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Verändern nicht um der Veränderung wegen

Von Tania Konnerth44 Kommentare

"Ändern und Bessern ist zweierlei."

— Unbekannt

Solange wir nun schon an "Zeit zu leben" arbeiten, haben wir es mit einem seltsamen Paradox zu tun: Immer wieder treffen wir auf Themen, wo man in der einen Woche eine Meinung oder Auslegung veröffentlichen kann und in der nächsten Woche einen Text, der das genaue Gegenteil besagt.

In den letzten Wochen ging es hier sehr oft um das Thema "Veränderung", also darum, was man alles tun kann, um sein Leben in die Hand zu nehmen. Das heutige Zitat beleuchtet nun einen anderen Aspekt davon, nämlich dass Veränderungen nicht immer zwingend gut sind.

Bei uns, also bei Ralf und mir, ist es so, dass Ralf ein viel größerer Veränderer ist als ich. Für ihn ist allein das Neue, das Ausprobieren bereits etwas Positives. Er verändert oft auch Dinge, bei denen ich denke: "Hey, warum sollte man das verändern, das ist doch gut so!" Denn ich selbst bin deutlich vorsichtiger, weil ich immer auch auf das schaue, was ich durch die Veränderung loslassen muss. Ich bewahre gerne, was gut ist und gebe nichts leichtfertig auf.

Und damit ist eigentlich auch schon das Spannungsfeld des Themas aufgezogen: Es geht darum, sich zu überlegen, welche Folgen Veränderungen haben. Alle können wir selten im Vorfeld ermitteln, aber einige durchaus.

Ich stelle mir immer dann, wenn ich etwas verändern möchte oder könnte, folgende Fragen:

In diese Überlegungen gehen dann nicht nur rationale Aspekte ein, sondern ich lass gerade bei anstehenden Veränderungen mein Bauchgefühl sehr viel sprechen. Und das ist ein guter Ratgeber.

Ich halte Veränderungen für ein sehr kraftvolles Instrument einer aktiven Lebensgestaltung. Wer selbst verändert, hat mehr Gestaltungsmöglichkeiten, als Menschen, die auf Veränderungen von außen warten, die also reaktiv sind. Aber für mich gilt auch: Veränderung nicht um der Veränderung wegen. Und so komme ich wieder einmal dazu, dass die Lösung für mich zwischen den Extremen liegt und ich mich nicht grundsätzlich für eine Seite, sondern immer wieder neu entscheiden muss.

  1. Hubert schreibt am 18. November 2008 um 09:45

    Ja, so sehe ich das auch. Insbesondere bei komplexen Prozessen halte ich es mit der Devise: Never stop a running system.
    Andererseits ist Veränderung permanent gegenwärtig. Du steigst niemals in den selben Fluß.
    Was aber nahezu unterträglich ist, ist meiner Meinung nach die Tatsache, dass nahezu jeden Tag jemand neues aufsteht in eine Fernsehkamera hineingrinst und sagt, was sich alles ändern muss. Wer will das wissen?
    Wenn sich wirklich etwas ändern muss nach meiner Auffassung dann die Tatsache, dass wir aufhören andere für uns Denken zu lassen und anfangen selber zu denken. Aber ich bitte das hier nicht so zu verstehen, dass ich auch noch zu denen gehöre die ungefragt ständig sagen, was der andere machen oder ändern soll.

  2. Michael schreibt am 18. November 2008 um 17:00

    Das Gegenteil ist auch wahr.

  3. Susanne schreibt am 18. November 2008 um 21:21

    Ich halte Veränderung für sehr wichtig. Da das Leben und deren Umstände sich ständig ändern, ist es wichtig durch Veränderung im Fluss des Lebens zu bleiben. Das bedeutet aber auch sich von lieb gewonnenen Gewohnheiten, die bisher vieleicht gut funktionierten, zu verabschieden, um Raum für Neues zu schaffen. Nur so, denke ich können wir flexibel bleiben und auf die Veränderung entsprechend reagieren, statt im Altbewährten zu verhaften.

  4. Ursula schreibt am 19. November 2008 um 06:29

    Hallo,

    die Veränderung ist ein Entwicklungsprozess des Lebens, der täglich stattfindet - die unbewusste Veränderung.

    Sein Leben in die Hand nehmen und sich bewusst weiter entwickeln sehe ich als "Die Eigenverantwortlichkeit praktizieren" an.

    Ist es Wert sich zu ändern? Ich denke, der Versuch ist es allemal wert und die Erfahrung, die aus der Handlung und dem Prozess resultiert, ist eine Bereicherung für das Leben.

    Veränderung bedeutet auch Verantwortung übernehmen zu wollen und zu können.

    Susanne drückt es in ihren Worten sehr treffend aus.

    Herzlichst
    Ursula

  5. Michael schreibt am 19. November 2008 um 09:06

    Wenn man sich verändern soll, heißt das, das man so wie Gott einen geschaffen hat, nicht richtig ist. Also müßte Gott was falsch gemacht haben.

  6. Heide schreibt am 21. November 2008 um 21:29

    Michael,

    so sehe ich das nicht: Immerhin hat mir Gott auch die Möglichkeit gegeben, mich zu verändern.

    Aber ich halte es so wie Tania: Ich überlege, ob sich eine Anderung "rentiert", wobei ich aber grundsätzlich schon Lust habe, etwas Neues auszuprobieren.

  7. djd schreibt am 23. November 2008 um 09:27

    Ich finde den Gottkommentar sehr leichtfertig.

    Gott hat uns vielleicht erschaffen, aber die Erziehung übernehmen andere. Leute, die vielleicht keine Ahnung davon haben, die Probleme, Störungen und Komplexe haben.
    Es muss nicht immer so laufen, aber wieviele von uns schleppen gewisse Ängste, Zweifel usw. mit sich herum, wieviele haben Probleme - Sind unzufrieden, trauen sich aber nicht, etwas Neues anzufangen. Trauen sich nicht, ihre Meinung und Wünsche zu äußern und fressen alles in sich hinein, brüten Aggressionen aus, schaffen ihre Vorhaben einfach nicht, weil innere Blockaden sie hindern, obwohl sie doch so gerne etwas ändern möchten etc..

    Natürlich kann man sich auch zum Negativen verändern, aber man muss einfach aufpassen, dass man sich nicht selbst verliert. Ich halte es für ganz simpel: Hat man Probleme mit etwas in seinem Leben, ärgert man sich immer wieder, angeblich über andere oder offen über sich selbst, schadet man sich und seiner Gesundheit mit gewissen Verhaltensweisen, dann ändert man sich eben.

    Aber nicht, weil man sich ändern sollte oder weil jemand das sagt, sondern weil man selber das will. Und es geht auch nur, wenn man selber die Missstände bemerkt. Und sind dann immer noch Blockaden da, die einen abhalten, muss man sich eben professionelle Hilfe suchen.

    Der eine liegt eben auf der Couch, wiegt 100 Kilo und ist damit zufrieden, für einen anderen wäre es eine Horrorvorstellung und wieder ein anderer tut das auch, hasst sich und sein Leben dabei. Man kann nicht pauschal beurteilen, was "man" ändern sollte oder wo und wann eine Veränderung gut ist und wo nicht und dass man sich gefälligst nicht ändern soll, weil Gott einen so geschaffen habe (wer davon überzeugt ist...es muss jeder selber sehen, ob er diesen Satz vorbehaltlos glaubt oder ob er ihn als Ausrede benutzt, weil er in Wirklichkeit Angst hat), oder dass man sich ändern müsse..

    Es muss doch jeder selbst wissen. Und ich wette, jeder findet sofort irgendwelche Bereiche, von denen er sagt: Da könnte ich was ändern, da bin ich nicht zufrieden.

    Und um Zufriedenheit gehts in meinen Augen. Jemand, der jeden Tag die Wohnung umstellt, also krampfhaft was verändern muss, und alle drei Tage mit neuen Projekten daherkommt, bei dem liegt das Problem wahrscheinlich noch mal woanders, vielleicht verdrängt er damit was anderes.

    Was weiß ich. Aber wir kennen uns und wenn wir ehrlich sind, wissen wir doch sofort, was wir ändern wollen und warum.

  8. djd schreibt am 23. November 2008 um 09:34

    Noch was: Wer klar bewusst ist, wer er ist, was er will und wohin er gehen wird und will, der ändert die Dinge, die geändert werden müssen. Die Dinge, die gut für diesen Weg sind, erkennt er und lässt sie so.

    Jemand, der um jeden Preis ständig verändern muss, ist wahrscheinlich nicht immer klar bewusst, manchmal vielleicht verwirrt oder unsicher, was er will, was er braucht und was er sich erhofft. Veränderungen gehören zum Weg...und auch das Erkennen, was man lassen kann und was man ändern muss.

    Da hilft doch das altbekannte Beispiel: Man fährt los mit dem Schiff, will nach Afrika rübersegeln. Man schaut die Route an, plant vorher, weiß, aha, daher kommt der Wind, so und so muss ich steuern und handeln, damit ich in Afrika ankomme. Damit ich zumindest sehr wahrscheinlich in Afrika ankomme, kleine Richtungsänderungen können sich vielleicht immer mal aus Umständen ergeben.

    Ein anderer fährt los, will auch nach Afrika, plant aber nicht gut genug und weiß auch nicht sicher, ob er wirklich nach Afrika will, aber man könnte ja mal.
    Mit Müh und Not (weil er von nichts genug Ahnung hat) segelt er auf dem Meer rum, mal hierhin, mal dahin, und nach der Hälfte des Weges steuert er schließlich bewusst woanders hin, denn Amerika oder Asien ist ja auch sehr schön, er kann ja mal versuchen, da zu landen.
    Dann kämpft er wieder mit den Instrumenten, mit dem Wind, kann sich nicht entscheiden, weiß nicht, was das Beste für ihn wäre, was er eigentlich will, steckt mitten auf dem Meer fest und dreht sich im Kreis.

  9. djd schreibt am 23. November 2008 um 09:35

    Und jede Veränderung der Route ist eigentlich vollkommen egal und sinnlos, denn das Ziel ist unbekannt. Man kann so leben, aber wenn man in Afrika ankommen will, ist das dem Erfolg abträglich.

  10. christiane schreibt am 23. November 2008 um 09:47

    Leben ist immer Veränderungen unterworfen, das macht es ja auch in gewisser Weise spannend. Sicher ist es für die eigene Stabilität sehr wichtig, auf vorhandenes zurückgreifen zu können, aber der Neugier auf Neues sollte man auch Raum geben, da man nur so seinen Erfahrungsschatz erweitern kann und bewusst durch Leben geht.

  11. Caramia schreibt am 23. November 2008 um 09:49

    Ich habe mal diesen Spruch gelesen:
    Wenn es anders wird, so heisst es nicht dass es besser wird;
    aber wenn es besser werden soll, so muss es anders werden!

    Hat mir immer geholfen, die Bequemlichkeitsfalle zu erkennen und den Mut zur Veränderung zu haben. Und es war bis jetzt immer gut.

  12. Tobias schreibt am 23. November 2008 um 09:52

    Der Artikel hat für mich etwas sehr Entspannendes. Es zeigt mir wieder auf, dass es nicht Richtiges und nichts Falsches gibt. Das Paradoxon erlaubt mir, mich zu ändern oder mich so sein zu lassen wie ich bin, wo ich es für gut, richtig und wohltuend halte. Es befreit mich von Klischees und guten Sprüchen und erinnert mich an meine eigene Verantwortung für mein Leben.

  13. Carolyn schreibt am 23. November 2008 um 09:53

    "Verschlimmbessern" nennen wir in der Schweiz sowas dann - Veränderung um der Veränderung Willen, auch wenn es dadurch gar nicht besser wird... :-)

    Aber wie immer ist die Logik, dass es beides gibt: Stagnation und Veränderung. Und wir oszillieren halt zwischen diesen Polen. Ansonsten würden wir ja weder das eine noch das andere erkennen. Es muss beides geben, damit wir die vielgerühmte Entscheidungsfreiheit überhaupt haben ;-)

    schön das

  14. Barbara schreibt am 23. November 2008 um 10:03

    Veränderung,
    ich selbst hab viel in meinem Leben verändert, Dinge die stabil und nicht schlecht waren, sie haben trotz allem nach Veränderung verlangt, ich bin froh, diese Veränderungen getroffen zu haben.
    Somit stehe ich Veränderungen positiv gegenüber, auch wenn ich die DInge pürfe und mir anschaue was diese Veränderungen mit sich führen können.
    Veränderung nur um der Veränderung willen sind sicher nicht der richtige Weg,
    aber der Spruch, never stopp an running Prozess ist sicher ein guter Ansatz, wenn dieser Prozess die DInge gut entwickeln kann!

  15. Norbert Glaab schreibt am 23. November 2008 um 10:07

    Veränderung setzt für mich das Erkennen voraus.
    Nur veränderung ist ohne Orientierung.
    Erkennen was wirklich ist um zu verändern was ich wirklich will, ist der Ausgangspunkt für Verbesserung.

    Beste Grüsse
    Norbert :-)

  16. susanne schreibt am 23. November 2008 um 10:10

    Du hast Recht djd, ein Ziel auf dem Weg ist schon wichtig. Ich muss wissen, was ich will, auch da geb ich dir Recht. Allerdings kann ich mir bei der Afrikatour vorher noch so viele Pläne machen, alles genau durchspielen und vorbereiten und trotzdem nicht auf alles gefasst sein. Plötzlich stelle ich fest, dass mein Schiff von einem Gegenstand gerammt wurde und nun leckt. Jetzt hab ich die Wahl, entweder werfe ich meine Pläne über den Haufen und suche nach einer Notlösung oder ich bleibe bei meinem Vorhaben und werde leider untergehen.
    Oft zwingt uns das Leben zur Veränderung. Ich beobachte viel in der Natur. Gerade die Pflanzen und Tiere, die sich an veränderte Bedingungen anpassen können, sind die widerstandsfähigsten.

  17. martin schreibt am 23. November 2008 um 10:53

    wer es sich immer gut gehen lässt,
    zumindest glaubt,es wär so schon o.k.,
    dabei aber wegschaut was der welt geschiet,
    andere missachten,jene durch
    die unnatürliche bestehende ordnung leiden,
    so jemand scheut natürlich jegliche veränderung
    und sucht e.v.t.l. auch nach worten,mit denen
    er seine "einstellung" rechtfertigen kann,
    womit er sich dann über jene Menschen hinwegsetzt,
    die sich für eine bessere zukunft stark machen,
    und dabei auch in kauf nehmen,
    daß sie für ihre initiative belächelt werden
    (um es mal milde auszudrücken.
    wir erwachsenen von heute
    haben eine gewaltige verantwortung
    den kindern und kindeskindern gegenüber,
    weil ihnen nunmal die welt gehört,
    die wir ihnen hinterlassen . . . . . . .

  18. Marion Dikti schreibt am 23. November 2008 um 12:08

    "Kennst Du Menschen in deinem Umfeld, die guteErfahrungen mit Veränderungen gemacht haben? Jetzt, Heute und Hier ist der Perfekte Zeitpunkt für eine Veränderung. Sei doch mal anders, du kannst es!

  19. Angelika schreibt am 23. November 2008 um 12:25

    Ich bin auch der Meinung, dass das Leben an sich ständige Veränderung ist und wir uns bewust oder unbewust ständig verändern. Wir lernen jeden Tag etwas dazu und werden jeden Tag älter. Eine ständige Veränderung.
    Aber es gibt auch Momente und Lebensabschnitte da wollen wir uns eventuell von etwas lösen und ganz bewust eine Veränderung herbeiführen. In diesen Momenten wird man eine bewuste Entscheidung dafür oder dagegen treffen müssen und beides ist möglich. Denn Gott hat uns einen freien Willen gegeben. Es gibt dann auch kein Gut oder Richtig - es gibt nur eine Entscheidung - aus meiner Sicht.
    Natürlich in dem Rahmen der uns gegeben ist, denn es gibt persönliche, gesellschaftliche und ... Umstände die man im Moment nur akzeptieren kann.
    Danke, für alle Kommentare ... Angelika.

  20. Marion schreibt am 23. November 2008 um 13:17

    Ja, das mit der Veränderung ist gar nicht so leicht. Ich selber sehe die Notwendigkeit der Veränderung und möchte diese auch, schleppe aber so viele Meinungen und Erziehungsmuster von anderen mit mir herum, durch die ich mich erst durchkämpfen muss. Für die Veränderung muss ich auch ganz alleine die Verantwortung übernehmen und das macht mir Angst. Andererseits kann ich mich dadurch wirklich als Erwachsene zeigen, die weiß, was sie will und das fühlt sich gut an.

  21. Sanne B. schreibt am 23. November 2008 um 15:23

    also ich denke, man sollte Veränderung nicht um jeden Preis forcieren,denn das Leben bring es sowiso mit sich, dass alles sich verändert (siehe) "man steigt nicht zwei mal in den gleichen Fluss".
    Wenn aber Situationen eintreten die durch Verhaltensweisen einer anderen Person (z.B. Partner) provoziert wurden, die dann für einen selbst nicht tragbar sind, dann sollte man doch Sorge tragen eine Veränderung anzustreben.

    Niemand kann für mich entscheiden indem er sagt "lass es doch wie es ist", wenn ich mich nicht wohl fühle .
    Also fängt es an erst mal in mir zu einer neuen Aufmerksamkeit zu führen.
    Ich schaue in mich hinein, ich höre auf meine innere Stimme, ich beobachte meine Reaktionen.
    Wenn es dann für mich fest steht, dass der Istzustand mich unbefriedigt lässt, dann werde ich auf den Parner zugehen und es ihm sagen.
    allein schon daraus entsteht eine Veränderung, das kann in jede Richtung führen, jedoch das muss ich in Kauf nehmen wenn ich aus genannten Gründen eine Veränderung möchte.
    Letztendlich war der Zustand für mich nicht mehr richtig, also muss ich abwarten was kommt.
    Alles ist immer in Bewegung, das ist Leben...

  22. Irma schreibt am 23. November 2008 um 15:51

    Tja, Veränderung hat viele Gesichter. Gerne möchte ich mich und meine Situation verändern. Ich weiss, dass die Veränderung nicht nur mir, sondern vorallem meinem nächsten Umfeld weh tut und verletzt. Ich habe Angst, andere zu verletzten aber auch, dass ich erneut verletzt werde. Es fehlt mir der Mut. Veränderung bedeutet auch Risiko. Ich weiss nicht, wie es mir nach der Veränderung geht. Wird es besser sein? Die Gegenwart kenne ich einigermassen und hab die Kraft, mich damit zu arrangieren, wennauch ich nicht ganz glücklich und zufrieden bin. Wo nehm ich die Kraft her,wenn die Veränderung nicht die erhoffte Besserung bringt?

  23. A. schreibt am 23. November 2008 um 16:34

    Ja, GENAU SO sehe ich das auch!
    Immer wieder neu entscheiden.

    Beispiel: Aktualisierung von Software.
    Meine Frage: • Was kann das neue Update?
    • Ist es wichtig für MICH?
    • Welche positive Veränderung bringt mir das Update?
    • schließt es möglicherweise nur Sicherheitslücken und ansonsten keine sichtbaren Änderungen?
    • Was kann ich MEHR als vorher damit erreichen?
    • Was passiert, wenn ich es nicht update?
    • Was passiert, wenn das update meinen Computer durcheinander bringt?
    • Kann ich es rückgängig machen?
    • Habe ich die Zeit, mich mit den Neuigkeiten auseinander zu setzen?
    • Habe ich die Zeit, mich möglichen negativen Folgen auseinander zu setzen?

    Ähnliche Fragen stelle ich mir wohl auch, wenn es im "normalen" Leben um Veränderungen geht.

    Bei Computer Updates habe ich jedenfalls oft die Erfahrung gemacht, dass es sehr viel ZEIT kosten kann, wenn ich es mache und VORTEILE hat, wenn alles bleibt, wie es ist.
    Manchmal ist es sinnvoll zu sagen: NEVER TOUCH A RUNNING SYSTEM... auch wenn ich ein neugieriger Mensch bin und ansonsten gern meine GRENZEN überschreite und Neues ausprobiere.

    BITTE im RAHMEN und ohne Übertreibung!

  24. Angelika Heinrich / Praxis für Coaching und Psychotherapie schreibt am 23. November 2008 um 16:46

    Bei Veränderungen frage ich mich immer, ob ich bei allen äusseren Turbulenzen innerlich zentriert im stillen Auge des Wirbelsturms bleiben kann. Wenn die Antwort ja lautet, ist es meist richtig die Sache beherzt anzupacken. Bei einem Nein ist die Zeit für eine Lösung meist noch nicht reif, weil das Problem erst noch besser verstanden und herausmodelliert werden muss.

  25. Angelika schreibt am 23. November 2008 um 18:19

    Danke, liebe Namensschwester. Dieser Aspekt hilft mir für meine momentan anstehenden Veränderungen. Ich war mir nicht sicher ob ich nur einen Schritt gehe oder gleich zwei mit einmal. Beim ersten Schritt kann ich in meiner Mitte bleiben. Beide gleichzeitig bringen mich ins Ungleichgewicht. Mein Verstand wollte aber beide mit einmal. O.k. - Du hast mir sehr geholfen :-) ...

  26. Daniela schreibt am 23. November 2008 um 18:42

    Für mich ist Veränderung immer komisch. Will eigentlich keine Veränderung, aber im Moment ändert sich so viel bei mir. Mache gerade eine Fortbildung in einem Beruf den ich vor fast 25 Jahren erlernt habe. Arbeite aber nicht mehr auf diesem Beruf, d.h. ich muss erst mal wieder lernen lernen. Das macht mir Angst, denn mitunter verlässt mich da auch der Mut.
    Aber ich stecke jetzt nicht den Kopf in den Sand, es wird ein Examen geben und ich werde dabei sein, egal wie es endet.
    einen schönen Sonntagabend euch allen da draussen.
    D.

  27. arbeitstier schreibt am 23. November 2008 um 18:50

    Ein freundliches Hallo an Alle!

    Vor langer Zeit sagte ein Seminarleiter
    - wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!

    Das bezog sich auf das Berufsleben und der dort oftmals anzutreffenden Aussage: das haben wir schon immer so gemacht. Evtl. ist es gut Veränderung im privaten und beruflichen Bereich zu unterscheiden. Wenn ein Unternehmen nicht in jedem Jahr einen bestimmten Prozentsatz an Produktivität dazugewinnt, wird es langfristig nicht mehr existieren. Was wäre, wenn wir in der Krise keine Veränderung vornehmen würden - ich meine kein einziger Mensch würde etwas verändern - wo würde es hinführen?

    Meine persönliche Überzeugung, auch wenn der Spruch schon sehr sehr abgenutzt ist:
    "es ist nichts beständiger als der Wandel".

    Aber auch privat kann Veränderung entscheidend sein. Dazu meine Gedanken:

    Ist Veränderung nicht ein Teil der Evolution
    Ist Veränderung nicht etwas Revolution
    Ist Veränderung nicht Spaß am erkunden
    Ist Veränderung nicht mit Erfahrung verbunden

    Ist Veränderung nicht Öl für den ZEitenfluß
    Ist Veränderung nicht Hilfe für Lebensverdruß
    Ist Veränderung nicht hinwenden zum Neuen
    Ist Veränderung nicht entdecken sich freuen

    Ist Veränderung nicht einen Tanker bewegen
    Ist Veränderung nicht abseits von ausgetretenen Wegen
    Ist Veränderung nicht das Gestern verlassen
    Ist Veränderung nicht das Morgen erfassen

    Veränderung ist unausweichlich
    das Leben lebt die Veränderung reichlich
    nicht mehr verändern ist für mich schon gestorben
    noch aber werd ich vom Leben umworben

    verändern möchte ich niemals die andern
    verändern soll nicht durch die Welten wandern
    verändern will vor allem ich mich
    verändern aber tun das schaff ich nicht

    ... und immer diesen Wunsch im Kopf
    lauf ich der Veränderung hinterher
    doch wird der Abstand immer mehr
    würd ich die Veränderung endlich erreichen
    alle Last der Erde würde weichen

    Verändern hätte ich dann geschafft
    zurück käm alle Lebenskraft
    Spaß und Freude, Lebensglück
    das bringt verändern schnell zurück.

    Noch einen schönen Abend.

  28. Isabella schreibt am 23. November 2008 um 20:12

    Hallo ,alle miteinander!
    Ich sehe das auch so wie Marion,man läßt sich oft leiten
    von Ängsten oder Meinungen anderer,ein anderer weiß aber nicht wie es in dir drin aussieht,ob du glücklich bist oder
    zufrieden mit deinem jetztigen Leben,also ist man selbst verantwortlich ob man eine Veränderung anstrebt,aber wenn man schon den Gedanken hegt etwas zu verändern,dann ist die Veränderung schon vorprogrammiert und man ist am besten Wege dorthin.Auch wenn dieser Weg manchmal steinig sein kann
    es lohnt sich allemal auch nur eine kleine Veränderung
    zu tun.Kleine Veränderungen stärken die Großen zumindest war es bei mir so und sie haben mir in vielen Lebenslagen geholfen an mich und meine Entscheidungen zu glauben!
    Noch einen schönen Abend an alle
    und glaubt an Euch

  29. Anna schreibt am 23. November 2008 um 20:25

    Veränderungen laufen nicht immer glatt...auch, wenn sie gewollt sind.
    Dann kommt es wirklich darauf an, wie sehr man bereit ist sich durch zu beissen.
    Dabei ändert sich nicht nur der Lebenssituation...man ändert sich selbst.
    Anna

  30. Hazelle Kurig schreibt am 23. November 2008 um 22:30

    Für mich heißt das Wort eher FORT-SCHRITT. Sind nicht alle Lebensprozesse im Wandel,je nach Phase - und jeder beherbergt, ja manche schreien förmlich nach dem nächsten Schritt. Und sei es Auflösung. Oder doch Erweiterung, oder Chaos? Manchmal Geduld. Bewahren tun wir lediglich die Erfahrung aus all dies - für die nächste hoffentlich runde Runde.
    Hazelle

  31. lilifee schreibt am 24. November 2008 um 06:32

    es gibt verschiedene veränderungn im leben.
    ich sehe das bei mir.
    mein äußeres leben hat sich nicht sehr geändert,aber ich --- ich selber, habe mich auf grund verschiedener umstände veränert.

    und noch ein zitat von Goethe:

    Das Leben gehört den Lebenden
    und leben bedeutet Veränderung.

    ich glaube,dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

    euch allen noch einen schönen tag
    lilifee

  32. Marion Dikti schreibt am 24. November 2008 um 10:44

    "Ihr seid alle, meine Freunde, und"Es hängt nicht davon ab,wo oder was man ist, oder was man tut,sondern wie man darüber denkt" Dabei denke ich an den kleinen roten Vogel,er war eben rot. ER IST ganz auf sich allein gestellt,und herrlich allein,furchtbar allein,niemand stört ihn, niemand hilft ihm, dann erlebt er den doppelten, doppelt so schönen, doppelt gefährlichen Sinn des Wortes Freiheit frei von etwas, frei für etwas und schwingt sich auf, entdeckt wie der Wind ihn trägt.Und je größer die Bega-bung,desto härter wird man arbeiten müssen.(Querulanten nennt sie Udo Jürgens)oder vielleicht etwas von F. Schiller"Es zeigt das unüberwindliche Vorrecht der Kunst und der Künstler auf, die Menschen zur wahren Freiheit, zur Entfaltung ihrer innersten von Gott gegebenen Kräfte heranzubilden, denn nur durch die innere Überlegenheit einer wahrhaft moralischen Gesinnung, kann der einzelne an der Vollendung der ganzen Menschheit mitarbeiten. F. Schiller

  33. Sanne B. schreibt am 24. November 2008 um 11:22

    Heute schreibe ich eine Antwort an IRMA ...
    Liebe Irma, Du schreibst das, was ich in den letzten Monaten genau so empfunden und erlebt habe.

    Ich habe lange gezögert, weil ich auch nicht wusste ob die angestrebte Veränderung dann auch tatsächlich eine Besserung sein würde.
    Als ich zu einem Punkt gekommen war, dem berühmten Tropfen der das Fass überlaufen lässt, hatte ich in meiner Seelennot genug Wut und dann Mut darüber zu sprechen und eine Veränderung vorzuschlagen.

    Jetzt hat sich sehr viel verändert und ich bin erleichtert aber nicht glücklich, denn so wollte ich es nicht.
    Ich hatte angestrebt zu versuchen aus einen Sackgasse gemeinsam heraus zu kommen, aber es gibt leider auch Menschen die lieber den weg des geringsten Widerstandes gehen.
    Deshalb denke ich Veränderung "Ja" aber in kleinen Schritten. nicht radikal.

    Einen Versuch sollte man auf jeden Fall riskieren, schon allein um sich selbst heraus zu fordern.
    Denn wenn es auch im ersten Moment nicht so erscheint, es führt auf jeden Fall zu eigenem Wachstum und das ist wohl die beste Veränderung..
    Liebe Grüße Susanne B

  34. herb schreibt am 24. November 2008 um 12:40

    Verändern kann ich nur etwas, was mir bewußt geworden
    ist und das Veränderungswürdig bzw Veränderbar ist.
    Ob zum Guten oder nicht so Guten wird sich weisen.
    Verändern hat meiner Meinung auch sehr viel mit Tradition und Erziehung zu tun.Viele die ich kenne wollen gar nicht ändern - weil wir das schon immer so gemacht haben!
    Ich halte es daher lieber mit Gustav Mahler
    "Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die
    Anbetung der Asche"

    lg herb

  35. Maria schreibt am 24. November 2008 um 13:28

    Früher hatte ich immer Angst vor Veränderungen. Und dann bin ich den Weg "zu mir selbst" gegangen und die Angst verschwand immer mehr. Und es machte plötzlich Spaß, etwas im Leben zu verändern. Und nun ist es so, daß es mir eine unglaubliche Energie gibt, wenn ich mich für eine Veränderung entscheide. Es hat auch viel mit "sich etwas zutrauen" zu tun und - das Entscheidende - mit der Gewißheit, daß nur "das Beste für mich vorgesehen ist". Das, was mir nicht mehr gut tut in meinem Leben - und da ist mein Bauchgefühl ein ganz vertrauter und verlässlicher Freund - das ändere ich. Und die Erfahrung der letzten Jahre hat mir gezeigt, daß es immer gut und richtig war.

  36. Willi schreibt am 24. November 2008 um 13:33

    Es sind wunderschöne Texte der Veränderung,für jeden etwas passendes.
    In meiner Tätgeit im medizinischen Bereich-Psychiatrie, werden immer Veränderungen verlangt.
    Wie oft sind dort Menschen die in einer Grube gefallen sind, wir helfen, wir packen an, wir wollen Sie hinausziehen.
    Nein, sie wollen in der Grube sitzen bleiben, keine Veränderungen
    Zitat
    Dem Jahre Leben geben oder dem Leben Jahre schenken.
    Oft bedeutet Veränderung, eine neue Lebenqualität,-freude und Lebenssinn.
    Oft bedeutet es sogar neues Glück- der Veränderungsprozess kann Monate oder Jahre dauern- aber das Ziel heißt Erkenntnis in der Veränderung.
    Ich habe einen Schalter umgedreht und der Prozess der Veränderung findet nun statt.
    Veränderung heißt wirklich "Leben"
    Beachte ich die Prävention(Veränderung) in der Gesundheit

    Nichtraucher
    weniger Alkohol
    gesunde Ernährung
    seelischer Ausgleich
    dann hat sich die Veränderung gelohnt. Für meinen Geldbeutel und für meinen Körper.
    Wenn ich dann mit 75 Jahre noch mit meinen Enkelkinder spielen kann und weder Dememz,Alsheimer oder Depression mich belasten,
    dann war es die "Veränderung" wert.
    Liebe Grüße Willi

  37. Selim schreibt am 24. November 2008 um 15:03

    Meine LIEBEN.... Das EINZIG BESTÄNDIGE...
    ....
    ...
    ..
    .
    ist die VERÄNDERUNG !

    Wollte heute eine bequeme Stoffhose zum Tagesstart anziehen,
    damit ich meine Steuererklärung erleichtert angehe.

    Aus dem Fenster geguckt - 5cm Neuschnee - Herr Jeee...

    Plan-ÄNDERUNG + Lange Unterhose her + warme Jeans rein
    2 Pullover drüber und auf geht´s zum eisigen Morgensport -» "Schneeschippen".

    Zurück hat mir der Heizöllieferant 30,- Euro mehr im e-mail-Angebot berechnet, also Planänderung bevor Öl zu knapp wird und es reklamieren.

    Eingehendes Telefonat + dies + das.... es war Mittag und ich war noch nicht an meiner Steuer.

    Merkt ihr was?

    Das Einzig Beständige...

    ... ist die Veränderung!

    Veränderungen sind schwierig?

    Wir machen das täglich (!) selbst beim Autofahren müssen wir ausweichen oder bremsen (also unseren Kurs etwas abändern). WICHTIGER ist, dass wir das Ziel fest erreichen wollen und darauf zusteuern, dann sind die Veränderungen etwas ganz Normales/Alltägliches.
    Oder?
    ;-)

    Euer Querdenker,

    Selim...
    PS: Vielen Dank an die Autorin + kommentierenden Leser - ihr habt mich zu dieser Denkweise hingeführt!

  38. Hubert schreibt am 24. November 2008 um 18:33

    Meine LIEBEN.... Das EINZIG BESTÄNDIGE...

    na ja, wohl auch nur für eine begrenzte Zeit....

  39. firstgirl schreibt am 24. November 2008 um 19:10

    Genauso ist es , Hubert ! Mein Leben lang bis heute bin ich mit Veränderungen konfrontriert - ohne mein eigenes `Dazu-tun`.
    Leider sind diese nicht geplanten Veränderungen nicht immer schön oder gut gewesen.Habe stets versucht , flexibel zu bleiben ,mich dann auch verändert...muss leider feststellen , dass es mir zunehmend schwieriger wird zu reagieren: Denke da an die Endlichkeit ( Tod von Freunden , Angehörigen ) - an die bestehende Behinderung unseres Sohnes - wirtschaftliche Situation wird immer einengender - habe Angst , meinen Arbeitsplatz zu verlieren. Durch mein Alter gesundheitliche Probleme + sogar hier werde ich als Kassenpatient deutlich in den Möglichkeiten zur Vorbeugung / Linderung eingeschränkt.Bin in Sorge um die Zukunft - insbesondere unserer Kinder - die im Schulwesen zu diesem Thema überhaupt nichts lernen ...Was ist nur aus unserem Deutschland geworden ???
    Manchmal denke ich , zur falschen Zeit am falschen Ort geboren worden zu sein .Einziger Trost : Es sind hier keine Kriegzeiten. Gruß an alle hier !

  40. tina schreibt am 24. November 2008 um 22:31

    Hallo,
    Veränderungen zu hinterfragen finde ich gut vor allem wenn es um große Schritte geht. Heute werden allzuoft rasche Veränderungen vorgenommen ohne sich vorher diese hilfreichen Fragen zu nutze zu machen. Ob der Aufwand meine Erwartung wert ist, kann in manchen Situationen tatsächlich mit einem "nein" beantwortet werden und das verhindert unüberlegte Schritte. Auch aus einer "Nichtreaktion" (z.B. in der Partnerschaft) kann sich eine (positive) Veränderung entwickeln.
    Liebe Grüße Tina

  41. Jürgen Gräbel schreibt am 26. November 2008 um 11:20

    Für mich heißt Veränderung, nicht immer alles bisherige über den Haufen zu werfen, sondern einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung (Kaizen) einzuleiten.
    Warum soll etwas verändert werden, was schon gut läuft? Aber die Chance zur Verbesserung besteht immer.
    Heute fand ich in unserer Tageszeitung ein tolles Zitat, das auch ganz gut dazu passt:
    „Den meisten Menschen würden kleine Dinge gelingen, wenn sie nicht von großem Ehrgeiz geplagt wären.“ (Samuel Longfellow)
    Warum nicht Veränderungen in kleinen Schritten angehen, Das Erreichen der Zwischenschritt als Erfolge wahrnehmen und weiter machen.
    So kann man vieles in seinem Leben weiterentwickeln, sprich verändern.

  42. Luna schreibt am 28. November 2008 um 17:55

    Es ist auch eine Frage des Altes, denke ich. Ein jüngerer Mensch muss heute die Bereitschaft zur Veränderung und der damit verbundenen Weiterentwicklung haben (besonders beruflich). Je älter man wird, desto mehr hat man seine Lebensmitte gefunden und ist bemüht, das für gut und richtig Erkannte zu erhalten. Man wird "einen Gang" besonnener und Veränderung wird da angestrebt, wo es der persönlichen Zielsetzung dient. Da sich die Lebenszeit mit dem Älterwerden natürlicherweise verkürzt, bemerke ich, wie ich immer mehr fokussiere und Nebensächliches beiseite lasse.

  43. Sandy schreibt am 2. Dezember 2008 um 09:07

    :)Das Thema scheint ja hohes Potential an subjektiven Deffinitionen in sich zu bergen.
    Meine ist: Ich möchte werden, was ich schon bin! Es ist ja alles bereits in mir vorhanden - so ist Veränderung letztlich nur aussen bzw. meine Entscheidung für Handlungsweisen. Und eine Entscheidung FÜR etwas beinhaltet
    eben auch eine Entscheidung GEGEN etwas - das sollte bewusst sein.

  44. Margaret Smith schreibt am 11. Januar 2009 um 20:37

    As we say in English - well - almost English: "If it ain't broke, don't fix it."