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Wie Sie mehr verdienen

Von Ralf Senftleben12 Kommentare

Mir scheint es einen erstaunlichen Zusammenhang zu geben, zwischen unserem Einkommen und dem Wert, den wir uns selbst beimessen.

– Unbekannt

Viele Menschen beschäftigt die Frage: “Wie kann ich mehr Geld verdienen?” Diese Frage lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten, aber ich habe dazu ein paar Punkte gesammelt, die in meinen Augen direkt oder indirekt beeinflussen, wie viel Geld Sie verdienen können. Sie können diese Checkliste nutzen, um Ihren eigenen Standort zu überprüfen. Je öfter Sie auf der “Trifft zu”-Seite sind, desto einfacher fällt es Ihnen wahrscheinlich, Geld in Ihr Leben einzuladen.

Ist Ihre Arbeit in Ihren eigenen Augen wertvoll?
Ist Ihre Arbeit in den Augen Ihres Arbeitgebers oder Ihrer Kunden wertvoll?
Lösen Sie mit Ihrer Arbeit ein wichtiges Problem und bieten Sie den Abnehmern Ihrer Leistungen einen wirklich wertvollen Nutzen?
Wissen die richtigen Leute (also die, die über Ihr Gehalt, Honorar entscheiden) um den Wert Ihrer Leistungen?
Schätzen und respektieren Sie selbst die Menschen, für die Sie beruflich Ihre Leistungen erbringen?
Schätzen und respektieren diese Menschen Sie im Gegenzug?
Sind Sie selbst bereit, für wertvolle Leistungen mehr als angemessen zu bezahlen?
Haben Sie ein stabiles Selbstvertrauen? Trauen Sie sich etwas zu?
Haben Sie Mut und sind auch einmal bereit, ein kontrolliertes Risiko einzugehen?
Können Sie etwas deutlich besser als andere und ist dieses Talent in der Wirtschaft begehrt?
Bewegen Sie sich in einer Branche, in der Geld im Allgemeinen ausreichend vorhanden ist?
Lieben Sie Geld und haben Sie kein Problem damit, es anzunehmen (und weiterzugeben)?
Haben Sie das Gefühl, dass Sie ein wertvoller Mensch sind und viel Geld verdient haben?
Schützt Ihr gesunder Menschenverstand Sie davor, etwas hereinzufallen, das mit der Gutgläubigkeit, der Hoffnung und auch mit der Gier der Menschen spielt (wie z.B. unrealistische Geldanlagen mit utopischen Renditen u.ä.)?

Mit dieser Checkliste können Sie dem Thema “Ich und Geld” auf den Grund gehen. In der Liste stecken natürlich auch ganz viele Ansätze, wo Sie etwas verändern können. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg damit, mehr zu verdienen.

  1. Juliane Crefeld-Nipps schreibt am 13. Januar 2008 um 17:20

    Sehr gut, ich glaube, es ist ein grundsätzliches Problem, das Menschen sich nicht ausreichend Wert schätzen. Geld hat eben als Maßeinheit für Werte immer indirekt etwas damit gemein. Geld anzunehmen ist auch oftmals Erziehungsmäßig als etwas unsolides und unseriöses anzusehen. Insbesondere Menschen aus "Helferberufen" haben hier ein Problem aus meiner Erfahrung heraus. Ich bin es Wert, das ist ein Glaubensatz, den die Menschen sich verinnerlichen sollten. Gäbe es mehr eigene Wertschätzung, gäbe es mehr Liebe unter den Menschen und das täte allen gut.

  2. Wissen? schreibt am 13. Januar 2008 um 17:50

    Hallo,
    ich finde, dass diese Idee sehr interessant ist. Geldverdienen und Selsbtwert.
    Gibt es hierzu wissenschaftliche (empirische) Studien?
    Vielleicht dazu, wie Menschen ihren Selbstwert einschätzen und wie viel sie verdienen?

  3. nanahempke schreibt am 14. Januar 2008 um 09:10

    ich finde das teham sehr spannend- klar jeder will mehr geld verdienen, warum auch cniht, aber ich entscheide mcih manchmal ganz bewusst da gegen- ich bekomme von menem kollegen ein angebot neben der arbeit mir etwas geld zu verdienen indem ich einen lehrgang für ohn mitmache- aber ich sage, nein, ich möchte am wiochenende auch mal frei haben und genieße die zeit, auch wenn das leicht und gut verdientes geld wäre- aber da ist mir die zeit wichtiger als das geld :o)
    genauso wenn viele leute rumstönen si ehaben kein geld und es reicht vorne und hiten cniht, dann frrage ich mcih immer, müssen es denn in einer großstadt wie berlin zwei autos sein? zwei große autos?
    und muss es immer das neueste handy , spielconsole oder ähnliches sein, die neusten markenklamotten?
    ich finde nein, aber das stönen hört trotzdem cnith auf, wenn man ihnen das vorschlägt.. ;o(

  4. U. schreibt am 14. Januar 2008 um 12:27

    Also - verstehe ich das jetzt richtig: übertragen auf Menschen, die z. B. von ALG II leben, heisst das - wenn sie sich selbst mehr wertschätzen würden, bekämen sie auch mehr Geld?
    Interessant - somit ist eigentlich jegliche Politik, die regulierend eingreift, überflüssig, weil ja jeder z. B. seine Armut selbst beseitigen kann - alleine dadurch, dass er sich einfach mehr wert ist...
    Mich würden jetzt Menschen interessieren, bei denen das wirklich funktioniert hat. Ja - eine Studie wäre sehr hilfreich.

  5. Ralf Senftleben (von Zeit zu leben) schreibt am 14. Januar 2008 um 15:26

    U. - meine Liste ist ja von mir nicht umfassend gemeint. Und Politik/System und Eigenverantwortung ist kein entweder-oder sondern kann auch ein sowohl-als-auch sein. Natürlich kann Politik + Gesellschaft steuerend eingreifen. Aber man selbst kann auch eine Menge tun.

  6. Eva-Maria schreibt am 14. Januar 2008 um 16:16

    Hallo !Ich bin überzeugt davon, dass man mit einer gesunden Einstellung zum Geld auch dieses anzieht. Es kommt immer darauf an,was man sich vorstellen kann.:)Ich bin zwar nicht besonders vermögend aber ich fühle mich reich,denn ich habe immer zum richtigen Zeitpunkt alles notwendige!!Jeder muss mal in Ruhe überlegen,wie "reich" er in Wirklichkeit ist und auch für vielleicht Selbstverständliches dankbar sein!! Man muss sich Grosses vorstellen können,dann wird man es auch erreichen :))Schöne Woche noch, Eva

  7. Regina schreibt am 14. Januar 2008 um 19:30

    nun habe ich bei fast allen sparten in gedanken "trifft zu" angekreuzt und trotzdem- die wirtschaftslage muß schon zum kundenklientel passen und bei mir ist es so, dass viele der tierbesitzer ein sonderliches soziales umfeld haben, tendenz steigend, inkasso, offenbahrungseid, unbekannt verzogen ist mittlerweile traurige routine und wir sind gar nicht (mehr)gutmütig. wenn das geld fehlt, die angebotene leistung zu bezahlen....ich habe den knopf zum drehen der situation noch nicht gefunden obwohl ich ihn suche.evtl. liegt es daran, dass dem umgang mit Tieren so ein "charity" charakter zugeordenet wird. Sind wir doch immer noch zu gutmütig? nachdenklich grüsst regina

  8. Hubert schreibt am 15. Januar 2008 um 02:58

    Schon möglich, das der Eigenwert, den wir uns beimessen, etwas mit unserer Einkommenssituation zu tun hat, aber ich vermute mal nur marginal
    Obwohl der Gedanke etwas bestechendes hat, sich quasi wie der Baron von Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Baron von Münchhausen galt als genialer Geschichtenerzähler und hatte eine blühende Phantasie. Realitäten sehen oft anders aus.

    Der vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden herausgegebene Bericht Armut und Lebensbedingungen – Bericht für Deutschland 2005 gibt auf 56 Seiten detailliert Auskunft darüber welche Gruppen hierzulande mehr Geld verdienen und wer weniger.

    Gehören sie zu folgender Gruppe dann ist ihre Armutsgefährdungsquote besonders hoch:

    Allein lebend (Alter zwischen 16 und 24 Jahre) 53%
    Arbeitslos 43%
    Allein erziehend 30 %
    Beide Elternteile ohne Berufs- und Schulausbildung 27 %
    Allein lebend 26%
    Kein Schulabschluss Keine Berufsausbildung 26 %
    Neuer Bundesländer einschl. Berlin 17%

    Weniger Gedanken um ihr Einkommen müssen Sie sich machen, wenn Sie folgenden Gruppen angehören:

    Voll erwerbstätig Haushalt mit 2 Erwachsene ohne Kind 3%
    Voll erwerbstätig Haushalt mit 2 Erwachsene ein Kind 4%
    Voll erwerbstätig 4%
    Haushalt mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern 7%
    Hochschulabschluss 8%
    Männlich 25 – 49 10 %
    Früheres Bundesgebiet ohne Berlin 12 %

    13 % aller Deutschen sind im Durchschnitt von Armut bedroht.
    (Quelle: Statistisches Bundesamt 2006 – 15- 1354)

    Ich denke, das Einkommen hat eher damit zu tun, welcher soziologischen Schicht man zugehörig ist, es sei denn, das bereits der Eigenwert darüber entscheidet, ob ich allein lebend, arbeitslos, alleine erziehend oder ob meine Eltern ohne Schul- und Berufsausildung sind.

  9. U. schreibt am 15. Januar 2008 um 08:09

    Danke Hubert! Diese Zahlen hatte ich leider gestern nicht zur Verfügung - aber ich hatte das Gefühl, dass an dem Denkansatz etwas nicht stimmt. Ich finde, diese Zahlen liefern einen sehr guten Denkanstoß.
    Ich kann sicher selbst eine Menge tun, aber das hat Grenzen, die ich nicht immer beeinflussen kann.

  10. Claudia Kimich schreibt am 15. Januar 2008 um 19:45

    Seit ich 2004 das Thema Gehalts-/Honorar- und Preisverhandlungen in mein Coaching- und Vortragsthemen aufgenommen habe, tue ich zwischen November und Februar fast nichst anderes mehr. Es gibt da wohl eine großen Bedarf. Ich stelle bei meinen Klientinnen und Klienten fest, dass meist durch eine intensive Auseinandersetzung und Vorbereitung Erfolg bei den folgenden Verhandlungen zeigt. Dabei ist der Punkt der eigene Wert sehr wichtig, vor allem den eigenen Wert in Form von Leistung dem gegenüber darzustellen. Auch sehr wichtig ist sich mit der gegenübersitzenden Seite zu beschäftigen und deren Sichtweise zu sehen. Und dann ist da auch immer noch der preis den es zu zahlen gilt, andere Stadt, Branche, Unternehmen? Bin ich wirklich bereit Konsequenzen zu ziehen, wenn mein Wert nicht erkannt und honoriert wird? Fragen über Fragen, und noch mehr Antworten, wenn Sie sich damit beschäftigen. Ich freue mich immer sehr, wenn wir diesen - UAH ich muss über geld verhandeln Knoten - lösen können und die Menschen das ausstrahlen und dann auch mehr Erfolg haben. Viel Spaß beim Gehalts-/Honorar- und Preisverhandeln!

  11. Udo schreibt am 28. Januar 2008 um 22:51

    ich habe immer probleme mit meinem selbstwert. so gut kann ich gar nicht sein, dass ich es selber auch glaube. ich kann mich auch schlecht verkaufen. das ist blöd. daran arbeite ich. aber das zweite ist: ich interessiere mich nicht für geld. mir ist geld wurscht. und irgenwie hab ich genug geld, wenn auch für andere vielleicht wenig. ich brauch nicht alles was alle haben, hab ein winzig auto, fahr aber eh lieber mit der straßenbahn, brauch keine großen reisen und keine tollen dinge. darum arbeite ich am liebesten auch für wenig geld. weil dieses - nur wenn es viel kostet ist es auch etwas wert - ja auch nur gerade jetzt in ist, oder? mir kommt immer vor, die schönsten sachen im leben sind gratis bzw nicht besonders teuer: ein sonnenuntergang, eine gute beratung unter freunden, ein gemeinsames spaghetti-essen, ein paar tage zu hause im pyjama, ein kollegiales gespräch. dass schönste mitbringsel aus meinem letzten (billigen) urlaub waren die aller-wunderschönsten, einzigartigsten steine, die ich am strand fand und die ich um kein geld der welt verkaufen würde.
    und ich mag menschen. und denen mag ich was geben, und das tu ich auch in meinem beruf und das kommt gut an, aber ich mag nix verkaufen.
    hm - ich hab echt probleme den zusammenhang zwischen geld und wert zu sehen. tät mich echt interessieren was ihr da draußen im cyberspace sagt. vielleicht muss ich ja umdenken lernen, damit endlich mal was wird aus mir.

  12. Kasriel schreibt am 27. Oktober 2008 um 20:59

    Hallo Ihr
    Ich denk es gibt einen Klaren zusdammenhang zwischen dem Selbstwert und Geld. Zb. Es gibt nur Billigjobs weil es Menschen gibt die fast die gleiche Arbeit tun, wie Voll Bezahlte für wenig Geld. Wenn Menschen sich mehr Wert währen, würde es keine Billigjobs geben. Keiner würde diese Arbeit zu diesem Preis tun. Das was natürlich dazu kommt ist, zu glauben ich brauch das alles was man Kaufen kann, Somit geht es ab in die Skaverei. Und doch ist es wieder die Eigene Wertschätzung Sich wirklich Autonom zu entscheiden und sein leben nicht auf Mangel ( Schulden)sondern auf Wohlstand aufzubauen. Das Fehldenken das Ich Wohlstand zeige mit dem neuen Auto führt direkt zum Mangel. Den jedeform von Kredit ist Mangel. Wohlstand gibt es nur auf der Basis dessen was ich Plus auf dem Konto habe. Somit lebt der in Wohlstand der ein Kleines aber Bezahltes Auto fährt. Er zeigt seinen Innere Wertschätzung an, sich nicht versklaven zu wollen.
    Das andere was mich bedenklich stimmt das so viele nach Studien schreien. Wozu. Belegen kannst du alles. Eigene Wertschätzung bedeutet auch seinen Blick in sich zu richten und seinen Weg und seine Wahrheit leben. Verantwortung für sich zu übernehmen. Mein eigener Wert hat nichts mit dem Wert zu tun denen mir andere Geben, sondern einzig mit dem Wert dem ich mir bei messe.Wenn ich sag ich bin klein und brauch nicht viel, kommt auch nicht viel Energie( Geld). Wenn ich sag, Ich bin schon wichtig und übernehme Verantwortung und brauche mehr Energie kommt auch mehr. Einzig wir selbst entscheiden. Im Mangel zu leben ist auserdem einfacher und gesellschaftskonformer. Es lässt sich vorträfflig Jammern. DAs was du heute Denkst über dich, entscheidet darüber was du morgen bekommst!