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Kreative Pausen - So bleiben Sie leistungsfähig

Von Gastautor2 Kommentare

Pause

Von Christine Öttl

Wer wünscht sich das nicht: mit so viel neuer Motivation, so energiegeladen und vital an die täglichen Aufgaben und Herausforderungen heranzugehen wie nach einem gelungenen Urlaub. Oder nach einem zutiefst erholsamen und regenerativen Schlaf. Viele meinen, das könne nur ein frommer Wunschtraum bleiben und wer erfolgreich sein wolle, müsse praktisch ohne Unterlass “funktionieren”. Doch es wird immer klarer, dass sich Kreativität und Effizienz nicht erzwingen und durch eiserne Disziplin ersetzen lassen. Pausen sind sinnvolle Investitionen. Und es gibt sehr viele Gelegenheiten dazu.

“Mehr desselben” funktioniert nicht

Dieses Prinzip ist nicht nur als Marketingstrategie gescheitert, sondern auch als Lebensmaxime. “Ich habe immer hart gearbeitet und bin deshalb erfolgreich gewesen. Also arbeite ich weiter hart.” Die Folgen solcher Selbstausbeutung lassen sich nicht mehr übersehen: ausgepowerte und überforderte Führungskräfte, Menschen aus den unterschiedlichsten Berufen mit Burnout-Syndrom, Demotivation und Erschöpfung, stressbedingte Krankheiten bis hin zur sogenannten Managerkrankheit usw.

Besser: Das Prinzip “Abwechslung”

Das Prinzip “Mehr desselben” sollte durch Abwechslung ersetzt werden: Wechsel zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten und ein Aufeinanderfolgen von aktiven und regenerativen Phasen. Wer sich selbst diese Freiräume nimmt, kann das eigene Wohlbefinden, Kreativität und Belastbarkeit enorm steigern. Die Rede ist hier keinesfalls von einem wochenlangen Urlaub, sondern von den vielen kleinen und größeren Gelegenheiten, die sich ständig bieten und die man nur beim Schopf ergreifen muss .

6 Tipps für ein kreatives Pausenmanagement

© bei Christine Öttl, objektiv. Management & Lebensqualität www.selbstmarketing.de

  1. Angelika Fleckenstein schreibt am 2. Oktober 2011 um 17:28

    Mögen viele Menschen diese Tipps lesen, verinnerlichen, umsetzen. Und endlich findet zunehmend ein Umdenken in den Köpfen statt! Niemand kann dauerhaft powern und Multitasking ist ohnehin völliger Schwachsinn. Ein Urlaub bringt lediglich eine Atempause, und die erholsame Wirkung verpufft bei Rückkehr ins Hamsterrad im Nichts.
    Deshalb ist die Anregung zu kleinen Pausen zwischendurch - nicht nur für die Kreativität - goldwert!
    Ich habe - nach einer schweren Erkrankung und Burnout - in den vergangenen Jahren lernen müssen, täglich Zeiten von Ruhe und Entspannung einzuschieben. (Am besten plant man sie konsequent in seinen Tagesplan ein!) Gleichzeitig schalte ich Störquellen ab, die einen unnötigen Reiz auf meine Nerven ausüben: z.B. Radio, TV, PC...
    "In der Ruhe liegt die Kraft", und ich finde in der entstehenden Stille wieder Impulse für meine Arbeit, manch' gute Idee und Wege zu ihrer Umsetzung und es macht mich ausgeglichen und konzentriert für anstehende Aufgaben.

    Herzliche Grüße
    Angelika Fleckenstein

  2. Lucia Henke schreibt am 4. Oktober 2011 um 08:26

    Vielen Dank für diesen Artikel...
    ... besonders die Routinearbeiten - der Haushalt haben es in sich. Im positiven Sinne - genau diese Erfahrung mache ich oft. Beim ungeliebten Abwaschen, wenn ich mich endlich dazu durch gerungen habe, fließen plötzlich die Gedanken frei und kreativ. Hinterher fühle ich mich sehr gut - und das nicht nur, weil die Küche wieder ordentlich ist. Nein, wenn die Kreativität fließt, bringt sie neue Kräfte mit!

    Viele Grüße
    Lucia Henke