Mit den Gedanken beginnt alles…
Von Tania Konnerth • 6 Kommentare
"Der Gedanke legt den Grund für die Tat."
– Helmuth Graf von Moltke
Vor kurzem zitierte ich hier Mahatma Gandhi und es ging um das Thema "Die Welt verbessern". Heute habe ich ein Zitat eines preussischen Gerneralfeldmarschalls aus dem 18. Jahrhundert für Sie ausgewählt.
Es mag ein bisschen gewagt sein, einen Heeresführer und Mahatma Gandhi zusammenzubringen, aber Worte können nicht nur trennen, sondern auch verbinden, deshalb versuche ich mich heute daran, einen Bogen zu schlagen.
"Der Gedanke legt den Grund für die Tat." – diese Aussage kann ich 100%ig unterschreiben. Und sie galt damals beim Militär, sie galt aber auch für Mahatma Gandhi, als er die Massen zum gewaltfreien Widerstand aufrief und sie gilt für alles, was Sie und ich angehen.
Erst einmal müssen wir es denken, dann können wir es tun. Was auf den ersten Blick fast trivial klingen mag, beinhaltet nicht nur eine große Weisheit, sondern vor allem auch einen handfesten, praktischen Rat: Indem wir neue Gedanken denken, können wir auch Neues tun.
Ganz konkret bedeutet das für das eigene Leben: Wenn das, was ich bisher getan habe, mich nicht dahingebracht hat, wohin ich will, dann kann es mir helfen, neue Gedanken zu denken.
Neue Gedanken sind oft gruselig (weil sie unsere gewohnte Komfortzone stören) und deshalb neigen viele Menschen dazu, sie mit einem "Blödsinn!" einfach vom Tisch zu wischen. Es lohnt aber, sich immer wieder ganz bewusst neuen Gedanken zu öffnen – ja, sie regelrecht zu suchen. Wir müssen nicht alle davon annehmen, keine Frage, aber wir können uns inspirieren lassen.
Neue Gedanken können zu neuen Taten führen – in unserem eigenen Leben, aber auch darüber hinaus. Wer die Welt ein bisschen besser machen will, kann heute damit beginnen, neue Gedanken zu diesem Thema zu denken. Vielleicht stoßen Sie so auf Lösungsansätze für Probleme, die unsere Welt hat? Nicht sehr wahrscheinlich sagen Sie? Genau damit denken Sie bereits etwas, das es tatsächlich unwahrscheinlich macht, denn Sie wissen schon: "Der Gedanke legt den Grund für die Tat."






zum Thema Gedanken:
wenn ich entscheiden kann, was ich denke, muss es etwas über dem Denken geben. Fazit: Ich bin nicht, was ich denke... Affirmationen machen unecht, das Bewusstsein darüber, dass das Denken von Gedanken steuerbar ist, sollte sie entkräften. Gedanken sind Illusionen, mehr nicht, Vergangenheit und Zukunft sind nur Gedanken und somit Illusionen, alles was zählt, ist der Augenblick, denn es gibt keine Zeit, ausser in unseren Gedanken/Illusionen
......der Gedanke legt den Grund für die Tat ???
hat somit jede Tat als Grundlage einen Gedanken ?
wenn das, was ich bisher getan habe mich nicht dahin gebracht hat, wohin ich will, dann habe ich nicht das gedacht, was mich dahin bringt, zu dem ich will ?
doch was habe ich denn dann gedacht ?
geht es nicht auch darum "gutes" zu denken, damit gutes entsteht ?
neue Gedanken machen die Welt nicht besser - das können nur bessere Gedanken.
es ist nicht unerheblich was wir denken
denke ich
lieben Gruß
Ralph
Mit den Gedanken ist es so eine Sache. Der Kopf macht's halt nicht allein - jahrzehntelange Erfahrung und viele viele "Gedankenbüchern" haben mich das gelehrt. Der Masse der verkauften Büchern und sonstigen Medien, Kurse usw. zufolge müsste schon ein Großteil dieser Welt großartig und zufrieden leben – neben den Autoren/innen. Für mich ist das wie jede Woche eine neue „erfolgreiche“ Diät oder eine jahrelange Therapie, in der es immer ums Gleiche geht.
Sich gute Gedanken zu machen hilft nicht, wenn unsere Gefühle und Erfahrungen diesen widersprechen und wir uns daher in diesen Gedanken nicht wohl, nicht zuhause fühlen. Trotzdem möchte ich der Grundidee zustimmen. Schließlich hat jedes Teilchen in unserem Leben mit einem Gedanken begonnen. Nur – die wirklich damit erfolgreichen oder, was mir besser gefällt, zufriedenen Menschen waren auch von ihrem Tun überzeugt, egal in welchem Bereich. Dazu bedurfte es nicht nur des Kopfes, sondern auch des Gefühles, des Selbstwertes. Dein Artikel hat mich zu der Überlegung gebracht, neuen und besseren Gedanken dann nachzugehen, wenn ich mich rundum gut fühle und mir dann einen Plan zu machen, der für mich stimmig ist. Ich werde mir jetzt einen „Denkzettel“ anlegen und jeden Abend darauf vermerken, was ich am vergangen Tag schlecht gestaltet und was ich wirklich gut hinbekommen habe, meine ganz persönliche Liste. Und wenn ich mich dann richtig wohl fühle, nehme ich diesen Denkzettel zur Hand und vielleicht fällt mir dann etwas dazu ein.Mal sehen......
Liebe Grüße
Brigitte
Ich hab mich auch schon mit dem Thema beschäftigt und es gibt ein Buch dazu, dass ich als meine Bibel bezeichnen kann: Der Mönch der seinen Ferrari verkaufte. Bezüglich der Gedanken wird darin auch darauf hingewiesen, dass alles zweimal entsteht - zuerst in Gedanken und dann in der Realität - weil wir auch unterbewusst darauf hinarbeiten. Deshalb ist es wichtig seinen geistigen "Garten" stets aufgeräumt zu halten - dabei kann tägliche Meditation oder einfach nur Zeit und Ruhe zum Nachdenken helfen. Schlechte Gedanken bzw. negative Gedanken bringen meist auch nichts und gehören aus dem Garten verbannt... das gefällt mir sehr gut und ich versuche mich daran zu halten. Sehr hilfreicht ist die "ruhige" Zeit am besten vorm Schlafengehen - ohne TV und Radio - zu sich kommen. Seitdem schlafe ich auch viel besser :-) Versuchts einfach selbst.
Liebe Grüße,
Annett
Hallo Tanja und Ralf,
klasse Text! Darf ich diesen Artikel in die News-Rubrik von Gedankenfitness einstellen?
mfGedanken Remo
*Tania Konnerth schreibt:*
Ich schreib Dir eine Email, Remo,
Tania vom "Zeit zu leben"-Team
Mit dem Glaube begann alles !
Der versetzt ursprünglich Berge.
Erst als der Mensch darüber nachdachte,
warum wie ist das Möglich.
Da bewegte sich der Berg nicht mehr.