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Wie man Krebs vorbeugen kann

Von Tania KonnerthEin Kommentar

"Krebszellen mögen keine Himbeeren: Nahrungsmittel gegen Krebs" von Richard Béliveau und Denis Gingras. – München: Kösel, 2007. – ISBN-13: 978-34663-45021 . – ca. 20,- EUR (durchgehend farbig)

Ganz ehrlich: wirklich gerne lese ich Bücher über das Thema "Krebs" nicht. Die meisten Menschen dürften erst dann zu einem Buch über das Thema greifen, wenn sie oder einer ihrer Lieben betroffen ist. Das vorliegende Buch aber macht es einem wirklich leicht, sich auch einmal vorbeugend mit dieser Krankheit auseinanderzusetzen – und das sowohl von der Aufmachung, als auch vom Inhalt und vom Schreibstil her.

Das reich illustrierte und hervorragend geschriebene Buch vermittelt sehr viel Wissenswertes über die Erkrankung "Krebs". Man ist von der ersten Seite an drin und blättert weiter und weiter, so interessant werden die Infos vermittelt. Selbst hochkomplexe Sachverhalte werden so einfach beschrieben, dass sie auch Laien verständlich werden. Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels sowie gezielt ausgewählte Illustrationen erleichtern das Verarbeiten der Informationen. Zitate regen zum Nachdenken an.

Der größte Verdienst dieses Buches ist aber, dass es einen nicht mit dieser alles lähmenden Betroffenheit allein lässt, die einen so leicht befallen kann, wenn man über Krebs nachdenkt, sondern dass es Mut macht. Mut, weil man einiges tun kann, um eine Krebserkrankung zu verhindern – und das nicht einmal mit allzu viel Aufwand. Grundlage ist die Tatsache, dass Krebs nicht "plötzlich" kommt, sondern dass es in jedem von uns immer wieder mal zu Zellveränderungen kommt. Der Körper hat die Fähigkeit, mutierte Zellen zu vernichten, so dass wir uns also praktisch immer wieder auch selbst vom Krebs heilen. Und genau das kann man durch bestimmte Lebensmittel und eine gesunde Lebensweise unterstützen.

Die Autoren erklären sehr genau, welche Nahrungsmittel wie den verschiedenen Krebsarten vorbeugen können – und all die erwähnten Nahrungsmittel sind leicht zu bekommen. Gefordert wird hier auch kein kompletter Lebenswandel, sondern das Autorenteam regt einfach an, ab sofort bestimmte Nahrungsmittel (wie. Kohl, Beeren, grüner Tee u.a.) täglich zu sich zu nehmen – und das ist durchaus machbar. Dass darüber hinaus die Reduktion von Übergewicht, Bewegung und ein Verzicht auf das Rauchen gesundheitsfördernd sind, wird natürlich auch hier erwähnt – entscheidend ist aber eben auch, den Speiseplan sinnvoll mit den vorgestellten Nahrungsmitteln zu ergänzen.

Fazit: Ein ermutigender Ratgeber für alle, die sich aktiv daran machen wollen, einer Krebserkrankung vorzubeugen.

Bewertung: PunktPunktPunktPunktPunkt

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  1. georgo schreibt am 25. April 2009 um 06:18

    Gibt es irgendwelche Hinweise, dass die Mittel nachweislich helfen? Gibt es Studien darüber, bzw. wird darüber berichtet?