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Vom Umgang mit dem Geld

Von Tania Konnerth3 Kommentare

"Nimm das Geld und freu dich dran: wie Sie ein gutes Verhältnis zu Geld bekommen" von Petra Bock. – München: Kösel 2008. – 224 S. – ISBN-10: 3-4663-0801-1. – ca. 17,- EUR

Immer wieder kann man lesen, dass die Tatsache, ob man wenig Geld oder eher mehr hat, vor allem auch eine Einstellungsfrage ist. Nun stehen aber viele Menschen Parolen wie "Denk dich reich!" eher skeptisch gegenüber, was ja auch verständlich ist. Wer aber dennoch Lust hat, sich einmal etwas intensiver mit dem eigenen Verhältnis zum Geld zu befassen, für den könnte "Nimm das Geld und freu dich dran" ein guter Tipp sein.

Petra Bock hat jahrelang als Beraterin in der Frankfurter Bankenwelt gearbeitet und berät heute als Finanzcoach Personen, die mehr Geld verdienen möchten. Die Autorin behandelt das Thema wohltuend sachlich. Sie zeigt auf, welche Gedankenmuster oder auch Einstellungen uns davon abhalten, mehr Geld zu verdienen. Sie hat im Wesentlichen drei solcher Einstellungen herausgefunden:

Auf diese Einstellungen geht sie genauso ausführlich ein wie auf die Handlungsweisen und Überzeugungen, die daraus resultieren und mit denen wir uns daran hindern, mehr Geld zu verdienen. Ausführliche Fallbeispiele illustrieren das Gesagte und geben einem das gute Gefühl, nicht allein zu sein.

Die Tipps und Anregungen in diesem Buch sind lebensnah und praktisch. Hier wird Ihnen nicht versprochen, dass Sie in 5 Jahren Millionär sind, sondern hier erhalten Sie einen guten Ratgeber, mit dem Sie an Ihrer Einstellung zum Geld arbeiten können. Und Ihre Einstellung hat eben viel damit zu tun, wie viel Geld Sie haben (werden).

Fazit: Ein solider und hilfreicher Finanzratgeber für alle, die wissen oder ahnen, dass sie sich finanziell manchmal selbst im Weg stehen. Besonders empfehlenswert für Frauen, die sich bisher um das Thema lieber gedrückt haben.

Bewertung: PunktPunktPunktPunktPunkt

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  1. frank katzer schreibt am 25. Oktober 2008 um 17:07

    spannendes thema.
    ich denke auch, dass es nicht zuletzt einstellungssache ist, wieviel geld man (im doppelten sinne) "verdient". häufig hält man sich selbst kurz, um ja nicht zuviel zu verdienen. arbeit muss ja auch anstrengend sein, damit man überhaupt verdient hat, geld dafür zu bekommen - eigentlich albern, aber das steckt in vielen köpfen drin und ist ein gut gelerntes, hartnäckiges muster. klar will ich auch das gefühl haben, das geld für meine leistung verdient zu haben, aber das muss doch nicht zwangsläufig aus einem 14-stunden-arbeitstag und einer 7-tage-arbeitswoche resultieren.

    natürlich will ich nicht ausser acht lassen, dass es je nach wirtschaftlichem umfeld schwerer oder leichter ist, geld zu verdienen.... aber auch die branche in der man arbeitet, hat man ja selbst gewählt...

  2. Judith schreibt am 26. Oktober 2008 um 10:18

    Im ganz Kleinen: Besitze wenig Geld, habe ich aber welches übrig, tue ich mir , auch Freunden etwas Gutes. Ich genieße es dann, auch mit dem Geld zu helfen. Fühle mich nach "getanem Ausgeben" eigentlich ganz wohl, ich habe eine, so glaube ich, ungesunde Einstellung zum Geld. Es ist mir nicht so wichtig.Ich habe jahrelang für wenig Geld als verantwortliche Kraft in einem gemeinnützigen Betrieb gearbeitet.Um anderen die Möglichkeit des Überlebens zu geben, habe ich auf ein angemessenes Gehalt verzichtet.

  3. Heide schreibt am 26. Oktober 2008 um 18:44

    Judith,

    dein Beitrag gefällt mir bis auf einen halben Satz: "...ich habe eine, so glaube ich, ungesunde Einstellung zum Geld."
    Hast du dich vertippt? Oder ist das dein Ernst?

    Ich denke: Es ist eine ungewöhnliche Einstellung zum Geld. Aber ungesund ist sie nicht!

    Ich finde deine Einstellung im Gegenteil Spitze!

    Ich arbeite jetzt auch 4 - 5 Stunden am Tag unentgeltlich und werde sicher von so manchem für "doof" gehalten. Aber ich weiß es besser: Ich habe ein verdammt gutes Gefühl damit und freue mich jeden Tag auf mein "Hobby".