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Die richtigen Gedanken

Von Ralf Senftleben30 Kommentare

Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.

– Marc Aurel

Man könnte also sagen: Wenn du die richtigen Gedanken denkst, dann bist du auch glücklich.

Ist das wirklich so einfach? Und wenn ja: Was sind dann die richtigen Gedanken?

Ich versuche mal vorsichtig eine Antwort: Die richtigen Gedanken sind die, die uns Kraft geben und stärker machen.

Und welche Gedanken geben uns Kraft und machen uns stärker? Das ist wohl für jeden unterschiedlich. Aber ich schreibe Ihnen hier ein paar meiner Lieblingsgedanken auf, die ich ständig in meinem Kopf kultiviere und pflege:

Und was sind Ihre Lieblingsgedanken, die Ihnen Kraft und Stärke geben?

  1. Lancaster schreibt am 6. September 2006 um 12:42

    Hallo,

    ich Versuche nach dem Motto „Memento Mori – Carpe Diem“ zu leben.
    Ähnlich also wie Ralf.

    Nur gelingt es mir nur selten, da die Tage meist eher „Gedankenleer“ oder aber „Gedankenschwer“ sind. Die Routine überrollt einen so zu sagen.

    Wie geht Ihr damit um?
    Wie haltet Ihr Eure Gedanken unter „Kontrolle“?

    Euer Lancaster

  2. Herbstwind schreibt am 6. September 2006 um 13:05

    Hallo Lacester!
    Du bist ja schon supergut, wenn du weisst, dass man seine gedanken kontrollieren kann.
    Mir hilft zunehmenddein gedankenstop.
    Wenn ich merke, dass gedanken anstatt mich zu nähren an mir zehren, klatsche ich kräftig in meine hände und sage innerlich "STOP"
    Das händeklatschen ist natürlich äusserlich sicht- und hörbar, aber hast du ein problem damit, eine mücke oder dergl. zu zerklatschen? ;-))
    Du weisst, was ich meine!
    Übrigens: die idee dafür ist HIER geboren.

  3. MementoMori schreibt am 7. September 2006 um 08:20

    Hallo,
    ich finde das Spiel mit den Gedanken auchg immer faszinierender. Ich habe einige Bücher darüber gelesen u.a. Murphy, usw. Ich b in noch am Anfang meine pessimitische Denkweise umzustellen, aber ich spüre bereits Veränderungen. Es geht vieles einfacher wenn man seine Gedanken umstellt, auch wenn es nicht einfach ist und seine Gedanken für sich anstatt gegen sich arbeiten lässt.
    Bin dmait noch am Anfang aber ich weiß dass ich irgendwann auch sagen kann, dass meine Gedanken für mich arbeiten. Denn schließlich erschaffen unsere Gedanken die Welt! Das mit dem Gedankenstop ist eine gute Idee, werde ich bei Hartnäckigen Gedanken mal ausprobieren.
    Wünsche Euch allen viel Erfolg!!!

  4. b schreibt am 7. September 2006 um 16:15

    hallo,
    meine gedanken unter kontrolle zu haben gelingt nur selten (manchmal frag ich mich auch ob das überhaupt mein ziel sein sollte) aber
    meine oft vielen "stimmen" bzw. gedankenströme im kopf zu beruhigen und zu ordnen, fokusierter zu sein und die dinge gelassener zu nehmen. das gelingt mir (immer) öfter seit ich regelmäßig entspannungsübungen mache. ich betreibe reflexive muskelentspannung.
    ich hab viel über selbstmanagement gelesen und ausprobiert aber die entspannungsübungen haben mir am besten geholfen.
    ich kanns nur empfehlen auszuprobieren!

  5. [:] Nati schreibt am 7. September 2006 um 19:45

    @Lancaster:
    Carpe Noctem finde ich auch ganz passend!

    LG
    [;-] Nati

  6. Lancaster schreibt am 8. September 2006 um 04:56

    Hallo Nati,
    Hallo Zusammen,

    dann, in der Stille der Nacht, der Sturm meiner Gedanken endlich zur Ruhe gebracht ... von Lancaster dem Schwermütigen :-)

    Nein im ernst, wie wär es mit "Carpe Vitam" ???

    Wenn wir uns wirklich bewußt machen, dass wir sterben müssen, und das müssen wir, dann gewinnt das Leben eine andere Bedeutung und das nicht nur im Gedanken, sondern im Herzen.
    Ich habe für mich festgestellt, dass die Momente, die ich aus dem Herzen lebe ungleich intensiver als die gedankengesteuerten sind.

    Herzliche Grüße und "Carpe Momentum"

    Euer Lancaster

  7. MoD schreibt am 9. September 2006 um 10:50

    ...Ich weiß es ist nicht leicht, wenn man seine Ziele nicht erreicht. Ich kenne Dein Problem, ich kann Dich gut verstehen. Doch wenn Du wirklich lebst, wenn Du für Deine Wahrheit stehst, wenn Du wirlich an Dich glaubst, bekommst Du alles was Du brauchst...

    Wer ein machbares, motivierendes Ziel vor Augen hat - der lebt!

    MfG
    MoD

  8. Jersey schreibt am 10. September 2006 um 17:22

    Hallo,

    ich bin auch schon seit einiger Zeit am "rumwerkeln", was Gedanken angeht, hab auch Murphy gelesen usw. und ich hab auch Momente, wo ich positiv eingestellt bin zu 100%, weiß, was ich will..

    Aber meine Gefühle machen mir da oft einen Strich durch die Rechnung. Manchmal wache ich auf und alles ist sch*** und dann WILL ich mich gar nicht mit positiven Gedanken beschäftigen, weil ich mir nicht mal vorstellen kann, gute Laune zu haben. Also der Gedanke an positive Gedanken ist unangenehm.
    Im Grunde weiß ich, dass es mir VIEL besser geht, wenn ich aus dem Loch auftauche und alles anders sehe, aber ich kann meine Gedanken nicht aktiv umlenken von negativ zu positiv, wenn ich es bräuchte.

    Das ist, als würde man das Ende eines Entwicklungsprozesses vorwegnehmen. Die meisten, die in einer bestimmten Lage sind, weigern sich, zu akzeptieren, dass sich die Dinge ändern, weil die Änderung so unvorstellbar ist und trotzdem wissen sie, dass ihre Lage nicht gleich bleiben wird.
    Als wenn man einem Punk erzählt, dass er sicher mal ein Haus und einen Partner und einen Job hat. Er wird sich gegen so eine "Unterstellung" wehren und vielleicht wird es trotzdem eines Tages so kommen, aber erst, wenn er in einer anderen Verfassung ist und sich weiterentwickelt hat.

    Tut mir leid, dass es so verworren ist. Kann das nicht besser ausdrücken alles. Wenn ich aber mies drauf bin, mag ich meine guten Vorsätze nicht sehen und von guter Laune nix hören und irgendwann wandelt es sich auch wieder aber das dauert mir immer viel zu lange in dem Loch.
    Was kann man dagegen tun?

    Machts gut!

  9. Kirstin Krätke schreibt am 10. September 2006 um 17:53

    Für Jersay,

    halb so schlimm würde ich sagen, kennt doch jeder! Mir hilft es in solchen Momenten, mich an vergangene, schöne Dinge zu erinnern, die hat auch jeder!

    Das hebt meiner Erfahrung nach die Stimmung viel schneller. Und es gibt ja auch die Möglichkeit, uns selbst in dieser inneren Miesere zu umarmen, wie die Mutter ihr Kind o.ä. wir können uns selbst liebevoll umarmen, mit all den unguten Gefühlen, uns selbst annehmen und wertschätzen, das ist ein Akt der Selbstliebe.

    In der Bibel heisst es ja: liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst, fangen wir also zuerst bei uns selbst an, das ist ja kein Verbrechen, eher der erste Schritt ins Glück!

    Viel Spaß beim ausprobieren wünscht Dir

    Joysea

  10. Andrea schreibt am 10. September 2006 um 17:58

    Hallo an alle !
    Wer sich leicht in schwermütigen Gedanken verheddert, dem kann ich folgendes Buch empfehlen:
    "Pessimisten küßt man nicht" von Martin E.Seligman
    Der Ausstieg aus den "dunklen" Gedanken wird hier nicht mit Autosuggestion ("Mir gehts immer besser" usw) empfohlen(hat bei nicht funktioniert, eher das Gegenteil war der Fall) sondern man diskutiert sozusagen mit sich selber aus, dass es keinen Grund gibt, so schwarz zu sehen und bekommt dadurch neue Energien. Bei mir funktioniert das suepr !
    liebe Grüße !

  11. Kirstin Krätke schreibt am 10. September 2006 um 17:59

    Für Alle,

    ich habe festgestellt, das ich Gedanken gar nicht kontrollieren muss. Eher ist es so, dass ich sie einfach immer seltener persönlich nehme.

    Die guten mag ich natürlich auch lieber, das ist die besondere Herausforderung, aber wann immer es mir gelingt, auch die nicht persönlich zu nehmen, wauuuuuuuuuuu, das ist der "Hammer" würde ich sagen. Freiheit - da kann der Kopf denken was er will!

    Und komischer weise, tut ers gerade dann kaum noch, dass sind dann auch wieder total gute Moment, weil es dann ganz still ist, auch der "Hammer".

    Na ich bin sicher einige von euch haben das auch schon erlebt, allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Experimentiern und immer wieder erinnern...

    herzlich(t)e Grüße

    Joysea

  12. irene galler schreibt am 11. September 2006 um 09:08

    Einige meiner positiven und kraftvollen Gedanken:

    * Alles im Leben hat einen Sinn!

    * Es gibt keine Zufälle!

    * In jeder Krise liegt auch eine Lernchance!

    Sonnige Grüße aus Wien!
    Irene Galler

  13. Teresa schreibt am 11. September 2006 um 09:14

    Meine Lieblingsgedanken:

    1. Ich kann etwas für mich und mein wohlergehen tuen. (gegen Ohnmachtsgefühle und "ich weiß nicht was ich tun soll" Gedanken)

    2. Egal wie schlimm es sich jetzt anfühlt, ich werde lernen damit umzugehen. (zum ruhig bleiben in kritischen Situationen)

    In ganz schlimmen Phasen hab ich mir immer wieder gesagt: "Es geht vorbei - alles geht irgendwann vorbei"

    Gedankenstops setzte ich regelmäßig, auch ohne Ersatz-Gedanken. Immer wenn ich merke, dass ich mich selbst auf gewohnte Art runterputze, ich mich vor mir selber versuche zu rechtfertigen, ich mich innerlich in völliger Auseinandersetzung mit außenstehenden befinde usw.

    Die schlimmsten sind die Gedanken, die ich aus Gewohnheit denke, bei denen ich nicht auf die Idee komme zu hinterfragen, weil es ja schließlich "normal" (Anerzogen) ist.
    Mein Kopf gehört mir und er hat wichtigere Aufgaben als immer wieder zu wiederholen was keinem nützt.

    Mfg
    Teresa

  14. Stephanie Maltzan schreibt am 11. September 2006 um 14:21

    Alles fing an mit dem Buch: Alles ist erreichbar, dann habe ich für ich den Satz: "Ich schaffe alles was ich WILL" als Motivationssatz genommen, gefolgt wurde das ganze dann von den Frage: Habe ich alles getan, was mit meinen Möglichkeiten getan werden konnte?
    Mußte ich das verneinen, habe ich Möglichkeiten zur Änderung der Situation gesucht UND gefunden.
    Bei "Ja" vertraute ich ganz auf mein Schicksal und den Engelkräften.

    Das hilft mir fast immer.

    Aber alles muss ich immer wieder "trainieren" :-)

    Grüße aus dem Rheinland von
    Steffi

    P.S. Gratuliere zu den Newslettern.

  15. Wohlfühlen-und-Leben schreibt am 12. September 2006 um 09:38

    Hallo :-)

    ...............so ist es!

    „Wie ich denke – so fühle ich!“

    Ich habe mir zu eigenen gemacht negativierende Ausdrücke zu erkennen und durch Positives zu ersetzen.

    So z.B. dumm, blöd, langweilig……
    dies ersetzte ich durch „interessant“

    Durch diese kleine Wörtchen hat sich im laufe der Zeit mein Blickwinkel völlig geändert.

    Wenn ich mal wieder die Sorgenkiste aufmache und beginne in Selbstmitleid zu zerfließen, hilft mir:

    * Mach Dir Morgen Deine Sorgen *

    Leicht gesagt? Nein, Übung macht die Meisterin!

    Herzlichst
    Ulla

  16. constanze schreibt am 13. September 2006 um 16:30

    Ein herzliches Hallo,

    wir wechseln im monatlichen Rhythmus unsere Passwörter in der Firma. Also suche ich mir monatlich ein Motto aus - ein positiver Gedanke, der mich begleiten, aufmuntern und mir Kraft spenden soll und setze aus den Anfangsbuchstaben mein Passwort zusammen.
    z.B. Im August standen einige Entscheidungen an, die gut überlegt sein sollten so entstand ---» laß Dir Zeit, denke in Ruhe nach, Du schaffst das schon = lDZdiRnDsds0806

    Vielleicht eine Idee, seinen Weg zu finden...
    Liebe Grüße Constanze

  17. Deladrinde schreibt am 14. September 2006 um 12:57

    Ich finde, Gedanken sind wie Gewohnheiten. Man braucht Übung, um "anders" zu denken, als man es bisher getan hat. Manchmal fällt es auch leichter, manchmal schwerer. Wichtig ist, dass man sich in den Phasen der Traurigkeit und Schwermut auch selbst positive Gedanken machen kann, sobald man den Kopf etwas klarer dazu hat. Mir hilft dabei dann manchmal ein: "Schluss jetzt." Will ich mich so fühlen? Wo kommt das Gefühl her? Was könnte es verursacht haben (wenn keine sichtbare Ursache da ist). Meistens komme ich damit gut zurecht. Was gar nicht hilft sind diese Autosuggestionen, wenn ich das Ergebnis nicht überprüfen kann (Ich hübsch, ich bin liebenswert, ich bin eine gute Freundin) aufgrund eines verzerrten Selbstbildes. Mich selbst runterzuziehen aufgrund von Fehlern, die ich gemacht habe, fällt mir leichter, als mich für etwas zu loben, was ich für selbstverständlich halte und auch nicht von aussen gewürdigt wird. Ach, ich schweife ab, ich könnte stundenlang darüber schreiben.
    LG, Deladrinde

  18. Julie schreibt am 17. September 2006 um 05:38

    Ich glaube nicht daran, dass es ein falsches oder richtiges Denken gibt, das würde nur wieder bedeuten, dass über etwas geurteilt wird. Einfach gar nicht zu denken, ist die Kunst des Seins im Hier und Jetzt. "Jetzt" von Eckart Tolle beschreibt das sehr schön und ist für mich persönlich sehr stimmig.
    Wenn die Gedanken ruhen, kommt das Fühlen das Bewusstsein ganz von selbst und vertieft in diesem Bewusstsein gibt es ein Wissen, das jeden weiteren Gedanken einfach überflüssig macht.
    Als Anwenderin dieser Technik kann ich allen wirklich nur empfehlen: "Denkt nicht, fühlt"

  19. Sandra schreibt am 17. September 2006 um 16:16

    Ich bin der Meinung, dass es schon falsche Gedanken gibt. Und damit meine ich falsche Ueberzeugungen. Zum Beispiel Gedanken wie: Ich bin nicht gut genug, ich erreiche mein Ziel nicht,....Dies ist nur ein inneres Gedankenmuster, dass zu durchbrechen gilt !!! Also: ich bin es wert..., ich erreiche mein Ziel..... Das ist die Wahrheit, die sich nur hinter dem falschen Gedankenmuster versteckt hat.

    Es gibt aber auch Gedanken in Form von Zitaten, die einem auf wundersame Weise einen neuen Blickwinkel verschaffen.
    Ich bin gerade seit drei Wochen in Paris und arbeite als Au Pair. Das Leben unter einem Dach mit der Familie faellt mir sehr schwer, weil mir meine Freiheit fehlt, die ich vorher hatte. Ausserdem fehlten mir natuerlich meine Freunde sehr. Dies fuehrte dazu, dass ich schon meine Koffer packen wollte.... Dann fiel mir ein Zitat in die Haende:

    "Dass du eine Sache vermisst, sollte dich nicht daran hindern, alles andere zu geniessen."

    Und nun geniesse ich in meiner Freizeit diese wunderbare Stadt und versinke nicht in negativen Gedanken an das, was ich hier nicht habe......

  20. Karola schreibt am 19. September 2006 um 10:49

    Hallo,
    man kann den ganzen Prozess beschleunigen, wenn man fröhliche Gedanken und Aktivitäten die Freude bereiten zusammenlegt. Geht nicht immer, weil man im Büro sitzt oder sonst wo "eingesperrt" ist. Vorfreude hilft aber auch schon. Nicht nur Bewegung im Kopf, sondern auch körperliche, bringt eine schnellere Veränderung. Mir hilfts!

  21. vera schreibt am 19. September 2006 um 11:47

    Jersey,...

    miese Laune?
    Ja, von der komme ich weg, wenn ich z. B. den singenden Frosch höre (hat mir meine Freundin per Computer geschickt)... oder ein toller Song (es gibt im Internet auch diese singenden Hamster, bei denen man sich bewegen muß *lächel). Ich weiß, daß tut mir gut und baut mich auf...

  22. vera schreibt am 19. September 2006 um 11:52

    Jersey,...

    vielleicht solltest du für dich herausfinden, was dir guttut, wenn du mies drauf bist...und es dann b. B. zu nutzen.

    Ich stand auch schon in meinem Garten, wußte nicht, wo ich anfangen sollte, weil soviel zu machen war und dachte: Womit hast du das verdient????
    Bin ein bißchen herumgelaufen...und dachte dann: Neee, nicht selbst bedauern...immer der Reihe nach!

    Mit bringt z. B. auch ein heißer Tee mit Kandis aus einer Laune heraus.

    So, Grüße an alle

    vera :-)
    (heike_bdi@web.de)

  23. Charlyly schreibt am 19. September 2006 um 16:26

    Hallo ,

    bin heute neu zu Euch gestoßen ; denn ich habe das gleiche Problem , wie viele von Euch .
    Bin ich auf dem Negativtrip , bleibe ich drauf und rutsche immer tiefer , weil meine grauenhafte Vergangenheit , die bis in Heute reicht , mich nicht loslässt .

    DAS VERBAUT MIR DIE ZUKUNFT ; weil ich kein Vertrauen mehr habe , vor allem zu dem Menschen , bei dem es am wichtigsten wäre .

    Vielmehr wird alles immer schlimmer , weil die alten Gedanken immer wieder hochkommen .

    Zurzeit hänge ich TOTAL fest !!

    Habt Ihr eine Idee ????????

    Liebe Grüße

    Charlyly

  24. Paula schreibt am 20. September 2006 um 12:00

    Hallo, in einer Therapie habe ich gelernt, dass Gedanken Gefühle machen. Manchmal wird man sie dennoch nicht los, da hilft es sich etwas Gutes zu tun. Fahrradfahren, Duft einer Blume, ein Bad bei Kerzenschein, für einen Moment in den Himmel schauen, eine Tasse Tee, Schaukeln, zu hüpfen wie ein kleines Kind, es gibt unendlich viele solcher Dinge und sie helfen wirklich dabei positiv zu denken. Wichtig ist, täglich etwas davon zu tun. Wenn gar nichts mehr geht dann lächle! Negativ denken und lächeln, das geht nicht wirklich! Man erfährt Glück und Zufriedenheit und mit diesen positiven Gefühlen lebt und denkt es sich besser! Tut es jetzt! Liebe Grüße
    Paula

  25. rosalinde schreibt am 18. Oktober 2006 um 21:13

    Mir hat mal ein junger weiser Mann geraten das Leben einfach so zu nehmen wie es ist und aus jeder (auch negativen) Situation zu lernen versuchen, denn nichts passiere ohne Grund. Ich glaube, diesen Ratschlag zu befolgen - so einfach er auch klingt - ist schon schwierig genug. Er birgt aber viel Wahrheit in sich. Ausserdem riet er mir im Leben so viel wie möglich zu Lachen, Tanzen und zu Singen!
    Mir hilft es auch oft innezuhalten und die schönen Dinge oder Kleinigkeiten zu beachten und zu verinnerlichen. Eine rötliche Verfärbung am Abendhimmel, Vögel die zwitschern, die Sonne die durch die Wolken durchkommt, ein lächelndes Gesicht in der Menge zu sehen und zurück zu lächeln, jemandem die Tür aufhalten. Wenn man selbst so handelt, färbt das auch auf andere ab.
    Liebe Grüße
    Rosalinde

  26. renate schreibt am 17. Februar 2007 um 22:43

    Hallo,

    an manchen Tagen schwirren so viele Gedanken in meinem Kopf herum, daß ich es fast mit einem Wespennest vergleichen möchte. Manchmal macht es mir regelecht Angst. Das mit dem "Stopp" habe ich auch schon probiert..aber meine Gedanken sind zäh, die kommen wieder.
    Nun habe ich mal ausprobiert, in Stichpunkten meine Gedanken zu notieren, einfach nur aufschreiben. Im Laufe eines Tages kommen da schon so einige Themen zusammen. Am Abend nehme ich mir dann etwas Zeit, um mich mit den Tehmen auseinander zu setzen und zu verarbeiten. Mit dieser Methode nehme ich meine Gedanken ernst, räume ihnen zu gegebner Zeit Raum ein und wache nicht (selten) nachts mit unguten Gefühlen oder quälenden Gedanken auf.Auf diese Weise bin ich entspannter und kann das Hier und Jetzt besser genießen.

    Bis dann, Renate

  27. Mattra schreibt am 30. August 2007 um 06:00

    Hallo zusammen,
    bin durch einen Zufall auf diese Seite gekommen, weil ich Carpe Momentum gegoogelt habe. Ich finde eure Thematik über Gedanken zu sprechen unglaublich interessant, zumal ich auch ein stiller und gedankenversunkener Mensch bin (sagt jedenfalls mein Umfeld). Wie der Zufall eben so spielt, seit gestern abend habe ich nun ein problem mit negativen Gedanken. Ich musste eine wichtige Herzensangelegenheit entscheiden und habe das mit dem Kopf getan und nicht wie ich es hätte vielleicht besser tun sollen mit dem Herzen, hinterher ist man immer schlauer, ich weiss... Ist vielleicht nicht ganz das Thema getroffen, aber ich muss es loswerden, weil ich sonst an diesen negativen Selbstzerfleischungsgedanken kaputtgehen würde. Die Geschichte mit der Gedankenreinigung während man einer brennenden Kerze zuschaut, hat mir nicht geholfen. Kann mir jemand mit einem Tip helfen, wie ich mit mir ins reine kommen kann? Gedankenstop und einige andere bei euch weiter oben angesprochene Dinge haben nicht geholfen.

  28. Peter schreibt am 23. April 2008 um 07:06

    Ich beschäftige mich seit über einem Jahr mit Gedanken und ihrem Einfluss auf mich und meine Gefühle. Habe dazu auch einige Bücher gelesen wie z.B. von Rolf Merkle "So gewinnen Sie mehr Selbstvertrauen". Er beschreibt darin den anerzogenen inneren Kritiker, der in Form negativer abwertender Gedanken auf einem rumhackt. Und es stimmt, wenn man das eigene Denken daraufhin beobachtet, bemerkt man oft solche kritisierenden Gedanken. Die Arbeit mit dem Buch hat mich sehr viel weiter gebracht. Eine einem Punkt hänge ich aber. Gedanken können bei mir nicht dieses einzigartige leichte Gefühl erzeugen, das ensteht, wenn man (wie bereits oben beschrieben) nicht denkt.

    Das bedeutet für mich, dass ich mit Gedankentraining zwar viele erreichen kann, aber die Gefühle mehr sind als deren Abbild.

    Ich sehe das ähnlich wie beim Sport. Man kann trainieren, aber das reicht nicht um daraus Kraft zu haben. Man kann sich nämlich auch schwach trainieren oder krank.

    Bei aller Euphorie gilt also wie beim Sport oder beim Abnehmen...gut Ding braucht Weile. Wers übern Zaun brechen will fällt leicht zurück, wenn der versprochene Erfolg ausbleibt. (Mir gings so.)

    Besser als Autosuggestion finde ich auch den Versuch die kritischen Gedanken auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.
    Beispiel: Ich bekomme ne Erkältung und denke "Mist bist du schon wieder krank. Ich bin wohl einfach ein kränklicher Typ." Ich stell mir dann die Frage: Ist das objektiv richtig? War ich wirklich öfter krank als andere in meinem Umfeld? Wenn ja, vielleicht liegt es nicht an mir sondern an meiner Umgebung...zugige Fenster...kein Schal trotz Kälte...Beruf mit viel Menschenkontakt...

    Solche Überprüfungen relativieren vieles. ;-)

    Alles gute an Alle da draußen!

    Peter

  29. erik schreibt am 24. April 2008 um 14:55

    ich lese seit geraumer zeit bücher über das positive denken und handeln , es fällt mir manchmal sehr schwer und ich verliere meine kraft sehr schnell. doch es gelingt mir mich von innen stark und glücklich zu machen , ich glaube auch das ich mehr für mich machen muss auch wenn es nur zeichnen ist oder so , es geht einen dan besser ....allso kopf hoch an alle , glaube und stärke charakter und lebensfreude bringt uns weiter das leben ist doch zu kurz um sich für alles gedanken zu machen peace

  30. Thomas schreibt am 16. November 2008 um 23:42

    Meine Lieblingsgedanken sind die Gedanken der Liebe zu allem sein. Ein wunderbares gefühl.