Das große Wellness-ABC - Teil 5
Teil 5 des großen Wellness-ABCs mit den Buchstaben S bis U.
Sauna
Sauna und Dampfbäder sind für viele der Inbegriff von Wohlbefinden – gönnen Sie sich das ruhig öfter. Mit einem Besuch einer Sauna tun Sie nicht nur etwas Gutes für Ihre Seele, sondern Sie stärken auch Ihre Abwehrkräfte. Erkundigen Sie sich zuvor danach, wie Sie Ihren Saunagang möglichst schonend durchführen können und finden Sie auch heraus, was Ihnen am besten dabei tut. Manch einer findet die trockene Hitze einer normalen Sauna besonders angenehm, ein anderer bevorzugt Dampfbäder. Probieren Sie auch ruhig einmal die Wirkung von verschiedenen Aufgüssen aus. Und koppeln Sie Ihren Saunagang nicht gleich mit einem harten Fitnessprogramm. Oft stehen dort zwar solche Geräte zur Verfügung, aber der Saunagang soll vor allem Ihrer Entspannung dienen. Wenn Sie sich dort gleich überanstrengen, erreichen Sie das genaue Gegenteil.
Schlafen
Gut zu schlafen, das heißt ausgeruht und energiegeladen in den nächsten Tag gehen zu können. Damit das Schlafen wirklich zum Wellness-Erlebnis wird, sollten Sie auf einige Dinge achten: Sparen Sie nicht an der Matratze. Gehen Sie in ein Fachgeschäft und lassen Sie sich beraten. Eine schlechte Matratze kann zu Verspannungen führen und Ihren Schlaf erheblich beeinträchtigen. Achten Sie auch darauf, die Einrichtung Ihres Schlafzimmers bewusst auf Entspannung und Ruhe hin auszuwählen. Streiten Sie sich möglichst nie im Schlafzimmer mit Ihrem Lebenspartner, sondern gehen Sie dafür in ein anderes Zimmer. Vermeiden Sie vor dem Zubettgehen Alkohol und Nikotin. Eine warme Milch oder ein heißes Fußbad sind wohltuende Vorbereitungen für einen erholsamen Schlaf.
Stressmanagement
Um sich wohlzufühlen, sollten Sie möglichst wenig negativen Stress erleben. Gezieltes Stressmanagement kann Ihnen dabei helfen. Wenn Sie sich selbst oft gestresst fühlen, dann versuchen Sie die Gründe dafür zu finden – liegt es vielleicht an Ihrer Arbeitsweise oder daran, dass Sie nicht “Nein” sagen können? Vielleicht wollen Sie immer alles selbst erledigen und können deshalb nicht abgeben? Vielleicht werden Sie ausgenutzt oder nehmen sich einfach zu viel vor? Dann kann ein systematisches Zeitmanagement helfen.
Stretching
Stretching sind gymnastische Übungen, mit denen Sie Ihre Muskeln und Sehnen strecken und dehnen können. Das tut gut, wenn man es nicht übertreibt. Solche Übungen können Sie ohne weiteres auch zu Hause durchführen. Es gibt entsprechende Kurse in Fitnessstudios oder Volkshochschulen. Aber Sie können einfach auch einmal in einer Buchhandlung nach einem guten Buch über Stretching suchen und die Übungen selbst ausprobieren – aber, wie schon gesagt, bitte nicht übertreiben! Der Muskelkater kann furchtbar sein, wenn man es zu gut meint. Lieber 10 Minuten täglich, als einmal im Monat eine Stunde. Und auf jedem Fall sollten Sie sich vor den Strechtingübungen aufwärmen, damit es zu keinen Zerrungen kommt.
Tanzen
Tanz ist Bewegung und manche sagen, Tanz ist Leben. Im Tanz können wir uns körperlich ausdrücken und in Verbindung mit Musik können wir unseren Gefühlen freien Lauf lassen. Tanz ist Wellness, denn wir sind hier in Einklang mit Körper, Geist und Seele. Vielleicht haben Sie ja Lust, einen Kurs in Jazz-Dance oder Bauchtanz zu belegen? Sie können aber auch einfach zu Hause zu Ihrer Lieblingsmusik tanzen, wann immer Sie wollen.
Treppensteigen
Treppensteigen ist eine einfache Möglichkeit, die eigene Fitness zu verbessern und das ganz kostenlos. Der Fahrstuhl ist zwar bequemer, aber gesünder ist er nicht. Das Treppensteigen ist übrigens auch ein guter Fitnessindikator. Wie weit kommen Sie, ohne aus der Puste zu geraten?
Umarmung
Die Umarmung eines lieben Menschen ist konzentrierte Wellness. Lassen Sie sich öfter in den Arm nehmen und umarmen auch Sie die Menschen, die Sie lieben.
Unternehmungen
Tun, was man tun will: losfahren, rausgehen, Spaß haben, sich tolle Dinge ausdenken und sie tatsächlich umsetzen. Verrückte Dinge tun – das ist Lebendigkeit, die uns gut tut. Machen Sie mehr aus Ihrem Leben, indem Sie öfter mal ganz spontan einer Laune nachgeben und etwas tun, was Sie normalerweise nicht tun. Unternehmen Sie, worauf Sie Lust haben – mit anderen oder allein.




