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Von der Schwierigkeit von Veränderungsprozessen

Von Tania Konnerth

"Wer hat Mr. Change gekillt? Warum Veränderungen so oft scheitern – und wie wir sie erfolgreich durchsetzen" von Ken Blanchard (u.a.). – München: Ariston, 2010. – 160 S. – ISBN-10: 3-4242-0031-X. – ca. 15,- EUR (gebunden)

Von Ken Blanchard habe ich Ihnen bereits sein exzellentes Buch Management durch Empowerment vorgestellt. Mit dem vorliegenden "Wer hat Mr. Change gekillt" folgt er nun der Tradition der Wissenvermittlung durch Geschichten und gesellt sich zu Titeln wie Fish oder Die Mäuse-Strategie für Manager.

Inhaltlich geht es um das Thema "Veränderungsprozesse" und es soll herausgearbeitet werden, was sie oft so schwer oder gar unmöglich macht.

Dafür wird ein kleiner Krimi erzählt. Immer wieder kommt es zu mysteriösen Mordfällen in Unternehmen und immer erwischt es jemanden mit dem Namen "Change". Agent Mike McNally macht sich nun an die Ermittlung und trifft auf viele mögliche Verdächtige, wie z.B. Klara Kultur, Dieter Dringlichkeit, Klara Kommunikation, Victoria Vision oder Larry Leistungsmanagement.

Ich weiß, dass sich solche Geschichten einer großen Beliebtheit erfreuen, aber wie schon allein an diesen Namen deutlich wird: es kommt alles ein bissl arg mit dem Holzhammer. Ein bisschen weniger plump und das Buch hätte genial sein können. Vielleicht ist es vor allem ein Übersetzungsproblem, aber so wirkt es doch arg wie eine Märchenstunde für Erwachsene – und manch einer dürfte sich da doch etwas unterfordert fühlen. Inhalte anschaulich zu präsentieren, ist eine gute Absicht, wenn die Sache aber unfreiwillig komisch wird, geht das am eigentlichen Ziel vorbei.

Fazit: Eine mir etwas zu plakative Geschichte, die das Problem von Veränderungen in Unternehmen illustrieren soll.

Bewertung: PunktPunktPunktPunktPunkt

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