Wie im Film…
Von Tania Konnerth
"Das Forrest-Gump-Prinzip oder: die Wiederentdeckung der Einfachheit" von Renate Schmidt. – 276 S. – Berlin: Cornelsen, 2009. – ISBN-10: 3-5892-3668-X. – ca. 19,- EUR (gebunden)
Der Titel des Buches deutet bereits den roten Faden an, der sich durch das Buch zieht: und zwar die Filmfigur "Forrest Gump". Auf der Grundlage des Films hat Renate Schmitt verschiedene Erfolgseigenschaften bzw. -verhaltensweisen herausgearbeitet, wie z.B. Durchhaltevermögen, Konzentration auf eine Sache, Motivation von innen heraus u.a.
Und wie sich diese Verhaltensweisen praktisch erreichen lassen und was die Umsetzung im eigenen Leben bedeutet, darum geht es in dem Buch und zwar in drei großen Kapiteln:
- Die Einfachheit der materiellen Dinge - wo es z.B. darum geht, Ballast abzuwerfen oder das Thema "Geld" zu überdenken
- Die Einfachheit des Denkens und Handelns – in dem Themen wie "Ziele", "Konzentration", "Zweifel", "Erwartungen" etc. behandelt werden und
- Die Einfachheit des Sprechens – im dem es um das Thema "Kommunikation" geht.
Sowohl inhaltlich wie auch stilistisch ist das Buch gewinnbringend und spannend zu lesen. Praktische Beispiele veranschaulichen das Gesagte und Leitfragen regen zum Reflektieren an. Allerdings scheint mir persönlich die Idee, das Buch auf der Grundlage eines Films zu schreiben vom Konzept her nur bedingt überzeugend. Auch wäre die Gruppe der zu erreichenden Leser/innen ohne den starken Filmbezug sicher größer, weil die Identifikation mit einer Filmfigur wohl nicht für jede/n nachvollziehbar ist (erst recht nicht, wenn man den Film nicht kennt).
Fazit: Lebenshilfe auf der Grundlage des Films "Forrest Gump".
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