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Hoffnung und Zweifel

Hoffnung und Zweifel

Die Hoffnung ging spazieren.

Und als sie leichten Schrittes den Weg entlang lief, traf sie auf den Zweifel. Auch er war spazieren gegangen, um etwas abzuschalten.

“Vielleicht geht er einfach vorbei.” dachte die Hoffnung.

“Das wird nicht gut gehen.” dachte der Zweifel.

Da der Weg nur schmal war und keiner der beiden ausweichen wollte, standen sie sich bald wie zwei Cowboys im Duell gegenüber. Als sie auf diese Weise einander anstarrten, wurde ihnen beiden plötzlich die Tatsache bewusst, dass sie sich bis aufs Haar glichen! Wie ein Zwilling dem anderen. Keiner hätte von außen sagen können, wer was war.

Sie wichen erschrocken voreinander zurück und sie liefen auseinander.

“Vielleicht hat er mich gar nicht gesehen.” dachte die Hoffnung.

“Das hatte nicht gut gehen können.” dachte der Zweifel.

Von Kari Stern

  1. Tanja Handl schreibt am 16. Juni 2011 um 11:08

    Die Geschichte ist wunderbar. :) Vielleicht nimmt das Vertrauen mal beide an der Hand, so dass sie sich gegenseitig "Hallo" sagen können.

    • Gudrun Harfmann schreibt am 19. Juni 2011 um 07:41

      Auch Deine Idee Tanja finde ich toll - danke Dir dafür!

      ... und wenn sich den Dreien dann auch noch die Zuversicht, der Mut und die Liebe anschließen wird's dem Zweifel auf einmal ganz anders und er entdeckt, dass er auf die Angst, welche die Ursache für seinen Zweifel ist,gar nicht braucht und gut auf sie verzichten kann. Er wirft sie einfach weg und entdeckt, dass er mit seinen neuen Freunden ein neues, wunderbares Leben voller Lichtigkeit und Freude leben kann!

    • Tanja Handl schreibt am 21. Juni 2011 um 11:09

      =) Diese Fortsetzungsgeschichte gefällt mir.

  2. bernhard wittmayer schreibt am 19. Juni 2011 um 11:36

    ach, so sieht mein gegenteil aus mundwinkel nach unten/oben,
    stirn in falten/glatt, augen verkniffen/offen so einfach kann ich umschalten
    wenn das so ist, dann einen einen wunderschönen tag für uns und
    alles hat seine zeit