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So oder so?

Von Tania Konnerth6 Kommentare

"Planen oder treiben lassen? Wie man merkt, ob man sich zu viel oder zu wenig Gedanken über sein Leben macht" von Michael Ebert und Timm Klotzek. – 256 S. – München: Heyne, 2009. – ISBN-10: 3-4531-5873-3. – ca. 18,- EUR

Das Kennenlernen dieses Buches war eine ziemlich wechselhafte Angelegenheit: Vom Titel her fand ich es sofort spannend. Ein erster Blick in das Buch hinterließ bei mir einen etwas negativen Eindruck – das Layout wirkte einen Tick zu aufgesetzt jugendlich und die Ansprache auch. Aber als ich dann tatsächlich zu lesen begann, wurde ich mehr als positiv überrascht – und das auf ganzer Linie!

Hier werden auf unterhaltsame, intelligente und geschickte Art Erkenntnisse aus Forschung und Literatur so zu Anregungen und Tipps verarbeitet, dass man damit ganz praktisch etwas für den Alltag anfangen kann. Es wird nicht vorgegeben, ultimative Weisheiten und Wahrheiten zu vermitteln, sondern es gibt Denkanstöße und Hilfestellungen, um die für sich ganz persönlich passenden Antworten zu finden. Antworten auf Fragen wie z.B.:

Das wirklich Tolle an dem Buch ist, dass die Autoren nie vorgeben, die Antwort zu kennen. Sie zeigen nur auf, was sie alles recherchiert haben und welche Schlüsse man aus den Erkenntnissen ziehen kann. Sie leisten damit die hilfreiche Aufgabe, komplexes Wissen so aufzubereiten, dass man es für persönliche Entscheidungen nutzen kann und sie bringen die Informationen in die praktische Erlebenswelt ihrer Leserschaft. Und das ist ausgesprochen nützlich.

Die Zielgruppe des Buches sind 20 – 35jährige, die mitten in der Lebensfindung, – planung – und umsetzung sind.

Fazit: Ein wirklich hilfreiches und anregendes Buch, das eine Fülle an Anregungen gibt, um sich Stück für Stück ein zufriedenes Leben zu basteln.

Bewertung: PunktPunktPunktPunktPunkt

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  1. Petra schreibt am 7. Juni 2009 um 11:02

    Halloooooo,

    das hört sich für mich interessant an. Was mir stört (!), ist das mit der Zielgruppe der 25 - 30jährigen!

    Lebensplanung und -gestaltung, das hört doch nicht ab 31 Jahren auf!

    Herzlichen Gruß
    von einer auch im hohen Alter von 50 immer noch planen und gestalten mag! Nämlich! ;-)

  2. Lina schreibt am 8. Juni 2009 um 21:37

    Petra hat recht. Warum sollte das Buch nur für Leute zwischen 25 und 30 interessant sein? Auch mit 50 steckt man heutzutage unfreiwillig immer öfters in der Berufsfindung, das Verhältnis zu den Eltern ist ein Thema, das einen wahrscheinlich ein Leben lang beschäftigt, ebenso Partnerschaft und Liebe.

  3. Rolf schreibt am 9. Juni 2009 um 20:18

    Wunderbar!!
    Vielen Dank für eure Aufmunterung. Ich dachte schon, für mich ist das Buch dann wohl nichts mehr, jenseits der 50.
    Aber auch mir stellt sich habe ab und zu die Frage, Planen oder treiben lassen? Ich hoffe, dieses Buch gibt mir eine Antwort. Denn auch ich glaube, dass diese Frage sich noch lange stellen wird, vor allem, weil ich vorhabe, recht alt zu werden.

  4. Silvia schreibt am 16. Juni 2009 um 13:07

    Ich - als Mittfünfzigerin - fühlte mich von der Aussage "Planen oder treiben lassen" auch sofort angesprochen und war dann sehr enttäuscht über die Altersempfehlung. Aber vielleicht schenke ich das Buch meinen Kindern - und schmökere dann ein bisschen darin....

  5. Tania Konnerth schreibt am 20. Juli 2009 um 06:32

    Die Altersangabe bezieht sich allein auf dieses Buch, also auf den Stil und die Inhalt - es ist, zumindest meiner Ansicht nach, sehr deutlich auf eine junge Zielgruppe hin ausgerichtet.

    Herzlich,
    Tania vom "Zeit zu leben"-Team

  6. Erwin schreibt am 29. März 2010 um 11:28

    Ich werde euch dann berichten, ob es für diese Altersgruppe passend ist. Ich falle gerade noch hinein. ;-) Ist es aber nicht egal? Das wichtigste ist die Einstellung und der Wille gewisse Dinge neu zu gestalten und sich weiterzuentwickeln. Alles Liebe!