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Reise ins Schattenreich

Von Tania KonnerthEin Kommentar

"Das Schatten-Prinzip: die Aussöhnung mit unserer verborgenen Seite. Mit Übungs-CD" von Ruediger Dahlke. – München: Goldmann Verlag, 2010. – 320 S. – ISBN-10: 3442338816. – ca. 20,- EUR (gebunden + CD)

Schon optisch macht das Buch klar, dass sich hier um keine allzu leichte Kost handelt, sondern um ein Buch, das anspruchsvoll ist und in die Tiefe geht. Rüdiger Dahlke hat sich das Thema "Schatten" vorgenommen, also jene dunkle Anteile in uns, die wir verdrängen und nicht wahrhaben wollen. Das Buch führt direkt ins Dunkle und lässt uns auf das schauen, was wir gar nicht so gerne sehen.

Hier ein kleiner Blick ins Inhaltsverzeichnis:

Gemäß der Kurzformel von Carl Gustav Jung – Ich + Schatten = Selbst – zeigt Rüdiger Dahlke auf, wie wichtig es ist, sich auch mit Seiten und Teilen in einem selbst zu befassen, die uns unangenehm sind, für die wir uns schämen, ja, die wir nicht einmal wahrnehmen möchten. Ziel ist dabei, nicht zu jammern oder zu kämpfen, sondern zu erkennen und sich zu ändern.

Um das Thema zu veranschaulichen nutzt der Autor vielfältige Inspirationen – von der Bibel bis hin zu Hollywoodfilmen. Das Buch wird nach hinten hin immer praktischer und fassbarer, geben Sie also nicht in den ersten Kapiteln auf, weil Sie das Gefühl haben, das sei Ihnen "zu hoch".

Die beigelegte CD bietet angeleitete Meditationen, auf die in den diversen praktischen Übungen hingewiesen wird.

Fazit: Ein tiefgehendes Buch zum Thema "Schatten", das Informationen, Anregungen und praktische Übungen bietet.

Bewertung: PunktPunktPunktPunktPunkt

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  1. Sil schreibt am 7. Dezember 2010 um 13:32

    Lied vom Seelenfeuer

    Ich rufe meine Schatten aus dem Dunkel empor
    Fuehre sie durch meinen Sumpf und durch das Tor

    In den Hof meiner Seele, wo mein Feuer brennt

    Und ich schaue jedem Schatten ins Gesicht
    Und ich tanze mit den Schatten in das strahlende Licht

    An das Feuer meiner Seele, bis ein jeder sich kennt

    Und dann nehm ich meine Schatten einzeln bei der Hand
    Knuepf um jeden Schatten ein eignes Sternenband

    Hier im Hof meiner Seele, den mein Feuer erhellt

    All meine Schatten treten in den lichten Schein
    Und ich lade sie aus flammend starkem Herzen ein

    In das Feuer meiner Seele, aus dem Liebe quellt

    Schatten, wandelt euch, werdet Kraft und Nahrung darin
    Werdet zu Wesen des Lichts, damit ich eins mit mir bin

    So dass das Feuer meiner Seele in die Nacht hinaus singt

    Meine Schatten gehen in der Glut meiner Seele auf
    Und die Flammen reichen weit in den Himmel hinauf

    Hier im Hof meines Herzens, wo meine Liebe entspringt

    Ich sitz am Feuer meiner Seele, das das Dunkel durchdringt

    (Silke Preussker)