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Was man gegen Migräne tun kann

Von Tania KonnerthEin Kommentar

"Migräne: Heilung ist möglich" von Peter Mersch. – Norderstedt: BoD, 2006. – ISBN: 3833446382. – ca. 33,- EUR

Peter Mersch war selbst 20 Jahre lang von schweren Migräne-Attacken betroffen. In seinem Buch will er nun Betroffenen Wege aufzeigen, wie Migräne in den Griff zu bekommen ist. Er sieht die Ursache dieser Krankheit nämlich weit weniger in einem genetischen Deffekt (wie oft angenommen), sondern in der eigenen Lebensweise. Und genau DIE lässt sich ändern.

Dieser Ansatz macht das Buch interessant. Statt darauf zu hoffen, dass Ärzte einem mit Medikamenten Linderung verschaffen, bekommt man hier konkrete Anregungen dafür, was man selbst tun kann, um die Symptome zu minimieren.

Das Problem besteht aber darin, dass das Buch von der Aufmachung und vom Konzept her eher ein wissenschaftliches Werk als ein Ratgeber ist. Über 460 eher fade aufgemachte Seiten mit über 900 Fußnoten erfordern einiges an Leseatem. Ein bisschen weniger "wissenschaftlich" hätte dem Buch als Ratgeber gut getan.Vielleicht beginnen Sie mit einem Blick auf Peter Merschs umfangreiche Homepage: www.migraeneinformation.de

Fazit: Ein interessanter Ansatz für Migräne-Betroffene, der leider etwas zu wissenschaftlich-umfangreich umgesetzt wurde.

Bewertung: PunktPunktPunktPunktPunkt

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  1. Martina Geck schreibt am 12. September 2006 um 13:39

    Liebe Tania Konnerth, an dieser Stelle einmal herzlichen Dank für Ihr Buchblog - ich habe schon viele nützliche Buchhinweise darüber bekommen.
    Besonders herzlichen Dank für diesen Buchtip und den Hinweis auf die Migräne-Webseite. Ich bin selbst Migränikerin, beschäftige mich seit Jahren auch mit den Hintergründen und habe hier wirklich einmal komplett neue Erklärungsansätze gefunden, die sich mit meinen eigenen Erfahrungen decken! Das Buch ist ein Plädoyer für den mündigen Patienten und ermutigt dazu, dem eigenen Körper und der eigenen Intutition zu trauen.

    *Tania Konnerth schreibt:*

    Herzlichen Dank für das Feedback, das sicher auch Peter Mersch freuen wird :-)

    Viele Grüße,
    Tania