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Ich kann alles souverän bewältigen!

Von Ralf Senftleben13 Kommentare

Alles wird gut. Alles wird immer besser und besser.

– Meine Lieblingsaffirmation von Nikolaus Enkelmann

In einem unserer letzten Beiträge ging es darum, dass unsere Einstellungen einen großen Einfluss auf unser Leben haben.

Heute möchte ich Ihnen eine ganz spezielle Einstellung zeigen, die für eine Menge unerwünschter Dinge in unserem Leben verantwortlich ist. Und ich möchte Ihnen eine Sichtweise vorstellen, die Ihr Leben deutlich einfacher machen kann.

Lassen Sie uns einmal einige typischen Sorgen und Ängste betrachten, wie zum Beispiel:

Wenn Sie sich mit Menschen über diese Art von Sorgen unterhalten, dann merken Sie schnell eines: Es geht eigentlich gar nicht um den Angstauslöser an sich. Es geht nicht um den Jobverlust, das Verlassen werden oder die Krankheit.

Es geht um eine ganz andere Sache: Und zwar um unsere Angst, dass wir mit einer solchen Situation nicht umgehen können. Wir haben Angst vor unserer eigenen Hilflosigkeit und Ohnmacht, die eine solche Situation in unserer Vorstellung mit sich bringen würde.

Hätten Sie noch Angst davor, Ihren Job zu verlieren, wenn Sie ganz und 100%-ig sicher wären, dass Sie diese Situation auf die eine oder die andere Art gut bewältigen könnten? Wahrscheinlich nicht, denn wenn Sie wissen, dass Sie es bewältigen können, wozu dann noch Angst haben?

Es geht bei unseren Sorgen also nicht um die Angst vor den konkreten Ereignissen (wie z.B. den Jobverlust), sondern was uns Probleme macht, ist die Einstellung: "Ich kann damit nicht umgehen".

Wenn wir aber nun davon ausgehen, dass unsere Einstellungen beliebig sind und dass wir sie ändern können, warum ändern wir nicht auch diese Sichtweise?

Wie wäre es, wenn Sie fest glauben würden:

"Ich kann mit 99% aller schwierigen Situationen umgehen und um die 1% mache ich mir dann Gedanken, wenn es soweit ist, weil ich ja jetzt sowieso nichts tun kann. Warum soll ich mir also jetzt mein Leben vermiesen?"

Was würde diese Einstellung in Ihrem Leben verändern, in Ihrem Gefühlsleben und in Ihrem Alltag? Was würde sich ändern, wenn Sie jeder Sorge und jeder Angst sofort mit dem Gedanken "Ich kann damit umgehen. Ich kann das bewältigen, wenn es soweit ist" begegnen würden?

Würde das Ihr Leben vielleicht einfacher machen?

  1. Michael schreibt am 11. Oktober 2007 um 14:31

    Stimmt genau, die bloße Einstellung "ich werde es schaffen" verändert sehr sehr viel. Umgekehrt könnte man auch sagen: Wer immer nur Probleme sieht, zieht diese magisch an.

  2. Heide schreibt am 12. Oktober 2007 um 14:56

    Es gibt ein (Sprich?)Wort:
    Zu viel leidet, wer eher leidet als es nötig ist.

    Das stimmt. Aber zugegebenermaßen ist es schwer, sich IMMER daran zu erinnern.
    Ich zumindest bin immer noch dabei, es zu üben. ;-)

  3. Morgenfrau schreibt am 13. Oktober 2007 um 06:17

    Guten Morgen,
    hier schreibt Morgenfrau.

    Da kann ich aus persönlicher Erfahrung nur zustimmen.

    Es ist nicht die Situation an sich, sondern meine Sichtweise der Dinge.

    Meine größte Angst war einmal ein Jobverlust.

    Dieses habe ich im letzten Jahr erlebt. Erst fühlte ich mich als Versager (nach 10 Jahren im Betrieb), dann meine "Zwangspause" Arbeitslosigkeit, die ich später als Auszeit sehen konnte. Und als meine Entwicklungszeit, weil ich in dieser Zeit meine sterbende Mutter begleiten konnte.

    Eine überwältigende Erfahrung für mich.

    Einen Job hatte ich wiederbekommen, diesen aber jetzt selbst gekündigt, wegen schlechtem Betriebsklima und mangelnder Wertschätzung.

    Ab dem 01.12.2007 mache ich mich selbstständig in Dienstleistungen, und ich bin hochmotiviert.

    Heute kann ich ohne diese Angst gelassen in die Zukunft schauen, für mich sehr beruhigend, denn ich werde es schaffen.

    Ganz liebe Grüße
    Morgenfrau

  4. Gerhard schreibt am 13. Oktober 2007 um 15:07

    Man erntet was man säht, was lassen Sie in Ihren Kopf rein?
    Medienterror schleift an Ihrem Panzer bis er weg ist!
    Werbung was Sie alles brauchen um glücklich zu sein - Sei jetzt dankbar und glücklich nicht erst morgen oder nie!
    Was du in deinen Kopf läßt hinterläßt ein gutes oder besorgtes Gefühl. Dies ist eine gelungene Seite - komme gerne zurück um die richtigen Dinge im rechten Licht zu sehen!

    Gerhard

    [Werbung entfernt]

  5. Andrea schreibt am 14. Oktober 2007 um 08:36

    ja das wird allerdings leichter. Man 'fokussiert' anders. Das Unterbewusstsein ist immer bemüht, dass die Erwartungen, die man hat, erfüllt werden. Und Befürchtungen sind negative Erwartungen. Es ist viel leichter, MIT dem Unterbewusstsein zu arbeiten, als dagegen. Man nimmt Dinge anders wahr, und/oder man nimmt andere Dinge wahr. Als ich das erkannte und auf mein Schuldenproblem anwandte, von dem ich fürchtete dass ich es mit meinen finanziellen Mitteln nicht bewältigen kann, war ich das Problem innerhalb eines Jahres los, und es war leicht. Ich weiß bis heute nicht, wie es genau funktioniert, aber... ich fahre ja auch Auto ohne wissen zu müssen wie man einen Motor baut. Da Schwierige daran ist ständig auf der Hut vor negativen Gedanken zu sein, die sich immer wieder heimtückisch von hinten anschleichen. Gruß
    Andrea

  6. Ingo Schmidt schreibt am 14. Oktober 2007 um 10:01

    Wovor ich Angst habe, genau DAS wird sich manifestieren. Denn Angst ist äußerst attraktiv, eine sehr starke Kraft.

    Solange ich mit bestimmten Gedanken (und den dazugehörigen Gefühlen) nicht sein kann (will), wird mein Leben von ihnen beherrscht werden. Erst sobald Angst nicht mehr attraktiv ist, werde ich diese Dinge nicht mehr (automatisch) in mein Leben ziehen.

    Der einzig wirklich funktionierende Weg, den ich gefunden habe, ist der, IN die Gedanken und Gefühle "hinein zu gehen". Solange bis ich in Frieden mit ihnen SEIN kann. Erst dann ist für mich der Weg frei, etwas wirklich Anderes sein zu können.

    Danke für das Behandeln dieses Kernthemas.

    Viele liebe Grüße *INGO*

  7. Boehlendorf schreibt am 16. Oktober 2007 um 11:33

    Eine Situation oder eine Angelegenheit besteht immer aus 100% und wird sich auch nicht verkleinern wenn ich einfach das eine %(Prozent),mit welchem Argument auch immer bei Seite stelle

    Dazu ein Wort:
    Es gibt auf der Welt die Gute und auch die Ungute Gedankenwelt. Das heißt im Klartext:
    Es werden uns Gedanken gesendet.
    Da unser Gehirn keine Gedanken selber produzieren, sondern nur aufnehmen kann, nehmen wir Gute sowie auch Ungute Gedanken auf.
    Somit ist ein Prozent immer noch vorhanden und arbeitet so lange daran bis der Mensch wieder nicht genau weiß, was mache ich nun wirklich richtig? Habe ich mich recht entschieden? Muss ich nicht doch noch etwas ändern ,oder verbessern? Und so weiter und so fort!
    Würder wir als Menschen endlich "alle" wieder an unseren Hergott glauben, Ihn fragen was wir tun sollen, dann bekämen wir immer die Rechte Antwort.
    Denn wir sind ALLE Kinder Gottes. Der Vater aber gibt uns ganz gewiss nur alles Gute .
    Somit Zufriedenheit,Glück und ein Sorgen-freies Leben.

    Alles Liebe allen Lesern.

  8. Boehlendorf schreibt am 16. Oktober 2007 um 11:38

    Eine Situation oder eine Angelegenheit besteht immer aus 100% und wird sich auch nicht verkleinern wenn ich einfach das eine %(Prozent),mit welchem Argument auch immer bei Seite stelle

    Dazu ein Wort:
    Es gibt auf der Welt die Gute und auch die Ungute Gedankenwelt. Das heißt im Klartext:
    Es werden uns Gedanken gesendet.
    Da unser Gehirn keine Gedanken selber produzieren, sondern nur aufnehmen kann, nehmen wir Gute sowie auch Ungute Gedanken auf.
    Somit ist ein Prozent immer noch vorhanden und arbeitet so lange daran bis der Mensch wieder nicht genau weiß, was mache ich nun wirklich richtig? Habe ich mich recht entschieden? Muss ich nicht doch noch etwas ändern ,oder verbessern? Und so weiter und so fort!
    Würder wir als Menschen endlich "alle" wieder an unseren Hergott glauben, Ihn fragen was wir tun sollen, dann bekämen wir immer die Rechte Antwort.
    Denn wir sind ALLE Kinder Gottes. Der Vater aber gibt uns ganz gewiss nur alles Gute .
    Somit Zufriedenheit,Glück und ein Sorgen-freies Leben.

    Alles Liebe allen Lesern.Ich nenne mich einfach:
    Ein Kind GOTTES

  9. nicoletta schreibt am 20. Oktober 2007 um 21:35

    AMEN!!

    Welcher Gott? Welche Religion? Wo ist der Sender, wer der Verantwortliche - für meine Gedanken im Hirn?

    Wenns doch so einfach wäre.

  10. Günter schreibt am 21. Oktober 2007 um 07:06

    Zur Affirmation:

    Ist es nichr so, das unser"Unterbewußtsein" die Formulierung alles wird besser, gar nicht verarbeiten kann?
    Warum nicht: alles ist ok !
    (Radikaler Konstruktivismus)

    Gruß

    Günter

  11. Monika schreibt am 22. Oktober 2007 um 21:49

    danke für das Thema, das mich schon lange beschäftigt: Hilflosigkeit. Ich denke auch, dass es oft Angst ist, die man benennen kann oder auch nicht. Kann man sie benennen, kann man damit "arbeiten", ist sie diffus, ist es auf alle Fälle gut, zu wissen, dass man ja immerhin für einen Großteil der Probleme gute Lösungen findet und gefunden hat. Ich nehme seit mir der Zusammenhang zwischen Hilflosigkeit und Angst klar wurde bei diffusen und anderen Ängsten ein homöopathisches Mittel: Aconitum C200. Das ist ein Mittel bei Angst und Schreck, sogar bei plötzlichem Fieber ist es hilfreich.

    Es ist wunderbar, für immer noch mehr Situationen gute Lösungen zu finden, das macht mit der Zeit sicherer

    Eine gute Zeit Euch allen
    Monika

  12. Biene schreibt am 23. Oktober 2007 um 18:16

    Tolle Kommentare, vielen Dank.
    Ich halte es hinsichtlich der Affirmation auch lieber mit folgendem:
    ALLES IST GUT
    denn das alles "wird" gut impliziert, dass es jetzt nicht gut ist, und schon ist man wieder drin im Teufelskreis des Hinterfragens. Man nährt seine Angst.
    Ich habe mich auch lange gefragt, wie ich das denn machen soll, die Angst nicht mehr zu beachten.
    Ich kann nicht sagen, wie es passiert ist, Tatsache ist, dass ich mich mittlerweile freue
    dass das Leben genau so ist, wie es ist;
    ich bin an der richtigen Stelle;
    ich stehe vor den richtigen Aufgaben.
    Die Angst lasse ich, sofern sie auftaucht, "nebenher" mitlaufen, ohne ihr wie früher Lebensinhalt zu schenken. Ich sag zu ihr: "Ach, hallo, auch mal wieder da? Geh mal ein Stück zur Seite, ich muß mich da um eine Sache kümmern" dann habe ich da Gefühl, die Angst schaut noch einen Moment zu und verliert dann das Interesse daran.
    Und noch eins: das Universum versorgt uns ganz prächtig. Daran glaube ich auch fest. Alles ist gut. Genauso, wie es ist.

  13. Steeler schreibt am 25. Oktober 2007 um 18:29

    Keine Panik zu bekommen wenn seltene Situationen unverhofft eintreten ist eine Herausforderung..man schafft so viel wenn man muß und dies sollte man sich schon im Vorraus klar sein, dann lebt es sich einfach leichter...WO WIR SIND IST OBEN!!! WO WIR SIND IST GLÜCK!!!