schwer. Wir denken, dass ein paar Wellness-Übungen wie ein Wundermittel wirken. Aber leider ist es nicht so einfach und ein Wochenende dauert keine Ewigkeit.

Tipp 4: Finden Sie heraus, was Sie brauchen

Damit Sie sich am Wochenende wirklich erholen, sollten Sie sich genau überlegen, was Sie eigentlich brauchen.

Grundsätzlich ist für eine Rundum-Erholung folgendes 6-Schritte-Programm empfehlenswert:

Tipp

Praktische Tipps und Übungen zu allen 6 Schritten, sowie den sogenannten “Wellness-Navigator”, mit dem Sie schnell herausfinden können, was Sie wirklich brauchen, finden Sie in dem Buch Montag ist erst übermorgen

  1. Bauen Sie Stress und Anspannung ab – Die meisten Menschen stehen die Woche über unter starkem Stress. Der fällt dann leider nicht mit Arbeitsschluss am Freitag von uns ab, sondern wir nehmen ihn meist mit nach Hause. Stress abzubauen ist also der erste Schritt zur Erholung.
  2. Kommen Sie zur Ruhe und entspannen Sie sich - Zur Ruhe kommen, entspannen, die Seele und den Körper baumeln lassen ist für viele der Inbegriff von Erholung.
  3. Nehmen Sie an, was in Ihnen ist – z.B. Schmerzen, Gefühle und Stimmungen – Sicher kennen Sie das ja auch von sich selbst: Da freuen Sie sich auf die freie Zeit am Wochenende und Sie bekommen Kopfschmerzen oder fühlen sich traurig und deprimiert. Wir können uns zwar darüber ärgern, aber es macht sehr viel mehr Sinn das, was in uns ist, anzunehmen. Denn wenn wir unseren Symptomen Aufmerksamkeit schenken und unsere Gefühle auf eine gesunde Art ausleben, können wir all das positiv für uns nutzen und davon profitieren. Auch wenn dieser Teil sehr selten in Wellness- oder Erholungsprogrammen zu finden ist, gehört er auf jeden Fall dazu.
  4. Sorgen Sie gut für Ihren Körper, Geist und Ihre Seele – Wenn wir erst einmal zur Ruhe gekommen sind und akute Schmerzen und Stimmungen zulassen konnten, ist es Zeit, die Defizite der vergangenen Tage auszugleichen. Die meisten von uns sorgen über die Woche nicht besonders gut für sich und vernachlässigen sowohl den Körper als auch Geist und Seele. In einem Wochenend-Erholungsprogramm sollte es also auch vor allem darum gehen, mal wieder richtig gut für sich selbst zu sorgen.
  5. Finden Sie neue Kräfte und Energien – Um uns dann neben der Erholung auch langsam auf die Anforderungen der kommenden Woche vorzubereiten, ist es wichtig, ganz bewusst neue Kräfte und Energien zu sammeln. So beugen wir wirkungsvoll einem Ausbrennen vor und bekommen außerdem noch Schwung für interessante Unternehmungen.
  6. Entdecken und erleben Sie Neues – Nach Stressabbau, Erholung, werden wir mit frischer Energie offen für Neues. Füttern Sie sich mit neuen Eindrücken, Ideen und Aktivitäten – denn auch das gehört zur Erholung.

Sehen Sie das 6-Schritte-Programm bitte nicht dogmatisch, sondern nutzen Sie es so, wie es gut für Sie ist. Nicht jeder braucht an jedem Wochenende alle sechs Schritte des Programms durchzugehen, um sich zu erholen. Sie können individuell für sich entscheiden, wo Sie einsteigen wollen und zu welchem der sechs Schritte Sie Tipps und Übungen ausprobieren wollen. Wenn Sie z.B. gar nicht gestresst sind, brauchen Sie auch keinen Stress abzubauen, sondern können gleich mit der Erholungsphase einsteigen. Und wenn Sie bereits in der Woche gut für sich sorgen, sehnen Sie sich vielleicht vor allem nach neuen Erlebnissen.

Tipp 5: Planen Sie Ihr Wochenende

Die meisten von uns planen jede Reise, jeden Ausflug und jeden Einkaufsbummel besser als unser Wohlbefinden. Leider ist es aber in den seltensten Fällen allein mit dem Vorhaben getan, “an diesem Wochenende endlich mal etwas für mich zu tun”, denn auf diese Weise ist es sehr wahrscheinlich, dass wieder alles andere dringender ist als Ihre Erholungsmaßnahmen…

Hier ist ein systematischeres Vorgehen sehr empfehlenswert:

Planung ist zwar noch keine Garantie. Wenn Sie sich aber schriftlich einige Erholungsmaßnahmen fest vornehmen, sind Sie der Umsetzung schon ein ganzes Stück näher. Probieren Sie es einfach einmal aus!

Literatur zum Thema: