Kompass-Challenge

7 Inspirationen zum Tagebuchschreiben

Tagebuchschreiben

Tagebuch schreiben ist eines der wirkungsvollsten Dinge, die du für dich selbst tun kannst. Du steigerst damit dein Wohlbefinden, schaffst es leichter, deine Probleme zu lösen, und lernst dich immer besser kennen.

Das ist wissenschaftlich erwiesen. 1986 führten die Wissenschaftler Pennebaker und Beall eine Studie durch, in der sie Probanden über einen längeren Zeitraum über ein traumatisches Erlebnis schreiben ließen. In der Folge fühlten sich die Probanden im Vergleich zu einer Vergleichsgruppe körperlich und psychisch deutlich besser. Seitdem gab es diverse Studien, die die Vorteile des Tagebuchschreibens bestätigten.

Aber so ziemlich jeder, der selbst Tagebuch schreibt, weiß um die positive Wirkung des Schreibens. 

Tagebuchschreiben macht zufriedener und hilft beim Probleme lösen

Indem wir unsere Gedanken, Sorgen und Probleme aufschreiben, sind wir gezwungen, sie zu strukturieren und zu ordnen. Das entspannt und vertreibt die Hilflosigkeit angesichts eines Wusts an Gedanken und Gefühlen, die man nun geordneter zu Papier gebracht hat. So fühlt man sich seinen Problemen weniger ausgeliefert und findet auch leichter Lösungen. Denn sie werden greifbarer. 

Aber auch glückliche und frohe Gedanken und Erlebnisse zu notieren, ist natürlich wertvoll. Weil man so das Positive im eigenen Leben erneut durchlebt und sich bewusst macht, was es alles Schönes im eigenen Leben gibt.

Fazit: Tagebuch schreiben ist eine wirklich gute Sache und wenn du gerade denkst: „Müsste ich mal wieder“. Oder: „Ja, eigentlich wollte ich das auch schon immer.“ Oder: „Mach ich ja, aber ein paar neue Impulse wären auch mal toll.“ Dann hab ich hier was für dich.

Auf unserer Zeit-zu-leben-Seite haben wir schon eine Menge Beiträge zum Thema Tagebuchschreiben veröffentlicht. Hier möchte ich dir 7 davon auf einen Blick vorstellen. So kannst du gleich damit starten, Tagebuch zu führen. Oder deinem Tagebuch mal eine etwas andere Richtung zu geben. Denn auch dafür ist hier was dabei:

1. Ich schreib ganz für mich – Tipps zum Führen eines Tagebuchs

Ralfs großer Beitrag zum Thema Tagebuchschreiben. Hier findest du praktische Tipps und Anregungen, die Lust machen, selbst ein Tagebuch zu führen. Von „Wozu überhaupt?“ über „Kreativitätstechniken“ bis hin zu verschiedenen Arten von Tagebüchern ist hier alles dabei. Ein wirklich guter Einstieg in das Thema Tagebuchschreiben. Um damit zu starten oder einfach wieder zu beginnen.

Hier kannst du die Tipps zum Tagebuchschreiben lesen.  

2. Tagebuch – aber worüber soll ich denn schreiben?

„In ein Tagebuch gehören meine täglichen Erlebnisse und meine Gedanken dazu.“ Das ist eine Möglichkeit, Tagebuch zu schreiben. Daneben kann es sehr interessant sein, sich mal eine Weile mit einer einzigen Fragestellung zu befassen. Zum Beispiel: „Was sind die 10 Dinge, die ich mir noch verzeihen muss?“ Oder: „Was ist mein Lieblingsort und warum mag ich diesen Ort so?“ Wenn du dir eine bestimmte Frage vornimmst und sie ganz ausführlich beantwortest, bohrst du ein bisschen tiefer als sonst und erfährst dabei Dinge über dich, die du noch nicht wusstest. Da ist sicher das ein oder andere Aha-Erlebnis dabei. Lies dazu die 16 Inspirationen für dein Tagebuch

3. Verstand und Gefühl beim Tagebuchschreiben zusammenführen

Wenn es drunter und drüber geht, eine schwierige Entscheidung ansteht oder man sich einfach unwohl fühlt, ohne so recht zu wissen wieso eigentlich. Dann hilft es, seine Gedanken zu sortieren und aufzuschreiben. Ebenso wichtig ist es jedoch, seine Gefühle wahrzunehmen. Mit diesem Beitrag bringst du Verstand und Gefühl beim Tagebuchschreiben zusammen. So kannst du bessere Entscheidungen treffen, dich wieder wohler fühlen und deine Probleme lösen. Lies wie du beim Tagebuchschreiben Verstand und Gefühl zusammen bringen kannst.

4. Warum Selbstreflexion heute so wichtig ist

Wer Tagebuch schreibt, denkt über sich nach und reflektiert sich selbst. Aber wieso ist das eigentlich so wichtig? Das erklärt unsere Gastautorin Katrin Linzbach in diesem Beitrag. Dazu gibt es 4 Tipps, wie du es schaffst, mehr Selbstreflexion in dein Leben zu bekommen. Außerdem gibt es Katrins persönliche 6 Reflexionsfragen als Inspiration dazu. Steigere deine Selbstreflexion beim Tagebuchschreiben mit diesen Tipps und Reflexionsfragen.

Wege aus der Einsamkeit

Oder wie man es schafft, echte Freunde zu gewinnen und dadurch ehrliche Nähe und Miteinander zu spüren: Dein Projekt: Wege aus der Einsamkeit.

5. Die Methode „Clustering“ (mit Vorlage)

Tagebuch schreiben mal anders. Beim Clustering schreibst du deine Gedanken in kleine Kreise auf dein Papier. Ein Vorteil ist dabei, dass du deine Gedanken ganz automatisch in kleinere überschaubare Portionen unterteilst. So strukturierst du dich besser und findest z. B. auch leichter Lösungen für ein Problem. Und noch ein Vorteil: Ziehe zwischen den Gedanken-Kreisen Linien. So werden die Zusammenhänge klar, die dir vorher womöglich gar nicht bewusst waren. Hier gibt’s ausführlichere Infos und eine Vorlage: Tagebuch-Clustering.

6. Ein Dankbarkeits-Tagebuch führen

Tagebuch als Glücks-Tipp Nummer 1? Ja, genau. Denn mit einem Dankbarkeits-Tagebuch machst du dir das Gute und Schöne in deinem Leben noch bewusster. Und das bringt mehr Glück und Zufriedenheit in dein Leben. Dazu beantwortest du dir möglichst täglich Fragen, wie z. B.: Was hat mich heute zum Lächeln gebracht? Oder: Was hat mir Freude gemacht? Hier gibt’s mehr Infos und weitere Fragen für dein Dankbarkeits-Tagebuch, den Glücks-Tipp Nummer 1.

7. Formular: Mein Ernährungs-Tagebuch

Tagebuch kann man zu vielen verschiedenen Themen und Fragestellungen schreiben. Aber ein Tagebuch kann auch sehr hilfreich sein, um Dinge über sich selbst herauszufinden. So kann man regelmäßig seine Stimmungen notieren, um eventuelle Muster zu erkennen, ein Kopfschmerztagebuch führen, um evtl. einen Zusammenhang zwischen Lebensweise und Kopfschmerzen herauszufinden, oder auch ein Ernährungstagebuch, um sich einen besseren Überblick über seine Ernährung zu verschaffen. Hol dir hier die Vorlage: Ernährungstagebuch.

Das Wichtigste am Tagebuchschreiben

Hast du Lust bekommen, Tagebuch zu schreiben? Aber vielleicht Bedenken? Vielleicht denkst du: „Das bekomme ich sowieso nicht hin. Hab ich schon so oft versucht“? 

Dann könnte unser Projekt: Tagebuch etwas für dich sein. Denn in diesem Selbstlernkurs begleiten wir dich über 10 Wochen mit dem Tagebuchschreiben. Du bekommst viele Ideen und Impulse, wie du Tagebuch schreiben kannst. Und dabei findest du ganz sicher dann auch deine ganz persönliche Art und Weise, ein Tagebuch zu schreiben, das dich wirklich weiterbringt. Wenn dich das interessiert, lies hier mehr dazu.

Wenn du Lust bekommen hast, Tagebuch zu schreiben, und es jetzt einfach mal ausprobieren möchtest, dann fang am besten so schnell wie möglich an. Am besten jetzt sofort. Und wenn es nur 10 Minuten sind. Denn schon in 10 Minuten kann man viel und ergiebig Tagebuch schreiben. Ideal wäre, wenn du es dir zur Gewohnheit machst. Denn dann bewirkt es am meisten. Du wirst merken, wie du immer mehr im Einklang mit dir bist, denn du kennst dich besser, du verstehst besser, wie du tickst, was dir wichtig ist, was du brauchst und wovon du weniger in deinem Leben willst.

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Kommentare

  • Tagebuchseiten schrieb ich zum Beispiel am PC, druckte die aus, wollte die zum Tagebucharchiv senden, tat das auch per Post eine Weile. Per Mail, so denke ich, ist es am einfachsten. Im Internet gab es mal die Tagebuchseite „Online diaries“, leider existiert das nicht mehr.Ich habe die abgedruckten Seiten noch, tippe die nun stückchenweise fürs Archiv ab (kann die Seiten nicht laden und hinsenden, da macht mein Programm nicht mit) und bewältige so auch wieder meine Vergangenheit, immer bissel dabei: das und das tue ich gerade,oder das und das hat sich gestern ereignet. Mit jedem halbwegs abgearbeiteten Stück Papier, welches ich dann vernichte, weiß ich: so ist es gut,am besten für mich. Gewisse Erinnerungen habe ich ewig in mir drinnen, aber so schaue ich besser auf heute und morgen.Um den normalen Alltag besser zu bewältigen, fiel mir letztes Jahr sehr schwer, da ich eine sehr gute Freundin verloren hatte.Was also lag näher,über Tod und Sterben auch zu schreiben? Wurde so ein Hobby von mir, kein sehr lebhaftes, aber ich lebe mit den Gedanken an meine tote Freundin und gedenke ihr so jeden Tag. Und ich denke, wenn sie mir was sagen würde, sie würde mir zustimen und lächeln und evtl.einen schrägen Witz drüber machen, den ich ihr nicht übel nehmen könnte.Man kann das Lachen wieder lernen, auch nachdem man traurige Ideen und Gedanken festgehalten hat, sie evtl.weitergegeben hat.Jedem kann es schließlich so ergehen, oder?

  • Ich schreibe mein Tagebuch direkt an das Tagebucharchiv, man muß aufpassen, dass man keine realen Namen mit schreibt, anders möchte ich meine Vergangenheit und meine Gegenwart nicht „aufarbeiten“. So gelingt es mir zum Beispiel sehr gut, mit Trauer um zu gehen. Und bei der Schreiberei fallen mir manchmal Ideen ein, die ich dann woanders im Internet weiterverarbeiten kann.Ich schreibe ab meinem 13.Lebensjahr, als es mir schon etwas schlecht ging, psychologisch meine ich. Probleme im Elternhaus, mit Lehrer,mit Mitschülern,später Angst allein bleiben zu müssen: das alles unter einen Hut zu bringen, anderen mitzuteilen in eine Art Tagebuch zu „pressen“: unheimlich wichtig. Und: mir völlig egal,bei welchen Gedanken ich anfange, ich schreibe einfach drauflos, geht am besten, rate ich auch den Unentschlossen, bevor sie zu grübeln beginnen, wie es denn nun weitergehen soll im Leben.Es hilft auch, sich einen Tagesplan zu machen, Motto:was nehme ich mir vor, was muß ich unbedingt erledigen oder was sollte ich unbedingt erledigen. Ist natürlich abhängig, ob man Rentner, arbeitslos, oder tätig ist.

  • Nachdem ich während einigen Jahren auch das Gefühl hatte, keine Zeit zu haben, hatte ich vor einem halben Jahr damit angefangen, (fast) jeden Tag drei erfreuliche Dinge ganz kurz in meiner Papieragenda zu notieren. Jeweils am Wochenende schaute ich auf diese Seite und erinnerte mich nochmals an diese schönen Ereignisse – gemäss dem Spruch „Wer sich gern erinnert, lebt zweimal.“ von Franca Magnani.
    Vor einem Monat nun habe ich mir zusätzlich ein wunderschönes, stoffbezogenes Buch gekauft und schreibe vor allem am Wochenende in mein Schatzbuch. Diese Zeit nenne ich „Schatzzeit mit mir“.

  • Ich gehöre zu den seltsamen Wesen, die hin und wieder, ziemlich regelmäßig Tagebuch schreiben. (Seit meinem 11. Lebensjahr, ich bin nun im 51. Lebensjahr.)

    Ich schreibe es handschriftlich, weil es schneller – es muss kein Gerät angeschalten werden; als eine, die das 10-Finger-Schreiben kann, wäre das „Schreiben“ ungefähr gleich schnell – und „begreifbarer“ ist. Auch gibt es wissenschaftliche Nachweise, dass sich mit der Hand Geschriebenes besser einprägt – auch beim Lernen, resp. im Studium interessant zu wissen.

    Ich denke, das Tagebuch schreiben kommt zu einer, wenn sie es braucht. Manchmal ist es halt nicht die Art, wie eine es braucht. Da kann eine To Do-Liste oder Kurznotizen in einem Kalendarium eventuell ein passenderer Weg sein. Darauf kann dann auch das Label Tagebuch gepappt werden. Jede definiert selbst, wie sie Tagebuch schreibt.

    Ich möchte es nicht missen. Es ist meine schriftliche Meditation, für die ich meine Regeln und meine Form gefunden habe.

  • Ich denke auch immer mal wieder darüber nach, mit dem Tagebuchschreiben zu beginnen. Aber ich kann mich auf keine Form einigen. Lieber auf Papier? Lieber digital? Wenn auf Papier – wie kann ich es auf Dienstreisen mitnehmen, ohne dass es zufällig mal gelesen werden kann? Wenn digital – wo speichere ich es? Und wie schreibe ich auf Dienstreisen, wenn ich nur den Firmenlaptop mitnehme? Am Handy? Das fällt das Tippen so schwer… Ich habe es sowohl auf Papier als auch digital ausprobiert – aber selbst die Zeit dafür „fehlt“ mir. Wie soll ich Meditation, Sport, Tagebuchschreiben usw. in mein Leben integrieren, in dem ich sowieso schon gefühlt zu wenig Zeit habe? Und wo kann ich schreiben? Zu Hause bin ich zu selten allein. In der vollen U-Bahn sollen meine Sitznachbarn nicht mitlesen… Ich bin noch auf der Suche…

  • Ich habe schon oft darüber nachgedacht, ein Tagebuch zu führen, weiß aber nicht, wie ich anfangen soll und verschiebe es dann immer wieder.

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