Mein Leben aus eigener Kraft besser machen

6 Tipps, mit denen du an Einfluss gewinnst

einfluss

Darf ich vorstellen, das ist Helena. Helena ist 33 Jahre alt und arbeitet in einem mittelständischen Betrieb. Sie leitet dort die Personalabteilung. Helena genießt den Respekt ihrer Chefs, Kollegen und ihrer Mitarbeiter. Sie wird von ihren Kollegen nicht nur in Personalfragen um Rat gefragt, sondern auch, wenn es um andere Unternehmensbereiche geht. Ihre Meinung zählt etwas in ihrem Betrieb. Zu wichtigen Meetings wird sie grundsätzlich eingeladen. Und jede wichtige Information landet irgendwie bei ihr.

Oder anders gesagt: Helena hat Einfluss. Sie kann mitgestalten. Sie kann ihre Wünsche und Ideen einbringen.

Wie kommt es eigentlich, dass manche Menschen mehr Einfluss haben als andere? Selbst dann, wenn jemand keine Chefposition innehat? Oder wenn derjenige nicht der reichste Bauer im Dorf ist?

Wieso haben manche Menschen Einfluss und werden gehört? Und andere dagegen nicht?

Das liegt wahrscheinlich daran, dass man sich unabhängig von seiner Position Einfluss auch verdienen kann.

Und wie geht das? Wie wird man einflussreicher, selbst wenn man kein Amt innehat oder (noch) nicht den Chefhut aufhat?

Dazu hier einige Gedanken:

Erlaube dir die Führungsrolle

Einfluss zu gewinnen, beginnt im Kopf. Wer Einfluss haben und ausüben möchte, muss sich das zuerst einmal selbst innerlich erlauben.

Hier hilft es, so etwas in der folgenden Art zu denken und auch zu glauben:

„Ich zähle. Ich bin kompetent. Meine Meinung zählt. Ich habe oft gute Ideen. Es ist gut für meine Umgebung, wenn ich meine Ideen einbringe und manchmal auch durchsetze. Ich darf Einfluss ausüben. Ich darf meine Umgebung mitgestalten.“

Hast du bei diesen Gedanken Bauchschmerzen? Dann erlaubst du dir nicht, in Führung zu gehen und deinen Einfluss auch auszuüben.

Vielleicht glaubst du nicht an dich selbst. Oder vielleicht hast du auch Angst vor deiner eigenen Kraft. Oder du scheust die Verantwortung, die Einfluss mit sich bringt.

Ich brauche einen neuen Job!

Aber welchen? Was kann ich? Was will ich? Welcher Job passt wirklich zu mir? Wo finde ich die guten Jobs? Fragen über Fragen. Antworten findest du hier: Projekt: Traumjob.

Hier lohnt sich die Frage:

„Erlaube ich mir die Führungsrolle?“

Falls nicht, frage dich vielleicht „Warum nicht?“. Und versuche, die inneren Widerstände und Blockaden aufzulösen, die zwischen dir und deiner inneren Erlaubnis stehen. Oft ist das übrigens ein Selbstwertproblem.

Übernimm Verantwortung

Einfluss bringt Verantwortung mit sich. Wer Einfluss hat und ausübt, verändert seine Umgebung. Und für diese Veränderung trägt man Mitverantwortung. Im Guten, aber auch im Schlechten. Das heißt, wenn etwas schiefgeht, musst du dir das dann vielleicht anhören. Und vielleicht musst du auch für Konsequenzen einstehen. Dazu musst du bereit sein.

Bist du dazu bereit? Dann tu Folgendes, um die Verantwortung zu übernehmen:

Mache es dir zur Aufgabe, dich um das Wohl deines Vereins, deiner Gemeinde, deiner Initiative, Bewegung, deines Betriebs oder deiner Familie zu kümmern.

Sage dir:

Das ist mir wichtig. Und ich engagiere mich dafür.

Tu es, weil dir die Sache wichtig ist und weil du es als deine Verantwortung begreifest. Tu es nicht in erster Linie, um eine Gegenleistung zu bekommen. Klar formulierte Gegenleistungen sind manchmal wichtig, sollten aber vielleicht nicht deine wichtigste Triebfeder sein. Sonst ist Enttäuschung oft vorprogrammiert. Denn die Welt nimmt Engagement oft selbstverständlich und ist nicht selten undankbar.

Und übrigens bekommt man ja auch oft am meisten zurück, wenn man nur wenig als Gegenleistung erwartet. Das ist eine dieser paradoxen Geschichten des Lebens.

Frage hier also:

„Bin ich bereit, wirklich Verantwortung zu übernehmen, mit allen Konsequenzen, die das mit sich bringt?“

Mache dich nützlich

Sobald du deine Führungsrolle und deine Verantwortung akzeptiert hast, gilt es, aktiv zu werden und zu handeln. Das tust du, indem du dich in deiner Umgebung nützlich machst:

  • Hilf und unterstütze die Menschen in deinem Bereich (Firma, Gemeinde etc.) durch Rat und Tat.
  • Werde zum Experten in dem Gebiet, in dem du Einfluss gewinnen willst. Und gib dein Expertenwissen freigiebig weiter.
  • Werde zur Anlaufstelle, zum Multiplikator und zu einer Instanz in deinem Gebiet.

Aber tu das alles nach deinen Regeln und Prinzipien. Lege vorher fest, was und wie viel du bereit bist zu geben. Leg fest, was du bereit bist zu tun und was nicht. Sonst kann es schnell passieren, dass du ausgenutzt wirst oder dass andere dich für ihre Zwecke einspannen.

Lege auch fest, was du als Gegenleistung für dein Tun erwartest. Und bringe deine Erwartungen klar zum Ausdruck. Denn es ist unangenehm, wenn jemand etwas für uns scheinbar freiwillig tut und dann hinterher eine Gegenleistung fordert, die nicht vereinbart war.

Eine Stolperfalle gibt es hier übrigens: Nicht wenige Menschen versuchen mit Dingen nützlich zu sein, die andere gar nicht wollen oder brauchen. Nützlichkeit definiert sich aber durch die Nachfrage. Nützlich ist, was anderen in ihren Augen nutzt, Nicht das, was ICH denke, was andere brauchen. Sei also nützlich, indem du Dinge tust, die andere als nützlich und wertvoll empfinden.

Indem du dich nützlich, ja vielleicht sogar unersetzbar machst, stärkst du deinen Einfluss auf deine Umgebung.

Frag dich hier:

„Wie kann ich mich in meiner Umgebung wirklich nützlich machen? Was kann ich besonders gut? Wie kann ich anderen besonders gut helfen? Was brauchen und wollen andere, was ich geben kann? Was wollen sie nicht von dem, was ich geben will?“ 

Stelle gute Verbindungen zu Menschen her

Einfluss zu haben, bedeutet oft, die Meinung anderer Menschen zu beeinflussen und andere von den eigenen Ideen zu überzeugen. Das geht am besten, wenn man eine gute Verbindung zu anderen Menschen hat.

Und wenn man bei wichtigen Dingen um seine Meinung gefragt werden will, muss man zugänglich sein. Das heißt, andere müssen sich trauen, zu mir zu kommen, und der Kontakt mit mir muss angenehm sein.

Was hilft, eine gute Verbindung zu anderen Menschen aufzubauen und zugänglich zu sein? Dazu 5 wichtige Tipps:

  • Zeige dich menschlich. Steh zu deinen eigenen Fehlern. Erwarte von dir und anderen keine Perfektion.
  • Suche im Gespräch immer nach den Gemeinsamkeiten und nicht nach dem, wo du anders bist und was du anders siehst.
  • Schenke den Menschen in deiner Umgebung Aufmerksamkeit. Höre zu. Interessiere dich für den anderen. Frage nach.
  • Sei sehr, sehr sparsam mit Kritik und gib gerne und bereitwillig ehrlich gemeintes Lob. Aber lobe auf Augenhöhe und nicht von oben herab.
  • Rede mit anderen nie schlecht über Dritte. Ihr Gesprächspartner vermutet dann, dass du wahrscheinlich mit anderen auch schlecht über ihn sprichst.

Mit diesen 5 einfachen Verhaltensregeln kannst du die Verbindung zu anderen Menschen stark verbessern. Sind diese Regeln einfach umzusetzen? Für die meisten von uns eher nicht. Aber es lohnt sich, dieses Verhalten zu üben und zu trainieren. Denn je besser deine Verbindung zu anderen Menschen ist, desto einflussreicher wirst du.

Frag hier doch einmal:

„Wie gut ist meine Verbindung zu anderen Menschen? Welche der obigen Regeln befolge ich bereits? (Bitten Sie hier auch Dritte um eine Einschätzung, wenn Sie sich trauen.) Und welche der Regeln könnte ich als Erstes üben und trainieren?“

Sei kompetent

Wen fragen wir um Rat, wenn wir ein Problem haben? An wen wenden wir uns am liebsten? Wem vertrauen wir uns an? Wem trauen wir zu, dass er die Lage schon schaukeln wird?

Ganz einfach: jemanden, den wir für kompetent halten.

Aber wie bekommst du von anderen Kompetenz zugesprochen? Das geht so:

  • Werde zum Experten in deinem Gebiet. Lerne immer weiter dazu. Und gehe wirklich in die Tiefe. Beschäftige dich  auch mit den Sonderfällen und Ausnahmeregelungen. Werde zum wandelnden Lexikon. Oder wenn dein Gebiet eher praktischer Natur ist, dann werde ein wahrer Meister deines Handwerks.
  • Lerne, dein Wissen alltagstauglich zu vermitteln. Lernen, dein Wissen so zu erklären oder vorzumachen, dass es auch ein 12-Jähriger verstehen würde.
  • Werde kein Fachidiot. Bringe immer auch in Erfahrung, wie man dein Wissen anwendet. Wie geht man am besten vor, wenn man XYZ erreichen will? Womit fängt man an? Wie geht es weiter? Welche Schritte sind sinnvoll? Worauf muss man aufpassen? Wo sind die Stolperfallen? Wissen zu haben ist prima. Aber ohne Umsetzungswissen ist alles nur graue Theorie. Werde also zum Praktiker. Denn so kannst du anderen auch dabei helfen, dein Wissen in die Tat umzusetzen. Stichwort: Nützlichkeit.
  • Sei kein Besserwisser. Viel zu wissen ist nützlich. Aber lasse dein Wissen besser nicht ständig und nicht ungefragt vom Stapel. Damit kann man Menschen extrem nerven.
  • Aber bringe dein Wissen dort ein, wo es angebracht und nützlich ist. Zeige dort, dass du etwas von deinem Fachgebiet verstehst. Hilf anderen mit deiner Expertise. Zeige, was du kannst, nur wenn andere etwas davon haben.

Das ist ein Weg, von anderen als kompetent wahrgenommen zu werden. Und Kompetenz bringt Einfluss.

Hier könntest du dich fragen:

„Was ist meine Kompetenz? Wo kenne ich mich gut aus? Wo möchte ich mich gut auskennen und wie komme ich dahin? Wie kann ich meine Kompetenz alltagstauglich machen? Wie kann ich anderen mit meinem Wissen und Können helfen?“

Sei integer

Um eine natürliche Autorität zu werden, braucht es Integrität, sonst vertrauen einem andere Menschen nicht. Und man kann noch so kompetent sein, aber wenn einem andere Menschen nicht vertrauen, werden sie nicht zu mir kommen und um Rat fragen.

Integrität, was bedeutet das? Wie wird man von anderen als integer wahrgenommen? Dazu wieder einige Hinweise:

  • Sei du selbst (authentisch). Verstecke dich nicht hinter einer Maske. Stehe zu deinen Fehlern. Zeige dich menschlich. Man muss bei dir sehen: Was auf der Packung draufsteht, ist auch drin.
  • Sei verlässlich. Halte deine Absprachen und Versprechen. Tu, was du angekündigt hast. Und wenn es mal ausnahmsweise nicht klappt, entschuldige und erkläre dich, damit andere deine Unzuverlässigkeit einordnen können.
  • Sei berechenbar. Wechsele nicht jeden Tag deine Meinung oder dein Verhalten. Sei nicht jeden Tag von einer anderen tollen neuen Idee begeistert.
  • Sage die Wahrheit. Behaupte nichts, von dem du nicht weißt, dass es wirklich stimmt. Gib zu, wenn du bei einer Sache unsicher bist. Wenn du beim Lügen erwischt wirst, vertrauen dir die Menschen nicht mehr.

Wer andere langfristig auf natürliche Art beeinflussen möchte, dem hilft Integrität weiter. Wir lassen uns lieber von Menschen beeinflussen, die ehrlich, verlässlich und vertrauenswürdig sind.

Frag dich hier:

„Bin ich integer? Bin ich meistens authentisch? Stehe ich zu meinen Fehlern? Bin ich verlässlich? Bin ich berechenbar und einigermaßen geradlinig? Bin ich ehrlich?“

Mehr Einfluss anzustreben ist ein wertvolles Ziel. Denn nur wenn wir Einfluss haben, können wir unsere Ideen vorantreiben und das in der Welt stärken, was uns wichtig ist. Manchmal müssen wir sogar Einfluss gewinnen, damit wir Missstände beseitigen können.

Wer sein Leben ändern oder sogar die Welt ein bisschen besser machen möchte, der braucht Einfluss. Und auf dem Weg helfen dir vielleicht die obigen Ideen ein bisschen weiter.

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