Kontakt
Facebook
Twitter
RSS
Gästebuch
Wöchentlicher Newsletter

Die Fabel von den Fröschen…

frosch

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen.

Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen.

Dann endlich – der Wettlauf begann.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Statt die Läufer anzufeuern, riefen sie also “Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!” oder “Das ist einfach unmöglich!” oder “Das schafft Ihr nie!”

Und wirklich schien es, als sollte das Publikum recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.

Das Publikum schrie weiter: “Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!”

Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte.

Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war.

Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen.

Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!

Verfasser unbekannt

  1. Alexandra schreibt am 29. März 2012 um 19:23

    Klasse! :-)

    • Martina Naujoks schreibt am 16. April 2012 um 14:34

      Das ist eine ganz wunderbare Fabel. Ich werde sie mir von nun ab jeden Tag vornehmen, weil es einfach nur guttut. Ganz herzlichen Dank dafür. Martina

  2. Nathanael Dalliard schreibt am 29. März 2012 um 20:26

    Herrlich. Danke für's Hervorholen. :-)

  3. Ursula schreibt am 29. März 2012 um 20:56

    Eine wahrhaft tolle Geschichte! Vielen Dank dafür -

    genauso ist es!

  4. Lucia schreibt am 30. März 2012 um 13:24

    Auf die Meinung des Publikums pfeifen, dafür in sich selbst hineinhören - ja, damit kann man seinen Weg finden.
    Danke!

    • Martina Naujoks schreibt am 16. April 2012 um 14:32

      Diese Fabel ist klasse. Ich werde sie mir von nun ab jeden Tag mindestens einmal durchlesen und immer wieder neu durchdenken, weil das einfach nur guttut. Danke schön. Martina

  5. Alexander Beck schreibt am 30. März 2012 um 14:33

    Danke für die Geschichte. Das zeigt schön, wie wichtig es ist in bestimmten Situationen die Außenwelt auszuschalten und nur auf sich zu hören.
    UND geht bestimmt auch ohne, dass man Taub ist ;)

  6. Claudia Budke schreibt am 1. April 2012 um 09:55

    Toll, ich bin oft in der Situation nicht mehr hinhören zu wollen. Jetzt höre ich auf mein Wohlgefühl.

  7. Ilse Meise schreibt am 1. April 2012 um 19:31

    danke für díe Froschegeschichte, ich will mir Kritik anhören und überlegen, mein Selbstvertrauen nicht erschüttern lassen und mit meiner Überzeugung weitermachen.

  8. Dieter schreibt am 1. April 2012 um 22:13

    Es gibt immer wieder Menschen die nicht wollen, daß jemand besser ist als sie selber; ihr Ego läßt es nicht zu: Doch, was habe ich mit denen ihrem Ego zu tun. Aaalso, tief durchatmen und seinen eigenen Weg gehen.

  9. Ines schreibt am 2. April 2012 um 11:28

    Vielen Dank! Diese kleinen Geschichten tun einfach gut und es ist soooo viel Wahrheit drin, die im Alltag einfach viel zu oft vergessen wird...

  10. Sonja De Boeck schreibt am 3. April 2012 um 16:33

    Die Geschichte ist im ersten Moment "süss". Aber es stimmt wirklich, wenn es keinen "Frosch" gibt, der mich anspornt, oder an mich glaubt, dann ist der Weg zum Ziel fast nicht zu schaffen. Dann brauche ich ein enormes Selbstvertrauen, um mein Projekt durchzuziehen. Solange es mir gutgeht, ist das auch kein Problem. Aber, wenn ich einmal einen schlechten Tag habe, dann hätte ich schon gerne einen "Frosch", der mich anspornt.

  11. Sabine schreibt am 7. April 2012 um 20:44

    ... da sag ich nur "selbsterfüllende Prophezeihung" ... glücklicherweise gibt es Taube!!! oder die, die sich taub stellen ... hat manchmal sein gutes!

  12. Hans-Martin Tange schreibt am 8. Mai 2012 um 18:04

    Wie oft hört man den Ausspruch: "Sei kein Frosch! Trau Dich." Und was machen die Frösche? Sie schauen zu und glauben nicht an die Verwirklichung. "Der schafft es sowieso nicht!" Das ganze Gequake, wenn es um die Sachen der Anderen geht, kann ich wirklich nicht mehr hören. Für mich gilt: Ohren zu und durch. Wie bei dem Frosch, der sein Ziel erreicht hat. Eine wunderbare Fabel - und einen Gedanken wert für alle, die nicht hörgeschädigt sind.

Ihre Meinung dazu?

Hausregeln: Wir lieben Kommentare :-) Auch kritische Anmerkungen. Solange sie respektvoll, fair, höflich und konstruktiv sind. • Und bitte, bitte, bitte kein Marketing in irgendwelcher Form (auch nicht für kostenlose Angebote) • Und bitte unter dem eigenen Namen schreiben (nicht als "Versicherungsvergleich" oder "Wasserbetten"). • Die Fotos neben den Kommentaren funktionieren ürbrigens über Gravatar.