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Die Mathematik und das Leben

Von Tania Konnerth3 Kommentare

"Die Wurzel des Lebens: ein Mathematikbuch" von Clémence Gandillot. – München: Sanssouci, 2010. – 80 S. – ISBN-10: 3-8363-0258-6. – ca. 10,- EUR (gebunden, durchgehend zweifarbig)

Die Mathematik und ich – das sind zwei Schuhe, die nicht so recht zusammenpassen wollen. Immer wieder greife ich zu Mathematikbüchern in der Hoffnung, damit einen besseren Zugang und ein besseres Verständnis zu bekommen und so griff ich auch zu diesem hier: "Die Wurzel des Lebens"

In diesem ungewöhnlichen Buch zeigt der Autor anhand von Strichmännchengeschichten und wenigen Worten mathematische Gesetze und was sie mit unserem Leben zu tun haben. Und auf dem Rücken steht zu lesen: "Mathe? Kapier ich nicht. Das muss nicht sein, denn die Mathematik ist so natürlich wie das Leben selbst…"

Ganz ehrlich? Schlauer bin ich nicht. Mehr Verständnis von der Mathematik habe ich auch nicht. Allein der Eindruck, dass mir das mathematische Denken leider doch offenbar komplett abgeht, ist verstärkt worden. Mag sein, dass andere da ein anderes Verständnis entwickeln und ich kann mir sogar vorstellen, dass für manch einen dieses Buch ein ausgesprochener Genuss ist. Mir bleibt der Zugang zu dieser Materie leider auch hier versagt.

Fazit: Ein Mathematikbuch mit philosophischen Gedanken.

Bewertung: Keine Bewertung, da mir das Verstehen hier nicht recht möglich ist.

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  1. Jürgen schreibt am 3. Oktober 2010 um 14:20

    Nach einem Blick ins Buch (über die Amazon-Funktion): Tatsächlich kein Buch für Menschen, die sowieso nicht so viel mit Mathematik anfangen können. Ich glaube man muss Mathematik lieben, um mit diesem Buch wirklich etwas anfangen zu können. Und außerdem sollte man wohl gerne philosophieren. Ich überlege mit ernsthaft das Buch zu kaufen. Daher danke für die Rezession.

  2. Lisa schreibt am 3. Oktober 2010 um 16:03

    Vielleicht mögen Sie mal versuchen, das Buch "Der Zahlensinn" von Stanislas Dehaene zu lesen? Es ist zwar schon 12 Jahre alt, aber der Ansatz von Sinn für Mathematik bei Babys und sogar Tieren ist wunderbar für Menschen, die von Schulmathematik gequält wurden.
    Ich fand es spannender wie jeden Krimi!
    Viele Grüße!
    Lisa

  3. Thomas schreibt am 11. Oktober 2010 um 09:21

    Ich war mal der Meinung, mathematische Methoden oder Modelle ließen sich bei ausreichender Spezifikation auf viele Bereiche des Lebens anwenden. Aber irgendwann war mir klar: Die Beziehung zwischen Mathematik und Realität ist Zufall. Und alle Bemühungen in der Mathematik einen Bezug zu unserem realen Leben zu suchen sind vollkommen sinnlos. Mathematik ist reiner Selbstzweck. Während meines Mathematikstudiums wurde ich immer wieder gefragt, was man damit anfangen und wie man mit der Mathematik Geld verdienen könne. Für mich waren derartigen Fragen niemals entscheidend und ich war immer um eine ehrliche Antwort verlegen.

    Mathematiker wollen spielen. Den Zugang zur Mathematik findet man daher nur spielerisch. Wer dabei nach einem praktischen Nutzen fragt, dem wird dieser Zugang verwehrt bleiben. Mathematik zu betreiben hat nur ein einziges Ziel:
    Spaß zu haben. Mathematik ist keine ernste Sache.