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Was alles möglich ist…

Von Tania Konnerth5 Kommentare

„Unsere Sehnsüchte sind unsere Möglichkeiten.“

– Robert Browning

Dieses Zitat wurde in unserem Weblog veröffentlicht und es hat mich so verzaubert, dass ich es für unsere Kategorie „Zitat der Woche“ nutzen möchte.

Lassen Sie diese Worte einmal richtig auf sich wirken: „Unsere Sehnsüchte sind unsere Möglichkeiten.“ Für mich steckt eine ungeheuere Kraft in dieser Aussage.

Sehnsüchte erscheinen uns ja oft unerreichbar fern. An sie zu denken, ist zwar schön, aber auch schmerzlich, eben weil wir an ihrer Realisierung zweifeln. Was aber wird aus diesen Gefühlen, wenn wir uns klarmachen, dass Sehnsüchte Möglichkeiten sind? Dann wandelt sich der Schmerz sehr schnell in Zuversicht. Statt des wehen Sehnens durchströmt uns plötzlich eine kribbelige Spannung: „Kann ich wirklich erreichen, was ich mir so sehr wünsche? Was ist dafür nötig? Wie fange ich am besten an?“

Meiner persönlichen Erfahrung nach stimmt, was Robert Browning da schreibt. Gut, nicht jede Sehnsucht lässt sich 1 zu 1 umsetzen, aber das, was wir uns wirklich von Herzen wünschen, ist sehr oft tatsächlich machbar.

Aber genau diesen Gedanken müssen wir erst einmal zulassen.

Die meisten Menschen sehen Sehnsüchte als Träume an, also als etwas, worüber man mal nachdenkt und auch ein bisschen schwärmt, dann aber reißt man sich los und befasst sich wieder mit dem, was real ist. Als „Spinner“ bringt man es schließlich nicht weit…

Und das ist ein Trugschluss! Wenn wir uns trauen, unsere Sehnsüchte nicht nur denken, sondern wenn wir uns entscheiden, sie zu konkreten Zielen zu machen, wird aus der „Spinnerei“ oft sehr schnell fassbare Realität. Wir können selbst große Wunschträume auf diese Weise erreichbar machen – ausschlaggebend ist, dass wir uns dazu entscheiden.

Nun fürchtet manch einer vielleicht eine Entzauberung seiner Träume, denn er zweifelt daran, dass die Wirklichkeit so schön ist, wie er es sich in seiner Vorstellung ausmalt. Und ja, vielleicht sollte manch ein Lebenstraum tatsächlich Vision bleiben. Sie anzugehen, erfordert eben meist auch eine große Portion Einsatz und es gibt einfach Wünsche, die nur solange gut klingen, wie man nichts für sie tun muss. Viele andere aber erweisen sich in der Umsetzung als noch viel schöner als gedacht!

Und genau das steckt ja auch in dem Zitat: dass wir wählen können! „Unsere Sehnsüchte sind unsere Möglichkeiten.“

Wählen Sie!

  1. Hubert schreibt am 4. Juni 2007 um 09:32

    Menschen leben weit unterhalb ihrer eigenen Möglichkeiten und in den seltensten Fällen ist Viele ihnen das bewusst. Das ist immer wieder zu beobachten und ein wirkliches Hindernis bei der persönlichen Entwicklung. Hierfür eine gewisse Sensibilität zu schaffen halte ich für hilfreich und nützlich.
    Den Begriff Sehnsucht, würde ich in diesem Zusammenhang jedoch relativieren.
    Nicht unerheblich viele Sehnsüchte können entstehen, deren Erfüllung außerhalb unseres Einflussbereichs oder Aktionsfeldes liegen.
    Habe ich Sehnsüchte nach einer gerechten Welt, ewigem Leben, Erwiderung einer bestimmten Liebe, Abwesenheit von Krankheit oder meinet wegen auch nach besserem Wetter, so wird einem schnell klar, wo die Grenzen sind.
    Dennoch: Wir haben in der Tat viel mehr Möglichkeiten als wir auf den ersten Blick meinen.

  2. Elisabeth schreibt am 6. Juni 2007 um 18:11

    Nach meiner Philosophie sind alle unsere Sehnsüchte und Wünsche Grüße Gottes. Ich weiß,ER, möchte durch mich das Eine oder Andere erleben, diese und jene Erfahrung machen. Darum lasse ich mich auf meine Sehnsüchte ein. Auf meinen Wunsch nach besserem Wetter habe ich zB einen alten Regenschirm gefunden. Herrlich. Als ich, im übertragenen Sinne, Sehnsucht nach einem Mercedes hatte wollte er mir eine Ferrari zuführen. Leider hab ich's sprichwörtlich nicht kapiert. Ich leide sehr darunter. Insgesamt ändert es aber nichts an meinem grundsätzlichen Glauben, diese Erfahrung bekräftigt Ihn. Danke.

  3. Julia schreibt am 6. Juni 2007 um 20:28

    Hallo,
    superschöner Artikel - danke hierfür. Passend hierzu fällt mir noch ein anderes Zitat ein aus dem buch "Illusionen" (von dem der die Möwe Jonathan geschrieben hat)
    "Niemals wird dir ein Wunsch gegeben, ohne daß dir auch die Kraft verliehen wurde ihn zu verwirklichen. Es mag allerdings sein, daß du dich dafür anstrengen musst."

    liebe grüsse
    j.

  4. Anja schreibt am 20. Juni 2007 um 06:53

    Das ist ein ermutigendes Zitat der Woche.
    Mir gefällt besonders daran, dass ich wählen darf und kann.

  5. Peter Sumalvico schreibt am 11. November 2008 um 21:22

    Befinde mich gerade in einer traurigen Phase, und wollte schon aufgeben.Das Zitat und die Kommentate haben mich wieder aufgerichtet und mir ist ein Ausspruch Einsteins eingefallen,denich beinahe vergessen hätte:
    WAS DENKBAR IST, IST AUCH MÖGLICH
    Danke, mir geht es jetzt wieder besser
    PETER