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Funktionieren “Bestellungen beim Universum”?

Von Ralf Senftleben31 Kommentare

"Spannst du eine Saite zu stark, wird sie reißen. Spannst du sie zu schwach, kannst du nicht auf ihr spielen."

– Siddhartha Gautama (Buddha)

Wenn man sich mit der Frage beschäftigt, wie man glücklicher, zufriedener und erfolgreicher im Leben sein kann, gibt es die einen die sagen:

Du musst richtig ranklotzen, aus den Puschen kommen und etwas leisten. Du musst dich anstrengen, und handeln und etwas tun für dein Glück. Der frühe Vogel fängt den Wurm und Erfolg hat nur der, der sich durchbeißen kann.

Und dann gibt es die andere Fraktion, die sagt:

Du musst nur loslassen, du brauchst nichts tun, musst das Glück nur zulassen. Es gibt nichts zu tun, das Glück ist schon da. Außerdem kann ich mir ja alles beim Universum bestellen und es kommt ganz allein zu uns, ohne Anstrengung und mühelos. Wir erschaffen uns unseren Wohlstand einfach, indem wir mit unseren Gedanken unsere eigene Realität erschaffen und indem wir einfach "anziehen", was wir uns wünschen.

Welcher Weg ist nun der Richtige? Für mich persönlich haben beide Recht. Manchmal ist es notwendig, sich richtig anzustrengen. Und manchmal ist es wichtig, loszulassen. Aber das eine ohne das andere ist entweder spaßfrei oder wirkungslos.

Ich bin ja ein großer Anhänger vom Weg in der Mitte. Ich finde es wichtig, etwas zu leisten und sich anzustrengen. Unser Wohlstand in diesem Land beruht auch auf Leistung. Aber ich weiß auch, dass loslassen und abwarten manchmal der beste Weg sind, um am Ziel anzukommen. Aber eben nicht immer.

So wie Siddhartha eben gesagt hat: Die Seite darf nicht zu straff gespannt sein, aber auch nicht zu schwach.

Ganz oft wird sich nichts bewegen, wenn wir uns nicht bewegen und etwas tun für unser Glück. Und dann wieder müssen wir aufpassen, dass wir nicht zu viel vom Gleichen machen.

Es ist letztlich so wie in der Landwirtschaft: Da gibt es arbeitsintensive Zeiten, wo die Felder bestellt werden müssen und wo geerntet wird. Und dann gibt es Zeiten, wo man den Pflanzen nur beim Wachsen zusehen kann.

Aktion und Loslassen… das sind die beiden Zutaten, die in der richtigen Mischung für mich ein erfolgreiches und glückliches Leben ausmachen.

  1. Manuel schreibt am 4. April 2008 um 17:09

    Lieber Ralf,

    Die Schwierigkeit steckt oft in der Entscheidung wann Aktion und wann Loslassen.

    Grüsse aus Lissabon

    Manuel

  2. Libra schreibt am 4. April 2008 um 20:05

    Ich war eigentlich auch immer der Meinung, ich müsste mich nur ordentlich anstrengen, um ans Ziel zu kommen, aber ich erkenne durchaus, dass ein Wechsel zwischen Aktion und Loslassen durchaus sinnvoll erscheint. Aber wie Manuel schon schreibt - die Entscheidung, wann was richtig sit, die ist oftmals schwer zu treffen. Daran liegt es dann wohl, das wir uns oft so schwer tun, ein glückliches und erfolgreiches Leben zu führen.

    liebe Grüße
    Libra

  3. Brigitte Schucht schreibt am 6. April 2008 um 09:41

    Hallo Ralf !
    Ja** es ist wohl richtig, "Aktion und loslassen", daß muß man können und sich aneignen, aber so ein Mittelmaß zu finden ist schwer und dennoch ein wichtiges Ziel zum Glück! Ich lebe glücklich , seit ich erkannt habe
    "" Leben und Leben lassen "" bzw.
    "" mein Ziel , ist gleichzeitig mein Faden und zwar
    jeden Tag erneut:
    "Ich lebe jeden Tag , als sei es der letzte Tag" ,
    somit kommt das Glück von ganz allein,,,,,,!
    Liebe Grüße !
    Brigitte

  4. Dagmar Borchart schreibt am 6. April 2008 um 09:48

    Ich denke für jemanden der es gewohnt ist zu agieren, wird es schwer sein los zu lassen, und jemand der sich eher abwartend verhällt und dem es schwer fällt aktiv zu werden, wird es bevorzugen abzuwarten. Das heißt die Tendenz ist bei beiden schon vorgegeben und vermutlich nicht im Gleichgewicht. Nun macht es eben Sinn, dieses Gleichgewicht herzustellen.
    Auch ich gehöre zu den Menschen, die eher agieren und der Glaubensatz du mußt dich anstrengen, erhält immer wieder Oberhand. Und ich beneide manche, denen fast alles ohne Anstrengung in dem Schoß fällt. Spätestens dann besinne ich mich, daß ich mir die Schwere oft selber einlade und ich zu wenig Vertrauen habe, dass es auch leicht gehen darf.
    Liebe Grüße
    Dagmar

  5. Winfried schreibt am 6. April 2008 um 10:09

    Zu diesem Thema fällt mir das in den letzten Jahren in Medien häufig verwendete "Life Balance" - "Das leben im Gleichgewicht" ein. Offensichtlich eine den Nerv der Zeit treffende Erkenntnis. In der Tat, so scheint mir auch nach eigener Erfahrung, die Kunst der Balance eine gewisse Herausforderung zu sein. Mit hilft und hat geholfen, wenn ich einfach aufmerksam für mich und die Lebensmonente in meinem Umfeld, in meinem Wirkungskreis bin. Als ich über längere Zeit in diesem Zustand achtsamer Wahrnehmung geblieben bin, habe ich immer mehr Nuancen für meine eigenen Bedürfnisse und die anderer Menschen (Freunde; Kunden, ...)entdeckt. Seitdem fallen mir häufiger Entscheidungen, wo es um Einsatz, Engagement oder Loßlassen und den "richtigen" Zeitpunkt, die "richtige" Dosis geht, leichter. Meine innere Stimme, die Intuition ist viel schneller zur Stelle und unterstützt mich beim Einschätzen und Festlegen. Ich bin in diesem Punkt inzwischen lockerer und ausgeglichener geworden.
    In diesem Sinne: viel Spaß bei Ihren Erfahrungen !

  6. Elisabeth schreibt am 6. April 2008 um 10:10

    Aktiv sein und loslassen sind die beiden Seiten einer Medaille. Das Leben sagt uns immer wieder, dass beides dazugehört: Tag - Nacht, Licht - Schatten, Nähe -Distanz, Yin -Yang, Aktiv sein -Loslassen ... Das eine geht nicht ohne das andere. Und die Schnittmenge der jeweiligen Pole ist die Mitte, die wir suchen, um uns ausgeglichen und glücklich zu fühlen. Deshalb ist es wichtig beides zu leben. Ich wünsche allen das Vertrauen in sich, beides auszuprobieren, um die Mitte zu finden.

    Einen sonnigen Sonntag wünscht
    Elisabeth

  7. Petra schreibt am 6. April 2008 um 10:32

    Hallo Ralf,
    "Aktion" und "Loslassen" - der Weg der Mitte gehen, das beschäftigt auch mich. Ich glaube, dass die Mitte gut ist und auch dass "an Grenzen gehen" gut ist. Manchmal muss man viel leisten und kommt dadurch an die eigenen Grenzen. Und man steht da, fast ungläubig wenn mal wieder alles "Leisten" nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat. Stattdessen jedoch die Erfahrung, dass wohl nicht das "Leisten" sondern das "Abwarten" dran gewesen wäre.

    Und umgehkeht ging es mir oft auch so, dass es gut und wichtig war alles reinzugeben und wirklich zu arbeiten, zu tun, zu leisten machmal auch bis zur Grenze - und es hatte Erfolg.

    Doch das Abwarten und Loslassen bringt mich mehr an meine Grenzen - weil "Nichtstun" so ungewohnt ist und mein Verstand immer wieder dazwischen geht und mich antreibt. Für mich geht es dann um`s Entscheiden für das eine oder andere und auch um das Verneigen vor dem Leben, vor allem vor den Gesetzmäßgikeiten des Lebens - die nicht unserem Plan, unserem Verstand und oft auch nicht unseren Zielen folgt.

    Glücklich leben ist deshalb für mich die Kunst zu fühlen und zu riskieren wann ich in Aktion trete und wann ich einfach nur warte und in der Zwischenzeit vielleicht mal was ganz anderes mache. Zum Beispiel spontanen Urlaub :-) - damit habe ich super Erfahrungen gemacht.
    Schöne Grüße
    Petra

  8. Irmgard schreibt am 6. April 2008 um 10:35

    Ich denke, es geht nicht um ENTWEDER Aktion ODER Loslassen.

    Meiner Erfahrung nach ist der erste Schritt das Loslassen und Wünschen und Sich-auf-das-Ergebnis-FREUEN. Bleibt man in dieser Haltung, so kommen irgendwann ganz von allein die richtigen Impulse. Und wenn man auf die hört, führen die dann ganz von selbst zu den richtigen "Aktionen"! Und die können dann für Außenstehende durchaus wie "Ranklotzen" ausschauen, machen aber dann total Spaß, weil sie einen dem gesteckten Ziel näher bringen!

    Mir geht es mit vielen ungeliebten Arbeiten so: Ich schaue mir die ungeputzten Fenster tage- und wochenlang an und denke weniger daran, dass ich das jetzt demnächst dringend machen MUSS, sondern ich stelle mir oft vor, wie schön es wäre, aus sauberen blitzblanken Fenstern zu gucken. Und dann gibt es in nicht allzu langer Zeit IMMER einen Moment, wo alles stimmt: Ich habe die Energie, habe Zeit dafür, und dann sehe ich mir selbst staunend dabei zu, wie ich plötzlich die Sachen zum Fenster putzen herbeihole und anfange!

    Am besten funktioniert das, wenn so ein Impuls ganz allein aus mir selbst kommt und diese leise Stimme nicht von irgend einem lauten Druck-ausüben von außen ("nun mach doch mal endlich") übertönt wird.

    Beim ersten Schritt (dem Wünschen) ist es aber total wichtig, nicht an ein abwehrendes "Das will ich nicht so haben" zu denken (das macht einen nur niedergeschlagen und bewirkt das Gegenteil) sondern sich die Wünsche in einer Form zu überlegen, wo sie einem ein Hochgefühl geben, wenn man an sie denkt!

    Ich lebe schon bestimmt 20-25 Jahre auf diese Weise (bin über 50), und habe dadurch schon viel auf den ersten Blick Schwieriges ziemlich gut hingekriegt. Aber letztens bekam ich ein Buch in die Finger, das das alles so richtig gut beschrieben hat: Es heißt "Aufwachen, dein Leben wartet! - Die erstaunliche Macht der Gefühle" von Lynn Grabhorn, das kann ich nur wärmstens empfehlen!!

  9. Ingo schreibt am 6. April 2008 um 10:43

    Die Unterscheidung ist simpel:

    Mein Leben ist stets der physische Ausdruck des Gedanken-/ Emotionalfeldes, das ich im Augenblick BIN.

    Wenn ich ein anderes Jetzt will als das jetzige, dann muß ich mein derzeitiges loslassen. Um Platz zu schaffen für das neue.

    Niemand kann etwas in eine volle Tasse hineingießen. Das geht erst dann, wenn sie leer ist.

    Die Frage ist: wenn ich mein derzeitiges Jetzt nicht sein will/kann, wie will ich dann ein anderes Jetzt sein (können).

    Mein derzeitiges Jetzt SEIN lassen öffnet alle Türen. Vom erfüllten Jetzt in ein anderes wechseln ist der natürliche Weg.

    Wer gegen das Jetzt ankämpft, macht es sich schwer. Selbst gewählt. In voller Freiheit. ;-)

    Danke für dieses Kernthema.
    Glück & Segen

    *INGO*
    CoreCoach.org

  10. Jade schreibt am 6. April 2008 um 10:45

    hallo ralf,
    "zeit zu leben" lese ich immer gerne.herzlichen dank euch beiden dafür.
    loslassen und anstrengen. flow, ein großes glücksgefühl in selbstvergessenheit und völliger präsenz entsteht bei mir durch konzentration und anstrengung auf eine sache, aufgabe. wenn ich meinen inneren impulsen folgen kann und mich in diese richtung hin bemühe, anstrenge ohne mich zu überziehen ist es oft gut.
    loslassen hängt oft mit vertrauen ins leben, ins eigene leben spüren können zusammen.
    meine wünsche ins universum geben - bei mir hat das noch nie zu entwicklung oder ergebnissen geführt. ein gutes leben ist ja nicht unbedingt gleichbedeutend mit erfüllten wünschen und sehnsüchten...
    mit großem interesse habe ich alle anderen komentare gelesen.
    euch allen einen schönen sonntag
    wünscht euch
    jade

  11. Susanne schreibt am 6. April 2008 um 10:48

    Bei meinem Großvater (D-Ost) im Büro hing ein Schild "Tu es gleich!", das er mir jedesmal zeigte, wenn wir zu Besuch waren.
    Mein Vater (D-West) sagte mir immer, dass schon bei seinem Großvater ein Schild "Tu es gleich!"hing.
    Meine Eltern waren beide fleißige, tatkräftige Perfektionisten, die es im Wirtschaftswunderland Deutschland zu Erfolg gebracht haben.

    Ich bin 56 geboren, und die 68er und ff Jahre haben mich sehr geprägt. Meine Eltern und Lehrer konnte ich wunderbar durch Nichtstun und Tagträumen provozieren. Ich bin ein unordentlicher, fauler, spontaner, großzügiger und lustiger Mensch geworden und warte oft ab, ob sich ein Problem nicht von selber löst.

    Meine Tochter hat in ihrer Pubertät gegen meine Unordentlichkeit rebelliert. Als ich ihr einmal an den Kopf warf, sie solle doch nicht alles so genau nehmen und mit sich und anderen Menschen großzügiger sein, antwortete meine damals 14jährige Tochter:"Kann ich doch nix dafür, dass ich nicht aus so einer versifften Schlampergeneration stamme wie du!"
    Ich war platt und nach 5 Minuten haben wir beide gelacht.

    Meine Tochter ist ein fleißiger, ordentlicher, lieber, genauer, und manchmal geiziger Mensch.
    Wir kabbeln uns oft, aber finden immer wieder zu einander.
    Jeder nach seiner Facon und nach seinem Tempo.

  12. Gawan schreibt am 6. April 2008 um 12:11

    Hallo Ralf,

    an dieser Stelle möchte ich sagen, dass ich Deine Email jeden Sonntag sehr gerne lese. Ich freue mich auch jedes mal darauf!

    Den Buchtipp von Irmgard "Aufwachen, dein Leben wartet! – Die erstaunliche Macht der Gefühle" von Lynn Grabhorn, find ich richtig cool! Ich habe es mir schon bestellt!

    lg,
    Gawan

  13. Anne schreibt am 6. April 2008 um 12:22

    Hallo Ralf,
    Los lassen, Lassen, Lassen lassen. Wann man sich dazu entscheidet und in welcher Form und Zeitpunkt ist sicher oftmals nicht einfach, zumal wir bemerkt haben, dass gesetze Wünsche und Ziele so nicht funktionieren. Dennoch behaupte ich, dass wir Wünsche nicht mitkriegen, da wir zu dem Zeitpunkt, da sie sich erfüllen schon wieder mit einem neuen Wunsch beschäftigt sind und die Achtsamkeit mehr darauf ausgerichtet ist. Wünsche könnten auch die sein, die wir nicht so hoch gehängt haben, wie zum Beispiel ein Lotto-Gewinn. Wünsche könnte auch die sein, dass wir uns wünschen, dass die Sonne morgen scheint, damit das Grau in Grau uns weniger beeinflusst. Mir ist aufgefallen, um bei diesem Beispiel zu bleiben, dass Menschen auch dann nicht dankbar und mit Freude das genießen können, was sie so nebenbei bestellt haben.
    Nun zu dem "Anstrengen". Eric Berne hat in seine Forschung (systemische TA) festgestellt, dass Menschen mit diesem "Streng dich an" Antreiber gut laufen, sofern sie diesen für den Mittelweg einsetzen. Doch wenn er, der Mensch, mehr unbewusst über das eigene Maß hinausgeht, landen er außerhalb der Balance und läuft Gefahr krank zu werden. Da denke ich ist das Gefühl für sich selber besonders wichtig. ...das kann man mit Hilfe anderer lernen.
    Danke für die bereichernden Gedanken und herzliche Grüße
    Anne

  14. Sigrid schreibt am 6. April 2008 um 12:41

    Hallo Ralf,

    danke für die Aufforderung, mir hierzu Gedanken zu machen.
    Loslassen oder Aktion?

    An eine "Bestellung" kann ich mich erinnern, die mich bis heute verblüffte. Nicht die Bestellung sondern die prompte Lieferung. Während eines Workshops zu QM Systemen merkten wir, dass mein Auftrag völlig anders lautete als das, was das Team wirklich brauchte. Sie musste einen anderen QM Asatz verfolgen und das wurde erst während der ersten Stunden klar.
    Am Abend meditierte ich und bat um Klarheit und Hilfe, damit ich am kommenden Nachmittag das Richtige abliefern könne..Am nächsten Morgen lag in der Post eine Fachzeitschrift mit eben dem Ansatz, den ich brauchte... als fertiges Workshop Konzept. Danke sagte ich.

    Anne hat es, glaube ich, gerade richtig formuliert: mal eben zwischendurch und zwischen Tür und Angel das Universumn anzapfen - darum geht es nicht. Es geht um das Bewusstsein, für mich (oder uns) sei gesorgt. Es geht um ein Grundvertrauen und die Überzeugung, sich auch anstrengen zu wollen. Aber - gegen alle Widerstände Dinge in Bewegung setzen, das halte ich heute für vergebene Liebesmüh und bin dankbar für die Erkenntnisse, hier einfach und froh loslassen zu können
    Mit dem GEdanken, wer weiß wozu es gut ist, dass es jetzt nicht funktioniert....

    Danke für den Newsletter - er ist immer eine große Freude und Bereicherung!

    Sigrid

  15. Helmut schreibt am 6. April 2008 um 13:54

    Hallo zusammen, Vieles von dem, was ich gelesen habe, kann ich unterschreiben - am besten für mich hat es Irmgard ausgedrückt! Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass die Dinge, die Spaß machen und mühelos sind, besonders gut gelingen!! Je mehr ich krampfhaft versuche, auf Deubel komm raus, irgendetwas zu erreichen, ist es von vornherein zum Scheitern verurteilt. Mir gelingt die Gelassenheit meistens ganz gut, aber ich kenne auch viele Menschen, die diese Gelassenheit, das Vertrauen, dass für alles, was ich brauche, immer gesorgt ist (eine Affirmation von Louise L. Hay)nicht haben - und ich diesen Menschen nicht helfen kann!!! Das läßt mich manchmal (ver)zweifeln! Für Tipps in dieser Richtung bin ich dankbar!

  16. Georg Paulus schreibt am 6. April 2008 um 14:51

    Hallo Ralf,

    ich gratuliere dir zu deiner Erkenntnis. Ich teile deine Meinung vollkommen. Mir fallen gerade zwei Bibelzitate dazu ein: "Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot verdienen" bzw. "Den seinen gibts der Herr im Schlaf". Beide Methoden funktionieren. Letztendlich muß jeder für sich selbst herausbekommen, welche Methode einem besser liegt. Manchmal muß man aktiv sein und manchmal reicht loslassen. Meine besten Aufträge habe ich bekommen, wenn ich zum Beispiel unter der Woche in die Berge gegangen bin.
    Funktioniert aber nicht immer. Manchmal muß ich auch arbeiten, um Aufträge zu bekommen. Das ganze ist eine ständige Gratwanderung. Ich mach einfach beide Sachen.(Aktiv sein und Loslassen). Ich glaube, dann wird für einem immer was dabei sein.

    Herzliche Grüße
    Georg Paulus
    Autor von www.TRAUMFIRMA.de

  17. Monika schreibt am 6. April 2008 um 14:56

    DANKE Irmgard für deinen Buchtipp "Aufwachen, dein Leben wartet! – Die erstaunliche Macht der Gefühle" von Lynn Grabhorn. DANKE an das Team Tania Konnerth und Ralf Senftleben. Die Newsletter helfen mir sehr in meiner Umdenk-Phase.... und das Wochenthema kommt immer gerade richtig, um meine Fragen zu beantworten! Ist das Zufall oder die Macht des Loslassens? Alles Liebe an alle Leser!

  18. Norbert schreibt am 6. April 2008 um 16:02

    Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts war ich zu Gast bei der Großmutter eines Freundes in Berlin. In der Gründerzeitvilla der alten Dame hing im Treppenaufgang zu den oberen Stockwerken ein Bilderrahmen mit einem Text von (wie ich mich zu erinnern glaube) Theodor Fontane:

    "Die Zukunft ist in kurzer Zeit
    auch wieder nur Vergangenheit.
    Genieße drum auf gute Art,
    bewußt die schöne Gegenwart."

    Diesen Spruch habe ich seinerzeit nur ein- oder zweimal im Vorbeigehen gelesen. Seither begleitet er mich durch mein Leben.

    Den zweiten Spruch las ich ebenfalls in den 80er Jahren in einem Buch. Ich meine, der Spruch ist von Thomas Carlyle:

    "Unsere Hauptaufgabe ist nicht, zu sehen, was in vager Ferne liegt, sondern nur das zu tun, was das Nächstliegende ist."

    Wünsche an das Universum waren eher nicht so meine Sache. Ich habe mich auf die Dinge konzentriert, die ich machen und erreichen wollte. Auf dem Weg zum Ziel kamen mir dann oft viele gute Momente, Ratgeber, "Türenöffner" und andere günstige Gelegenheiten für die Erreichung meiner Ziele ins Bewußtsein.
    Nicht immer waren die bewußt definierten und gesetzten Ziele und Wünsche am Ende die, die ich erreichte, sondern es gab hin und wieder Abzweigungen zu besseren und interessanteren Dinge, die es für mich zu machen und zu erreichen galt.
    Mein Lebenslauf - auch der berufliche - ist daher nicht gerade linear, sondern eher mäanderähnlich verlaufen.
    Als mir dieser Weg meines Lebens mit seinen scheinbaren Brüchen und Neuanfängen durch Dritte bewußt gemacht wurde, war ich zunächst erschrocken, danach verunsichert, aber zuletzt recht froh darüber. Denn scheinbar hatte ich unbewußt immer genau das gemacht, wozu mir im jeweiligen Lebensabschnitt der Sinn danach war.
    Die Konsequenz daraus ist, daß ich manche berufliche und Lebensentwicklungen erst später als andere oder gar nicht gemacht habe.
    Ein Freund von mir hatte die gleichen Startvoraussetzungen wie ich vor vielen Jahren. Er hat den - wie ich es einmal nennen will - klassischen Lebensweg hinter sich gebracht. Heute ist er schon fast 25 Jahre verheiratet (ich fast 7). er hat mit seiner Frau zusammen eine erwachsene Tochter (ich habe kein Kind), er ist Abteilungsleiter (ich bin selbständig)...
    Er hatte Ziele - ich hatte Ziele.
    Er hat - im gesellschaftlichen Sinne - sehr viel erreicht.
    Ich habe in meinem Sinne viel erreicht und erlebt.

    Loslassen - lassen - weglassen - wünschen und verharren - wünschen und danach streben...

    Habe ich mich nun zu wenig angestrengt? Habe ich mich nur für das angestrengt, was ICH wirklich wollte, auch wenn es in den Augen meiner Umwelt nicht immer anstrebenswert war?

    Ich denke, ich kann nur in diesem Moment leben, der jetzt auch schon wieder vorbei ist, wo ich den Punkt am Ende dieses Satzes setze. Viele ehrliche Wünsche an das Universum, wenn ich das aus heutiger Sicht so nennen will, sind in Erfüllung gegangen. Ich habe sie mit hoher Emotion seinerzeit für mich gedacht - und bald darauf wieder vergessen. Zumeist hatten sich diese Wünsche genau in dem Moment für mich erfüllt, in dem ich bereit war, das Ergebnis meines Wunsches anzunehmen.

    Wünschen - loslassen - geschehen lassen. Und bis dahin nicht vergessen, das gegenwärtige Leben jeden Tag zu leben.

    Das Leben in Einheiten von Tagen leben. Jeder Tag ist ein kleines Leben für sich. Nur heute kann ich wirklich leben und meine Zukunft gestalten, von der ich nicht weiß, wie sie werden wird. Es ist irreales Sicherheitsdenken, daß wir die Zukunft wirklich beeinflussen können. Wir hoffen es, aber wir können es. Zu viele Faktoren wirken in unseren zukünftigen Weg hinein.

    Nur weil eine sehr resolute ältere Dame vor rund neun Jahren am Arbeitsplatz darauf bestand, daß ich abends mit zu einem kollegialen Essen komme, bin ich heute mit der Frau zusammen, die ich wirklich heiraten wollte. Andernfalls hätte ich nicht in lockerer Runde genau neben der Frau gesessen, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen will.

    Gewiß, es gab einen Wunsch, ein Gebet, daß mein Weg von einer Frau gekreuzt werden möge, aber..., diesen Wunsch haben viele Männer. Darauf habe ich nichts gegeben. Und dennoch ist es zwei Jahre nach diesem Wunsch/Gebet passiert... Und auch nur, weil jemand, vor dem ich Respekt hatte/habe, mit vom Schreibtisch an den Bierzelttisch brachte.

    Somit ist wohl beides richtig: Es gibt Zielerreichungen, bei denen man selbst nichts oder zumindest nicht viel machen muß. Aber es gibt eben auch Lebenziele und Bereiche, für die man selbst sehr viel machen muß, um wahrgenommen und gefördert zu werden.

    Von nichts kommt nichts. Wer keine Vorstellung von etwas hat, also noch nicht einmal einen positiv formulierten und mit Gefühl untermauerten Wunsch, wird auch nichts erreichen, was von ihm ausgeht, und auch nicht prüfen können, ob er im Leben nach seinen Vorstellungen gelebt hat.

    Und derjenige, der Wünsche hat, muß etwas für die Erfüllung des Wunsches tun. Entweder (und zumindest) fest daran glauben, daß der Wunsch erfüllt wird, oder (und zusätzlich) aktiv im Sinne seines Wunsches handeln. Auf dem Weg dahin - und wenn die Zeit reif ist.

  19. Herbert schreibt am 6. April 2008 um 17:34

    Es ist die ewige Frage nach dem Sinn des Lebens.
    Danach kommt der Nihilismus, die Sinnlosigkeit.
    Jedoch ist Lebensfreude weder zu kaufen, noch hilft die Genugtuung, Anderen den Sack voll zu machen.
    Wie erreichen wir ein Leben in Harmonie mit Anderen und
    eigenes Glück? Emphatie gegenüber den Partnern und Bescheidenheit für eigene Bedürfnisse?
    Es gibt sicher viele Wege, doch nur ein Ziel.

  20. Monika schreibt am 6. April 2008 um 19:33

    Hallo Ralf,
    vielen Dank für den heutigen Newsletter und die vielen vorangegangenen.
    "Aktion oder Loslassen" Ich bin ein sehr aktiver Mensch, ständig in Bewegung. Zum einen, um etwas zu erreichen, zum anderen weil es mir Spaß macht, aber auch weil ich ein bischen Angst davor habe zu erlahmen, wenn ich nichts tue.
    Wenn ich ein Ziel verfolge, bin ich bereit, sehr viel dafür zu tun. Vieles habe ich damit auch schon erreicht. Ich habe allerdings auch schon einige Male die Erfahrung gemacht, dass alle Anstrengungen nicht zum Ziel führen. Dann laß ich es fallen und denke: Sollte wohl nicht sein. Ist vielleicht gar nicht gut für mich.
    Andererseits habe ich Wünsche gehabt, wo ich von vornherein wußte, dass ich sie mir zu diesem Zeitpunkt nicht erfüllen kann und habe daher auch nichts dafür unternommen, außer hin und wieder daran zu denken.
    Ich glaube, ich habe für mich das richtige Maß zwischen Aktion und Loslassen gefunden. Ich fühle mich dabei wohl und mir geht es gut.
    Viele Grüße
    Monika

  21. Sabine schreibt am 6. April 2008 um 21:23

    Gefühle und Gedanken sind mächtig, sie wollen Wirklichkeit werden. Das erfordert natürlich, dass man sich sehr darüber im Klaren ist, was man tatsächlich will und denkt, auch nicht immer einfach :-). Aber ich hab festgestellt, dass ich mir oft meine eigene Wirklichkeit erschaffe, indem ich - nicht immer bewusst, das sei mal ganz deutlich zu betonen - auf das hinarbeite, das ich mir wünsche. Die Lösungen sind oft sowas von unkompliziert, ergeben sich oft aus dem Nichts, wie man so schön sagt, und das sind dann für mich die "Bestellungen ans Universum".
    Ja, ich glaube, es ist vorhanden. Allerdings nicht beim Universum, sondern in uns selbst.
    Wir stehen alle miteinander immer noch am Anfang der Erforschung der psychischen Macht.

    Euch allen einen guten Start in die neue Woche.
    Fröhliche Grüße aus dem Allgäu

  22. Willi schreibt am 6. April 2008 um 22:18

    Gefühle und Gedanken sind natürlich mächtig.Meistens können wir die Gefühle nicht kontrollieren.Aber ich kann als Mensch kontrollieren, was ich tue.Es verlangt eine Aktion von mir.
    Neue Veränderungen sind etwas besonderes, bringen uns im Leben eine neue Beweglichkeit.Doch oft werden das Loslassen vom alten Muster beherrscht.Furcht vor neuen Veränderungen bremsen uns oft aus.Besonders dann, wenn der Einfluß von anderen gegenüber steht.
    Starkes Selbstwertgefühl und Vertrauen zum Universum (Glaube?)
    können den Einflüssen entgegen wirken. Dazu gehört auch ein Ziel, damit stärke ich meine Motivation zum Erreichen meines Zieles und werde dabei glücklicher und entspannter in dem Erreichen dieses Zieles.
    Es fällt mir leichter wenn ich die Achtsamkeit-Aufmerksamkeit für kleine Dinge - mit auf den Weg nehme,sie machen zufriedener und glücklicher.
    Und denke an dieses Zitat:

    170. "Du klagst mit unzufriednem Geist, dass dich das Glück so
    kärglich speist? Setz deinen Wünschen nur EIN Ziel! Wer viel
    begehrt, dem mangelt viel. "

    Christian Friedrich Daniel Schubart
    War ein deutscher Dichter, Organist, Komponist und Journalist.
    geboren 24.03.1739 in Obersontheim (Baden-Württemberg), Deutschland
    gestorben 10.10.1791 in Stuttgart (Baden-Württemberg), Deutschland

    Mit lieben Grüßen
    Willi

  23. Katharina schreibt am 7. April 2008 um 14:09

    Lieber Ralph und geschätzte LeserInnen

    Ich habe gerade wieder eine persönliche Erfahrung hinter mir, die genau dieses Thema betrifft. Ich habe mich nach 11 Jahren beim selben Arbeitgeber einem neuen Job umgesehen und habe folgende Schritte durchlaufen:

    1.
    Habe ich zuerst einmal gedanklich den alten Job losgelassen, damit ich mich überhaupt für eine neue Aufgabe öffnen konnte.

    2.
    Dann habe ich mich aktiv auf die Suche gemacht und mich auf eine ausgeschriebene Stelle in der Zeitung beworben.

    3.
    Als ich nach dem Erstgespräch einen sehr guten Eindruck hatte, habe ich mich gedanklich auf diese neue Stelle konzentriert, den Wunsch klar formuliert an das Universum geschickt und habe dann nach zwei weiteren Gesprächen in dem Unternehmen die Zusage bekommen.

    Ich denke es gehören alle Faktoren mit dazu und nur so funktioniert es. Ich wünsche allen die jetzt auch auf Stellensuche sind oder sich sonst einen Wunsch erfüllen möchte, alles Gute und viel Glück ... es lohnt sich :o)

    Herzlichst grüsst die glückliche
    Katharina

  24. Susanna schreibt am 8. April 2008 um 07:55

    Schöner Beitrag!
    Die Kunst zu erkennen oder zu spüren wann es soweit ist loszulassen oder sich anzustrengen, die ist und bleibt ganz schön schwer. Aber gleichzeitig auch eine Herausforderung!
    Z. B. sich aktiv und bewußt dafür zu entscheiden loszulassen. Das ist manchmal der richtigste Weg. Man kann sich sogar dafür entscheiden glücklich zu sein!
    Susanna

  25. Gitta schreibt am 8. April 2008 um 08:25

    Hi zusammen,

    eigentlich kann ich nur jedem raten sich zu überlegen, ob man in eine "Sache" enorm viel Energie stecken möchte/kann/will. Wenn man gegen einen Widerstand ankämpfen muss, sollte man überlegen, ob dies wirklich "sein/mein" Weg ist. Evtl. ist dieser Widerstand einfach ein Hinweis von "oben", seinen Weg zu überdenken. Klarheit gewinnen und dann die Konsequenzen erkennen und ziehen. Das kann bedeuten, dass man loslassen, sich für einen anderes Vorgehen entscheiden muss. Meist läuft es danach deutlich besser. Mit dieser Klarheit kann dann auch das Ziel und können die Wünsche deutlicher formuliert werden. Und wenn es nur neue Teilziele sind
    "Kannst Du nicht wie ein Adler fliegen, klettre nur Schritt für Schritt bergan; wer mit Mühe den Gipfel gewann, hat auch die Welt zu Füßen liegen" (Blüthgen)
    Nimmt man sich den Spruch vor und zerrupft ihn:
    es lohnt nicht, sich immer zu wünschen fliegen zu können. Diesen Wunsch muss man loslassen und aktiv werden-» klettern. Macht es Freude und Spaß diesen Berg mit diesem Ziel zu erklimmen, dann ist es okay. Manchmal jedoch merkt man beim Erklimmen, dass es zu anstrengend ist und die eigenen Fähigkeiten übersteigt. Dann sollte man innehalten, das Ziel überprüfen. Es kann ja sein, dass einem "nur" die Fähigkeiten (effektivere Klettertechnik) fehlen und das Ziel richtig ist. Dann heisst es, das Ziel über einen Umweg (Fähigkeiten erlernen) zu erreichen. Es kann aber auch bedeuten, dass das Ziel einfach nicht mehr mein Ziel ist und ich es loslassen muss. Es ist halt der falsche Gipfel. Dann heisst es, Klarheit über das neue Ziel zu erhalten um dann diesen neuen Gipfel zu erreichen. Vielleicht auch fliegend ;)

    Liebe Grüße

    Gitta

  26. Norbert schreibt am 8. April 2008 um 16:31

    @ Gitta

    Stimmt!

    Herzliche Grüße

    Norbert

  27. Bea schreibt am 9. April 2008 um 08:20

    Sehr geehrter Herr Sanftleben,

    herzlichen Dank für Ihre Rundschreiben, die zur Besinnung beitragen und motivieren.

    Für uns ist es oft so, dass der tägliche Druck, der von außen gegeben, zugleich auch von uns selbst aus dem inneren ICH aufgebaut wird, unser Leben prägt.

    Man kann mit Pfeil nicht ins Schwarze treffen wenn man im richtigen Moment die gespannte Sehne nicht loslässt.

    Ihnen einen erfolgreichen Tag

    Bea

  28. Anneli schreibt am 10. April 2008 um 09:23

    Hola alle zusammen,

    habe interessiert eure Beiträge gelesen und möchte Allen dazu gratulieren. Ich selbst bin Ende letzten Jahres durch eine Freundin auf THE SECRET gestossen worden und habe im nachhinein festgestellt, dass in meinem ganzen Leben (bin mittlerweile 53) immer zur richtigen Zeit, die richtigen Personen, Bücher oder Filme zu mir kamen. über die Empfehlung meiner Freundin bin ich zu der webseite von -Effortless Transformation by Heather Macauley- gekommen und habe ihr 40-tageprogramm in meinem Rhytmus, sprich in 60 Tagen absolviert.
    Ich habe gewünscht, ich habe agiert, ich habe reagiert, ich habe Wunder erlebt und ich kann es jedem nur Empfehlen seinen Weg und seinen Rhytmus zu gehen und dabei den Moment seine Freunde und Familie, seine Umgebung sein Tun und sein Zulassen zu geniessen und auszukosten. Ohne die Toning-Musik die ich auf dieser Webseite gefunden habe und ohne mein tägliches Toning wäre ich jetzt nicht mehr mit meinem Mann zusammen und dürfte nicht der Entwicklung staunend beiwohnen, die er jetzt durchläuft. Danke an das Team, insbesondere Ralf für dieses Thema, "CARPE DIEM"
    LG aus Andalusien Anneli

  29. Gast schreibt am 14. April 2008 um 13:20

    "Unser Wohlstand in diesem Land beruht auch auf Leistung."
    Auch... Auch aus Ausbeutung. Damit es uns gut gehen kann müssen andere leiden.

  30. Johannes schreibt am 7. Mai 2008 um 14:58

    Liebe Briefeschreier und Kommentatoren,
    Bin kein "früher Wurm" - stelle ich fest. Bin aber heut erst auf diese schöne Seite aufmerksam geworden; über das Buch von Lynn Grabhorn, welches ich grad zum zweiten Mal las, regelrecht durchgearbeitet habe.-Bin seit Jahren ein Selbstbeobachter,Lernbeflissener, mit dem Wunsch sich selbst perfektionieren zu wollen: Offener zu werden; nicht dauernd zu urteilen;liebevolle Energie im Umgang mit anderen fliessen lassen zu können.Habe erst in den letzten Jahren gelernt/begriffen, dass sich bei absoluter Konzentration (besser `Verschmelzung mit´)"im Hier und Jetzt" (Flow), die Frage von Loslassen und zielgerichteter Aktivität (als mitunter gefühlter Widerspruch) auflöst.Um das möglichst häufig zu erreichen ist es wohl wichtig ganz in mir (als 1.Wirklichkeit: siehe Eckhard Tolle "Jetzt") und nicht nur im Aussen zu sein.Mir gelingt diese "Zentrierung" ganz gut mit der häufig von mir praktizierten "Re-Birthing-Atmung".-
    Lieben Dank an alle für diese anregende und interessante Diskussion sagt Johannes

  31. Udo schreibt am 16. März 2010 um 09:27

    Funktionieren "Bestellungen beim Universum"?

    Obwohl ich durchaus immer noch ein eingefleischter Pessimist bin, so ist obige Frage mit einem eindeutigen " JA " zu beantworten.
    Ich hatte ein paar unwahrscheinliche Erlebnisse gewünscht. Das Universum hat bisher alle Bestellungen früher oder später geliefert.

    LG Udo