Nur nicht zu sehr an sich selbst denken?
Von Tania Konnerth • 3 Kommentare
"Wie du am Ende deines Lebens wünschst gelebt zu haben, so kannst du jetzt schon leben."
– Marc Aurel
Sehr viele Menschen verzichten auf persönliche Zufriedenheit, Erfüllung und auf ihr Glück. Der Grund dafür lautet oft: weil sie Angst haben, zu egoistisch zu sein. Sie stellen die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen, leben z.B. für ihre Kinder, für den Ehepartner, die Eltern, Freunde oder für den Chef. Sie leben für alle möglichen Menschen, nur nicht für sich selbst.
Ergänzen Sie einmal die folgenden Satzanfänge (ruhig mehrfach), um herauszufinden, wie stark das bei Ihnen ausgeprägt ist:
- Wenn ich an mich selbst denke, dann…
- Ich darf nicht an mich denken, weil…
- Ich muss an andere denken, weil…
- Wenn ich nur an meine Ziele denke,…
- Wichtiger als mein Glück ist, …
Stellen Sie da auch fest, dass Sie andere über sich selbst stellen?
Dann bedenken Sie einmal Folgendes: Jeder Mensch hat ein ureigenes Recht darauf, glücklich zu sein. Man könnte es sogar noch etwas schärfer formulieren: Jeder Mensch hat die Pflicht, sein eigenes Leben zu leben und die Zeit, die er oder sie hat, wirklich zu nutzen.
Ihr Leben ist Ihnen geschenkt worden und keinem anderen. Jeder andere Mensch hat sein Leben bekommen – Sie haben Ihres. Und es liegt ganz allein bei Ihnen, was Sie aus Ihrem Leben machen. Keiner kann Ihr Leben für Sie leben und Sie können nicht das Leben für einen anderen führen. Am Ende Ihres Lebens – wann immer das sein wird – geht es allein darum, was Sie damit gemacht haben, wie viel Glück Sie erlebt haben und wie viele Ihrer Ziele und Wünsche Sie erreichen konnten.
Die große Angst, zu egoistisch zu werden, wenn wir uns um uns selbst kümmern, ist in großen Zügen unbegründet. Tatsächlich können wir, wenn wir selbst glücklich sind, viel eher andere glücklich machen. Wenn wir zufrieden und erfüllt sind, können wir überfließen an Liebe, Motivation und Kraft und können auf diese Weise anderen freigiebig schenken, was in uns ist. Wer allerdings nicht gut für sich sorgt, ist leer und lebt in einem ständigen Mangelgefühl. Wie wollen Sie da dann überhaupt für andere da sein?
Ich weiß von mir, dass ich heute viel mehr geben kann als zu den Zeiten, wo ich ach so sehr für andere da sein wollte. Heute schöpfe ich aus der Quelle meiner inneren Zufriedenheit und was ich daraus schenken kann, ist viel mehr wert als alles, was ich durch Aufopferung geben konnte. Und so halte ich es für mich tatsächlich mit Marc Aurel und lebe schon heute so, wie ich es mir am Ende wünschen würde.





Hallo Zusammen,
Heute ist soooo ein schöner Sonniger Tag. Ich möchte heute einfach ein großes Kompliment an Tanja und Ralf aussprechen(schreiben *gg*):
EURE SEITE IST DER HAMMER!!!
Macht weiter so.
Mir habt ihr auf jeden Fall sehr geholfen.Immer wenn´s mir schlecht ging hab ich mir wieder Engerie und Mut bei euch geholt und werde es auch weiterhin machen. Habe eure Seite auch sehr vielen Leuten die ich kenne empfohlen. Hoffe sie konnten sich genauso freuen wie ich.
Vielen Dank dafür.
Und nu zu diesem Thema da ist sehr viel wahres dran. Habe auch lernen müssen (und bin immer noch dran) auf mich zu schauen. Wenn es mir gut geht dann tu ich auch für andere gerne etwas und vorallem hat man dann nicht mehr solche Erwarungen in andere. Ich habe gemerkt, wenn ich wieder in mein altes Muster gefallen bin, dann hab ich mich gleich wieder überfordert und schlecht gefühlt. Wenn ich mich bemühe nach diesem Prinzip zu leben, dann lebt es sich viel leichter.
Ich wünsche allen noch einen wunderschönen Sonnigen Tag.
LG Kiki02
*Tania Konnerth schreibt:*
Herzlichen Dank für das tolle Lob - wir freuen uns!
Viele Grüße von Tania, vom "Zeit zu leben"-Team
....in Anlehnung an die Gedanken hier.....
Jeder Mensch hat das Recht glücklich zu sein, aber auch die Pflicht, dafür zu sorgen.
Zeit zum Leben hilft mir im Moment sehr, weil ich in einer unglücklichen Beziehung bin ,wir trennen uns wegen dem Beruf und der Entfernung.
Es ist für mich unerträglich und ich weiß nicht wie ich damit klarkommen soll.
Ich kann für ihn nicht alles aufgeben und er nicht für mich.
Wir sind 50 Jahre alt und sind beide deswegen unglücklich.