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Anleitung zum Loslassen

Von Tania Konnerth4 Kommentare

"Lass los, was deinem Glück im Weg steht: der kleine Coach" von Sigrid Engelbrecht. – München: Gräfe & Unzer, 2009. – 128 S. – ISBN-10: 3-8338-1370-9. – ca. 13,- EUR (Ringbindung, fester Einband, durchgehend farbig)

Loszulassen, fällt vielen von uns sehr schwer. Aber genau die Fähigkeit, uns von dem zu lösen, was uns nicht gut tut, ist ein Schlüssel für mehr Lebensqualität und Zufriedenheit. Und darum, wie wir das lernen können, geht es in diesem Buch.

Sigrid Engelbrecht hat die Gabe, klar und gut verständlich zu schreiben, dabei aber einfühlsam und sehr bezogen zu bleiben. Ihr Buch zu lesen gleicht einem guten, nährenden Gespräch. Mit viel Wissen und einem guten Gespür für Struktur führt sie uns durch das Thema – über einführende Worte und Hilfestellungen zur Selbsterkenntnis, über Hintergründe, die uns unser eigenes Verhalten verständlicher machen, bis hin zu praktischen Tipps für die Umsetzung zieht sich der Bogen des Buches.

Hier ein Blick ins Inhaltsverzeichnis:

Grafisch präsentiert sich das Buch in gewohnter Gräfe und Unzer-Qualität: ansprechend, übersichtlich und einfach wohltuend anzuschauen. Die Ringbindung ist allerdings gewöhnungsbedürftig und nicht wirklich praktisch, denn manchmal schließt das Buch so nicht auf Anhieb.

Ein kleines Manko hat das Buch: Es ist von der Ansprache nur für Frauen geschrieben. Das ist schade, denn das Thema dürfte auch für Männer interessant sein und die Aufmachung her ist geschlechtsneutral.

Fazit: Ein verständiger und praktischer Ratgeber zum Thema Loslassen.

Bewertung: PunktPunktPunktPunktPunkt

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  1. Lilly Bonert schreibt am 4. Mai 2009 um 10:24

    Hallo!
    Habe das Buch nicht gelesen. Fühle mich aberbei der Thema vom "Loslassen" angesprochen.
    Ich bin Mutter von 18 Jährigen Sohn.Mache zur Zeit große Sorgen um ihn.Der Auslöser ist- er will seine Lehre als Tischler,in die er schon 2 Jahre investiert hat, schmeißen.
    Es fehlt mir sehr schwer ihn loßlassen.
    Kann dieses Buch mir mit Rat beistehen?
    Würde mich sehr über eine Information freuen.
    Lieben Gruß
    Lilly Bonert

  2. Gabi Kram schreibt am 4. Mai 2009 um 20:11

    Hallo!

    Ob das Buch dafür geeignet ist, kann ich zwar nicht beurteilen, ich finde es allerdings sehr interessant.
    Sie suchen in Ihrer Lage einen Rat, wie Sie sich selber und Ihrem Sohn helfen können in einer schwierigen Situation . Einen mögliche Frage könnte sein:
    Ist es möglich ihn zu unterstützen, die Lehre noch durchzuziehen oder aber muss etwas anderes gesucht werden???????

    Bevor Sie ihren Sohn einfach "nur loslassen", konnten Sie bislang erfragen, was Gründe für ihn sind, die Lehre aufzugeben?
    Wie fühlt er sich? Worüber scheint er unzufrieden zu sein?
    Woran kann es liegen , dass er z.B. keine Freude , vielleicht zu wenig Erfolge oder Zufriedenheit spürt?
    Welche Vorstellungen von seinem Beruf hat Ihr Sohn?
    Klemmt es in einem Bereich?
    Hat er Ärger in der Schule , an der Arbeit oder ist es ok ?
    Wie zufrieden ist er mit der Schule und seinen Leistungen?

    Genauso wichtig wäre zu fragen:
    was klappt denn ganz gut oder gut?
    Was macht ihm Freude?
    Wie kann diese Freude vermehrt werden??
    Versuchen Sie ,ohne Vorwürfe auszusprechen ,miteinander zu sprechen.
    Er ist auf der einen Seite volljährig... daher auch verantwortlich für die Gestaltung seiner Lebensziele...
    Wie stellt er sich dieses Ziel vor, wie möchte er es erreichen?
    gibt es Päne dafür?
    Wie kann die Finanzierung aussehen, für die er ja auch zumindest mitverantwortlich ist.
    Wer könnte ein Ansprechpartner für Ihren Sohn sein und für Sie sein ( Ausbilder, Lehrer )?

    Ich wünsche Ihnen und Ihrem Sohn das allerbeste und einen guten Weg für eine Lösung, die ihren Sohn zufrieden macht mit sich und seiner Arbeit! Und auch für Sie wünsche ich Enmtwicklungen die etwas Beruhigung bringen .

    G.Kram

  3. Lilly Bonert schreibt am 7. Mai 2009 um 11:13

    Hallo Fr. Kram!
    Vielen Dank für ihre Antwort.Die viele Fragen, die sie bemerkt haben,haben wir uns auch gestelt und geschaut welche Lösung die beste ist. Und genau hier ist das Problem. Unserem Sohn geht es schlecht. Er fühlt sich im Betrieb nicht wool.Er wird von dem Chef und Mitarbeiter angemeckert. Wir haben natürlich nach dem Grund gefragt,und auch mit dem Betrieb gesprochen.Alles hat mehr mit ihm selbst zutun. Unser Sohn ist oft nicht bei der Sache,vergißt vieles, legt die Sache nicht zurück u.s.w. Ich muss noch dazu Sagen , das unser Sohn ADS hat. Und alles trifft zu. Die Problematik ist auch zu Hause bekant.Die Konzentration ist für wenig Zeit da. Wird aber schnell blokiert,wenn etwas nicht klappt oder wenn er angemeckert wird. Dazu kommt noch, dass er sich verliebt hatt. Er inwestiert sehr viel Zeit und Kraft in diese Beziehung. Das ist seine erste Freundin.Die Freundin hat ein Kind und leidet an Borderline Persönligkeit Störung.

  4. Lilly Bonert schreibt am 7. Mai 2009 um 11:25

    Wo ich grade bei aufzählen von der Problematik bin, merke ich wie kompex die Situation ist.Und stelle mir den Chaos im Kopf von meinem Sohn vor. Ich weiß auch nicht ob es o.k. ist,daß ich es Ihnen schreibe?
    Mochte mich aber herlich für die Antwort und die Wünsche bedanken.
    Lilly Bonert