Tagebuch inkl. Videokurs Gelassenheit

4 notwendige Voraussetzungen für dein Glück

Hier bei „Zeit zu leben“ denken wir ja viel darüber nach, wie wir als Menschen erfolgreicher, glücklicher und zufriedener werden können. Und mit erfolgreicher meine ich jetzt nicht Geld, Status und Macht – obwohl das ja grundsätzlich nicht schlecht ist :-). In meinen Augen bin ich erfolgreich, wenn ich mir das Leben schaffe,

  • das zu mir passt,
  • in dem ich ich selbst sein darf und mich nicht verstellen muss,
  • in dem ich tun darf, was ich gerne tue und was mir Kraft gibt
  • und das bekomme, was ich brauche – sowohl materiell als auch immateriell.

Das ist meine Erfolgs-Philosophie. Ein hoher Anspruch? Vielleicht. Einfach zu erreichen? Eher nein. Aber in meinen Augen trotzdem machbar. Manche von uns haben Glück und stoßen per „Zufall“ auf einen Platz im Leben, der die Kriterien von oben erfüllt. Für alle anderen ist es ein bisschen komplizierter und es hat seinen Preis. Und was ist der Preis? Was braucht man dafür? Für mich sind es diese 4 Dinge:

  • Mut
  • Klarheit
  • Durchhaltevermögen
  • Flexibilität

Ich brauche Mut, um überhaupt erst einmal zu träumen und mir zu erlauben, im Kopf ein Leben zu skizzieren, das noch besser zu mir passt. Dann brauche ich Mut, um meine Angst vor neuen und unsicheren Situationen und meine Angst vor Veränderung zu überwinden. Genauso brauche auch Mut, um mich meiner Angst vor dem Scheitern und dem Versagen zu stellen.

Dann benötige ich Klarheit – Klarheit über mich selbst, darüber wer ich bin, was ich will, wo ich hin will, was ich kann und was ich brauche. Ohne Klarheit jage ich vielleicht den Träumen anderer hinterher oder lasse mich von den Glücksversprechen unserer bunten Medienwelt verführen. Klarheit heißt, sich selbst wirklich zu kennen und zu verstehen.

Und dann brauche ich Durchhaltevermögen, um angesichts von Rückschlägen, veränderten Umständen oder neuen Einsichten meinen Weg weiter zu gehen. Ich brauche Durchhaltevermögen, um wieder aufzustehen, wenn ich einmal hingefallen bin (und ich kenne keinen, der nicht mal gefallen wäre).

Zuletzt brauche ich Flexibilität im Denken und im Handeln. Wenn ich trotz allen Durchhaltevermögens auf dem Weg zu meinem Ziel nicht weiterkomme, stimmt etwas mit meinem Denken und Handeln nicht. Dann muss ich so flexibel sein, mein Sichtweise auf die Welt zu ändern und andere Dinge zu versuchen. An der Stelle muss ich mir erlauben, flexibel neue Ideen auszuprobieren und neue Wege zu gehen (auch dazu braucht es wieder Mut).

Erfolg ist ein Leben, das zu mir passt. Und auf dem Weg dahin braucht es in meinen Augen Mut, Klarheit, Durchhaltevermögen und Flexibilität. 4 kleine Wörter, in denen doch so unendlich viel drinsteckt.

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Kommentare

  • An sich sehr schön, der Artikel. Sich zu kennen und mit sich selbst im Einklang zu leben, ist aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere besteht darin, auch mit der Umwelt im Einklang zu leben, also mit den anderen Menschen, Tieren und meinetwegen auch Pflanzen. Ressourcen nur soweit in Anspruch zu nehmen, wie es nötig ist, nicht permanent auf Kosten Dritter zu leben. Seinen Teil zur Gemeinschaft beitragen. Die wahre Zufriedenheit bzw. Erfüllung kommt erst aus dem Teilen von Erfolg mit anderen Menschen. Es ist z.B. wissenschaftlich erwiesen, dass wenn ich von einem kleinen Geldbetrag einem anderen Menschen ein Geschenk mache oder mir selbst etwas davon kaufe, der „Nutzen“, d.h. die erzielte eigene Freude, beim Schenken höher ist. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass man seinen gesamten Besitz weggeben soll – aber man muss für ein erfülltes Leben auch keine Reichtümer anhäufen. Alles in Maßen – das wusste schon Epikur ca. 400 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung. Er sprach von Seelenruhe (Ataraxie).

  • Sehr guter Artikel für die Praxis.

    Viel Erfolg und eine tolle Zeit an alle, voll Fülle und Schaffenskraft.

  • Diese Tage kommt ein neuer Dokumentarfilm in die Kinos. Er heißt
    „Song from the forest“. Er handelt von einem amerikanischen Musikwissenschaftler der seit 25 Jahren im afrikanischen Regenwald lebt. Ich glaube dieser Film ist sehr sehenswert, den er handelt von dem was wirklich wichig ist im Leben. Wer Interese hat kann sich ja mal den Trailer ansehen.

  • Vielen Dank für deinen Artikel. Wenn es so geschrieben dasteht sieht es ganz einfach aus, aber es dann wirklich auch so zu leben ist sehr schwierig. Wahrscheinlich gibt es wenige Dinge aus dieser Welt die schwieriger sind. Aber ich arbeite jeden Tag hart daran….

    viele Grüße
    Sascha

  • hallo,

    Ich bin seit einigen Jahren ein wenig von meinem Weg abgekommen und weiß nicht mehr wirklich weiter.Ich habe mich selbst ein wenig aus den Augen verloren und nicht mehr so auf mein Gefühl geachtet, konnte es nicht mehr einschätzen, was so in mir vorgeht und warum. Habe einfach weitergemacht,mein leben so fortgeführt weil ich NOCH zuviel Angst davor habe mir zu vertrauen und meinem Gefühl zu folgen. ich schiebe die Verantwortung anderen zu, versuche meine Unzufriedenheit auf äußere Umstände abzuwälzen,obwohl ich weiß dass die antwort tief in meinem Inneren liegt.Ich kenne auch die Antwort, bin mir aber unsicher wie es wird, wenn ich den Weg gehe, der sich in mir auftut. Außerdem schwankt es auch stark. Wenn ich gerade festgestellt habe, jo, du machst das jetzt so, nen tag später denk ich mir: alles quatsch, du bleibst mal ruhig und machst den weg weiter wie bisher. dann kommen natürlich noch tipps von außen, die mich nur weiter weg von mir selber treiben.ich denke ich werde mich überwinden und in den ferien ein paar tage allein wohin fahren, um mal zu mir zu kommen.
    die ganze welt ist überschüttet mit unwesentlichen sachen, sachen die ablenken, die einen vom weg abbringen.’Geld, Arbeit…. dabei wird das wichtigste außer acht gelassen-DIE LIEBE- DAS VERTRAUEN IN SICH UND IN DIE WELT- DAS GENIEßEN……..naja, ich stehe seit zwei drei jahren an einem punkt fest und warte auf eine lösung:D

    • Patricia Bennett schreibt am 27. September 2014

      Liebe Asti,

      ich wünsche Dir eine gute Verbindung zu Dir. Vielleicht hilft es Dir schneller weiter – als das Warten – wenn Du Dir deine Lösung selbst kreierst. Mir hilft dabei immer das „kreativ-werden“ … drauflosmalen, drauflosschreiben, einfach „KOPF aus und mit den Farben oder Worten „spielen“, gucken, was da entsteht und mich darauf einlassen“.

      Alles Liebe Dir und eine gute Lösung in Kürze
      Patricia

  • Ich glaube Glücklich ist wer Glückliches tut :-)

  • Hast du mittlerweile mehr Klarheit für dich gefunden?

  • Es klingt viel Neid und Eifersucht aus deinen Zeilen. Das weist für mich darauf hin, dass du dir selbst noch nicht begegnet bist. Ist es wirklich erstrebenswert ein Glied in der kapitalistischen Gesellschaft zu sein? Vielleicht stellst du bald fest, dass du kein Geld brauchst, um das zu tun, was du WIRKLICH gerne tust. Deine Vorstellungen von Zufriedenheit sind wahrscheinlich noch zu sehr geprägt von dem gesellschaftlichen Bild. Schau‘ doch mal auf dein Leben, im ganz normalen Alltag und halte die Sekunden fest, in denen du dich zufrieden fühlst. Aus den Sekunden werden Minuten, dann Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre, Jahrzehnte…wenn dir bewusst wird, was dich WIRKLICH zufrieden macht. Glaubst du, es reicht aus das Gehalt eines Managers zu haben, um zufrieden zu sein?

    Ich sehe dich in die falsche Gedankenrichtung laufen. Es ist eine Sackgasse, weil dein Begehren sich an etwas festhält (Geld, Ansehen, gesellschaftlicher Aufstieg), dass dich nicht zufrieden machen kann. DU allein kannst dich zufrieden machen, indem du aufmerksam auf deine innere Stimme lauscht (die jetzt noch übertönt wird von den gesellschaftlichen Stimmen).

    Leg‘ mal alle deine „normalen“ Gedanken ab und erinnere dich an Zeiten des Glücks und der Zufriedenheit in deinem Leben. Was waren die Auslöser, wie warst du zu diesem Zeitpunkt, was hat sich verändert, warum ist es heute anders…???

    Ich wünsche dir von Herzen, dass du deine eigene ZuFRIEDENheit entdeckst.

  • Ralf Senftleben

    Klaus, das sehe ich ganz anders. In einer kapitalischen, freiem Welt braucht man Selbstvertrauen, Ideen, Engagement und Durchhaltevermögen. Dann kommt das Geld von Alleine. Geld ist keine Voraussetzung sondern ein Ergebnis.

    So sehe ich das zumindest und ich bin auch nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren.

    Viele Grüße,
    Ralf

    • Patricia Bennett schreibt am 21. September 2014

      Hallo Ralf,

      GENAU … danke für deinen Kommentar hier. Noch bin ich Hartz4-Empfängerin … EIGENTLICH ist das eine undenkbar dumme Position, um eine Existenz zu gründen ;) … doch meine Ideen (aus den mich umgebenden Bedarfen gewonnen), mein Mut und mein Engagement, diese umzusetzen, und mein Durchhaltevermögen (die notwendigen 13 Millionen Euro bei den zur Verfügung stehenden Förderprogrammen wie EFRE… zu beantragen) führen in Kürze zu 60 neuen voll bezahlten Arbeitsplätzen und viel mehr. ……. Ich bin schon jetzt GLÜCKLICH, dass ich diese auslösen darf.

  • Was Du da schreibst ist ja alles gut und schön aber in dieser kapitalistischen Gesellschaft braucht man Geld
    um das zu tun, was man gern tut und das bekommt, was man braucht.
    Wenn man vermögend ist kann man hier solche Reden schwingen.
    Ohne Arbeit und Geld ist man in dieser Gesellschaft doch nicht erwünscht und „Ballast“.
    Und mit normaler Arbeit kann man deine Vorstellungen von Zufriedenheit nicht realisieren. Wenn man sich die Gehälter von Managern anschaut und die von Normalverdienern, kann man doch nurnoch lachen. Die, die am wenigsten machen, bekommen das meiste Geld und die, die sich kaputtmalochen, sodass sie nichtmal bis zur Rente arbeiten können, kriegen für ihre Arbeit einen Hungerlohn. Das soll noch gerecht sein ?
    Und mit diesem Hungerlohn kann man eben nicht alles tun, was man gerne tut und bekommt auch nich das, was man bekommen möchte !

  • „Was will ich wirklich?“ reduziert sich bei mir auf lieben und geliebt werden. Das schließt alles andere mit ein.

    „Was will ich nicht?“ Ich will kein neues Leid mehr in die Welt bringen, niemandem unnötig oder unwissend Schmerzen zufügen, ich will keinen Krieg mehr, keinen noch so kleinen Streit, ich will, dass das Leiden aufhört.

    Es kann aufhören, sobald wir einander bewusst wahrnehmen als das, was wir wirklich sind.

  • Ralf Senftleben

    Hallo Sonja,

    der Hinweis von Karin ist schon ziemlich gut. Es geht auch für mich darum, achtsamer mit sich selbst zu werden und darauf zu schauen, wie ich in bestimmten Situationen reagiere. Dann werde ich sozusagen mein eigener Kompass :-)

    Ich merke auch immer mehr, dass die Antwort auf die Frage „Was will ich?“ weniger im Nachdenken, als im erleben, ausprobieren, experimentieren liegt.

    Viele Grüße,
    Ralf

  • hi,

    heute war ich besonders beeindruckt.
    mein begleiter seit vielen jahren war: wer fällt bleibt liegen.
    viel, viel besser ist jedoch euer gedanke. ich haben meine gedanken dazu revidiert und habe ab heute einen neuen begleiter. danke schön.

    angelika

  • Hallo Sonia,

    zwar hast du deine Frage an Ralf gestellt, aber vielleicht helfen dir auch meine Gedanken ein wenig weiter, da auch ich einmal gezweifelt und gesucht habe. Damit habe ich viele Jahre meines Lebens verbracht. Leider völlig unnötig, denn es war längst schon alles da.

    Ich habe das begriffen, als ich einfach nur still in mich hineinhorchte, ganz oft am Tag, in allen möglichen Situationen und bei vielen Begegnungen. Dann tauchte das Gefühl aus meinem Inneren auf…alles ist gut, so wie es ist…ich bin daheim in mir selbst…ich bin glücklich und zufrieden…ganz gleich was da draußen abläuft, denn das da draußen hat keinen Einfluß darauf. Es gibt nichts da draußen, was dich glücklich und zufrieden machen kann, jedenfalls nicht von Dauer und ganz echt. Das, was du suchst ist längt in dir selbst vorhanden. Deine Aufmerksamkeit hat sich nur noch nicht darauf gerichtet :-)

    Du spürst „es“ vielleicht als eine warme Welle der Glückseligkeit. Jedenfalls wirst du wissen, was ich meine, wenn du es fühlst.

    LG Karin

  • Hallo Ralf Senftleben,

    ich habe bei der Google-Suchmaschine das Wort Zufriedenheit eingegeben (weil ich mich momentan unzufrieden fühle) und bin nun auf diese Seite gestoßen.

    Genau das ist es, was ich mir wünsche! Ein Leben,
    – das zu mir passt,
    – in dem ich ich selbst sein darf und mich nicht verstellen
    muss,
    – in dem ich tun darf, was ich gerne tue und was mir Kraft
    gibt
    – und das bekomme, was ich brauche – sowohl materiell als
    auch immateriell.

    Nur leider steh ich nun vor dem Problem, dass ich nicht genau weiß, was ich wirklich will!?
    So vieles auf dieser Welt, was durch Medien, Erfahrungen, bekannte Menschen vermittelt wird, erscheint erstrebenswert. Aber paßt das zu mir? Ich bin manchmal so hin und her gerissen, vielleicht eher vom Schein von etwas, was ich erreichen möchte. Zweifle aber gleichzeitig auch, ob das auch wirklich zu mir paßt.
    Ich habe aber momentan das Gefühl, dass ich etwas tun muss und kann, damit ich Zufriedenheit im Leben erreiche; ich weiß aber derzeit nicht wo genau ich ansetzen soll?!

    Wie findet man einen Weg zu sich selbst – zu seiner Persönlchkeit? Denn erst, wenn ich mich selbst gut kenne, mich so annehme, wie ich bin, weiß ich auch, wohin ich im Leben will und was mich zufrieden macht.
    Kannst du mir da ein paar Tipps geben?

    Liebe Grüße,
    Sonia

  • Tja, dann sollte ich wohl einiges in meinem Leben ändern aber das wird schon. Zeit ist das kostbarste Gut neben der Gesundheit vielleicht. :-)

    Viele Grüße
    Uwe

  • @ Rüdiger
    Meiner Meinung nach ist es die Weiterentwicklung der Persönlichkeit, die uns Zufriedenheit bringt. Auf dem Weg im Leben sind wir natürlich auch auf Zufälle und Eigeninitiative angewiesen. Ob es ein guter Freund, ein klarer Weg, ein guter Lehrer ist oder nicht ist, hängt von unserer eigenen Weisheit ab, das zu entscheiden.
    Zu der Frage:

    “ Meine Frage ist, kann ein Mensch Zufriedenheit erlangen, indem er nur sein eigenes Ding durchzieht oder ist nicht auch auf Impulse von außen angewiesen?“

    Den inneren Frieden können wir uns nur selber verleihen. Zu den Impulsen von außen fälllt mir folgende Passage aus dem Buch “ Das Geheimnis des Flow“ ein:
    (S.146)
    „Ziele: Wer glaubt, ohne irgendwie verpflichtende Zielvorgaben glücklicher leben zu können, gibt sich einer Illusion hin. Es zählt zu den anthropolgischen Bedingungen unseres Leben, etwas bewirken und schaffen zu wollen. Ob es sich dabei um extrinsische, das heisst außengeleistete, oder innerlich motivierte Ziele handelt, ist ohne Bedeutung, ohne sie wird das meiste Handeln sinnlos. ….“

    Viele Grüße
    Chanh

  • Hallo Ralf,

    seitdem ich weiß, dass es nichts zu sagen gibt, nichts zu tun, nichts zu verstecken, nichts zu erreichen, nichts zu verteidigen, nichts zu…

    …kann ich das Leben genießen, so wie es ist.

    Ich sende dir eine Welle glücklicher Energie.
    Angekommen?

    LG Karin

  • eine ergänzende sichtweise auf das „glücklichsein“ geben mir folgende kriterien

    – mut zur bindung
    – mit zur trennung / zum abschied
    – vertrauen

    wenn ich mit diesen drei kriterien an deine 4 „notwendigkeiten“ herangehe, bleibe ich locker auch bei verstrickungen und verschlungen pfaden.

    danke für deine anregung, die mich dazu veranlasst hat, meine „basics“ heute morgen wieder zu aktivieren.

    klaus

  • Ich denke, dass wir in der heutigen Zeit sehr vielen verschiedenartigen Eindrücken von außen ausgesetzt sind.

    Ich bin zum Beispiel am letzten WE in Köln beim Kirchentag gewesen und konnte einigen Podiumsdiskussionen entnehmen, was in unserer Welt alles verbesserungswürdig ist (Reichtümer durch Hedgefonds, Armut in der 3. Welt, Artenschwund, Naturzerstörung, unsichere Renten etc. ).

    Sicherlich kann ich mich diesen Einflüssen auch bewußt entziehen und somit zu mehr Zufriedenheit gelangen,
    indem ich mich mit bestimmten Dingen einfach nicht auseinandersetze und nur mein eigenes EGO betrachte und somit auch nicht ins Grübbeln gerate.

    Andererseits suche ich nach einem Platz in dieser Welt,
    in der ich für die Dinge, die ich unternehme oder unterlasse volle Verantwortung tragen will.

    Meine Frage ist, kann ein Mensch Zufriedenheit erlangen, indem er nur sein eigenes Ding durchzieht oder ist nicht auch auf Impulse von außen angewiesen? Anders gefragt, kann mein Inneres mir den Weg zu mehr Zufriedenheit weisen oder sind es Zufälle (wie zum Beispiel dieser Bericht) die mich im Leben weiterbringen werden?

    Viele Grüße
    Rüdiger

  • Ralf Senftleben

    @Louyse,

    für mich hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.

    Wenn ich andere Menschen, Austausch Anerkennung, Zuspruch, Bestätigung brauche, um glücklich zu sein, dann würde ich empfehlen, mir so einen Platz im Leben zu suchen.

    Ich glaube allerdings, dass viele Menschen mit sich selbst ganz gut zurechtkommen und sich selbst zum großen Teil das geben können, was andere nur von anderen Menschen bekommen.

    Es ist immer das gleiche Prinzip: Schau was du brauchst, um glücklich und zufrieden zu sein. Und versuche dich darauf zu zu bewegen.

    Viele Grüße,
    Ralf

    • Georg schreibt am 17. September 2014

      Stimmt! Ein Schauspieler wird ohne Applaus nicht glücklich werden und eine Krankenschwester ohne eine positive Rückmeldung vom Patienten auch nicht…das hat aber nichts mit den Grundwerten und Einstellungen zu tun. Und woher ich die Messgrößen für meinen Erfolg nehme – bleibt ja wieder mir überlassen.
      Es hilft nichts, ich muss (darf) Verantwortung für mein Leben übernehmen!

  • Klingt alles hervorragend…in der Theorie…
    Lese immer sehr interessiert Ihre Anregungen.
    Bin oft sehr beeindruckt wie Sie in Worte fassen können, was Mensch bewegt…bzw…wie Sie es auf den Punkt bringen!

    Aber diesmal möchte ich doch fragen, wie geht es, wenn es Das DU…die Rückmeldung des anderen nicht gibt?
    Was ist, wenn man immer und immer wieder am Du scheitert.
    Kein Mensch kann ohne Anerkennung von Außen leben.

    Und um meiner Vorrednerin zu folgen…Dankbarkeit und damit Zufriedenheit ist wohl das Größte, das man im Leben erreichen kann.
    Und auch das orientiert sich am DU!!!!

    Keiner ist sich selbst genug. Stärkung des eigenen Wertes…KLAR….aber wie vermittelt man es dem jeweiligen DU bzw IHR???

    Wen Sie das auch auf DEN PUNKT bringen können…
    GLG
    Louyse

  • Hallo Ralf und alle,

    ich brauche auch zuerst die Einsicht, dass es diese vier Wörter sind, die mich zum Erfolg führen und dann auch noch die DANKBARKEIT, dass ich diese umsetzen kann!!
    ich habe einmal auf einem Seminar den Satz gehört – der mir gut gefällt – Erfolg ist das – was er folgt, wenn ich mir folge….ich denke, wer glücklich ist, hat auch Erfolg auf allen Ebenen! Diesen Erfolg wünsch ich euch allen und eine erholsame Sommerzeit!

    herzlich Monika

  • Lieber Ralf Senftleben,
    seit einiger Zeit lese ich eure Briefe und bin diese Mal mal wieder tief beruehrt von der ARt, wir ihr das rueber bringt! Ich bin seit vielen Jahren Buddhistin und sehe viele deckungsgleiche Ansaetze. Nur eines kann ich noch darueber hinaus: naemlich jeden Tag einen Motor in mir in Gang setzen, der mich diesen Weg zu mir immer, also jeden Tag, gehen laesst! Vielen Dank fuer eure Ermutigung!
    Eure Hildegard Stephen

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