Die Fabel von den Fröschen…
Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen.
Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen.
Dann endlich – der Wettlauf begann.
Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Statt die Läufer anzufeuern, riefen sie also “Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!” oder “Das ist einfach unmöglich!” oder “Das schafft Ihr nie!”
Und wirklich schien es, als sollte das Publikum recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.
Das Publikum schrie weiter: “Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!”
Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte.
Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war.
Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen.
Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!
Verfasser unbekannt





Klasse! :-)
Das ist eine ganz wunderbare Fabel. Ich werde sie mir von nun ab jeden Tag vornehmen, weil es einfach nur guttut. Ganz herzlichen Dank dafür. Martina
Herrlich. Danke für's Hervorholen. :-)
Eine wahrhaft tolle Geschichte! Vielen Dank dafür -
genauso ist es!
Auf die Meinung des Publikums pfeifen, dafür in sich selbst hineinhören - ja, damit kann man seinen Weg finden.
Danke!
Diese Fabel ist klasse. Ich werde sie mir von nun ab jeden Tag mindestens einmal durchlesen und immer wieder neu durchdenken, weil das einfach nur guttut. Danke schön. Martina
Danke für die Geschichte. Das zeigt schön, wie wichtig es ist in bestimmten Situationen die Außenwelt auszuschalten und nur auf sich zu hören.
UND geht bestimmt auch ohne, dass man Taub ist ;)
Toll, ich bin oft in der Situation nicht mehr hinhören zu wollen. Jetzt höre ich auf mein Wohlgefühl.
danke für díe Froschegeschichte, ich will mir Kritik anhören und überlegen, mein Selbstvertrauen nicht erschüttern lassen und mit meiner Überzeugung weitermachen.
Es gibt immer wieder Menschen die nicht wollen, daß jemand besser ist als sie selber; ihr Ego läßt es nicht zu: Doch, was habe ich mit denen ihrem Ego zu tun. Aaalso, tief durchatmen und seinen eigenen Weg gehen.
Vielen Dank! Diese kleinen Geschichten tun einfach gut und es ist soooo viel Wahrheit drin, die im Alltag einfach viel zu oft vergessen wird...
Die Geschichte ist im ersten Moment "süss". Aber es stimmt wirklich, wenn es keinen "Frosch" gibt, der mich anspornt, oder an mich glaubt, dann ist der Weg zum Ziel fast nicht zu schaffen. Dann brauche ich ein enormes Selbstvertrauen, um mein Projekt durchzuziehen. Solange es mir gutgeht, ist das auch kein Problem. Aber, wenn ich einmal einen schlechten Tag habe, dann hätte ich schon gerne einen "Frosch", der mich anspornt.
... da sag ich nur "selbsterfüllende Prophezeihung" ... glücklicherweise gibt es Taube!!! oder die, die sich taub stellen ... hat manchmal sein gutes!
Wie oft hört man den Ausspruch: "Sei kein Frosch! Trau Dich." Und was machen die Frösche? Sie schauen zu und glauben nicht an die Verwirklichung. "Der schafft es sowieso nicht!" Das ganze Gequake, wenn es um die Sachen der Anderen geht, kann ich wirklich nicht mehr hören. Für mich gilt: Ohren zu und durch. Wie bei dem Frosch, der sein Ziel erreicht hat. Eine wunderbare Fabel - und einen Gedanken wert für alle, die nicht hörgeschädigt sind.