6 effektive Tipps, um deine Ziele zu verwirklichen

6 Tipps Ziele(1)


Oft ist ja gerade die Umsetzung unserer Ziele das eigentliche Problem. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, deine Ziele zu verwirklichen – zunächst im Überblick:

1. Erstelle konkrete Aktionspläne – Aktionspläne können beim Erreichen der Ziele sehr hilfreich sein.

2. Bleibe in Kontakt mit deinen Zielen – Die Begeisterung und Leidenschaft für deine Ziele sind deine größten Kraftquellen. Nur wenn wir dauerhaft in Kontakt mit unseren Zielen bleiben, können wir aus dieser Kraftquelle schöpfen.

3. Lerne, mit inneren Widerständen umzugehen – Wenn du dich selbst sabotierst, kommen in dir vielleicht innere Widerstände auf. Manchmal machen wir uns das Leben selbst unnötig schwer. Wenn du dich vielleicht selbst sabotierst, indem du z.B. deine wichtigsten Träume und Ziele einfach vergisst, dann hast du vielleicht innere Widerstände gegen deine Ziele. Dafür, wie du mit inneren Widerständen umgehen kannst, gibt es einige hilfreiche Anregungen.

4. Suche dir Hilfe von anderen – Viele von uns versuchen in Einzelkämpfermanier unsere Ziele ganz allein zu erreichen. Damit machst du es dr nicht nur unnötig schwer, manchmal wirst du dein Ziel ohne die Hilfe anderer gar nicht erreichen können.

5. Erledige das Wesentliche immer zuerst – Wenn du das Gefühl hast, ständig zu wenig Zeit zu haben, dann ist vielleicht ein systematisches Zeitmanagement das Richtige für dich. Erfahre, wie du deine Zeit effektiver organisierst und das Wesentliche immer zuerst erledigst.

6. Ändern von Verhaltensweisen und Angewohnheiten – Vielleicht sind einige deiner Verhaltensweisen und Einstellungen dir dabei im Weg, deine Ziele zu erreichen. Dann kann Autosuggestion dir dabei helfen, dich langfristig zu verändern.

Aktionspläne – Teil 1

Nachdem du zuerst deine Ziele gefunden und dann sorgfältig formuliert hast, geht es nun darum, sie auch umzusetzen, denn ganz von allein erfüllen sich Zielformulierungen natürlich nicht. Vor allem für die Umsetzung von großen Zielen brauchst du einen konkreten Plan.

Aktionspläne machen Ziele überschaubar

Ein Aktionsplan erfordert, systematisch über das Erreichen deines Zieles nachzudenken und die konkreten Schritte auf dem Weg dorthin zu planen. Ein Aktionsplan enthält jeden Schritt auf dem Weg zu deinem Ziel. Damit wird dein Ziel überschaubarer, denn ein Ziel besteht aus vielen kleinen Einzelschritten, die allein für sich genommen meist problemlos zu bewältigen sind. Anhand deines Aktionsplanes siehst du genau, was du alles noch erledigen musst, um dein Ziel zu erreichen und du kannst gleichzeitig ablesen, was du alles schon geschafft hast auf dem Weg zu deinem Ziel.

Wie du deinen Aktionsplan entwickelst

Es ist recht einfach, einen Aktionsplan zu entwickeln. Wir zeigen es hier einmal an folgendem Beispiel-Ziel:

„Ich segle spätestens im Jahr 2001 ein halbes Jahr durch die Karibik.“

1. Schritt: Finde zuerst die nötigen Schritte auf dem Weg zu deinem Ziel

Zunächst gilt es, dein Ziel in die einzelnen Schritte herunterzubrechen, die getan werden müssen, damit du das Ziel erreichen kannst. Frag dich dafür:

„Was hindert mich daran, mein Ziel morgen schon zu erreichen?“

Für unser Beispiel sieht das wie folgt aus:

Was hindert mich daran, ab morgen ein halbes Jahr durch die Karibik segeln?

  • Ich habe zur Zeit kein halbes Jahr Urlaub
  • Ich habe nicht genug Geld
  • Ich kann nicht segeln
  • Ich habe kein Boot
  • Ich habe keinen Flug in die Karibik gebucht
  • usw.

2. Schritt: Formuliere Teilziele

Du hast durch den ersten Schritt nun Hinweise auf die Dinge bekommen, die du noch lösen müssest. Daraus formulierst du Teilziele.

Welche Teilziele müsste ich erreicht haben, um ab morgen ein halbes Jahr durch die Karibik segeln zu können?

  • Ich habe ein halbes Jahr Urlaub
  • Ich habe ausreichend Geld für ein halbes Jahr Segeltörn in der Karibik (hier müssten Sie hochrechnen, wieviel Sie brauchen)
  • Ich kann segeln.
  • usw.

Damit hast du dein eher großes Ziel in kleinere Teilziele aufgeteilt. Du hast dadurch schon viel konkretere Ideen, wie du deinem Ziel näher kommst.

3. Schritt: Teile die Teilziele in weitere Teilziele auf

Als nächstes frage dich wieder für jeden Punkt in deinem Plan:

  1. Was hindert mich daran, die Teilziele morgen zu verwirklichen?
  2. Was müsste ich tun, damit ich es morgen erreichen kann?

Dadurch erstellst du einen baumartig strukturierten Aktionsplan. Um dein Hauptziel zu erreichen, musst du dich dann von den äußeren Ästen dieser Baumstruktur – also den kleinsten Teilschritten – zu deinem Hauptziel voranarbeiten.

Ein halbes Jahr durch die Karibik segeln

  • Ein halbes Jahr durch die Karibik segeln.
    • Ich habe genug Urlaub.
      • Ich habe mit meinem Chef verhandelt und ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub bekommen.
    • Ich habe genug Geld
      • Ich habe meine Aktien verkauft
      • Ich habe eine Hypothek auf mein Haus aufgenommen
    • Ich kann segeln
      • Ich habe eine Segelschule in meiner Nähe gefunden
      • Ich habe einen Segelkurs besucht und erfolgreich abgeschlossen
    • Ich habe ein Boot gechartert
      • Ich habe mich für eine Route entschieden
      • Ich habe Anbieter am Routenstart recherchiert
      • Ich habe mir die Adressen besorgt
      • Ich habe Kontakt aufgenommen
      • Ich habe einen Vertrag gemacht
    • Ich habe einen Flug gebucht

4. Schritt: Finde Teilziele, die du morgen erledigen kannst

Suche so lange weiter nach Teilzielen, bis du nur noch Teilziele übrig hast, die du schon morgen erledigen kannst. Du hast dann eine regelrechte Checkliste vor dir liegen, die du nach und nach abarbeiten kannst.

5. Schritt: Beginne damit, die Teilziele umzusetzen

Wenn du deinen Aktionsplan fertig geschrieben hast, kennzeichne deine ersten Schritte mit einem kleinen Stern. Wenn du dann diese ersten Schritte erreicht hast, kannst du den Schritt einfach abhaken und dir die nächsten Schritte vornehmen.

Es ist hilfreich, immer wieder die als nächstes anstehenden Schritte zu kennzeichnen und aufzuschreiben, wann du diesen Schritt erledigst. Die nächsten Schritte zu kennen, ist ganz wichtig, um in Kontakt mit deinen Zielen zu bleiben und um kontinuierlich an der Erreichung deines Zieles zu arbeiten.

Dein Aktionsplan als ständiger Begleiter

Dein Aktionsplan kann dich die ganze Zeit auf dem Weg zu deinem Ziel begleiten. Du kannst ihn verändern, neu- oder umschreiben, einzelne Aufgaben abhaken. Es ist sehr motivierend, auf dem Papier zu sehen, wie du deinem Ziel Schritt für Schritt näher kommst.

Aktionspläne – Teil 2

In der Regel bereitet das Erstellen von Aktionsplänen keine großen Probleme, wenn du vorgehst, wie du es im ersten Teil lesen konntest. Hier findest du noch einige hilfreiche Tipps und Ergänzungen dazu, wie du mit deinen Aktionsplänen effektiv arbeiten kannst.

Wenn du in deinem Aktionsplan für ein Problem keine Lösung findest

Es wird immer Fälle geben, in denen du für eine Problemstellung keine Lösung hast oder in denen du noch nicht einmal weißt, wo du anfangen sollst zu suchen. In diesem Fall hast du verschiedene Möglichkeiten, die es ebenfalls zu planen gilt:

Bitte andere um Hilfe

Siehe auch

Brainstorming

Du kannst einfach andere Menschen um Hilfe bitten. Lade Freunde und Bekannte ein und veranstalte gemeinsam ein Brainstorming. Du wirst vielleicht staunen, was deine Freunde alles wissen und wieviele Lösungen du auf einmal für dein Problem angeboten bekommst.

Sei selbst erfinderisch

Du kannst auch in eine Bibliothek gehen oder im Internet nach Informationen zu deinem Problem suchen. Auch in den Gelben Seiten findest du Experten für fast jedes Gebiet. Suche andere Menschen, die ein ähnliches Ziel wie du verfolgst und helft euch gegenseitig. Suche überall nach möglichen Lösungen für dein jeweiliges Problem.

Falls du nicht weißt, welche Lösung du für ein Problem wählen sollst

Vielleicht hast du auch zu viele Lösungsansätze für ein Problem und weißt nicht, welchen Lösungsansatz du wählen sollst. Auch in diesem Fall gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Wähle die Lösungsmöglichkeit, bei der du das beste Bauchgefühl hast.
  2. Du kannst auch eine systematische Entscheidungsmethode anwenden, um dich für eine Möglichkeit zu entscheiden.

Es gibt oft mehrere Antworten für eine Problemstellung

Um deinen Aktionsplan zu erstellen, frage dich – wie dargestellt – immer wieder, was dich daran hindert, dein Ziel morgen zu erreichen. Wenn du eine Antwort gefunden hast, ist das nicht notwendigerweise auch die einzige Antwort. Vielleicht gibt es noch ganz andere Möglichkeiten, deinem Ziel näherzukommen.

Dazu ein Beispiel: Du sagst, du kannst nicht morgen in die Karibik fahren, weil du nicht genug Geld hast, um dir ein Boot zu chartern. Wer sagt aber, dass du dir unbedingt selbst ein Boot chartern musst? Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten, in der Karibik auf einem Boot mitzufahren, bei der du keines oder weniger Geld bräuchtest: Was wäre z.B., wenn du dir die Fahrt durch Arbeit verdienst, z.B. als Schiffskoch oder als „Mädchen für alles“? Die Möglichkeiten für Lösungen sind fast unbegrenzt. Du musst nur ein bisschen offen und findig sein.

Frage andere Menschen und finde neue und einfachere Lösungen

Vielleicht gehst du deinen gesamten Plan auch einmal gezielt mit anderen Menschen durch. Andere Menschen haben andere Sichtweisen, Ideen und am allerwichtigsten: Sie wissen oft Dinge, die du nicht weißt. Frag deshalb andere Leute nach alternativen Lösungswegen und frag danach, ob sich in deren Augen bestimmte Teilschritte auf dem Weg zu deinem Ziel auch einfacher erreichen lassen.

Das allerwichtigste: Fang einfach an

Mit der Planung ist das manchmal so eine Sache. Es kann uns passieren, dass wir vor lauter Planen das Anfangen vergessen. Wir schreiben die ausgefeiltesten Pläne, aber es kommt nicht zur Umsetzung. Deshalb solltest du vor allem erst einmal beginnen. Auch wenn dein Aktionsplan noch nicht perfekt ist, nimm deinen ersten Schritt aus deinem Aktionsplan und tu es einfach.

Beginne, indem du dir ein Teilziel vornimmst und dir dafür eine Belohnung versprichst

Die Aussicht, das angestrebte Ziel irgendwann erreicht zu haben, reicht für viele Menschen nicht aus, um sich dauerhaft damit zu motivieren – die große Belohnung scheint noch so weit weg. Wenn du dir kleine Belohnungen für jeden einzelnen Teilschritt in Aussicht stellst, wirst du auch unangenehme Aufgaben mit mehr Freude und Leichtigkeit erledigen. Schreibe also hinter jedem deiner Teilschritte auf, womit du dich dafür belohnen willst. Belohnungen sind ein nützliches Mittel, um sich selbst zu motivieren, etwas zu tun, das einem vielleicht schwerfällt.

Passe deine Pläne an die Realität an

Eines ist sehr wichtig: Scheue dich nicht davor, deinen Plan – wenn nötig – abzuändern oder sogar komplett über den Haufen zu werfen. Planung ist im Grunde nur ein Versuch, die Wirklichkeit vorwegzunehmen, die eigenen Handlungen zu strukturieren und große Vorhaben überschaubar und bewältigbar zu machen. Unsere heutige Planung basiert aber nur auf den Fakten, die wir heute kennen. Wenn du neue Informationen erhältst oder wenn dich deine Prioritäten ändern, dann musst du auch deinen Plan ändern. Immer daran denken: Ein Plan ist nur ein Mittel zum Zweck. Halte nie an einem Plan um seiner selbst willen fest.

Bleibe immer in Kontakt mit deinen Zielen

Da sich unsere Ziele selten von heute auf morgen verwirklichen lassen, müssen wir uns dauerhaft für unser Ziel motivieren. Da ist es wichtig, mit dem in Kontakt zu bleiben, was du erreichen willst.

Der Alltag lenkt uns oft von unseren Zielen ab

Im alltäglichen Leben kann es leicht passieren, dass du deine Ziele aus den Augen verlierst. Zu viele Dinge erfordern unsere Aufmerksamkeit und kosten uns Kraft. Ein halbes Jahr später stellst du fest, dass du deinen wichtigen Zielen keinen Schritt näher gekommen bist. Das kann sehr frustrierend sein und dazu führen, dass man sich ganz von den eigenen Zielen abwendet.

Bleibe deshalb immer in Kontakt mit deinen Zielen

Damit der Alltag dich nicht von deinen Zielen ablenkt, solltest du dafür sorgen, dass du immer in Kontakt mit deinen Zielen bleibst. Bleibe deinen Zielen treu und versuche, deine Begeisterung und Leidenschaft für deine Ziele zu behalten.

Erinnere dich selbst

Mache dir deine Ziele täglich bewusst. Schreibe deine Ziele z.B. auf Post-It-Notes und klebe diese überall hin, wo du oft hinschaust – gute Plätze dafür sind z.B. der Badezimmerspiegel oder der Kühlschrank. Oder schreibe dir selbst einen motivierenden und aufbauenden Brief und bitte eine Freundin oder einen Freund, dir diesen Brief in zwei Wochen zu schicken. Mache dir selbst mit dir Termine, an denen du dich intensiv mit deinen Zielen auseinandersetzen willst und trage diese Termine konsequent in deinen Terminplaner ein. Beweise Phantasie. Egal was du tust: Stelle sicher, dass du im Tagesgeschäft die wichtigsten Dinge in deinem Leben nicht aus den Augen verlierst: deine Ziele.

Stelle dir das erreichte Ziel genau vor

Du kannst dir die Leidenschaft für deine Ziele immer wieder entfachen, wenn du dir detailliert vorstellst, wie du dein Ziel erreichst: Wodurch wirst du wissen, dass du dein Ziel erreicht hast? Wie genau wird das sein? Wo bist du dann? Wann ist es genau? Wer ist bei dir? Wie feierst du dein Ziel? Stelle dir deinen Triumph bildlich vor. Versuche, es dir so intensiv vorzustellen, als ob es jetzt schon wahr wäre.

Bleibe in Kontakt mit deinen Beweggründen für dein Ziel

Du willst ein Ziel erreichen, weil du dir bestimmte Vorteile davon versprichst. Wenn du dir die Beweggründe für dein Ziel oft und immer wieder deutlich vor Augen führst, bleibst du motiviert für dein Ziel. Das ist besonders hilfreich, wenn einige der notwendigen Schritte zu deinem Ziel unangenehm oder anstrengend sind. Wenn du die Beweggründe für dein großes Ziel im Auge behältst, wirst du anstrengende Schritte auf dem Weg einfacher bewältigen können.

Bewahre dir deinen Humor und hab Spaß

Ganz wichtig ist es auch, die ganze Sache mit einer Portion Humor anzugehen. Sei nicht zu verbissen. Vertraue darauf, dass du deine Ziele erreichst und genieße einfach die Aussicht auf all die schönen Dinge, die dir passieren können.

Was tun mit inneren Widerständen?

Oftmals sind es nicht die Umstände oder gar andere Menschen, die zwischen uns und unseren Zielen stehen, sondern wir selbst. Das nennt man dann „innere Widerstände“.

In dir gibt es verschiedene Stimmen

Die Persönlichkeit eines Menschen hat viele Facetten, die in unterschiedlichen Situationen zum Vorschein kommen. Während ein Teil von uns den großen Erfolg will, sehnt sich ein anderer Teil in uns vielleicht nach Stille und Ruhe – und zwar gleichzeitig! Vielleicht kennst du es ja, dass du in dir selbst so etwas wie verschiedene Stimmen vernimmst. Eine Stimme feuert dich an, dein Ziel zu erreichen, die andere mäkelt nur herum und wieder eine andere Stimme lacht dich aus.

Innere Dialoge erkennen

Siehe auch

Innere Dialoge

Es ist hilfreich, sich solche inneren Dialoge einmal bewusst zu machen. Die Botschaften, die wir uns auf diesem Weg selbst geben, beeinflussen unser Denken und Tun. Und wenn zu viele Stimmen in uns gegen das Ziel arbeiten, kann es sehr schwer werden, es überhaupt zu erreichen.

Der innere Schweinehund …

Sicher kennst du ihn auch: den inneren Schweinehund. Es gibt nur wenige Menschen, die diesen Persönlichkeitsanteil nicht haben.

Typisch für den inneren Schweinehund ist:

  • Er will keine Veränderung.
  • Er will es bequem haben.
  • Er will, dass alles beim Alten bleibt.

… macht uns das Erreichen von Zielen manchmal schwer

Eines kann uns immer dann passieren, wenn wir an unseren Zielen arbeiten wollen: Unser innerer Schweinehund wird aktiv und macht es uns schwer unsere Ziele zu erreichen,

  • indem er uns wichtige Dinge für unsere Ziele vergessen lässt,
  • indem er uns glauben macht, wir müssten dringend den Müll runterbringen oder die ganze Wohnung putzen, wenn wir eigentlich etwas für unsere Ziele tun wollten,
  • indem er uns ablenkt, müde oder verwirrt macht,
  • indem er uns frustriert und uns an allem zweifeln lässt und
  • indem er verhindert, dass wir uns überhaupt aufraffen können, auch nur den kleinsten Schritt in Richtung unserer Ziele zu machen.

Akzeptiere deine Bequemlichkeit

Das wichtigste vorab: Im Grunde will dein innerer Schweinehund nur dein Bestes. Ärgere dich nicht über ihn. Du könntest statt dessen einmal versuchen, deine Bequemlichkeit zu akzeptieren, wertzuschätzen und anzunehmen. Damit nimmst du deinem inneren Schweinehund die Energie. Er ist gewohnt, gegen dich zu kämpfen – wenn du ihn liebevoll annimmst, verliert er in der Regel die Zähne.

Sorge vor

Einer der besten Tricks deiner Bequemlichkeit ist es, dich einfach Dinge vergessen zu lassen. Erinnere dich also selbst mit Post-It-Notes, einem Wecker, einem Terminkalender, deinem Anrufbeantworter. Erinnere dich so, dass du dich selbst nicht austricksen kannst.

Manchmal möchte man alles hinschmeißen

Es gibt Situationen, da möchte jeder einmal alles hinschmeißen. Du zweifelst dann vielleicht massiv an deinem Ziel und stellst in Frage, ob es überhaupt das Richtige für dich ist.

An dieser Stelle gibt es eine gute Lösung für dich:

Dann schmeiß es hin …

Schmeiß alles hin! Schreibe, warum dieses Ziel keine gute Idee ist. Heule dich mal richtig bei einem Freund oder bei einer Freundin aus. Aber lass dich nicht trösten oder aufmuntern. Lass deiner Negativität ungehindert freien Lauf.

… und am nächsten Tag machst du weiter

Am nächsten Tag, mache einfach weiter, ohne noch ein Wort darüber zu verlieren. Auch Zweifel und Negativität müssen ihren Raum haben. Lebe solche Gefühle aus und gehe dann zur Tagesordnung über.

Suche dir Hilfe

Das eigene Leben konsequent nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen auszurichten, ist nicht immer leicht. Du wirst vielleicht an einen Punkt kommen, an dem du nicht mehr weiter weißt. Vielleicht fehlen dir wichtige Informationen oder du hast einfach keine Idee, wie du ein bestimmtes Problem lösen kannst. Viele von uns sehen sich selbst als Einzelkämpfer. Wir scheuen uns oft, andere um Hilfe zu bitten. Vielleicht wollen wir nicht stören oder haben Angst, andere könnten uns abweisen. Damit aber nimmst du dir selbst wichtige Möglichkeiten, dein Ziel zu erreichen.

Geh mit deinen Sorgen nach außen und frag andere um Rat

Tipp

Überlege einmal, was du anderen Menschen geben und welche Hilfe du anbieten könntest. So könnt ihr einander im Austausch gegenseitig helfen.

Wenn du an einem solchen Punkt ankommst, ist es an der Zeit, das Einzelkämpfertum zu beenden und sich mit deinen Sorgen nach außen zu wenden. Du musst nur eines tun: Frag andere Menschen nach dem, was sie wollen oder brauchen. Wenn du nicht fragst, wirst du auch keine Hilfe bekommen. Und es ist immer wieder erstaunlich, wieviele Menschen sofort bereit sind zu helfen.

Möglichkeiten, wie du Hilfe bekommen kannst

Siehe auch

Brainstorming

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie du dir Hilfe suchen kannst. Hier einige Beispiele:

  • Frag Freunde und Bekannte um Rat. Erzähle deinem gesamten Bekanntenkreis von deinem Vorhaben. Rufe alle Personen an, von denen du glaubst, dass sie dir weiterhelfen könnten und frage um Rat. Selbst wenn du nicht sofort Hinweise oder Hilfe bekommst, kann es sein, dass du innerhalb kürzester Zeit von dem einen oder anderen die Unterstützung bekommst, die du brauchst. Manchmal entstehen so wertvolle Kontakte über fünf Ecken.
  • Lade Freunde und Bekannte  zu einem Ideenbrainstorming ein. Je mehr Personen sich hier einbringen, desto vielfältiger die Ergebnisse.
  • Suche dir Menschen, die ein ähnliches Ziel verfolgen und tut euch zusammen. Vieles lässt sich einfacher, effektiver und mit viel mehr Spaß erledigen, wenn man mit Gleichgesinnten zusammen ist. Du kannst dafür z.B. Kleinanzeigen in deiner Regionalzeitung schalten, Aushänge an Orten machen, wo du vermutest, dass Menschen mit ähnlichen Interessen auftauchen oder auch gezielt nach bereits bestehenden Vereinen oder Gruppen zu deinem Thema suchen.
  • Nutze Informationseinrichtungen, um deine Fragen beantwortet zu bekommen. Recherchiere nach Einrichtungen, in denen Informationen oder Beratungen zu deinem Thema angeboten werden. Viele Einrichtungen und Organisationen bieten kostenlose oder kostenpflichtige Beratungen an. Bibliotheken sind für eine solche Recherche immer eine gute erste Adresse.
  • Suche nach Fachzeitschriften und Ratgeberliteratur zu deinem Thema. Hier findest du wertvolle Informationen und Tipps. Redakteure von Fachzeitschriften sind oft richtige Spezialisten – und mit ein bisschen Glück haben sie auch die Zeit, deine Fragen zu beantworten. Schaue auch aufmerksam das Radio- und Fernsehprogramm durch, ob eventuell Sendungen zu deinem Thema erscheinen.
  • Besuche Fachmessen und Kongresse zu deinem Thema. Hier kannst du lauter Menschen treffen, die sich für ähnliche Fragestellungen wie du interessieren. Schaue auch, ob es Kurse, Seminare oder Workshops zu deinem Thema gibt.
  • Nutze gezielt das WWW. Neben umfangreichen Informationsangeboten gibt es dort auch zahlreiche Newsgroups und Diskussionsforen zu allen erdenklichen Themen. Die Teilnehmer sind dort sehr schnell bereit, anderen Rat zu geben. Nutze diese Chance.
  • Du kannst auch professionelle Beratungsleistungen in Anspruch nehmen. In vielen Bereichen haben sich Leute darauf spezialisiert, andere Menschen in Fachfragen zu beraten.

Sei in jedem Fall erfinderisch. Es gibt für alles immer verschiedene Möglichkeiten, auch wenn sie nicht sofort sichtbar sind. Verliere nicht den Mut. Wenn du etwas wirklich willst, lohnt es sich, durchzuhalten.

Literatur zum Thema:

Wie finden Sie den Beitrag?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (9)
Loading...
 

Das eigene Leben besser machen

Endlich, endlich, endlich diese eine Sache bewältigen

Das Selbstcoaching-Programm zeigt dir, wie du deine Probleme aus eigener Kraft löst. Damit du diese Sache hinter dir lassen kannst.

Verbessere deine Lebensfreude durch Wissenschaft

15 einfach umzusetzende Tricks und Vorgehensweisen, mit denen du deine Lebensfreude in kleinen Schritt verbessern kannst.

Finde deine Klarheit, deinen Fixstern, deinen Kompass.

Mit diesem Selbstlernkurs findest du mehr über dich heraus, als du vorher für möglich gehalten hast. Auf eine gute Art. Finde deinen Kompass

Auch interessant?

Kommentare

  • Ich denke, wichtig ist seine Ziele schriftlich festzuhalten.
    Und das sehr konkret. Und dann die Ziele verfolgen damit es keine Luftblasen bleiben.

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Hausregeln: Wir lieben Kommentare :-) Auch kritische Anmerkungen. Solange sie respektvoll, fair, höflich und konstruktiv sind. • Und bitte, bitte, bitte kein Marketing in irgendwelcher Form (auch nicht für kostenlose Angebote) • Und bitte unter dem eigenen Namen schreiben (nicht als "Versicherungsvergleich" oder "Wasserbetten"). • Die Fotos neben den Kommentaren funktionieren übrigens über Gravatar. Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

 

Eine Sekunde bitte noch…

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann lass dich doch regelmäßig mit unseren Artikeln beliefern.

Einfach kostenlos per Email anfordern.

PS: Alle lieben Menschen in unserem Verteiler bekommen auch kostenlos unser Ebook "12 Lifehacks" und Zugang zu unserem umfangreichen Download-Center mit tollen Postern, Plänen, Checklisten und vielem mehr.

Ooooch, schon gehen?

Aber falls Sie diesen Beitrag gut fanden, dann lassen Sie sich doch regelmäßig mit unseren Artikeln beliefern.

Einfach kostenlos per Email anfordern.

PS: Alle lieben Menschen in unserem Verteiler bekommen auch kostenlos unser Ebook "12 Lifehacks" und Zugang zu unserem umfangreichen Download-Center mit tollen Postern, Plänen, Checklisten und vielem mehr.

Warte, einen Augenblick!

Wenn du unsere Seite nützlich fandest, dann lass dich doch regelmäßig mit unseren Artikeln beliefern.

Einfach kostenlos per Email anfordern.

PS: Alle lieben Menschen in unserem Verteiler bekommen auch kostenlos unser Ebook "12 Lifehacks" und Zugang zu unserem umfangreichen Download-Center mit tollen Postern, Plänen, Checklisten und vielem mehr.