Kämpfen Sie nicht gegen Probleme
Von Ralf Senftleben • 23 Kommentare
Viele Menschen machen den Fehler, gegen ihre Probleme zu kämpfen. Du musst dich über deine Probleme erheben, dann erledigen sie sich ein für alle mal.
– Marc Fisher
Auch Albert Einstein hat gesagt: "Probleme kann man niemals auf derselben Ebene lösen, auf der sie entstanden sind". Leider tun die meisten von uns bei einem Problem genau das. Wir bekämpfen das Problem. Wir suchen die Lösung auf der gleichen Ebene, auf der die Schwierigkeit ihren Ursprung genommen hat.
Wer sich für zu dick hält, der kämpft mit seinem Hunger und sucht die Lösung auf der gleichen Ebene, wo das Problem offensichtlich entsteht, beim Essen.
Oder wer von allen rumgeschubst wird, geht zu einem Selbstbehauptungs-Training, um zu lernen, wie man ordentlich zurückschubst.
Das ist der offensichtliche Weg. Aber dieser Weg bringt eben oft nichts. Das haben Sie wahrscheinlich auch schon manchmal erlebt.
Es ist auch nicht einfach, es anders zu machen. Es liegt wohl in der menschlichen Natur, gegen das zu kämpfen, was wir weghaben wollen. Und es gehört auch zu den schwersten geistigen Herausforderungen, die Perspektive zu wechseln und mit anderen Augen auf das zu schauen, was uns belastet.
Es ist deutlich schwerer, aus Problemen herauszuwachsen und sich über sie zu erheben, als einfach nur dagegen anzukämpfen. Aber auf der anderen Seite ist es oft der einzige Weg, denn gegen viele Probleme führen wir einen Krieg, der sich nicht gewinnen lässt, jedenfalls nicht durch kämpfen.
Ich gebe es zu, das ist schon ziemlich philosophisch und ich hoffe, Sie können meinem Gedankengang folgen. Wahrscheinlich fragen Sie sich auch:
Ok, wie in aller Welt wächst man denn nun aus seinen Problemen heraus? Wie erhebt man sich über das, was einem Schwierigkeiten und Schmerz bereitet?
Eine "richtige" und beweisbare Antwort darauf, habe ich nicht. Aber ich habe eine Theorie, die sich in meinem Leben unzählige Male bestätigt hat.
Der erste Schritt aus Problemen herauszuwachsen ist, das anzunehmen, was ist und aufzuhören zu kämpfen.
Sagen Sie sich:
Die Dinge sind, wie sie sind, egal ob ich mich darüber aufrege oder nicht.
Wenn Sie sich wegen etwas schlecht fühlen und Stress haben, ändert das nichts an der Sache. Im Gegenteil, die negativen Gefühle lähmen uns und machen es noch schwerer, das Problem zu lösen.
Also sagen Sie z.B.: "Ja, ich bin zu dick. Es ist im Augenblick, wie es ist" oder "Ja, ich kann mich nicht durchsetzen. Es ist im Augenblick, wie es ist". Sagen Sie zur Wirklichkeit "Ja, ich sehe dich. Du bist, wie du bist" und hören Sie auf, zu kämpfen.
Der zweite Schritt, um aus einem Problem herauszuwachsen: Schauen Sie, welche Ihrer Gedanken, Einstellungen und Überzeugungen für Ihre Situation verantwortlich sind. Es ist meine feste Überzeugung, dass unser Leben in weiten Teilen ein Spiegelbild unserer Gedanken und Überzeugungen ist. Wenn ich mein Leben ändern will, muss ich anfangen, die Welt anders zu betrachten und das in Frage zu stellen, was ich im Augenblick für wahr und richtig halte.
Beide Schritte sind eine ziemliche Herausforderung für die meisten von uns. Aber es lohnt sich, diesen Weg zu beschreiten, zumal es beim zweiten Mal schon einfacher wird und beim dritten Mal noch einfacher und bald werden Sie aus dem Wachsen gar nicht mehr herauskommen.






Das Kämpfen nicht die Lösung ist, ist mir klar, wie heruaswachsen, wenn man feststeckt? Ich bin ein Krüppel und bin sehr schnell an meinen körperlichen Grenzen. Die schmerzen werden dann unerträglich, also ist es mit Kämpfen sowieso nichts. Aber wenn ich mein Schicksal annehme hören dann die Schmerzen auf?
~Die Dinge sind, wie sie sind, egal ob ich mich darüber aufrege oder nicht. ~
Ja, so ist es. Wenn ich mich aufrege, mach ich mir das Leben zusätzlich schwer. Wenn ich gegen etwas ankämpfe, gebe ich meine Energie in den Kampf und das Problem wird dadurch verstärkt.
Hallo Michi,
ich weiß nicht wer du bist und was da alles nicht stimmt, aber die Aussage das du ein Krüppel bist nimmt dein Unterbewustsein wohl wörtlich, hast du viele solcher Gedanken ich kenne Leute die das annehmen was jetzt gerade ist die leben im hier und jetzt und nicht wie du im Selbstmitleid (Sorry) aber die Wahrheit tut meistens weh.
Egal wie schlimm dir deine Situation jetzt auch vorkommt, wenn man am Boden ist sollte man lernen aufzustehen oder zumindest das Beste daraus machen überleg mal es gibt bestimmt Menschen denen es noch weniger gut geht als dir.
Vieleicht ist es mögich das wir mal Kontakt aufnehmen.
Würde dir gerne weiterhelfen.
Rüdiger
Viele von uns leben - aus den verschiedensten Gründen - im ausgeprägten Bewusstsein ihrer Lebensbeschränkungen.
Diese können vieler Art sein:
Psychische Traumas, körperliche Handycaps, chronischer Geldmangel, wachsende Einsamkeit.
Was wir leider meist nicht merken, ist: Stärker noch als die ojektiven Umstände hemmen uns unsere heimlichen Überzeugungen von dem was wir erwarten können - oder nicht.
Es hilft auch in den verzweifeltesten Lagen, sich gewollt auf das zu konzentrieren, was wir sehr wohl erreichen können - und dabei ganz einfach klein anfangen.
Besserung tritt dann ein, wenn wir unsere Perspektive vom eigenen Nabel weg entfernen. Probieren lohnt sich
So ist es, mit dem Kämpfen geht das nicht. In einer gewissen Weise lerne ich aufzugeben, indem ich die Dinge aushalte und sie so lange sie wollen in mir rumoren lasse.
Und ich halte es mit Epiktet der davon ausging dass nicht die Situationen selbst es sind welche mich belasten sondern die Art und Weises wie ich darüber denke. Ändere ich meine Bewertung der Dinge werden sie mich auch weniger belasten.
Zitat: "Es ist meine feste Überzeugung, dass unser Leben in weiten Teilen ein Spiegelbild unserer Gedanken und Überzeugungen ist."
Nicht nur in weiten Teilen, sondern in allen Teilen. Unser Denken (Glauben) erschafft dass, was wir dann erhalten.
Ein Beispiel-Satz zum Verständnis: "Ich wünsche mir einen Lebenspartner mit dem ich für immer zusammen sein werde". Es kommt ein Lebenspartner und nach einiger Zeit trennt man sich, weil es einfach nicht funktioniert hat. Und dann kommt meist dieser Satz: "Ich habs gewusst, dass das so kommen wird. Ich bin doch ein Versager." oder so ähnlich.
An was wurde hier tatsächlich geglaubt? An die dauerhafte Beziehung oder an das Versagen? Es ist eine Erkenntnis, der sich jeder mal stellen sollte. Mal innerlich hören, was man sich eingetlich wirklich für sich selber wünscht. Diese wahren Wünsche nehmen die meisten Menschen nicht wahr. Ängste haben hier nichts zu suchen.
Lg, Dadoneo
"...die Welt anders zu betrachten das in Frage stellen, was ich im Augenblick für wahr und richtig halte."
Ja, eigentlich ist es das, aber was hier als "ziemliche Herausforderung" beschrieben wird, ist im Grunde viel schwieriger. Es bedeutet sozusagen die Struktur unserer Wahrnehmung zu ändern.
Diese hat sich aber durch Deutungsmuster seit unserer Kindheit ein ganzes Leben lang eingeprägt und hat einen sehr starken Einfluss auf uns. Wir können sie nicht so einfach verlassen. Letztlich bildet sie in gewisser Weise unseren Charakter. Auch diesen können wir nur mit größter Mühe ändern und wir sind meiner Meinung nach auch nicht in der Lage, unsere Realität völlig frei zu wählen.
Wenn beispielsweise unser Partner fremd geht, wird dies aller Voraussicht nach so gedeutet: "Sie/Er liebt mich nicht mehr". Dies kann völlig unzutreffend sein, aber eine andere Sicht auf die Dinge wird die/den Betrogene/n kaum milder stimmen.
Umdeutungen sind schwierig, sie kosten eine Menge Kraft und sind meiner Ansicht nach nur sehr sehr langfristig zu erreichen
"Lieben was ist" fällt nicht immer leicht, aber so viele Erfahrungen, die ich schon gesammelt habe, sagen mir:"Das ist der Weg" Ich zwinge mir gewiss nicht ab, jede Situation und jeden Menschen zu lieben, aber ich kann mich für meine Unzulänglichkeit lieben. Die meisten Menschen, straucheln spätestens an dem Punkt, wo sie in die Opferrolle oder das Selbsturteil geraten und beginnen spätestens dann sich selbst zu bekämpfen, womit sie sich ein neues Problem aufgeladen haben.
Für die weniger schönen Momente im Leben, habe ich einen Schlüsselsatz, den ich manchmal nur kurz anwenden muss, manchmal nehme ich mir aber auch eine Stunde Zeit, atme intensiv in meinen Körper und sage mir "Ich vertraue, jetzt ganz und gar". Das bringt mich raus aus dem Gedankenkarussell und die Situation, kann in Bewegung kommen, sich verändern. Ich halte sie nicht mehr fest....
Hallo Julie,
deine Gedanken zum Thema gefallen mir sehr gut! “Lieben was ist“ gelingt mir nicht immer, doch ich kann akzeptieren was ist. Auch die Vertrauens-Affirmation ist sehr hilfreich. Ich darf ruhig loslassen und meine Situation einer höheren Macht, meinem höheren Selbst übergeben. Schön, danke! :-)
Hallo Irmy,
ich bin gerade erst neu auf diesen Seiten und finde Deinen Kommentar, dem ich mich voll und ganz anschließe. Unter "lieben", z.B. liebe Deinen Nächsten, soll man verstehen:
Akzeptiere ihn wie er ist, nehme ihn in seiner Art an.
Und: ...wie Dich selbst ... bedeutet, akzeptiere Dich in erster Linie selbst, sonst kannst Du auch Deinen Nächsten nicht akzeptieren. Ich habe lange gebraucht, mich so zu akzeptieren wie ich bin. Aber ich habe endlich geschafft, mein mir als Kind immer wieder zu verstehen gegebenes "Du bist nicht in Ordnung so wie Du bist" abzuschütteln.
Es hat über 50 Jahre gedauert!
Hallo Dudi,
ja du hast recht, die Voraussetzung um den Nächsten akzeptieren zu können,ist die Selbstakzeptanz. Es freut mich für dich, dass du es geschafft hast, besser spät als nie ;-)
Liebe Grüße :-)
Schöne Worte mit viel Wahrheit.
Für mich ist Schritt 2 das Schwierige. Wie komme ich zu Änderungen, wenn der Sachverhalt gleichbleibt?
Ich kann annehmen, dass es mir im Augenblick nicht gut geht und wenn i c h will, kann ich mich in Teilbereichen ändern. Ich habe aber nur wenig Einfluss auf Dritte. Und wenn der/die Andere sich nicht ändern wollen? "Leave it, love it or change it"? Wie gesagt, das Tun ist das Schwierige (in meinen Augen)
Hallo to doo,
ich habe es geschafft, weil ich festgestellt habe, daß alles was ich tue oder denke im Leben irgendwann, nicht unbedingt sofort, auf mich zurück kommt, wie ein Bumerang. Damit erschaffe ich mir selber mein Schicksal. Also, auch wenn es mir nicht gut geht, muß ich einmal die geistige Seite (nicht die verstandliche!) der Dinge betrachten. Ich habe irgendwann dafür selbst den Grundstein gelegt, oft hat man es leider schon vergessen. Deshalb ist für mich grundsätzlich immer das Bestreben zum Guten vorhanden.
Sicher gelingt auch mir das nicht immer, aber der Wille dazu ist maßgebend. Andere Menschen kann man nicht ändern, nur sich selbst. Ich denke aber auch, wenn andere positive Veränderungen an mir feststellen, nehmen sie sich vielleicht ein Beispiel daran und durch mein gutes Wollen reagiert auch der andere gleich anders, als wenn ich mich z.B. schlecht gelaunt, oberflächlich oder desinteressiert zeige. Dadurch veränderst Du auch die Sachverhalte. Ein einfaches Beispiel:
Wenn Du nach Rom fahren willst, hast Du die Möglichkeit vieler Wege. Je nach dem, welchen Weg Du einschlägst, werden Deine Erlebnisse sein. Jeder Weg wird Dich andere erfahren lassen, die Dein Verhalten prägen und auch das der anderen Menschen, denen Du begegnet bist.
Es spielen auch die Gedanken eine wichtige Rolle. Sie sind Energien und Energie geht nie verloren. Gute Gedanken sind mit das A und O. Achte einmal auf Deine Gedanken.
Es kostet sicher Mühe, hier für sich Änderungen herbeizuführen, aber es ist zu schaffen. Es kommt nur auf das Wollen an, denn daran krankt auch die Menschheit, sie will nicht, weil es ihr zu unbequem ist.
Man erschafft sich aber ein riesiges Stück Lebensqualität, die so sicherlich erst einmal unvorstellbar ist.
Keinen Menschen könnte bei dieser Beachtung etwas Schlechtes ereilen.
Abendliche Grüße :-)
Hallo zusammen :-)
ich glaube nicht an Zufälle - wenn, dann nur im Sinne von "zufallen". Ich habe diese Seite nach langer Zeit mal wieder gefunden....
In den letzten 2 Jahren habe ich viele Verluste erfahren und suche nach dem Weg, ohne Resignation ein JA zu dieser Tatsache zu finden. Mein Kopf sieht die Chance auf etwas Neues aber mein Bauch trauert noch und traut sich noch nicht, neue Wege zu gehen..
Ich neige dazu, meine Probleme "fest im Griff" zu haben, statt sie los zu lassen... danke für die vielen Anregungen.
In diesem Sinne
MaLu
hallo malu
ich finde die Idee dinge loszulassen irgendwie komisch. Vielleicht sollten wir die dinge gar nicht erst aufgreifen, d.h. die dinge nicht zu unseren machen. Was wenn die dinge uns nicht gehören würden, dann hätten wir erst gar keine probleme, lediglich situationen, die wir so oder so beurteilen, und ehe wir uns versehen, sind sie schon anders, denn bekanntlich bleibt nichts ewig wie es ist...
:) joysea
Hey joysea,
wunderbarer Ansatz - aber es ist nicht so einfach, aus alten Mustern auszusteigen. Das ist wie mit den Schuhen, die man anzieht, obwohl sie einem nicht gehören... und dann wundert man sich, warum sie drücken und Schmerzen verursachen...
...auf der Suche nach den passenden Schuhen und besten Grüßen :-)
MaLu
Hallo ihr Alle
ich glaube das wichtigste ist, loslassen! Ja, genau und das kann ich nicht! Ich schaffe es nicht!
Liebe Grüße
Laura
Hallo Laura,
weiß ich nicht, ob loslassen das richtige ist. Ich glaube eher, man sollte es genau überdenken und sich dann in eine bestimmte Richtung bewegen. Also, eher so wie es Dudi beschreibt.
Loslassen ist was, was so ohne Selbstbeteiligung klingt, weißt Du, was ich meine? Dann ist es nicht mehr meins. Aber, ein Problem ist mein Problem, solange ich es habe. Also muss ich gucken, wie ich es in den Griff kriege. Da hilft Loslassen nicht, ich muss es überdenken und mir eine Strategie zulegen. Erst wenn es aus meinem Leben verschwunden ist, habe ich es losgelassen.
Jetzt mach Dir mal keinen Kopf, weil Du nicht loslassen kannst. ´Jung sagte mal, ein Problem sei so lange ein Problem, solange es besprochen werden muss.
Liebe Grüße
Sommerwind
Hallo!
Also ich finde das dieser Sachverhalt ziemlich unsinnig ist.
mein Beispiel:
Wenn jemand, sagen wir mal, nicht gut tanzen kann. Dann sagt er sich ""Ja, ich kann nicht tanzen. Es ist im Augenblick, wie es ist"
Aber was soll das?
Wäre es vielleicht nicht besser wenn er genau in diesem Moment anfängt zu tanzen und zu üben (Tanzkurs etc.)?
Ich finde Dieser Bericht sagt nur: "Wenn es dir schlecht geht, dann resigniere! Kämpfe nicht, sondern rede dir den Sachverhalt schön!"
Völlig dumm, in meinen Augen!
Der Gedanke ist gut und etwas dünn ausformuliert.
Im Prinzip handelt es sich bei dieser Vorgehensweise um lösungsorientiertes Denken. Dazu gehört die Trennung des Problems von den eigenen Emotionen, um es auf einer sachlichen Ebene zu akzeptieren und zu lösen.
Sich wegen einem Problem schlecht zu fühlen ist in der Tat nicht förderlich für den eigenen Gemütszustand. Aber Menschen sind keine Maschinen und von daher ist dieser Ansatz eher ein Denkanstoss als universelles Rezept zum Lösen von Problemen.
Hi Felix,
ich glaube du hast es etwas falsch verstanden. Ich greife mal dein Beispiel auf. Also wenn jemand wirklich glaubt er könne nicht tanzen und damit ein echtes Problem hat – sich also sehr dafür schämt und sein Selbstbewusstsein darunter leidet – sind das Barrieren die im Kopf entstehen und das persönliche Problem scheinbar unlöslich werden lassen. So jemand kommt dann wahrscheinlich nicht auf die Idee einen Tanzkurs zu besuchen, weil er wirklich glaubt gar nicht tanzen zu können.
In deiner Beschreibung hat sich die Person schon emotional von ihrem Problem gelöst (also hat losgelassen) und auf der rationalen Ebene einen Lösungsweg – nämlich den Tanzkurs – gefunden. Für viele Leute ist diese Loslösung aber gerade das Problem. Sie sind wie gelähmt und nicht fähig eine Lösung zu sehen. Ist für Außenstehende manchmal schwer zu verstehen – aber als Außenstehender hast du eben auch nicht den emotionalen Bezug zu dem Problem.
LG Kathrin
Liebe/r Michi(?),
auch ich kenne deine Situaton nicht und weiß, dass ständige Schmerzen das Leben beeinträchtigen können, aber ich bin mir sicher, dass du die Perspektive wechseln kannst die Dinge wahrzunehmen. Solange du in der Lage bist hier zu tippen, bist du in der Lage Kontakt aufzunehmen und du bist nicht allein.
Ich selbst arbeite in einem Förderzentrum mit z.T. mehrfach behinderten Kindern und erlebe, dass Lebensfreude auch bei wirklich drastischen Beeinträchtigungen möglich ist.Was machst du denn gerne? Ich wünsche dir alles Gute! Brigitte
"loslassen" das wäre die Lösung und klingt so einfach und erfolgsversprechend, aber was tun gegen Hoffnungen und gegen Gefühle und wie kan man Annäherungen der loszulassenden Person und der Versuchung widerstehen?
Gruß Sony